Abenteuer mit Flößen auf dem Lohner Freizeitsee Kinder bauen Wasserfahrzeuge mit der Kolpingfamilie

Die Lohner Kolpingfamilie hat zum Auftakt der Ferien unter Regie des Vorstandes am Lohner Freizeitsee eine Aktion für Kinder arrangiert. Zusammen mit Eltern und Kolpingern bauten 14 Mädchen und Jungen Flöße, um in See zu stechen.

Lohne. Christoph Berkenheide vom Vorstand der Lohner Kolpingfamilie hat zum dritten Mal die Mädchen und Jungen eingeladen, um aus Fässern, Kanistern, Holzpalletten, Brettern und Stricken am Lohner Freizeitsee Flöße zu bauen. Dafür war in Absprache mit der Gemeindeverwaltung ein kleiner Bereich reserviert worden.

Berkenheide erklärte: „Bei unserer Aktion verwenden wir das Material vom Vorjahr, denn wir haben die Flöße wieder auseinandergenommen und im Kolping-Keller eingelagert. Den Kindern bereitet es immer wieder große Freude zu zeigen, was sie für Basteltalente sind. Es ist schön zu sehen, wie geschickt die Kleinen nach Anleitung der Großen die Palletten vertäuen und darunter die Tonnen und Kanistern mit starken Strippen befestigten. Darauf wurden Bretter verlegt und mit Band fixiert. Damit die Flöße auch zusammenhalten und schwimmen, sorgen die Eltern und wir.“

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Helfer der DLRG aus Lingen begleiteten die Aktion. Luca Bazelak, Vorsitzender des Jugendvorstandes der DLRG, sagte: „Wir sichern seit einigen Jahren die Floßbauaktion mit zwei Rettungsbooten, in denen sich ausgebildete Wasserretter und Bootsführer befinden. Der See ist acht bis zehn Meter tief und birgt einige Gefahren.“ Der 1, Vorsitzende der Kolpingfamilie Stephan Jasper und seine Vertreterin Conny Gar meinten: „Die Kinder sind mit Begeisterung bei der Sache.“ Sie und ihr Team luden die Sprösslinge zur Grillwurst und kühlen Limonade ein, bevor sie auf den stabilen Flößen die Masten mit Segeln und Flaggen aufrichteten.

Nach der Floßtaufe wurden die Eigenkonstruktionen zu Wasser gelassen und dümpelten zunächst im seichten Wasser in Ufernähe. Die Koplinger und Kinder freuten sich, dass die Knoten hielten und die Fässer sowie Kanister dicht waren. Die Akteure bestiegen mit angelegten Schwimmwesten die Flöße, die im Schlepptau eines der DRLG-Rettungsboote in „See stachen“. Die Eroberer drehten ein paar Runden auf dem Freizeitsee und riskierten dabei gern nasse Füße oder Hosen.

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