22 Sanitäter erhalten ihre Zeugnisse

Lingen. Am vergangenen Dienstag fand die Zertifikatsübergabe an die Teilnehmer des Sanitätslehrgangs des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V. statt. „Wir gratulieren den 22 jungen Rotkreuzlern ganz herzlich“, so Christof Witschen, stellv. Kreisgeschäftsführer und Leiter des Fachbereichs Rettungsdienst und Katstrophenschutz beim DRK-Kreisverband Emsland e.V. Nach viermonatiger Ausbildung mit 48 Unterrichtseinheiten haben die Teilnehmer erfolgreich den Sanitätslehrgang abgeschlossen.

San Lehrgang Lingen 2017

„Es ist schön, dass wir wieder so viele Teilnehmer hatten. Ich möchte meinen Respekt für so viel ehrenamtliches Engagement aussprechen. Durch diesen umfangreichen und professionellen Sanitätslehrgang haben sie nun eine hohe Verantwortung und können bei Verletzungen oder Unfällen schnell und kompetent erstversorgen“, ergänzt Witschen.

Ein besonderer Applaus galt einem Teilnehmer, der erst seit einem Jahr in Deutschland lebt.

„Ein großer Dank gilt auch den DRK-Ausbildern Rüdiger Tobler, Hans Hermann Funke und Jürgen Klinger sowie Jutta Boyer, Frau Dr. Witschen und Herrn Dr. Hagemann, Mitglieder der Prüfungskommission. Auch bei den Notfalldarstellern, die die Übungen unterstützt haben, möchten wir uns bedanken“, so Rüdiger Tobler, Ausbilder und Notfallsanitäter beim DRK Emsland.

Frau Dr. Witschen ermutigte die Teilnehmer des Lehrgangs, Mobile Retter zu werden. Das Projekt „Mobile Retter“ ist eine Smartphone basierte Alarmierung qualifizierter Ersthelfer. Die Herzdruckmassage ist eine ihrer Hauptleistungen. Die Mobilen Retter, die sich am nächsten an der zu rettenden Person befinden, werden bei zeitkritischen Notfällen, das bedeutet, wenn eine Person bewusstlos ist und einen Herz-Kreislauf-Stillstand hat, auf ihrem Smartphone alarmiert und können anklicken, ob sie einsatzbereit sind. Daraufhin werden genaue Infos zum Standort auf ihrem Smartphone angezeigt und sie laufen oder fahren sofort los, um bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit einer Reanimation beginnen zu können. Es wird gehofft, dass die Zahl der erfolgreichen Wiederbelebungen steigt und gleichzeitig, dass die gesundheitlichen Schäden verringert werden.

Im Anschluss an die Zeugnisvergabe wurde im gemütlichen Rahmen die erfolgreiche Teilnahme gefeiert.

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