16 Nationen beim „Internationalen Spiel ohne Grenzen“ in Spelle

Wie erklärt man eigentlich „Sackhüpfen“ auf Englisch? Solche und ähnliche Fragen hörte man unter anderem beim Spiel ohne Grenzen. 50 Austauschschüler und ihre Gastgeschwister stellten sich verschiedensten Aufgaben. Dabei hatten sie eine Menge Spaß. Da in jeder Mannschaft mindestens 5 Nationen vertreten waren, mussten sie sich teilweise mit Händen und Füßen verständigen. Es fanden viele Begegnungen untereinander statt. Auch zwischen den Gasteltern der verschiedenen Orte. Diese hatten für Kaffee und Kuchen und später für ein tolles Barbeque gesorgt.

Vertreten waren Austauschschüler aus China, Thailand, Ungarn, Dänemark, Finnland, Estland, Frankreich, Spanien, Ecuador, Kolumbien, Argentinien, Uruguay, Mexiko, Jordanien, der Türkei und den USA. Es gab ein buntes Bild an motivierten und begeisterten Jugendlichen rund um den Globus. All diese Schüler*innen nehmen zur Zeit an einem sogenannten Orientierungs- und Sprachkurs (OSK) der Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) teil. Diese Kurse finden derzeit in Spelle, Salzbergen, Hopsten, Haselünne und Lingen/Baccum statt und dauern drei Wochen. Anschließend gehen die Jugendlichen in ihre Gastfamilien, bei denen sie den Rest ihres einjährigen Austauschjahres verbringen. Aber auch während der drei Wochen leben sie hier vor Ort in Gastfamilien. So können sie schon mal „üben“, in einer deutschen Familie zu leben und dürfen erste Fettnäpfchen mitnehmen.

Der OSK besteht aus Sprach- und Orientierungsunterricht, was bedeutet, dass den Schüler*innen neben der Sprache die deutsche Kultur und Geschichte, das deutsche Jugendschutzgesetz, die YFU-Regeln, etc. beigebracht wird. Die Gastfamilien stellen ein Bett, Frühstück und Abendbrot zur Verfügung. Ein offenes Herz und Lust auf Neues sind Grundvoraussetzungen, die eine Gastfamilie haben sollte.

So berichtet eine Gastmutter, die einen chinesischen Austauschschüler aufgenommen haben, dass dieser in Spelle das erste Mal in seinem Leben Sterne am Himmel gesehen hat und davon ganz überwältigt war. Ein anderer Gastvater wunderte sich, dass sein Austauschschüler ganz beeindruckt von der unglaublichen Stille in Venhaus war. Diese und viele Beispiele geben nur einen kleinen Eindruck davon, dass man über Dinge staunen kann, die uns völlig „normal“ erscheinen. Gleichzeitig können die Gastfamilien viel über eine fremde Kultur erfahren. Viele der Austauschschüler haben die Gastfamilie schon bekocht und werden es in den nächsten Tagen noch tun.

YFU ist zu jedem Zeitpunkt und für jeden Zeitraum auf der Suche nach netten Gastfamilien, die mal raus wollen aus ihrer Komfortzone und eine andere Kultur im eigenen Zuhause entdecken möchten. Auch zur Zeit fehlen noch ca. 30 Gastfamilien für Jugendliche, die in den nächsten Tagen nach Deutschland reisen, um hier ihr Austauschjahr zu verbringen.

Bei Interesse melden Sie sich bei Ruth Schweigmann

Ruth.schweigmann@yfu.de; Tel. 05977-8818

Oder in der Geschäftsstelle: 040-2270020

www.yfu.de/gastfamilie-werden

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