14-Jähriger präsentiert Miniaturhofstelle

Spelle – Viel Zeit und Arbeit hat Jonas Beining in das Miniaturmodell der Hofstelle Jungehüser im Osterbruch in Spelle investiert. Nun wurde das Projekt auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Schon früh begann Jonas mit dem Zeichnen und Bauen von Häusern und Gebäuden aus Papier und Pappe. Er beließ es aber nicht dabei, sondern verwendete viel Zeit damit, eine perfekte Umgebung zu gestalten. So entstanden im Laufe der Zeit viele unterschiedliche Hofstellen, Siedlungen und Städte, die mit Straßen und Bäumen versehen wurden. Diese Objekte wurden vom Schüler immer wieder verändert und erweitert. Die Inspirationen für dieses Modell kamen dem 14-jährigen Realschüler beim Besuch im Miniatur Wunderland in Hamburg. Nach verschiedenen Zeichnungen wurde zunächst das Wirtschaftsgebäude der Hofstelle, die im Rahmen der Flurbereinigung 1968 ausgesiedelt wurde, nachgestellt. Bereits hier hat der junge Handwerker die einzelnen Details, wie z.B. die Anzahl der Fenster und die unterschiedlichen Pflasterungen, berücksichtigt. „Ich habe verschiedene Materialien für den Bau des Gebäudes verwendet. Hier und da habe ich mir Rat bei meinen Eltern geholt, die mich in jeder Hinsicht tatkräftig unterstützt haben“, erklärte Jonas Beining. Einen großen Teil seiner Freizeit investierte der Nachwuchskünstler in dieses Modell. Nach der Präsentation des Wirtschaftsgebäudes Ende letzten Jahres konnte vier Monate später die ganze Hofstelle mit den verschiedenen Stallungen, Scheunen und dem kompletten Garten in Augenschein genommen werden. „Jonas hat jedes Detail berücksichtigt. Die Anordnung der Bäume und Sträucher sowie das Dreikammersystem und die Wäscheleine wurden mit aufgeführt“, bestätigten die Hausherren Tanja und Rainer Jungehüser stolz. Ein besonderes Highlight sind neben der Innenbeleuchtung auch die verschiebbaren Scheunentore. Hier hat der Schüler sich ganz alleine Gedanken gemacht, Ideen entwickelt und diese gekonnt umgesetzt. „Eine beachtliche Leistung, die in jeder Hinsicht gelobt werden muss“, waren sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter schnell einig. So ist das Modell derzeit im Foyer des Rathauses in Spelle zu begutachten. Auch Herbert Schweer vom Heimatverein Spelle zeigte sich begeistert und versicherte Jonas Beining weitere Möglichkeiten zur Ausstellung.

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Foto: Tanja Brüggemann

Bildunterschrift: Stolz präsentierte Jonas Beining (3.v.l.) sein Projekt der Öffentlichkeit mit Herbert Schweer, Bürgermeister Georg Holtkötter, Birgit und Johannes Beining, Tanja und Rainer Jungehüser, Luisa Beining sowie Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (v.l.)

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