An Stellschrauben drehen Junge Kandidaten stellen Themenschwerpunkte vor

Lingen. Kürzlich haben sich die Kreistagskandidaten der Jungen Union Lingen getroffen und über gemeinsame Themenschwerpunkte beraten. Die jungen Nachwuchspolitiker wollen gemeinsam Themen auf die Tagesordnung bringen, die ihrer Ansicht nach noch stärkerer Beachtung bedürfen.

PM JU KV - Kreistagskandidatenvorstellung

Auf dem Foto: (v.l.) Dr. Johannes Lis, Jonas Roosmann, Tobias Dankert, Christian Fühner

Die JU im Altkreis Lingen tritt mit vier Kandidaten für den emsländischen Kreistag bei der am 11.September stattfindenden Wahl an. Unter den Kandidaten sind aus Lingen Christian Fühner und Tobias Dankert, sowie Dr. Johannes Lis aus der Samtgemeinde Freren und der aus Spelle stammende Jonas Roosmann.

Zusammen haben sie einige Schwerpunktthemen erarbeitet, die im Falle der Wahl vorangetrieben werden sollen. Wesentliche Eckpunkte für die Jungpolitiker sind bezahlbarer Wohnraum, Bildung, Wirtschaft und Landwirtschaft, sowie die Unterstützung des Ehrenamts und ein optimierter öffentliche Personenverkehr.

Der Bezirksvorsitzende der JU Osnabrück-Emsland, Christian Fühner stellt klar, dass gerade bezahlbarer Wohnraum für alle Generationen von besonderer Bedeutung sei: „Wir müssen dringend über Wohnraumkonzepte reden, bedarfsgerechte Angebote ermöglichen und dabei sollte man auch über interkommunale Lösungswege nachdenken.

Das Speller Gemeinderatsmitglied Jonas Roosmann verweist darauf, dass gerade der jungen Generation das Thema Bildung am Herzen liege: „Wir sollten Vorreiter in der Schulentwicklung sein und alle Schulformen modern und qualitativ ausstatten und weiterentwickeln.“

Tobias Dankert ergänzte, dass man in der Stadt Lingen auch weiterhin ein attraktives Angebot für Studenten schaffen müsse, da dies dem gesamten Emsland zugutekomme: „Wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen hochwertigen Ausbildungsangebote fördern.

Dies stärkt auch unsere Wirtschaft und sichert den Wohlstand,“ so Dr. Johannes Lis ergänzend.

Die vier jungen Kandidaten wollen ihre Schwerpunkte als einen Ansatz zur Weiterentwicklung des Emslandes verstanden wissen.„Wir sind schon heute auf einem enorm hohen Niveau“, so die Nachwuchspolitiker. Es könne an einigen Stellschrauben gedreht werden, aber das Rad müsse nicht neu erfunden werden. Als ein solcher Ansatz ist beispielsweise auch die Förderung von jungen Unternehmern zu verstehen.  Es sollten Mentoring-Programme aufgelegt werden, der Kontakt zu erfahrenen Unternehmern hergestellt und Ressourcen gebündelt werden, um den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern.

Die Landwirtschaft spielte eine entscheide Rolle in der Entwicklung des Emslandes und sollte auch in diesem Maße gewürdigt werden. Die einheitliche Meinung der Kandidaten ist, dass die Landwirtschaft nicht zum Spielball der öffentlichen Debatte werden darf. Man müsse sich bewusst werden, dass ohne die Landwirtschaft ein derartiger Aufschwung in den letzten Jahrzehnten nicht möglich gewesen wäre. Als gesellschaftlichen Eckpfeiler bezeichnen die Kreistagskandidaten das Ehrenamt. Dies sollte weiter stark gefördert werden. Im Zuge dessen sollten die Förderrichtlinien überdacht werden. Fördergelder sollten Projektbezogen und nicht Spartenbezogen verteilt werden. Eine Ausgrenzung bestimmter Sportarten scheint nicht mehr zeitgemäß. Starke Vorstände mit guten Ideen bzw. Projekten sollten unterstützt werden. Da die Kandidaten aus den verschiedensten Kommunen stammen, sind sie sich der Problematik des öffentlichen Personenverkehrs bewusst und wollen hier neue Ideen entwickeln. Mobilität spielt in jeder Familie eine Rolle, sei es der Weg zum Sport oder zu den ärztlichen Terminen. Kleine Kommunen dürften hier nicht außen vor gelassen werden. Deshalb sollten gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.

Ein politisches Engagement ist nicht selbstverständlich und erfordert viel Zeit und Einsatz. Dem sind sich die Jungunionisten bewusst und kämpfen in den nächsten Wochen für ein Kreistagsmandat, um die geschilderten Ideen auch umsetzen zu können.

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