32 Jahre traditioneller Modellflugtag in Nordlohne

32 Jahre traditioneller Modellflugtag in Nordlohne
MFC Phönix Lohne bot am 1. Mai fliegerische Highlights
Mit Lichtzauber am Nachthimmel in den Mai hinein
 

 Die Freunde des MFC Phönix Lohne haben am 30. April und 1. Mai Programme arrangiert, bei denen ein fliegerisches Highlights das andere jagte. Das Wetter war zwar nicht ideal, aber Modellflieger und ihre Fans scheuen weder Regen noch Wind. Hunderte Zuschauer säumten das Rollfeld, auf und dem sie über 120 Modelle legendärer Oldtimer oder moderner Düsenjets starten und landen sahen. Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Dabei ziehen aber nicht nur die großen Flugzeuge die Blicke der Menschen auf sich, sondern ebenso deren originalgetreue Nachbauten. Es sind die begeisterten Modellflugzeugbauer wie die des  MFC Lohne, die den „fliegenden Kisten“ Leben einhauchen. Wie perfekt sie dies beherrschen, davon konnten sich am Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Dabei ziehen aber nicht nur die großen Flugzeuge die Blicke der Menschen auf sich, sondern ebenso deren originalgetreue Nachbauten. Es sind die begeisterten Modellflugzeugbauer wie die des  MFC Lohne, die den „fliegenden Kisten“ Leben einhauchen. Wie perfekt sie dies beherrschen, davon konnten sich am ihr Können an die Jungend weitergeben. „Die Jungs zeigen mit ihren „Bixxler“ Modellen, das fliegerisches Können in ihnen stecket. Nick Lübbers hat schon bei der ersten Vorentscheidung im Mikadofliegen sechs Styroporstäbe abrasiert.“

Petrus hatte ab Mittag ein Einsehen und schenkte den Modellfliegern besseres Wetter. So konnten bei leichtem Nordostwind alle Programmpunkte durchgeführt werden. In der Endausscheidung des Mikadofliegens holte sich Dennis Heskamp aus Lohne den Gesamtsieg. „Es ist erstaunlich, was Dennis alles kann: In nur drei Minuten traf er mit der Tragfläche elf Stäbe“, lobten ihn die Flugprogrammdirektoren Rolf Becker und Jörg Pollmann sowie Flugleiter Stefan Korte. Auch bei der Fuchsjagd gab es spektakuläre Flugszenen. Geschickt steuerte Jens Schulze aus Hude (Oldenburg) sein Modell und holte sich den Siegerpokal. Harald Booms aus Rhede bei Bocholt ist seit 40 Jahren Modellbauer- und –flieger. Er erhielt für seine Flugschau mit dem von ihm konstruierten und gebauten Tragschrauber „Simplicissimus“ mit Pilot im Maßstab 1:2 den Publikumspokal „Best off Show“. Er ließ seine von einem fünf KW-Elektromotor angetrieben Maschine mit Rotorblättern, die  einen Durchmesser von 6,10 Metern haben, in die Luft steigen. Beeindruckend waren ebenso die Flugmanöver von Kevin Wittje aus Oldenburg, der seit 14 Jahren Modellflieger ist. Er stellte mit seiner „Extra 260“ mit 22 Kilogramm Abfluggewicht, einer Spannweite von 3,10 Meter und einem 170-Kubikzentimeter-Boxermotor mit 20 Ps sein Können unter Beweis.

Aber damit nicht genug: Dem Publikum wurden mit dem 3D-Kunstflug, mit Seglern, Helikoptern, Düsenjets oder der „Speed-Staffel“ viele Highlights serviert. Große Augen gab es bei den kleinen Zuschauern als es für die über dem Modellflugplatz aus dem Landeschacht eines Großmodells Bonbons regnete. Für alle Gäste bot der MFC Phönix in gewohnter Manier Getränke, eine Kaffeetafel, sowie Gegrilltes und die berühmte Fliegererbsensuppe.

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Jörg Pollmann (rechts) gratulierte Kevin Wittje (links), der mit seiner „Extra 260“ eine beeindruckende Show geboten hatte.

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Seit 40 Jahren ist Harald Booms Modellbauer- und –flieger. Er erhielt für seine Flugschau mit seinem Tragschrauber „Simplicissimus“ den Publikumspokal.

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Beim Mikadofliegen mussten die Piloten mit den Tragflächen ihrer Modellflieger die in den Boden gesteckten Styropor-Stäbe abrasieren.

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 Oliver Bökers (links) und Christoph Albers (rechts) betreuen die Jugendabteilung des PMFC Phönix. Irgendwann werden die Jungs auch eine „Boeing Stearman PT 17“ fliegen.

Foto : Lindwehr

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