Zwei Drogenschmuggler in Untersuchungshaft / 400 Gramm Haschisch beschlagnahmt

Bad Bentheim  – Beamte der Bundespolizei haben Sonntagnachmittag zwei Drogenschmuggler festgenommen. Das Duo wollte rund 400 Gramm Haschisch über die deutsch-niederländische Grenze bringen. Jetzt sitzen beide Drogenkuriere in Untersuchungshaft.

Beschlagnahmtes Haschisch / Foto: Bundespolizei

Ein 23-jähriger syrischer Staatsangehöriger und sein 28-jähriger tunesischer Begleiter waren mit einem zwischen Amsterdam und Berlin verkehrenden Intercity aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der intensivierten grenzpolizeilichen Überwachung wurden die beiden Männer im Grenzbahnhof Bad Bentheim von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert.

Die beiden Männer versuchten noch sich vor den Beamten zu verstecken, indem sie sich in der Zugtoilette einschlossen. Erst nach mehrfacher Aufforderung kamen die beiden Männer schließlich heraus. Da beide keine gültigen Ausweise vorlegen konnten, mussten sie die Bundespolizisten zur Klärung ihrer Identität zur Dienststelle begleiten. Bei Durchsuchung entdeckten die Bundespolizisten, dass beide Männer ihre Oberkörper mit Frischhaltefolie umwickelt hatten um darunter jeweils einen Beutel mit rund 200 Gramm Haschisch zu verstecken.

Die beiden Männer wurden daraufhin wegen der illegalen Einfuhr einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel vorläufig festgenommen. Das beschlagnahmte Haschisch hat einen Straßenverkaufswert von etwa 3.700 Euro. Außerdem interessierte sich die Justiz für den derzeitigen Aufenthaltsort des 23-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Offenburg hatte den Mann zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Für weitere Ermittlungen wurden die beiden Männer zusammen mit den beschlagnahmten Drogen an Beamte des Zollfahndungsamtes Essen übergeben

Die beiden Drogenschmuggler wurden Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen die beiden Männer. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die abschließenden Ermittlungen wegen des Drogenschmuggels werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Auto durch Brand zerstört, Garage beschädigt

Beispiel Foto

Rheine  – Aus bislang unbekannter Ursache ist am späten Sonntagabend (11.04.21) gegen 23.22 Uhr an der Straße Stickenhover in Mesum ein Pkw durch einen Brand vollständig zerstört worden. An der Garage, in der der graue VW Golf stand, entstand ein Schaden. Ein Anwohner war in der Nacht durch einen lauten Knall wach geworden und hatte den Brand in der Garage festgestellt. Anschließend alarmierte er die Feuerwehr. Diese konnte das Feuer löschen, bevor es auf andere Gegenstände oder Gebäudeteile übergreifen konnte. Eine Brandstiftung kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 25.000 Euro. Die Polizei in Rheine nimmt Hinweise von Zeugen, die zur Brandzeit etwas Auffälliges beobachtet haben, entgegen unter Telefon 05971/938-4215.

Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland

Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland – Frauke Aschendorff ist Anfang April gestartet

 Lingen. Frauke Aschendorff ist die neue Tourismusmanagerin für das Südliche Emsland. Anfang April hat die Harenerin ihre Stelle im Lingener Rathaus angetreten. Der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg, der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann begrüßten sie an ihrem ersten Tag in Lingen.

„Ich bin Touristikerin aus Leidenschaft“, erklärte Frau Aschendorff die Motivation zu ihrer Bewerbung. Als Harenerin kenne sie das Emsland bereits sehr gut. Zudem sei der Tourismus ein fester Bestandteil in ihrem Leben und ihre große Leidenschaft. Die Diplom Geografin mit Schwerpunkt Fremdenverkehrsgeografie hat vor dem Studium bereits viele Jahre als Reiseverkehrskauffrau gearbeitet. Eine Berufserfahrung, die ihr sicherlich nun auch bei der Weiterentwicklung des Tourismus im Südlichen Emsland helfen werde. „In den nächsten Wochen freue ich mich zunächst einmal darauf, die örtlichen Tourismusakteure sowie die regionalen Netzwerke und Strukturen persönlich kennenzulernen und mich dort vorzustellen.“ Ziel sei es dann, die bestehenden Angebote weiterzuentwickeln und auszubauen. „Wir freuen uns mit Frauke Aschendorff eine erfahrene und versierte Kraft gefunden zu haben“, erklärte der Vorsitzende, Bernhard Overberg.

Frauke Aschendorff ist ab sofort im Rathaus der Stadt Lingen (Ems) zu erreichen, Tel. 0591 9144-696 und Mail f.aschendorff@lwt-lingen.de

 Foto (v. li.) der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder, der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 12.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Grafik Landkreis Emsland 

Mit einer Blutspende Leben retten – das ist besonders im Moment wichtig!

Spelle -Mit einer Blutspende Leben retten – das ist besonders im Moment wichtig! Deshalb lädt der DRK Ortsverein Spelle e. V. in Zusammenarbeit mit dem DRK Blutspendedienst zur Blutspende ein.

Am Montag, 19. April und Dienstag 20. April findet jeweils der Zeit von 16.30 bis 20.30 Uhr im Wöhlehof in Spelle, Pastor-Batsche-Weg 1, eine Blutspendeaktion statt.

Die Gebietsreferentin des DRK Blutspendedienstes für das Emsland, Karin Maschmeier, macht sehr deutlich, warum eine Spende gerade jetzt so wichtig ist: „Wir haben zurzeit Lagerbestände, die für nur wenige Tage reichen und die Bestände können nicht aufgestockt werden.“ Die Versorgung der Patienten, die dringend auf lebenswichtige Blutkonserven angewiesen sind, muss weiter gewährleistet sein.

Die durch die Behörden erlassenen Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung von Blutspendeterminen sind mit strikt einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen verbunden. Denn der Schutz der Spender, der durchführenden Mitarbeiter und des begleitenden Ehrenamtes haben oberste Priorität auf jedem Blutspendetermin.  In den vergangenen Monaten wurden daher zusätzliche Maßnahmen für noch mehr Sicherheit und Hygiene auf allen Blutspendeterminen eingeführt:

Ein zusätzliches Angebot ist das Terminreservierungssystem. Spender haben bei den Terminen in Spelle die Möglichkeit, sich vorab eine Spenderliege zu reservieren.

Das funktioniert in wenigen Schritten und hilft, Stoßzeiten abzubauen und den Ablauf auf dem Termin zu optimieren:

  1. Im Internet unter blutspende-leben.de/termine oder in der Blutspende-App nach einem Termin suchen und diesen öffnen.
  2. Anmelden und Termin reservieren

„Mit diesem neuen System möchten wir die Abläufe flüssiger und entspannter gestalten und nach Möglichkeit Wartezeiten vermeiden.“ so Karin Maschmeier und die örtliche Leiterin des Blutspendeteams, Heidemarie Hoppe.

Natürlich können Spender nach wie vor ohne Termin zum Blutspenden kommen. Allerdings gilt die Devise: Je mehr vorab einen Termin reservieren, desto geringer sind die Wartezeiten vor Ort.

 

Die weiteren Blutspendetermine in diesem Jahr:

Montag und Dienstag, 05.und 06.07.21

Montag, 06.09.21

Montag und Dienstag, 01.und 02.11.21

Besuchsverbot im Bonifatius Hospital Lingen

Lingen- Aufgrund der hohen Fallzahlen im Emsland und den neuen Hinweisen des RKI zum erhöhten Übertragungsrisiko gilt im Bonifatius Hospital ab Montag, 12.04.2021, ein Besuchsverbot im Bonifatius Hospital Lingen, um das Besucheraufkommen und die Ausbreitung des Virus nochmals zu reduzieren.

Ab dem 3. stationären Tag sind Besuche möglich. Hier gilt die gewohnte Besuchsregelung, zwischen 14 und 18 Uhr eine registrierte Person den Patienten besuchen darf.

Die bekannten Ausnahmen, u.a. bei Palliativpatienten und Vätern von Neugeborenen, gelten weiterhin.

Zudem müssen Besucher einen negativen Antigentest, welcher in einem Testzentrum durchgeführt wurde, vorweisen. Besucher haben die Möglichkeit eine aktuelle Bescheinigung (nicht älter als 48 Std.) über ein negatives Testergebnis zum Besuch mitzubringen oder sich alternativ in unserem Besucher-Testzentrum testen zu lassen. Das Testzentrum befindet sich am Haupteingang und ist montags bis freitags von 8.30 bis 14.15 Uhr und samstags von 8.30 bis 10.30 Uhr geöffnet.

Digitale-Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lünne

Lünne- Am Freitag, dem 09.04.2021 fand die diesjährige Jahresdienstversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Lünne digital statt.
Um 20:00 Uhr begrüßte Ortsbrandmeister Carsten Helming die Kameradinnen und Kameraden sowie Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Fachbereichsleiter Jörg Straten, Dezernent Stefan Sändker und Dezernentin Bau- und Ordnungsverwaltung Ilka Cohrs von der Samtgemeinde Spelle. Vonseiten der Feuerwehr begrüßte Helming Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Brandabschnittsleiter Andreas Wentker und Gemeindebrandmeister Alois Wilmes.

Nach der Begrüßung gab Ortsbrandmeister Carsten Helming einen rückblich von den Jahren 2019/2020. Im Jahr 2019 rückte die Feuerwehr Lünne zu insgesamt 20 Einsätze aus 7 Brandeinsätze, 8 Hilfeleistungen und 5 sonstige Einsätze. Insgesamt leistete die Feuerwehr Lünne im Jahr 2019 rund 3049 Stunden. Im Jahr 2020 waren es nur 10 Einsätze, 2 Brandeinsätze und 8 Hilfeleistungen hier kamen aufgrund der Corona-Pandemie nur 789 Stunden zusammen. Da die Übungsstunden sowie die Aus- und Weiterbildung wegfielen.  

Zurzeit sind die Freiwilligen Feuerwehr Lünne, 72 Mitglieder davon sind 42 im aktiven Dienst 14 in der Alters- und Ehrenabteilung sowie 12 fördernde Mitglieder.  Einen besonderen Dank sprach Ortsbrandmeister Carsten Helming an die alle Arbeitgeber und Ehepartner der Feuerwehrleute aus ohne euch wäre vieles nicht machbar, so Helming.

Dezernent Stefan Sändker von der Samtgemeinde Spelle sprach im Namen der Samtgemeinde und als Stellvertreter von Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann seinen/ihren Dank an alle Mitglieder für die geleistete Arbeit aus. Nach seiner Ansprache vereidigte Sändker Luca Tobias Brüning, Malte Frese, Simon Kotte, Nico Lagedroste, Benedikt Lühn, Nicolas Lühn, Lukas Nefe und Leon Schoppe für den aktiven Dienst.

Weiter nahm Ortsbrandmeister Carsten Helming die Beförderungen zum Feuerwehrmann vor und beförderte Lukas Aepkers, Luca Tobias Brüning, Simon Kotte, Nico Lagedroste, Benedikt Lühn, Niclas Lühn, Lukas Nefe und Johannes Schonlau.

Im Anschluss beförderte Helming Rudolf Lögers vom Hauptfeuerwehrmann zum 1. Hauptfeuerwehrmann, und nahm Martin Schonlau und Jakob Sandschulte in der Feuerwehr Lünne auf.

Gemeindebrandmeister Alois Wilmes stellte in diesem Jahr aufgrund der Pandemie nur einen kleinen Jahresbericht auf Samtgemeindeebene vor und lobte die Feuerwehren in der Samtgemeinde Spelle, dass sie die Jahresdienstversammlungen in diesem Jahr digital abgehalten und gut umgesetzt haben.
Zum Schluss seiner Rede beförderte Gemeindebrandmeister Alois Wilmes: Jens Schoppe zum Löschmeister, Franz Büssemaker zum Oberlöschmeister und Michael Heskamp zum Hauptlöschmeister.

Brandabschnittsleiter Andreas Wentker bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren und gab einen Überblick über die aktuelle Situation auf Kreisebene. Nach seiner Ansprache nahm Brandabschnittsleiter Andreas Wentker die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Lünne vor.

Für 50 Jahre ehrte Wentker: Erwin Altehülsing, Georg Gude, Wolfgang Heskamp, Heinrich Hesping, Franz van Dülmen, Franz Seegers und Heinz Krone.

Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff sprach vonseiten des Landkreises alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Lünne einen großen Dank für die geleistete Arbeit aus, grade in dieser schwierigen Zeit. Wir hoffen, so Dyckhoff dass bald alle Einsatzkräfte geimpft
werden können und so eine Ansteckung bei Einsätzen verhindert werden kann.

Nach der Ansprache von Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff verabschiedete Ortsbrandmeister Carsten Helming Hauptfeuerwehrmann Bernd Weusthof und Hermann Brüning in die Alters- und Ehrenabteilung.

Ilka Cohrs Dezernentin Bau- und Ordnungsverwaltung von der Samtgemeinde Spelle und Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes bedankten sich bei allen Einsatzkräften und hoffen, dass man sich im Sommer mal wieder persönlich sehen kann.

Nach gut einer Stunde beendete Ortsbrandmeister Carsten Helming die diesjährige digitale Jahresdienstversammlung mit großem Dank an alle Kameradinnen und Kameraden und zugeschalteten Gästen.

 

 

Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim deutlich verstärkt

Mit zusätzlichem Personal wurde vor Kurzem die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim deutlich verstärkt. Unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Focko Wintels hat das Team nun seinen Dienst angetreten.

Nicola Simon (l.) begrüßte die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion.

Dies wird zu einer deutlich wahrnehmbaren Erhöhung der polizeilichen Präsenz in den beiden Landkreisen beitragen und damit das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter stärken.

Bereits seit vielen Jahren ist die Verfügungseinheit vor allem in den Bereichen der Geschwindigkeitsüberwachung und der Überwachung des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs im gesamten Zuständigkeitsgebiet erfolgreich tätig. Darüber hinaus sind die Kolleginnen und Kollegen bei unterschiedlichsten polizeilichen Einsatzlagen aktiv. Dazu gehören unter anderem die regelmäßigen Schiffsüberführungen in Papenburg aber auch die Drittligaspiele des SV Meppen.

Aufgrund der derzeitigen Situation gehören auch Einsatz- und Präsenzstreifen zur Überwachung der Vorschriften im Zusammenhang mit der Coronapandemie zum Aufgabenbereich der Verfügungseinheit.

Zukünftig wird durch die verstärkte Verfügungseinheit die Präsenz- und Interventionsfähigkeit der Polizeiinspektion erweitert. „Damit wird es möglich sein, Polizeikräfte dort zielgerichtet einzusetzen, wo ein besonderer polizeilicher Handlungsbedarf gesehen wird. Dies ist eine sehr gute Ergänzung im Hinblick auf Problemstellungen, die im alltäglichen Dienst mitunter schwierig zu lösen sind“, erklärt der Leiter Einsatz Robert Raaz.

Darüber hinaus werde es mit dem neuen Teilbereich der Verfügungseinheit wesentlich einfacher sein, auf besondere Einsatzlagen, die einen erhöhten Kräftebedarf erfordern, adäquat reagieren zu können, ergänzt die Inspektionsleiterin Nicola Simon. Besonders erfreulich sei laut Simon, dass es sich um einen Personalzuwachs für die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim handle. Es wurde in keiner Dienststelle Personal abgezogen, um die Einrichtung der Verfügungseinheit zu realisieren.

 

Eine leichtverletzte Frau bei Brand in Lingen

Lingen. Kaminasche in einem Auffangbehälter war am Donnerstagnachmittag die Ursache eines Feuers im Keller eines Wohnhauses im Lingener Ortsteil Baccum. Eine Bewohnerin des Hauses am Kösterhook hatte Brandrauch eingeatmet und musste vom Rettungsdienst vor Ort betreut werden. Wie die Polizei mitteilt, waren Aschereste eines Kamins im Wohnzimmer, dass sich im Erdgeschoss befindet, durch einen Schacht in den Keller geleitet worden. Hier fielen sie in einen normalerweise mit Wasser gefüllten Kunststoffbehälter, der in Brand geraten war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Baccum, Brögbern und Lingen löschten den Brand, bevor größerer Sachschaden entstehen konnte. Neben den 32 Feuerwehrleuten waren eine Rettungswagenbesatzund und die Polizei im Einsatz.

Impfquote liegt Ende April voraussichtlich bei über 21 Prozent Sachstand und weitere Planungen – Viele priorisierte Berufsgruppen versorgt

Meppen. Die Impfungen im Landkreis Emsland schreiten weiter voran. So sind nach Stand heute insgesamt 64.623 Impfungen vorgenommen worden. Davon sind 45.934 Personen mit einer Erstimpfung versorgt worden. Das entspricht einer Impfquote von rund 14 Prozent. Davon haben 18.689 Personen ihre Zweitimpfung erhalten (Impfquote von rund 5,70 Prozent).

 „Sollten bis zur 16. Kalenderwoche Impfstofflieferungen wie vom Land angekündigt im Landkreis Emsland eintreffen, könnte die Impfquote bis Ende April auf über 21 Prozent ansteigen“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Hinzu kämen die Impfungen, die durch die Hausärzte in Eigenregie durchgeführt werden. Sie würden die Impfquote schätzungsweise auf etwa 25 Prozent erhöhen, so der Landrat.

Aktuell verfügen die beiden Impfzentren im Landkreis Emsland über 13.800 Impfdosen. Ab der kommenden Woche bis zur vorletzten Aprilwoche kommen weitere 16.400 Impfdosen für die Erst- und Zweitimpfungen hinzu. „Die Impfdosen werden fortlaufend zeitnah verimpft“, erläutert Burgdorf. Für das zweite Quartal 2021 sind momentan wöchentlich für die beiden Impfzentren in Papenburg und Lingen insgesamt etwa 7.400 Impfdosen vom Land in Aussicht gestellt worden. 

Im Einzelnen konnten bereits rund 92 Prozent der Personen, die 80 Jahre und älter sind (Priorität 1), geimpft werden oder stehen auf der Warteliste (240). Insgesamt umfasst dieser Personenkreis rund 18.300 Personen.

Auch die letzten rund 2000 Lehrer an Grund- und Sonderschulen, sowie das pädagogische Personal der Kindertagesstätten (Priorität 2) sollen bis zu diesem Samstag (10. April) durchgeimpft sein. Insgesamt sind damit rund 6100 Personen aus diesem Bereich mit einer Impfung versorgt worden. 

Sie zählen wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behinderteneinrichtungen zu den priorisierten Berufsgruppen. Im St. Vitus-Werk in Meppen laufen die Impfungen noch bis zum Ende der 15. Kalenderwoche. Sie werden durch die mobilen Teams der Impfzentren versorgt. Im St. Lukas Heim Papenburg stehen noch rund 160 Impfungen aus, die bis Ende April durchgeführt werden sollen. Im St. Christophorus Werk in Lingen konnten alle Erstimpfungen abgeschlossen werden. Insgesamt sind 4900 Personen in den Einrichtungen, darunter auch Bewohnerinnen und Bewohner, impfberechtigt.

In den Krankenhäusern konnten die Erstimpfung nunmehr abgeschlossen werden. Dies gilt auch für die weiteren priorisierten Berufsgruppen wie Arztpraxen, Fachärzte, Zahnärzte, Justizkräfte und Kindertagesbetreuungspersonen sowie für Hebammen und größtenteils auch für die Heilmittelerbringer (u. a. Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Ernährungstherapeuten). Bei der Polizei und den Kräften der Bundespolizei sind die Erstimpfungen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die der Priorität 2 angehören, überwiegend abgeschlossen.

 

 

Grundschullehrer und Erzieher werden in der Samtgemeinde Spelle geimpft ( Mehr dazu im Video)

Spelle- In Niedersachsen können jetzt Beschäftigte an Grund- und Förderschulen sowie Kita-Mitarbeiter gegen Corona geimpft werden. Heute fand die erste Impfung in der kleinen Turnhalle in Spelle statt, hier wurden in mehreren Gruppen die Lehrer, Erzieher und sozialpädagogische Mitarbeiter geimpft.

Mehr dazu im Video!

Software-Umstellung führt zu Einschränkungen im Meldeamt

Spelle – Aufgrund einer Software-Umstellung im Bürgerbüro in Spelle sowie in den Gemeindebüros in Schapen und Lünne kommt es im April zu beeinträchtigten Öffnungszeiten.

Am Montag, 19. und Dienstag, 20. April 2021 können nicht alle Angelegenheiten im Bürgerbüro erledigt werden. Davon betroffen ist die Beantragung von Personalausweisen oder Reisepässen. Von Mittwoch, 21. bis Dienstag, 27. April bleiben das Bürgerbüro sowie die Gemeindebüros geschlossen. Auch das Online-Portal „Open-Rathaus“ steht nur eingeschränkt zur Verfügung.

Ab Mittwoch, 28. April 2021, können Meldeangelegenheiten wieder wie gewohnt erledigt werden. Im Notfall bei unaufschiebbaren Angelegenheiten können Sie sich telefonisch im Bürgerbüro, Tel. 05977 937-0, melden. Gegebenenfalls kann im Ausnahmefall bei Express-Ausweisen eine Unterstützung durch eine Nachbarkommune erfolgen. Die Samtgemeinde Spelle bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Die Software-Umstellung trägt dazu bei, dass künftig die Bearbeitung erleichtert wird.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 09.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Grafik Landkreis Emsland 

 

Schulung per Streaming – live aus dem Krone Trainingszentrum Mehr als 100 Teilnehmer aus 16 Nationen gleichzeitig geschult

Spelle,  Vor einem Jahr hielt das Corona-VirusEinzug und stellte damit auch die obligatorischen Produktschulungen im Krone Trainingszentrum in Spelle auf den Kopf. „Zunächst sagten die ausländischen Teilnehmer ab, dann wurde auch das Reisen innerhalb Deutschlands so stark eingeschränkt, dass gar keine bzw. nur sehr eingeschränkte, Corona-konforme Präsenztrainings mit nur wenigen Teilnehmern möglich waren“, erinnert sich Jan Holk, Leiter des Krone Trainingszentrums.

Deshalb entwickelte das Krone Trainingsteam ein OnlineSchulungs-Konzept, mit dem auch internationale Service- und Vertriebspartner komfortabel und kompetent geschult werden können. „Bereits direkt im ersten Lockdown haben wir damit begonnen, Videosequenzen von Trainings- und Praxiseinheiten zu drehen; diese wurden dann in einen E-Learning Rahmen eingebettet. Das so entstandene neue Format namens

Videotraining konnte dann direkt über unser Trainingsportal online gebucht werden. Glücklicherweise war das Online-Training für uns nicht komplettes Neuland, denn wir hatten schon in 2018 die ersten web-basierten Trainingseinheiten eingeführt“, erzählt Jan Holk. Der große Vorteil des digitalen Videotrainings: Die Teilnehmer/Innen können sich zeit- und ortsunabhängig online schulen lassen; zudem können sie das Training beliebig unterbrechen und z.B. am nächsten Tag fortsetzen oder auch wiederholen. 

Krone Geschäftsführer Wolfgang Jung, verantwortlich für Service & Parts, zieht eine positive Bilanz nach einem Jahr Online-Training.  „Dank des professionellen Zusammenspiels mehrerer Abteilungen haben wir sehr schnell das erforderliche Equipment für unsere neuen Streaming-Dienste anschaffen und installieren können. Parallel dazu haben wir eine Halle im Trainingszentrum zu einem festen Filmstudio ausgebaut, das wir hausintern ‚Spellewood‘ getauft haben. So konnten wir über ein weiteres Format namens Distance-Training auch erstmals komplett digital und live die neuen Krone Maschinen für 2021 präsentieren. Die positive Resonanz unserer nationalen und internationalen Partner hat uns bestärkt, diesen Weg professionell auszubauen. So ermöglicht die von uns eingesetzte Technik sogar zeitverzögertes Folgen des Livestreams, d.h. die Teilnehmer/Innen können sich – je nach lokaler Zeitzone – später hinzuschalten und im Stream einfach auf den Anfang zurückspulen. Dank dieser Technik konnten wir in ein und derselben Session gleichzeitig Teilnehmer aus Neuseeland und von der Westküste der USA begrüßen, obwohl der Zeitunterschied fast einen ganzen Tag betrug. Unsere Trainer begrüßen deshalb auch die zugeschalteten Gäste jeweils mit einem freundlichen ‚Good morning, good afternoon and good evening, ladies and gentlemen.'“ 

Inzwischen bietet Krone 82 Video- und Distance-Trainings in deutscher und englischer Sprache an, die nach Belieben von den Krone Vertriebspartnern gebucht werden können. In die Trainings werden regelmäßige Wissensabfragen integriert. „So stellen wir sicher, dass alle Teilnehmer/Innen auch durchgängig dabei sind. Am Ende des Trainings gibt es jeweils noch einen Abschlusstest.

Sind alle Wissensabfragen und der Test bestanden, erhalten die Teilnehmer/Innen ihr persönliches Zertifikat – ebenso wie beim Besuch eines Präsenztrainings“, berichtet Jan Holk, der grundsätzlich ein positives Fazit zieht: „Natürlich ist es immer noch eine besondere Herausforderung für jeden Trainer, dass man in eine Kamera moderiert und nicht die einzelnen Gesichter der Schulungsteilnehmer/innen sieht, aber in diesen Pandemie-Zeiten ist das sicherlich die beste Lösung für alle Beteiligten. Zudem haben wir im vergangenen Jahr gesehen, dass es absolut sinnvoll ist, wenn wir auch zukünftig weitere Onlineformate in unser Trainingskonzept integrieren.“

 

 

 

 

 

Ausgangssperre im Emsland bleibt zunächst bestehen

Inzidenzwert noch immer im kritischen Bereich – Tägliche Abwägung für weiteres Vorgehen
Der Landkreis Emsland hat auch vor dem Hintergrund des Beschlusses vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg die kreisweit geltende Ausgangssperre geprüft und nach eingehender Abwägung entschieden, die bestehende Allgemeinverfügung bis auf weiteres vorerst aufrecht zu erhalten. „Wir brauchen eine bessere Datenlage. Darum werden wir das Coronainfektionsgeschehen in den kommenden Tagen genau im Blick behalten. Die daraus resultierenden Ergebnisse dienen als Grundlage für künftige Entscheidungen“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.
 
„Zwar hat sich die Inzidenz im Landkreis Emsland in den vergangenen Tagen grundsätzlich verringert, aber wir brauchen einen längeren Beobachtungszeitraum, um eine begründete Entscheidung treffen zu können“, sagt Burgdorf. Über die Osterfeiertage sei deutlich weniger getestet worden. Die jetzt vorliegenden Zahlen seien daher nicht ausreichend aussagekräftig, um darüber zu entscheiden, ob auf die verfügte Schutzmaßnahme angesichts des momentanen Infektionsgeschehens verzichtet werden könne. Im Landkreis Emsland lag die kreisweite Inzidenz am 6. April bei 133,7, fiel am 7. April auf 111 und stieg am heutigen Donnerstag (8. April) auf 119,3 an.
 
„Anfang der kommenden Woche werden wir die Situation neu bewerten“, sagt der Landrat.
 
Zudem gebe es weiterhin eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung für die Ausgangssperre. Dies sei auch an der nach wie vor geringen Zahl an Verstößen festzumachen und werde auch von der Polizei so zurückgespiegelt, führt er weiter aus. „Natürlich weiß ich, dass auch eine Coronamüdigkeit herrscht und viele von diesem Thema genug haben. Das ist verständlich, aber darauf nimmt das Virus leider keine Rücksicht“, sagt Burgdorf.
Die Landesverordnung sieht vor, dass Landkreise und kreisfreie Städte mit einer Inzidenz zwischen 100 und 150 für einen Teil ihres Gebietes oder für das gesamte Gebiet Ausgangssperren anordnen können. „Mit einer Inzidenz in den vergangenen Tagen im Bereich über 100 bewegen sich die Zahlen noch immer im kritischen Bereich und wir nutzen diese Kann-Verordnung als geeignetes Mittel, um mit der Ausgangssperre ein weiteres Ausbreiten des Infektionsgeschehens zu unterbinden“, sagt Burgdorf.
 
Ab einer Inzidenz von 150 sollen nach der Landesverordnung Ausgangssperren verhängt werden. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Ausganssperre im Landkreis Emsland am 31. März war die Inzidenz mit 198,2 angegeben, lag bereits die Tage zuvor ebenfalls in diesem hohen Bereich und überschritt damit die in der Landesverordnung angegebene Grenze von 150 deutlich.
 
Damit wird den Bürgerinnen und Bürgern auch in den kommenden Tagen das Verlassen des privaten Wohnbereichs in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr untersagt. Dies gilt nicht bei triftigen Gründen wie beispielsweise Arztbesuchen oder die Fahrt zur Arbeit.
Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte die Stadt Hannover per Beschluss dazu aufgefordert, die Ausgangssperre in der Landeshauptstadt aufzuheben.

Achtung zahlreiche Fälle der SMS-Betrugsmasche,Polizei warnt: Link nicht anklicken

„Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es…“: Solche oder ähnliche Nachrichten haben in den vergangenen Tagen viele Menschen im Kreis Steinfurt per SMS auf ihrem Smartphone erhalten. Nachfolgend wird ein Link angezeigt, den die Angeschriebenen anklicken sollen. Die Polizei warnt: Tippen Sie auf keinen Fall auf den angezeigten Link!Denn bei einer solchen Nachricht könnte es sich um eine Betrugs-SMS handeln. Wer den Link anklickt, lädt eine Schadsoftware auf sein Mobiltelefon. Betrüger habenndann Zugriff auf die Handydaten. Bei der Kreispolizei sind zuletzt zahlreichemAnzeigen eingegangen, die sich auf diese Betrugsmasche beziehen. Sie scheint sich derzeit rasant zu verbreiten. Teilweise haben Betroffene mehrere Fake-SMS erhalten. Sie haben eine solche SMS bekommen? – Tippen Sie auf keinen Fall auf
den Link! – Löschen Sie die Nachricht! – Fragt Ihr Telefon, ob eine App installiert werden soll, bestätigen Sie auf keinen Fall! – Richten Sie über Ihren Mobilfunk-Anbieter eine Drittanbieter-Sperre ein!

Sie haben die App bereits installiert? – Schalten Sie Ihr Handy in den Flugmodus, damit es keine Befehle von außen empfangen und keine SMS versenden kann. – Infomieren Sie Ihren Mobilfunkanbieter über das Problem. Fragen Sie, ob schon Kosten verursacht wurden. – Lassen Sie eine Drittanbietersperren einrichten. – Melden Sie den Vorfall der Polizei. – Sichern Sie in einem Backup all Ihre Daten, Bilder, Videos und Einstellungen. – Anschließend sollten Sie Ihr Smartphone auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dadurch werden alle Apps und Daten gelöscht, die beim Kauf des Handys nicht vorhanden waren.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 08.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Grafik Landkreis Emsland 

Engpass bei Gelben Säcken – Landkreise wartet auf Lieferung

Wie uns die Unternehmensgruppe Remondis Entsorgung nach einem Telefonat unsere Redaktion mitteilte, kommt es zurzeit bei der Auslieferung von Gelben Säcken an den Gemeinden und Landkreisen zu Lieferschwierigkeiten. Da in der Corona Pandemie mehr wie das doppelte an Gelbe Säcke benötigt werden.

Darum hat die Firma Remondis nun mitgeteilt, dass es möglich ist, durchsichtige Säcke anstatt der Gelben Säcke zu verwenden. Die dann auch von der Firma Remondis bei der Abholung der Gelben Säcke mitgenommen werden.

Wie uns die Firma Remondis weiter mitteilte, ist für die Bereitstellung an den Abgabestellen in den Gemeinden das Abfuhrunternehmen Remondis zuständig. Und nicht die Gemeinde oder der Landkreis. In den kommenden Tagen soll eine größere Lieferung an Gelbe Säcke eintreffen, die dann umgehend an den Landkreisen und Gemeinden verteilt werden, so Remondis

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 07.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.