40-Tonner mit Hilfsgüter auf dem Weg in die Ukraine „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ bereiten nächsten Transport vor

Randvoll gepackt war der Sattelzug, der am Freitag um 16 Uhr von Bramsche mit 9,3 Tonnen Hilfsgütern in Richtung Ukraine gestartet ist. Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ hat wieder mit Hilfe vieler Spender Krankenhausbetten, Rollstühle, Rollatoren, medizinische Hilfsmittel, Sanitätsmaterial und Dinge des täglichen Gebrauchs zusammengetragen. 810 Kartons waren mit Kleidung, Schuhe oder Spielzeug vollgepackt.

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Lingen. Am vergangenen Dienstag haben die Männer des „Freundeskreis“ die Kartons gewogen, nummeriert und mit der Inhaltsangabe versehen. Verstärkt durch das DRK Elbergen haben 20 Mann die für die Menschen in der Ukraine dringend benötigten Sachen am Freitag per Hand auf den Lastwagen eines ukrainischen Spediteurs verladen. Nach zwei Stunden harter Arbeit machte sich Fahrer Mischa auf den Weg in die 1500 Kilometer entfernte Stadt Ternopil (132 Kilometer östlich von Lemberg).

Am Sonntag sind Alfons Acker, Reinhold Diekamp und Ferdinand Dreising mit einem Kleinbus hinterhergefahren, um vor Ort die Ladung, die auf dem Zollhof in Ternopil kontrolliert wird, dem Roten Kreuz in Lanovzy und Juskovzy zu übergeben. Hinrikus Ude sagte: „Wir sind sehr zufrieden, dass endlich alles geschafft ist. Jetzt muss der Transport nur noch heil ankommen. Wir sammeln auch schon wieder für den nächsten Hilfsgütertransport.“ Oberbürgermeiser Dieter Krone dankte den Männern des „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ für ihr Engagement und erklärte, dass es erstaunlich ist, was sie alles bewegen können. Auch ihm sei es ein Herzenswunsch, dass den Menschen in der Ukraine geholfen werde.

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Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ gewährleistet, dass die Spendengelder zu 100 Prozent vor Ort für die Menschen in der Ukraine eingesetzt werden. Geldspenden können auf das Konto des DRK Ortsverein Elbergen, IBAN: DE91266500011180016170, BIC: NOLADE21EMS unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“ bei der Kreissparkasse Emsland eingezahlt werden können. Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden. Nähere Auskünfte erteilen: Hinrikus Ude, Telefon (05906) 3369005 und (0160) 96902620, per E-Mail:Hinrikus.Ude@kabelmail.de, sowie Hans-Joachim Wiedorn, Telefon (05907) 370 und (0171) 5324497, per E-Mail: Hajo.Wiedorn@t-online.de.

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