Doppelt Gutes tun: DRK setzt auf Nachhaltigkeit

Regelmäßig zur Blutspende geht auch DRK-Präsident Dieter Sturm.

Allein in Deutschland wandern jährlich rund 24 Millionen neue Smartphones über die Ladentheke – die 124 Millionen Altgeräte, die in den Schubladen lagern, enthalten sowohl wertvolle Rohstoffe als auch Schadstoffe. Für die Deutsche Umwelthilfe sammelt das Deutsche Rote Kreuz deshalb nun bei den Blutspendeterminen in Lingen, Bawinkel, Lünne und Schapen ungenutzte Smartphones, die dann nach Möglichkeit repariert und aufbereitet oder aber recycelt werden.

Mit einer einzigen Blutspende können bis zu drei Menschenleben gerettet werden. Die Spende dauert alles in allem höchstens eine Stunde – und ab jetzt besteht zudem die Chance, sich mit der gleichzeitigen Altgerätespende auch für den Erhalt von Artenvielfalt und Natur in Deutschland einzusetzen. Denn für diese Zwecke nutzt die Deutsche Umwelthilfe die Erlöse aus der Handysammlung.

Die nächsten Blutspendetermine mit Handysammlung beim DRK Kreisverband Emsland e. V. sind:

  • Juni von 16:00 bis 20:00 Uhr in Schapen (Gaststätte Rosken)
  • Juni von 16:30 bis 20:00 Uhr in Lünne (Grundschule)
  • Juni von 16:00 bis 20:00 Uhr in Bawinkel (Vereinshaus)
  • und 25. Juli von 15.00 bis 20.00 Uhr in Lingen (DRK Ortsverein)

Außerdem gibt es eine Sammelbox im Kleiderladen „Stoffwechsel“ des DRK Ortsvereins Lingen e. V. in der Clara Eylert Straße in Lingen und in der DRK Hauptgeschäftsstelle an der Jahnstraße 2-4. Nähere Infos zum Smartphonerecycling der Deutschen Umwelthilfe gibt es unter www.handysfuerdieumwelt.de. Alle Blutspendetermine sind unter www.blutspende-nstob.de zu finden.

Zeit des Eichenprozessionsspinners hat begonnen

 

Rheine. Von Anfang Mai bis in den August hinein ist im gesamten Stadtgebiet Rheines wieder mit Raupen bzw. Raupennestern des Eichenprozessionsspinners (kurz EPS) zu rechnen. Der Fachbereich Grün der Technischen Betriebe Rheine AöR geht davon aus, dass ein Großteil der Eichen befallen sein wird.

Die Brennhaare der Raupen, die ein Nesselgift enthalten, können für Menschen und Tieren zum Teil erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Ein Kontakt mit den fast unsichtbaren Härchen löst Hautausschläge, Brennen und Juckreiz aus. Seltener kommt es auch zu schwereren Reaktionen wie Atemwegsreizungen, Bindehautentzündungen oder Fieber. Im Gebiet des Kreises Steinfurt sind allerdings in den letzten Jahren keine Fälle von schweren allergischen Reaktionen bekannt geworden.

Erste Raupen des Eichenprozessionsspinners  wurden bereits Ende April in Rheine festgestellt. Die kühle Witterung im Mai hat die Entwicklung der Raupen aber offenbar leicht verzögert. In den kommenden Wochen gehen die Fachleute jedoch davon aus, dass sie die die ball- oder sackförmigen Gespinstnester und die behaarten Raupen an den Stämmen und Ästen befallener Eichen finden werden. Aktuell melden sich momentan jedoch viele besorgte Bürger bei den Technischen Betrieben, um großflächige  Raupengespinste zu melden, die sich in Sträuchern befinden. Hierbei handelt es sich nicht um Eichenprozessionsspinner, sondern vielmehr um gesundheitlich unbedenkliche Gespinstmotten-Raupen. Anhand der grünlichen Färbung und der fehlenden Behaarung lassen sich die harmlosen Raupen sehr gut von denen des Eichenprozessionsspinners unterscheiden. Zudem treten die Raupen des Eichenprozessionsspinners nur an Eichen auf.

Um die Plage einzudämmen, führen geschulte Mitarbeiter des Fachbereiches Grün der Technischen Betriebe Rheine AöR in den kommenden Wochen wieder gezielte Kontrollen der Eichen auf öffentlichen Flächen und an städtischen Einrichtungen durch. Zunächst werden dabei vorrangig die städtischen Eichenbestände an allen sensiblen öffentlichen Bereichen, wie Schulhöfen, Kinderspielplätzen sowie stärker genutzten Aufenthaltsbereichen in Grünanlagen und an Straßen überprüft. Gefundene Raupen bzw. Raupennester des EPS werden sukzessive beseitigt. An sensiblen öffentlichen Flächen, an denen befallene Eichen festgestellt wurden, werden zudem Warnhinweise angebracht. Besonders gefährdete Bereiche, wie Kinderspielplätze oder stärker frequentierte Aufenthaltsbereiche im öffentlichen Raum, müssen gegebenenfalls auch zeitweise gesperrt werden.

Wer einen Eichenprozessionsspinner-Befall auf einer öffentlichen Fläche der Stadt Rheine bemerkt und vermutet, dass der Befall noch nicht bekannt ist, sollte diesen in dem dafür eigens neu eingerichteten Online-Meldeverfahren der zuständigen Stelle melden. Eine Meldepflicht besteht aber grundsätzlich nicht. Das Online-Formular findet sich auf den Internetseiten der Stadt Rheine  unter www.rheine.de/eps und auf den Seiten der Technischen Betriebe Rheine AöR  unter www.tb-rheine.de. Neben dem Meldeformular findet sich dort zudem eine laufend aktualisierte, interaktive Karte, in der die Standorte von bereits gemeldeten  Bäumen mit Eichenprozessionsspinnerbefall eingezeichnet sind. Auch nähere Informationen und Tipps zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner sind dort zu lesen. Telefonisch kann ein Eichenprozessionsspinnerbefall an städtischen Eichen bei den Technischen Betrieben unter der Telefonnummer 05971-9548 716 oder per Mail unter klaus-dieter.twesten@tbrheine.de gemeldet werden.

Für die Entfernung von Raupen bzw. Raupennestern des Eichenprozessionsspinners auf privaten Grundstücken ist grundsätzlich der jeweilige Eigentümer verantwortlich. Bekämpfungsmaßnahmen an privaten Bäumen, sind also vom jeweiligen Eigentümer auf eigene Kosten zu veranlassen. Hierzu sollten geeignete Fachbetriebe beauftragt werden, die eine Beseitigung mit der erforderlichen Schutzausrüstung ausführen können. Aufgrund der Gesundheitsgefahren bei direktem Kontakt mit den Raupen oder Nestern, die bei unsachgemäßen Beseitigungsmaßnahmen besonders hoch sind,  wird dringend davon abgeraten selbst tätig zu werden.

Betrüger in Rheine unterwegs

Rheine – Die Polizei warnt vor Betrügern! Am Mittwochvormittag (22.05.2019) gegen 10.00 Uhr meldete sich bei einem Rheinenser ein angeblicher Mitarbeiter einer Versicherung. Dieser teilte ihm mit, dass der Enkel des Rentners einen Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Schadenssumme von 33.000 Euro gezahlt werden müsse, damit es nicht zur Gerichtsverhandlung kommt.

Anschließend sprach der angebliche Enkel mit Rheinenser. Diese Täuschung gelang. Ein angeblicher Kurier holte die fünfstellige Summe gegen 14.00 Uhr in Rheine ab. Der Geldabholer war cirka 30 Jahre alt, etwa 160 cm groß, hatte eine kräftige Statur und ein südländisches Aussehen. Bekleidet war er mit einer schwarzen Lederjacke. Er trug eine schwarze Umhängetasche. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215. Der Mann könnte im Bereich des Tatortes, im Wohngebiet an der Neuenkirchener Straße, Nähe Kreisverkehr Felsenstraße, gesehen worden sein. Die Beamten appellieren: Seien Sie aufmerksam, misstrauisch und vorsichtig! Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein! Informieren Sie eine Vertrauensperson! Melden Sie derartige Vorfälle sofort der Polizei.

 

 

Dorfabend in Venhaus – Vorbildliches Engagement der Bevölkerung

Spelle. Im Rahmen des moderierten Kommunikations- und Beteiligungsprozesses „dialogPROZESS“ fand ein Dorfabend mit 70 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Gaststätte Spieker-Wübbel in Venhaus statt.

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Karl-Heinz Föcke fasste Michael Ripperda von der pro-t-in GmbH aus Lingen (Ems) die bisherigen Veranstaltungen zusammen.

Neben Bürgerversammlungen wurden vor allem in einem Workshop sowie in Arbeitsgruppentreffen Potentiale des Dorfes, aber auch künftige Herausforderungen und Chancen zusammen mit der Bevölkerung erarbeitet.

Im Mittelpunkt des Abends standen jedoch die einzelnen Vorträge aus den drei eigenständigen Arbeitsgruppen „Kommunikation und Gemeinschaft“, „Innerörtliche Infrastruktur“ sowie „Dorfgemeinschaftshaus Venhaus“. Stellvertretend für diese Gruppen präsentierten Dennis Oevermann, Sandra Eleveld, Andreas Kulüke und Klaus Löcken anschaulich die vielen Ergebnisse.

„Venhaus lebt und zeigt starkes Interesse, die Zukunft im Ort selbst mitzugestalten! Die Projektansätze müssen weiterverfolgt werden. Ich bin mir sicher, die Einwohnerinnen und Einwohner bleiben weiterhin so gut im Gespräch“, lobt Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff das lokale Engagement zum Abschluss der Versammlung.

Ein Handlungspapier mit einem Fördercheck soll künftig Hilfestellung leisten, um aus den interessanten Projektideen nun auch echte Maßnahmen mit Umsetzungspotential zu kreieren. Die entwickelte Arbeitsstruktur mit den kleinen Arbeitsgruppen und Impulsmodulen von außen soll möglichst dauerhaft etabliert werden. Mittel- bis langfristig strebt Venhaus die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen an. In diesem Zusammenhang bildet der dialogPROZESS bereits eine hervorragende Grundlage. Nähere Informationen und Protokolle zu den Veranstaltungen rund um den dialogPROZESS werden auf der Homepage der Samtgemeinde Spelle bereitgestellt.

Der Kommunikations- und Beteiligungsprozess wird von der pro-t-in GmbH aus Lingen (Ems) in Kooperation mit der Katholischen LandvolkHochschule Oesede begleitet.

Ermittlern der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim ist ein Schlag gegen kriminelles Handwerkernetzwerk

Ermittlern der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim ist ein Schlag gegen eine überregional agierende Betrügerbande gelungen.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde gegen vier Mitglieder eines kriminellen Schlüsseldienstnetzwerkes Haftbefehl erlassen.

Originale Internet-Werbeanzeige des kriminellen Netzwerkes (mittlerweile offline)

 Die Beschuldigten im Alter zwischen 25 und 30 Jahren stehen in Verdacht, seit Anfang des Jahres 2019 in mindestens 65 Fällen Handwerksleistungen im Zusammenhang mit Türöffnungen in betrügerischer Weise abgerechnet zu haben.  Die Aufträge wurden den Männern jeweils von professionell vernetzten Vermittlerzentralen übertragen.

   Dieses kriminelle Netzwerk umfasst weit mehr, als die festgenommen vier Personen und beschränkt sich nicht nur auf die Leistungen von Schlüsseldiensten. Vielmehr konnte festgestellt werden, dass Tätigkeiten wie Rohrreinigungen oder Schädlingsbekämpfungen über dieselben Zentralen weitervermittelt wurden. Die Internetseiten suggerierten den Kunden, man würde einen lokalen, seriösen Anbieter mit den Handwerksarbeiten betrauen. Das Firmengeflecht mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen sorgte in diesem Zusammenhang dafür, dass die jeweiligen Homepages bei Suchmaschinen im Internet entsprechend günstig platziert waren. Drei der Festgenommenen agierten im Schlüsselnotdienst und verlangten auf Weisung des vierten Mannes für ihre Arbeiten massiv überzogene Preise zwischen 500 und weit über 2000 Euro. Üblich sind in diesem Gewerbe jedoch lediglich Rechnungen zwischen 80 und 240 Euro. In der Regel wurden den Kunden handelsübliche Schließzylinder verbaut, welche mit bis zu 600 Euro berechnet wurden. In vielen Fällen war der Ausbau der intakten Schließzylinder nicht erforderlich. Den Kunden wurde hierbei wiederholt mitgeteilt, dass kein „Eigenverschulden“ vorliegen würde und die Hausratversicherung den Schaden übernehmen werde. Hierbei wurden von den Männern regelmäßig Notlagesituationen der ausgesperrten Kunden ausgenutzt.

Wiederholt übten sie massiv Druck auf Geschädigten aus, wenn sie sich weigerten die überhöhten Rechnungen zu bezahlen. Regelmäßig behielten sie Wertgegenstände oder Personalausweise als Pfand und Druckmittel ein. Ermittlungen ergaben, dass neben den Monteuren auch die im Ausland sitzenden Hintermänner und Betreiber der Internetportale an den Betrügereien deutschlandweit mitverdienten.

Die Polizei in Lingen hatte wegen der hohen Zahl der durch die vier Männer begangenen Straftaten eigens eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Am 15. Mai wurden die vier Beschuldigten unterschiedlicher Staatsangehörigkeiten im Rahmen eines groß angelegten, länderübergreifenden Polizeieinsatzes festgenommen. Dabei wurden acht Wohnungen und drei Firmengebäude in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen durchsucht. Die Männer hielten sich zur Festnahmezeit in Nordhorn, Bremen sowie Oyten auf und konnten durch Spezialkräfte festgenommen werden. Neben umfangreichem Beweismaterial wurden dabei auch Vermögenswerte in sechsstelliger Höhe beschlagnahmt.

An den Durchsuchungen und den Festnahmen waren mehr als 140 Beamte aus Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen beteiligt, darunter auch Spezialeinheiten und die Bereitschaftspolizei Osnabrück. Die vier Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. Ein Ende der polizeilichen Ermittlungen zeichnet sich noch nicht ab. Die Beamten gehen davon aus, dass die Festgenommenen und ihr Netzwerk für weit mehr als die 65 im Haftbefehl aufgeführten Taten verantwortlich sind.

Im Rahmen der mehrmonatigen Ermittlungen wurden bis dato knapp 700 vollendete und versuchte Straftaten registriert.

Nach Brand einer Fabrikhalle in Rheine, zwei Tatverdächtige ermittelt

Rheine – Nach einem Zeugenhinweis hat die Polizei zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren ermitteln können, die dringend verdächtig sind, den Brand gelegt zu haben. Die beiden Jugendlichen haben sich am Samstagabend im rückwärtigen Bereich der 
beiden leerstehenden Wohnhäuser aufgehalten. Sie sind geständig, dort eine Papiertüte angezündet zu haben. Das Feuer habe sich dann ausgebreitet. Obwohl man versucht habe es zu löschen, sei es außer Kontrolle geraten. Dann habe man die Flucht ergriffen. Die Ermittlungen an der Brandstelle unter Einbeziehung eines Brandsachverständigen haben bestätigt, dass das Feuer im hinteren 
Bereich der Wohngebäude ausgebrochen und dann auf die Fabrikhalle, in der Maschinenteile gelagert waren, übergegriffen ist. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa eine Million Euro. Gegen die beiden Jugendlichen ist ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet worden.

Statt Chips Koks in der Dose – Osnabrücker Zoll stellt Drogen im Wert von mehr als 10.000 Euro sicher

  A30 – 105 Gramm Kokain, 105 Gramm von der Partydroge MDMA und kleine Mengen von Ecstasy und Cannabisöl im Wert von mehr als 10.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Abend des 19. Mai 2019 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn A 30 an der Abfahrt Gildehaus in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW.

Osnabrücker Zoll stellt Drogen im Wert von mehr als 10.000 Euro sicher

Die drei Reisenden gaben an, für einige Tage als Touristen in Amsterdam gewesen zu sein. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinten sie.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Mitfahrers fanden die Ermittler in seiner rechten Hosentasche einen Kokainportionierer, der mit zwei Gramm Kokain befüllt war. Daraufhin entschlossen sich die Zöllner zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Hierbei entdeckten sie eine Plastiktüte auf der Rücksitzbank, in der sich unter anderem auch eine Chipsdose befand. Nach dem Öffnen dieser Box und der Entnahme einiger Chips fanden die Zöllner einen weißen Plastikdeckel, der dort offensichtlich nicht hingehörte. Beim näheren Betrachten der Packung stellten die Beamten fest, dass der Boden herausdrehbar und im inneren eine Plastikflasche eingeklebt war. In dieser Flasche befand sich eine Plastiktüte, in der 103 Gramm Kokain, 105 Gramm von der Partydroge MDMA und kleine Mengen von Ecstasy und Cannabisöl zum Vorschein kamen. Bei der anschließenden Befragung gab der Mitfahrer an, dass die Drogen sein alleiniges Eigentum sind.

Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Der 32-jährige Reisende wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

   Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.

CDU-Landratskandidaten möchten die Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim weiter vertiefen

Treffen zwischen Marc-André Burgdorf und Uwe Fietzek zur Identifikation weiterer Kooperationsmöglichkeiten

Meppen/Nordhorn – Die Kooperation der Nachbarlandkreise war vor wenigen Tagen das Thema bei einem gemeinsamen Termin der CDU-Landratskandidaten Marc-André Burgdorf (Emsland) und Uwe Fietzek (Grafschaft Bentheim). Beide Kandidaten machten deutlich, dass es schon jetzt sowohl auf emsländischer als auch auf Grafschafter Seite eine Vielzahl von Einrichtungen und Projekten gibt, die von beiden Landkreisen gemeinsam errichtet wurden bzw. durchgeführt werden. Exemplarisch stehen für die erfolgreiche Zusammenarbeit das Interkommunale Tierseuchen-Logistikzentrum Emsland/Grafschaft Bentheim in Klausheide oder die gemeinsame Leitstelle für Rettungsdiensteinsätze und Krankentransporte.

Marc-André Burgdorf und Uwe Fietzek

Gerade im Bereich der Sicherheit bringt die Zusammenarbeit enorme Vorteile. „Katastrophen machen nicht an politischen Grenzen halt“, so Uwe Fietzek. Der Moorbrand im emsländischen Stavern hat gezeigt, wie wichtig vertrauensvolle Zusammenarbeit und nachbarschaftliche Hilfe ist.

„Diese Kooperationen sind absolute Win-Win-Situationen für die Grafschafter und uns, denn es ist häufig effizienter, Projekte in einem kreisübergreifenden und damit größeren Kontext anzugehen“, stellt Burgdorf heraus. Fietzek ergänzt, dass „die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Emsland weiter vertieft werden muss und ein strategisch wertvolles Instrument ist, um beispielsweise gemeinsame Standpunkte für die Region auf Landes- sowie Bundesebene eindringlich zu vertreten.“

Gelungene Kooperationen basieren immer auf Personen, die sich kennen und verstehen müssen. Fietzek und Burgdorf erfüllen diese Grundvoraussetzung, weil sie auf operativer Ebene insbesondere im Bereich Sicherheit und Ordnung seit Jahren zusammenarbeiten. Die gemeinsame Koordination von Rettungseinsätzen durch die integrierten Rettungsleitstellen Nordhorn und Meppen ist nur ein Ergebnis der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Landratskandidaten machen deutlich, dass es ohne diese Kooperation zumindest fraglich wäre, ob es heute überhaupt noch eine Leitstelle im Emsland oder der Grafschaft geben würde. Hintergrund ist, dass die Krankenkassen als Kostenträger häufig für die Zusammenlegung von Leitstellen plädieren.

Die Identifikation weiterer beabsichtigter Kooperationsgebiete erfolgt einhellig. Beim Tourismus, dem ÖPNV, Kultur und bei der Erfüllung gleichgelagerter Verwaltungsaufgaben wollen beide im Falle eines jeweiligen Wahlerfolges anknüpfen und so weitere Potenziale ausschöpfen.  „Und das auf Augenhöhe“, wie Uwe Fietzek betont.

Erstes Treffen der Bienenfreunde Spelle und Umgebung

Spelle- Am Mittwoch den 15.05. haben sich die Bienenfreunde Spelle und Umgebung das erste Mal in der Gaststätte Spieker zu einem lockeren Austausch getroffen. Der freudige Anlass für dieses Treffen war der Gewinn des Innogy Klimaschutzpreises 2019. Mit dem Innogy Klimaschutz Preis haben die Imker in Spelle 500€ gewonnen.  14 Imker*innen sind der Einladung von Hans Kulüke gefolgt. An diesem Abend wurden erste Ideen für die Verwendung des Preisgeldes gesammelt. Einig waren sich alle Bienenfreunde, dass der Gewinn verwendet werden soll, um die Aufgaben eines Imkers und die Bienen öffentlich zu präsentieren. Zudem sind weitere Treffen und ein stetiger Austausch zwischen den Bienenfreunde geplant. Hierzu sind natürlich alle Bienenfreunde in Spelle und Umgebung herzlichen eingeladen. Weitere Stammtische wird es auch geben, die Termine werden wir wieder veröffentlicht und finde in der Gaststätte Spieker in statt. Vielleicht steigt die Teilnehmerzahl ja noch ein bisschen an?!

Brand einer Lagerhalle in Rheine

Rheine,  Am   Samstagabend um 21:53 Uhr wurden die Feuerwehren der Stadt Rheine zu einem Brand einer Lagerhalle an der Hovestraße / Christianstraße alarmiert . Die Einsatzkräfte  sind  mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Polizei hat den Bereich der Hovestraße weiträumig gesperrt. Der Verkehr wird abgeleitet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandentstehung vor Ort aufgenommen. Die Polizei bittet um Hinweise an die Polizeiwache Rheine unter 05971 9384215.

Ein Team, Ein Raum, Eine Stunde, Ein Ziel… und jede Menge Spaß – Der Escape-Room „Der Löwe von Münster“ zu Gast in der Oberschule Spelle

Eine Zeitreise ins Jahr 1941.

Spelle- Vom 14.-17. Mai hatten die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der OBS Spelle vor allen Dingen eine Mission: Die verbotenen Predigten des damaligen Bischofs von Münster zu finden. In diesen prangerte der spätere Kardinal Graf von Galen im August 1941 in der St. Lamberti Kirche in Münster die Ermordung von Menschen mit Behinderung an und machte seine Kenntnisse über die Machenschaften des Naziregimes der Öffentlichkeit zugänglich, was ihm den bekannten Beinamen „Der Löwe von Münster“ verschaffte.

Insgesamt 31 Schülergruppen sowie weitere 13 Nachmittags- und Abendgruppen aus Spelle und Umgebung versetzten sich in die Rolle einer fiktiven Pfadfindergruppe und stellten sich erfolgreich der spannenden Aufgabe, Kopien dieser Predigten in dem Arbeitszimmer ihres bereits von der Gestapo verhafteten Gruppenleiters Karl Kortenkamp zu finden.

Gar nicht so einfach, denn so mancher Gegenstand wie eine alte Schreibmaschine oder ein Telefon mit Wählscheibe, die eine wichtige Rolle zur Lösung der Rätsel spielten, waren den Schülerinnen und Schülern ebenso fremd oder nur aus Erzählungen vertraut wie die Zeit des Nationalsozialismus. Umso wertvoller diese moderne Art des Geschichts- und Religionsunterrichts, denn in dem Konzept des mobilen Escape-Rooms stehen nicht nur der Spaß am Knobeln, Rätseln und Kombinieren im Vordergrund, sondern eben auch das persönliche Hineinversetzen in den historischen Kontext und die Anregung zum Weiterdenken. „Wenn ihr die Predigten gefunden habt, dann müsst ihr sie auch unbedingt verteilen!“, drängte eine Stimme am Telefon die Spielgruppen, während eine weitere dringend davon abriet, sich einer solchen Gefahr auszusetzen. Am Ende des Spiels musste in einer anonymen Abstimmung jeder für sich selbst entscheiden: Wie hätte ich in einer solchen Situation gehandelt? Wo kann ich in der heutigen Zeit für etwas einstehen oder gegen Ungerechtigkeit angehen?

„Der Escape-Room war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler, aber auch wir im Kollegium waren begeistert!“, teilte Katharina Paulus, Initiatorin und Lehrerin an der Oberschule mit.

Besonderer Dank gilt den Spielleitern und Entwicklern Matthias Hecking und Winfried Hachmann, dem Sozialpädagogen Stefan Sommer und den vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern der OBS Spelle!

Weitere Informationen über den mobilen Escape-Room unter www. loewevonmuenster.de

Wirtschaftsstandort Samtgemeinde Spelle weiter auf Wachstumskurs

Spelle – Die wirtschaftliche Entwicklung ist in der Samtgemeinde Spelle weiterhin auf Wachstumskurs. Das zeigt sowohl die aktuelle Arbeitslosenquote als auch die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Lag die Arbeitslosenquote in der Samtgemeinde Spelle im Juni 2004 noch bei rund 9 Prozent (Deutschland: 10,9 Prozent), macht sich heute die insgesamt gute Wirtschaftslage in Deutschland auch deutlich in der Region bemerkbar. Nach den jüngsten Arbeitslosenzahlen von April 2019 liegt die Arbeitslosenquote in der Samtgemeinde Spelle bei lediglich 1,3 Prozent und damit deutlich unter dem Wert der Bundesrepublik von 4,9 Prozent sowie des Landes Niedersachsen von 5,0 Prozent. „Die Arbeitslosenquote hat einen historischen Tiefstand erreicht“, zeigte sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf erfreut bei der Vorstellung der Zahlen. Die derzeitige Dynamik spiegelt sich auch im deutlichen Zuwachs der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort wieder. Diese liegt nach jüngsten Zählungen des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik (Stand 30. Juni 2018) im Bereich der Samtgemeinde Spelle bei 6.739 Personen (Spelle: 5.700, Schapen: 678, Lünne: 361). Im Vergleich zum Vorjahr kann somit ein Plus von 240 Arbeitsplätzen registriert werden. Getragen wird dieses Wachstum insbesondere im Sektor „Produzierenden Gewerbe“. Hier ist mit 204 neuen Arbeitsplätzen die größte Zuwachsrate zu verzeichnen. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 wurden mit 3.218 Beschäftigten weniger als die Hälfte des heutigen Wertes gezählt. „Diese äußerst beeindruckende Entwicklung ist in erster Linie der Verdienst unserer örtlichen und ortsverbundenen Gewerbetreibenden“, richtete Hummeldorf einen ausdrücklichen Dank in Richtung Wirtschaft. „Wir sind in der glücklichen Situation, dass ein Großteil des Gewerbes familiengeführte Betriebe sind, die sich eindeutig zum Standort und zu den Menschen hier bekennen.“ Gleichzeitig hob Hummeldorf den Wert eines leistungsstarken Gewerbes für eine Kommune hervor: „Die Gemeinden profitieren natürlich von der Gewerbesteuer als wichtigste kommunale Einnahmequelle. Ohne diese Einnahmen könnten wir die vielen Aufgaben und Projekte nicht finanzieren.“ Ebenso seien die vielen attraktiven Arbeitsplätze von maßgeblicher Bedeutung für eine gute Wohn- und Lebensqualität. Denn wohnortnahe Arbeitsstellen sind wichtig, damit die Bürger und speziell die jungen Menschen vor Ort eine Arbeitsstelle finden können.

Archäologische Funde vom Marktplatz in Rheine im Falkenhof Museum

Rheine – Das Falkenhof Museum Rheine zeigt erstmals Funde der archäologisch begleiteten Kanalsanierung des Marktplatzes in Rheine in einer großen Sondervitrine. Anlässlich der Eröffnung am Donnerstag, den 23. Mai um 19 Uhr durch Udo Bonk (Stellv. Bürgermeister) und Dr. Mechthild Beilmann-Schöner (Museumsleiterin) dürfen sich die Besucher auf zwei Vorträge freuen.

Martin Forstmann (Technische Betriebe Rheine) spricht über die Archäologie aus Sicht des Tiefbaues. Er hat als Fachbereichsleiter Planung und Bau die Bauarbeiten und die Belange der Archäologie koordiniert. Dr. des. Andreas Wunschel (LWL-Archäologie für Westfalen) und Christian Golüke M.A. (Archäologie am Hellweg eG) nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte des Marktplatzes von der Moderne bis in die Steinzeit. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Der Marktplatz in Rheine steht seit 1993 als eingetragenes Bodendenkmal unter besonderem Schutz. Ein Vorgängerbau der Kirche St. Dionysius stand bereits im frühen Mittelalter in direkter Nachbarschaft, das Marktplatzareal gehört also zur Keimzelle der Stadt.

Historische Pläne, alte Fotos und Zeichnungen geben uns Auskunft über das Erscheinungsbild des Marktplatzes, allerdings erst ab der Neuzeit. Sie zeigen eindrucksvoll, wie viele der darauf sichtbaren Gebäude heute im Stadtbild fehlen. Selbst das erste Rathaus der Stadt, zwischen Kirche und Markt gelegen, wurde 1899 zur Platzerweiterung abgerissen.  

Die Sanierung des Marktplatzes im Zuge des „Rahmenplanes Innenstadt“ bietet seit 2018 durch verschiedene Bauarbeiten Gelegenheit, die unter der Erde konservierte Geschichte des Stadtzentrums wiederzuentdecken. Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend müssen alle historisch relevanten Spuren vor der endgültigen Zerstörung durch die Baggerschaufel sorgfältig archäologisch dokumentiert werden. So wurden für kurze Zeit mittelalterliche und neuzeitliche Grundmauern sowie die frühesten Marktoberflächen und vorgeschichtliche Gruben wieder sichtbar und belegen die facettenreiche Geschichte dieses historischen Platzes.

Ein besonderes Interesse galt den Grundmauern des alten Rathauses, dessen Ursprünge bis ins späte Mittelalter zurückreichen. An anderen Stellen gaben zahlreiche übereinanderliegende Bodenschichten einen faszinierenden Einblick in die Nutzung der natürlichen Geländeanhöhe als Siedlungs-,  Handwerks- und Marktplatz. Sie reichen mehr als 5000 Jahre zurück bis in die Steinzeit und lassen sich nicht über Schriftquellen, sondern nur archäologisch erforschen. Die zahlreich geborgenen Funde sind wichtige Zeugnisse des damaligen Geschehens. Keramikscherben und Feuersteinartefakte zeigen, dass der heutige Marktplatz schon sehr früh ein beliebter Siedlungsplatz war. Aus dem frühen Mittelalter stammt ein ganz besonderer Fund: Ein vergoldeter, ehemals an einem Lederriemen befestigter Beschlag mit der Darstellung zweier Fische.

Die baubedingten archäologischen Untersuchungen auf dem Marktplatz in Rheine und den angrenzenden Straßenabschnitten unter der Leitung der LWL- Archäologie für Westfalen dauern noch an und man darf gespannt sein, was der Untergrund noch preisgibt. Dabei wird weiterhin großer Wert darauf gelegt, durch die optimale Abstimmung von Bauarbeiten und archäologischer Dokumentation die Baumaßnahme nach Möglichkeit ohne Verzögerung fertigzustellen.

Die Vitrinenpräsentation der archäologischen Funde ist zu den folgenden Öffnungszeiten des Falkenhof Museums zu besichtigen: Di – Sa 14 – 18 Uhr und So 10 – 18 Uhr.

Wir sind „KUNTERBUNT“ ein musikalischer Abend für Toleranz, Vielfalt und ein kunterbuntes Leben

Spelle- Am Mittwoch dem 15. Mai, um 18 Uhr, gaben die dritten Klassen der Johannes Grundschule Spelle ihr diesjähriges Chorkonzert unter dem Motto „Kunterbunt“. Austragungsort war die Aula der Oberschule Spelle.

Unter der Leitung von Irene Thiemann und Wiebke Robers sangen die Schülerinnen und Schüler textsicher und mit viel Freude und Energie Lieder wie „Klasse wir singen“, „Anders als du“ und „Im Land der Blaukarierten“. Auch das neue Schullied „Kunterbunt“, mit der zentralen Textzeile „Woher du auch kommst, willkommen sollst du sein“, ließ die Anwesenden spüren, dass an der Johannes Grundschule die Vermittlung von Offenheit und Toleranz ein wichtiger Baustein im gemeinsamen Schulleben ist. Vielfalt wird hier als Bereicherung gesehen.

Musikalische Vielfalt entwickelte sich dann auch durch den Beitrag der „Flötenakrobaten“ unter der Leitung von Angelika Hartung. Elf Kinder spielten sicher und versiert das dreistimmige Flötenstück „Wassermühle“ von Bernhard Gortheil. Das Werk feierte an diesem Abend seine gelungene Premiere.

Herr Gortheil leitete an diesem Abend auch die „Bläserbande“ der Schule. So zeigten die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen Drei und Vier mit Stücken „Polly Wolly Doodle“ und Vivaldis „Der Frühling“ ihr Können. Dies rief genauso viel Begeisterung hervor wie das Gastspiel der „Erwachsenen Bläserbande“, deren Mitglieder sich gleichsam „kunterbunt“ aus Spelle, Salzbergen und Emsbüren zusammengefunden haben.

Der letzte Teil des Konzerts startete dann mit dem bekannten Song von NAMIKA: „Je ne parle pas français“. Strahlend und stolz sangen die ca. 60 Chorkinder dieses Lied. Hierbei begleiteten sie sich mit Klanghölzern und Shaking Eggs selbst. Begeistert und sangesstark stimmte das Publikum beim „Ohlalala“ des Refrains mit ein.

„Zu unserer bunten und offenen Gesellschaft gehört auch, dass wir aufmerksam, offen und hilfsbereit zu denen sind, die unsere Hilfe brauchen. Das fängt im Kleinen an, auch an unserer Schule.“ Mit diesen Worten leitete Frau Robers das Schlusslied „We are the world“ von Michael Jackson und Lionel Richie ein.  Emotional berührend trugen die Kinder dieses Lied vor und rundeten damit einen kunterbunten Abend ab. „Sie können stolz auf ihre Kinder sein!“, sagte Frau Robers zum Abschied an das Publikum gerichtet und da kann man ihr nur zustimmen.

 

 

Erste Aufbruchsstimmung für die business:city 2019 in Rheine

Seit Jahren arbeiten die TBR – Technischen Betriebe Rheine und die EWG-Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH eng zusammen, wenn es um die Gestaltung der Emsterrasse zum Beispiel für den Stadtstrand oder die business:lounge geht. Diesmal haben sich beide Akteure zur business:city und dem damit verbundenen Themenschwerpunkt NACHHALTIGKEIT was ganz besonderes einfallen lassen. In diesem Jahr wird die Emsterrasse, die mobilen Pflanzkübel und weitere Beete in der Innenstadt mit einem Urban Gardening Konzept bepflanzt. Ganz konkret werden diese Flächen nachhaltig mit mehrjährigen Kräutern und saisonalen Tomatenpflanzen gestaltet. Damit das Konzept in der ganzen Stadt gelebt werden kann, wurden durch die Initiative „Rheine-Standort der guten Arbeitgeber“ zwei weitere Pflanzkübel erworben.

„Wir freuen uns sehr, durch die business:city auch mal neue Wege der Grünflächengestaltung zu gehen“, erläutert Gerald Schneege, zuständig für die Grünflächenunterhaltung bei der TBR. „Für uns auch ein neuer nachhaltiger Ansatz, weil wir uns teilweise von den einjährigen Pflanzen zugunsten mehrjähriger Pflanzen verabschieden.

„Ab dem 11. Juni beginnen wir mit dem Aufbau des Stadtstrands. Dann werden die Kräuter und Tomatenpflanzen hier auf der Emsterrasse natürlich noch mehr zur Geltung kommen“, erläutert das Team der EWG die weiteren Schritte.

Danach erfolgt der weitere Aufbau des Stadtstrands durch die Gastropartner: Sundays, hypothalamus, bolero bar und Wirtshaushaus Lorenbeck. Veranstaltet wird der Stadtstrand ab dem 13. Juni, 17:00 Uhr von der EWG für Rheine mbH und RTV -Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V.

Den Akteuren ist eine Sache noch ganz besonders wichtig, „Wir entwickeln, pflanzen und gestalten diese Dinge natürlich für die Menschen aus Rheine und der Region. Darum liegt uns sehr daran, dass mit den geplanten Umsetzungen pfleglich und wertschätzend umgegangen wird“.

Auch in der Münsterstrasse 1A bewegt sich für die business:city schon einiges. Diese Einzelhandelsfläche verwandelt sich bis zum 25.Juni 2019, dem offiziellen Start der business:city, in einen Werkstattraum. Dieser wird dann auch zur Verkaufsfläche für die Upcycling Taschen des Zonta Clubs und der Fair-Trade-Angeboten des Eine-Welt-Ladens Rheine. Zur Vorfreunde auf das was da kommen mag, gestaltet der Zonta Club jetzt schon einen Teil der Schaufester.

Jugendlicher droht Frau mit Flasche

Rheine – Ein Jugendlicher, der mit einer Flasche um sich schlägt, wurde der Polizei am Mittwochabend (15.05.2019) gemeldet.

Die Beamten trafen am Kardinal-Galen-Ring, Nähe Münsterstraße, zwei 27 und 51 Jahre alte Frauen an, die ihnen den Sachverhalt schilderten. Der beschuldigte Junge war nicht mehr vor Ort und konnte in der Umgebung auch nicht angetroffen werden. Die 27-Jährige war gegen 17.50 Uhr auf dem Kardinal-Galen-Ring unterwegs, als sie zunächst von dem Jungen nach der Uhrzeit und wenig später nach einer Zigarette befragt wurde. Die Geschädigte blieb dann wiederholt stehen, um zu schauen, was der 12 bis 14 Jahre alte Verfolger macht.

Schließlich nahm dieser eine am Wegesrand stehende Flasche und drohte der Frau damit. Die 51-Jährige wandte sich Hilfe suchend an die 27-jährige Passantin. Nun drohte der Junge den Beiden und versuchte sie zu schlagen. Dann ging er in Richtung Münstermauer davon. Er war etwa 170 cm groß, hatte helle Haare, eine schmale Statur, auffallend dünne Beine, eine große Nase und eine blasse Haut. Er trug eine dunkle Jacke, eine helle Jeanshose und dunkle Turnschuhe. Er hatte einen schwarzen Rucksack dabei, mit einem auffällig großen PUMA-Emblem. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215.