Arbeitskreis Dorfentwicklung Spelle schließt die 1. Fortschreibung des Dorfentwicklungsplanes ab

Spelle – Nach der Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm (ehem. Dorferneuerungsprogramm) des Landes Niedersachsen im Jahr 2009 wurde ein repräsentativer Arbeitskreis mit Vertretern und Vertreterinnen der Vereine und Verbände und sonstiger Interessensgruppen Spelles gebildet. Dieser erarbeitete die wesentlichen Grundlagen des Dorfentwicklungsplanes, der Anfang 2012 offiziell von der Bewilligungsbehörde, dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in Meppen (ehem. LGLN), anerkannt wurde.

2017-02-08 AK Dorfentwicklung 01

Die nunmehr 16. Arbeitskreissitzung wurde vom neuen Vorsitzenden, Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff, eröffnet. Im Fokus stand neben den aktuellen Sachständen zu privaten und öffentlichen Maßnahmen nochmals die erste Fortschreibung des Dorfentwicklungsplanes. Stärker herausgestellt werden sollen bspw. noch einzelne Teilprojekte im Rahmen der umfangreichen Umfeldgestaltung am Brink, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Zudem gilt rückwirkend zum 01.01.17 die neue rechtliche Grundlage der Dorfentwicklung, die ZILE-Richtlinie, die u.a. auch den Ländlichen Wegebau, die Basisdienstleistungen, den ländlichen Tourismus sowie den neuen Förderbereich Kleinstunternehmen der Grundversorgung umfasst. Die Ausweitung der Richtlinie sowie wichtige Veränderungen in Bezug auf die jeweiligen Fördersätze, Möglichkeiten der Förderung von Freizeit- und Naherholungseinrichtungen sowie die Bedeutung des Rankings aller Vorhaben wurden von Peter Stelzer und Jörn Thiemann vom umsetzungsbegleitenden Planungsbüro Stelzer aus Freren erläutert. Desweiteren wurde auf die Besonderheit von zwei Stichtagen in 2017 verwiesen: 15.02. und 15.09. Ab 2018 werden private und öffentliche Antragsteller ausschließlich zum 15.09. die Gelegenheit haben, einen Förderantrag in Meppen einzureichen. Nach der erfolgreichen ersten Halbzeit der Förderphase richtet Spelle mit der Fertigstellung der 1. Fortschreibung des Dorfentwicklungsplanes nun den Blick in die Zukunft. „In den nächsten vier Jahren sollen sich auch weiterhin Privatpersonen angesprochen fühlen, Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen an ortsbildprägenden, landwirtschaftlichen oder ehemals landwirtschaftlichen Gebäuden zu beantragen,“ appelliert Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf. Bürgermeister Wenninghoff richtete seine Worte abschließend an Heinrich Rohjans von der Bewilligungsbehörde in Meppen: „Wir hoffen auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit dem ArL und bedanken uns für die Beratung im Arbeitskreis“.

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