Zu wenig Schülerlotsen. Lotsen in Spelle vor dem Aus!

Foto- ES Media Spelle

Spelle- Wird in Spelle an der Johannes Grundschule noch im Herbst der Lotsendienst eingestellt? Dieses Szenario wird real werden, wenn nicht sofort neue ehrenamtliche Helfer dazukommen. Seit Jahren wird es so gehandhabt, dass Eltern, deren Kinder in der Grundschule kommen, sich als Schülerlotsen engagieren, solange sich deren Kinder in der Grundschule befinden. Das Interesse der Eltern hat allerdings in den letzten zwei Jahren sehr stark nachgelassen. „In den letzten zwei Jahren haben mehr Schülerlotsen aufgehört als angefangen haben“, so Mario Surmann. Aktuell lotsen mehrere Schülerlotsen schon mindesten zweimal die Woche, aber auch schon bis zu viermal die Woche, damit die Kinder sicher über die Straße kommen. Wir sind sehr froh darüber, dass es einige Schülerlotsen gibt, deren Kinder schon seit Jahren nicht mehr in der Grundschule sind, aber dennoch weiter lotsen.

Gerade am Übergang der Schapener Straße ist es derzeit besonders gefährlich für die Kinder. Durch die Baumaßnamen der neuen Häuser unmittelbar vor der Schule sind viele Autofahrer und Kinder abgelenkt. Es hat schon viele gefährliche Situationen dort gegeben.

Damit das Lotsen in Spelle an der Johannes Grundschule auch in Zukunft weitergeht, brauchen wir mindestens 10 neue ehrenamtliche Helfer. Fühlen Sie sich jetzt bitte angesprochen. Es sind nur 20 bis 30 Minuten pro Woche, mehr Zeit nimmt das Lotsen nicht in Anspruch. Dafür leisten Sie aber einen enormen Beitrag zu Schulwegsicherung.

Es müssen ja nicht unbedingt die Eltern der Kinder sein. Gerne dürfen auch die Großeltern mitmachen, oder auch jeder andere, der uns unterstützen möchte.

Bitte melden sie sich jetzt sofort an. Es darf keine Zeit mehr verloren gehen, denn es ist nicht mehr lange bis zu der dunklen Jahreszeit.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen besucht die WTD – Löscheinsätze mit Transporthubschraubern und Fotoaufnahmen mit Aufklärungs-Tornados

Meppen- Am Tag nachdem der Landkreis Emsland den Katastrophenfall in Meppen an der Wehrtechnische Dienststelle 91 (WTD) ausgerufen hat, besucht heute die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Bundeswehrgelände um allen Einsatzkräften zu danken.

Gegen 11 Uhr wird dann die Luftwaffe mit den Transporthubschraubern CH53 mit den Löscheinsätzen gegen den Moorbrand auf dem Gelände der WTD starten. Am Nachmittag gegen 15.00 Uhr werden dann Aufklärungs-Tornados Wärmebildaufnahmen vom Moorgebiet anfertigen, um Glutnester im Boden ausfindig zu machen. Sie werden im Tiefflug über das Moorgebiet fliegen, daher bleibt ein erhöhter Fluglärm nicht aus.

FAIRNESS wird bei der U23 des SC Spelle-Venhaus groß geschrieben!

Wie schon in den vergangenen Jahren überzeugt die U23 des SC Spelle-Venhaus nicht nur mit einer sportlich guten Leistung, sondern steht auch in Sachen Fairness weit vorne.
Zum 5. Mal in Folge beendete man die Saison als fairste Mannschaft seiner Liga und schaffte es unter die drei fairsten Mannschaften der Region Emsland/Grafschaft Bentheim (gewertet werden alle Mannschaften von der Kreisliga bis zur Bundesliga). In Niedersachsen belegte man von über 900 Mannschaften den 32. Platz. Zur Belohnung gab es von der VGH Versicherung einen Mannschaftsabend und einen Gutschein über 800 Euro für Sportausstattung. Die U23 freut sich über die Auszeichnung und möchte auch weiterhin mit ihrem fairen Auftritten Vorbild für die Jugend sein.

Tochter besucht Absturzstelle des Vaters nach 77 Jahren in Plantlünne

Vermisste und Opfer von Kriegen beschäftigen oft noch spätere Generationen. So auch bei May Wady, die jetzt gemeinsam mit ihrem Mann Michael Farris aus Kanada nach Lünne gereist ist, um nahe des ehemaligen Flugplatzes Plantlünne die Stelle zu besuchen, an der ihr Vater Thomas E. Wady mit einem Bomber der britischen Royal Air Force im Mai 1941 abgestürzt ist.

Ewald Ester (Anwohner der Unglückstelle), Joachim Eickhoff (Vermisstensuchgruppe Ikarus), Petra und Ludger Angenendt, Michael Farris und May Wady (Angehörige), Maria Bunge (Vorsitzende Heimatverein Lünne) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes besuchen gemeinsam die Stelle des Flugzeugabsturzes in Plantlünne/Brümsel, an der Thomas E. Wady 1941 überlebt hat.

Lünne – Das Bomberflugzeug Typ Vickers Wellington MK Ic war in der Nacht vom 08. auf den 09. Mai 1941 mit Sechs-Mann-Besatzung von einem Bombenangriff auf Bremen auf den Rückflug nach Syerston/Nottinghamshire in England. Bereits in Bremen wurden während eines Angriffes zwei Besatzungsmitglieder getötet. Gegen 02.45 Uhr wurde das Flugzeug dann nahe des Flugplatzes Plantlünne durch Flak und Nachtjäger abgeschossen, alle Besatzungsmitglieder kamen beim Absturz zu Tode, mit Ausnahme von Flight Sergeant Thomas E. Wady. Der damals 33-Jährige konnte mit einem Fallschirm abspringen, zog sich einen Steißbeinbruch zu, aber überlebte als einziger. „Ein nahegelegener Landwirt kam meinem Vater, der blutverschmiert und unter Schock stehend war, nach dem Absturz zu Hilfe, hat ihn mitgenommen nach Hause, ihn gewaschen und versorgt“, berichtete Tochter May Wady bei einem Besuch an der Unglücksstelle. Der Name dieses Landwirtes sei leider nicht überliefert – sicher auch, weil jenem damals bei Bekanntwerden dieser Hilfsaktion schlimme Sanktionen durch die deutsche Polizei erwartet hätte. Bereits 2011 sei May Wady mit ihrem Mann in Lünne gewesen, um die Absturzstelle aufzusuchen, seien aber nicht fündig geworden. Licht ins Dunkel bringen konnte dann schließlich Joachim Eickhoff, Heimatforscher und Gründer der Vermisstensuchgruppe Ikarus aus Bramsche. Seit Jahrzehnten erforscht der Historiker insbesondere den Luftkrieg des Zweiten Weltkrieges in der Region. Auf der Homepage der Organisation „aircrew remembered“, die sich ebenfalls mit der Suche nach Überlebenden, Opfern und Vermissten im Krieg befasst, ist Eickhoff – wie der Zufall es will, auf diesen Flugzeugabsturz aufmerksam geworden. Die genaue Unglücksstelle sei dort jedoch nicht bekannt gewesen und nur vage vermutet worden. „Um das Rätsel zu lösen, habe ich eine E-Mail hingeschickt mit dem einzigen Inhalt ‚I know‘ (zu Deutsch: Ich kenne [die Absturzstelle]“, berichtet Eickhoff mit einem Lachen von der Recherche. Daraufhin sei mit der Gruppe „aircrew remembered“ ein intensiver Austausch entstanden, um die damaligen Ereignisse zu rekapitulieren. Inzwischen sind mehrere Kontakte mit Hinterbliebenen der Besatzung entstanden, so auch mit der Familie Wady aus Winnipeg in Kanada. Daraufhin hat sich Tochter May Wady mit ihrem Mann erneut auf den Weg nach Lünne gemacht, untergebracht in der Ferienwohnung der Familie Angenendt am Lünner See. Wie die Tochter des verunglückten Soldaten vor Ort erklärt, sei ihr Vater einen Tag nach dem Absturz in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten, zuletzt im Kriegsgefangenenlager Fallingbostel. Kurz vor Kriegsende wurde Thomas E. Wady befreit und hat sich zunächst in England niedergelassen, um weiter in der Royal Air Force zu dienen. Nach der Dienstzeit ging er dann zurück in seine Heimat Kanada, um dort in seinem Zivilberuf als Forstwirt zu arbeiten. 1953 folgte die Hochzeit und schließlich die Familiengründung. Schließlich ist Wady im Jahr 1991 im Alter von 83 Jahren verstorben. „Dank der intensiven Forschungsarbeit von Joachim Eickhoff konnten schon viele Ereignisse rund um den ehemaligen Flugplatz Plantlünne aufgearbeitet werden. Mit seiner Hilfe konnte auch jetzt wieder ein konkretes Einzelschicksal aufgedeckt und der Familie die Möglichkeit gegeben werden, die Unglücksstelle aufzusuchen“, unterstrich Maria Bunge, Vorsitzende des Lünner Heimatvereins. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes nahm den Besuch zum Anlass, um vor den Schrecken von Krieg und Gewalt zu warnen: „Kriege, die oftmals durch Hass und Rassismus entstehen, sorgen für unsägliches Leid in den Familien. Es ist die wichtige Aufgabe eines jeden Einzelnen, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschieht und wir in Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie leben können.“

Moorbrand in Meppen : Landkreis ruft Katastrophenfall aus

Meppen. Aufgrund des Moorbrandes und der Wetterprognosen für heute hat Landrat Reinhard Winter um 09:40 Uhr in enger fachlicher Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium den Katastrophenfall ausgerufen. Dieser offizielle Akt sei eine wichtige Voraussetzung, um zum Beispiel auch mit überörtlicher Unterstützung planen und arbeiten zu können, insbesondere, wenn sich die Situation vor Ort nachhaltig verschärfe, erklärt Winter. „Wir wappnen uns für alle Eventualitäten und kommen hiermit vor die Lage“, unterstreicht der Landrat. „Mit Blick auf die neue Situation und die Prognosen der Bundeswehr können wir derzeit eine Evakuierung der Gemeinden Groß und Klein Stavern zudem nicht mehr ausschließen“, erläutert Winter. „Wir sind gut vorbereitet und wollen keine Unruhe erzeugen. Da der Schutz der Bevölkerung für uns an erster Stelle steht, möchten wir aber die Staverner frühzeitig darauf aufmerksam machen, dass eine Evakuierung nicht mehr undenkbar ist“, so Winter.

Bürgerinnen und Bürger Staverns sind daher aufgefordert, sich grundsätzlich auf eine eventuelle Evakuierung vorzubereiten. „Eine ganz konkrete Prognose ist derzeit nicht möglich, dennoch ist zu erwarten, dass sich Rauchbelästigung und Funkenflug verschärfen. Aber ob überhaupt evakuiert werden muss, ist natürlich abhängig vom Verlauf der Löscharbeiten auf dem Areal der Bundeswehr sowie den sich verändernden Wetterbedingungen“, ergänzt Winter. Hier befinde man sich in enger Abstimmung mit der Bundeswehr, Experten sowie den Einsatzkräften vor Ort. Zudem werde derzeit ein engmaschiges Netz an Messpunkten eingerichtet, um die Belastung durch den Rauch permanent zu überwachen.

„Die Einwohner Staverns sind aufgefordert, die Ruhe zu bewahren, sollten aber vorsorglich die wichtigsten Dokumente wie Ausweispapiere und benötigte Medikamente zusammenpacken“, empfiehlt der zuständige Dezernent Marc-André Burgdorf.

Sollte es zur Evakuierung kommen, würden zeitnah Sammelplätze und Unterbringungsmöglichkeiten kommuniziert. Auch das eigenständige Verlassen der Gemeinden sei natürlich möglich. Ein Bürgertelefon des Landkreises für Betroffene ist eingerichtet unter den Telefonnummern 05931 44-5701, 44-5702 und 44-1431.

Neue Ideen im Energiebereich wirken dem Klimawandel entgegen Abgeordneter stellt Änderungen bei Biogas gegenüber Netzwerk Energie in Aussicht

Spelle. Als Partner in der Energieberatung stellte sich das Unternehmen Ingenieur Netzwerk Energie eG (INeG) aus Bad Iburg nun beim CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann vor. Das Unternehmen unterstützt regionale Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien. „Um auch in Zukunft Versorgungssicherheit im Energiebereich gewährleisten zu können, müssen wir die Energie der Sonne, des Windes und der Biogase besser nutzen“, so Stegemann.

Das genossenschaftliche Ingenieurbüro iNeG wurde vor elf Jahren durch einen Verbund von Volksbanken- und Raiffeisenbanken gegründet. Die 15 Projektingenieure erbringen alle Leistungen im Energiemanagement. Photovoltaik-, Biogas- und Windenergieanlagen bilden dabei den Schwerpunkt. „Unsere Experten prüfen, planen und realisieren individuelle Energiekonzepte. Zudem bieten wir eine neutrale Beratung zu jeglichen Energiethemen und unterstützen beim Betrieb einer Anlage“, erklärt Vorstandsmitglied Ansgar Böker.

Die intensive Nutzung von erneuerbaren Energien im Landkreis Grafschaft Bentheim und im Emsland stellt einen Beitrag gegen den Klimawandel dar. So könne in der Grafschaft 80 Prozent des verbrauchten Stroms durch vor Ort erzeugte erneuerbare Energien geliefert werden, im Emsland sind es rechnerisch sogar 112 Prozent. „Das Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis 2030 jede zweite Kilowattstunde aus erneuerbaren Quellen stammt. Dieses Ziel hat die Grafschaft und das Emsland als Vorreiterregionen längst erreicht“, berichtet der Wahlkreisabgeordnete Albert Stegemann stolz. Gleichwohl sieht er gerade im Wärme- und Verkehrssektor noch große Herausforderungen. Hier seien die Fortschritte deutschlandweit nicht zufriedenstellend.

Insgesamt könnte die Bioenergie nach Ansicht von Stegemann einen größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Hierfür könnten auch die Mittel aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) einen Beitrag leisten. Hiervon könnten der Energiestandort Niedersachsen aber auch die Landwirte aufgrund der guten Voraussetzungen für erneuerbare Energien überproportional profitieren und somit an der Erreichung der Klimaziele mitwirken. „Insbesondere die Flexibilität in Biogasanlagen und der dortige Gülleeinsatz müssten ausgebaut werden. Denn Biogas könne gespeichert und so bei Bedarf in Engpässen von Photovoltaik und Windenergie Strom bereitstellen. Nur so bieten erneuerbare Energien auch Versorgungssicherheit“, erläutert Stegemann.

In diesem Zusammenhang betonte der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass die Union sich für kurzfristige Rechtssicherheit beim Einsatz von Gülle in Biogasanlagen einsetze. Hintergrund der Sorgen vieler Betreiber ist, dass es im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest zu Beschränkungen für den Einsatz von Gülle komme. Ein Anlagenbetreiber könnte dadurch unverschuldet einen Teil der Förderung dauerhaft verlieren, den sogenannten Güllebonus. Zudem unterstützt Stegemann das Ziel einer stärkeren Flexibilisierung bestehender Biogasanlagen. Hierzu bedarf es einer gesetzlichen Regelung, da voraussichtlich Ende 2019 der sogenannte „Flex-Deckel“ erreicht ist.

Mehrfach kassiert – 6 Monate Haftstrafe als Quittung für Mann aus Osnabrück; Zoll deckt Leistungsbetrug auf

Wegen Betruges hat das zuständige Amtsgericht Osnabrück einen Leistungsbezieher mit Wohnsitz in Osnabrück zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt.

Der inzwischen rechtskräftig Verurteilte bezog Hartz-IV-Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch. Gleichzeitig erzielte der 39-Jährige Einkommen aus zwei Beschäftigungen. Entgegen seiner Verpflichtung zeigte er dem Jobcenter seinen Verdienst jedoch nicht an. So konnte er rund 570 Euro Arbeitslosengeld II zu Unrecht kassieren. Mithilfe einer automatisierten Prüfung kam der Leistungsträger (Jobcenter Osnabrück) dem Angeklagten auf die Schliche. EDV – unterstützt werden regelmäßig die von den Arbeitgebern gemeldeten Personaldaten mit den Arbeitslosendaten verglichen. Da der Mann zeitgleich Arbeitslosengeld II und zwei Gehälter von unterschiedlichen Arbeitgebern bezog, nahm das Hauptzollamt Osnabrück die Ermittlungen auf, die schließlich zur Anklageerhebung wegen Betruges durch die Staatsanwaltschaft führte. Der Leistungsempfänger hätte den Leistungsträger sofort benachrichtigen müssen, als er die beruflichen Tätigkeiten aufnahm. Das hatte er trotz entsprechender Hinweise nicht getan. Diese zu Unrecht bezogenen Sozialleistungen werden von dem Verurteilten zurückgefordert.

Heeke Der Fachmarkt für Haus- und Hoftechnik feiert 40-jähriges Bestehen

Schapen: Mit einem Tag der offenen Tür und zahlreichen Gästen hat das Unternehmen Heeke Der Fachmarkt für Haus- und Hoftechnik OHG, Gewerbepark 21 in Schapen, sein 40-jähriges Bestehen gefeiert.
„Gegründet wurde der Familienbetrieb im Jahr 1978 in Hopsten“, erläuterte der Geschäftsführer Markus Heeke die Entstehung des Unternehmens. Die Umsiedlung in das Gewerbegebiet in Schapen fand vor 25 Jahren – im Jahr 1993 – statt. „Viele Kunden halten uns schon seit Jahren die Treue“, dankte Heeke für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Meisterbetrieb ist 7.000 Quadratmeter groß und beinhaltet eine Angebotspalette von 13.000 vorrätigen Artikeln. Besonders im Bereich der Landwirtschaft hat sich der Fachmarkt Heeke als feste Anlaufstelle etabliert. Zum Jubiläum überbrachten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Karlheinz Schöttmer die Glückwünsche der Kommune. „Ein Geschäft über vier Jahrzehnte erfolgreich zu führen, ist eine große Leistung und auch als Ausdruck hochwertiger Arbeit zu werten“, gratulierten die Kommunalpolitiker und wünschten auch weiterhin eine erfolgreiche Tätigkeit und stets zufriedene Kunden.

Historisches Maishäkseln der Oldtimerfreunde Venhaus

Am 29.09.2018 ist es wieder soweit ab 11 Uhr, findet im Venhaus zum 5 mal das historisches Maishäckseln statt. Neu in diesem Jahr mit historischem Pferde pflügen und Oldtimer Pulling. Wie in den letzten Jahren gibt es auch dieses Jahr wieder frisch gebackene Kartoffelpfannekuchen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt in diesem Jahr der Feuerwehr Musikzug Spelle-Venhaus.
Ab 19 Uhr start dann die „After Work Party“ mit DJ Ingo Shoppe.

Schrottaktion 2018 der katholischen Landjugend Spelle

Schrottaktion 2018 der katholischen Landjugend Spelle
Die katholische Landjugend Spelle sammelt am Samstag (22.09.2018) Altmetalle aller Art. Hierbei ist darauf zu achten, dass Ihr Schrott ausschließlich von Mitgliedern der KLJB Spelle eingesammelt wird. Die Hälfte des Erlöses kommt dem Aktionskreis Pater Kulüke zu Gute.

Motorradfahrer in Lünne nach Unfall in Lebensgefahr

Lünne- Am Mittwochmorgen ist es auf der Beestener Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 27-jähriger Motorradfahrer aus Hopsten wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Gegen 7.20 Uhr kam es im Kreuzungsbereich zur Straße Auf der Brinkwehr zu einem Zusammenstoß. Ein aus Richtung Auf der Brinkwehr kommender 18-jähriger Mann aus Lünne hatte dem Motorradfahrer mit seinem Ford Focus die Vorfahrt genommen. Der 27-jährige wurde lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der 100. Getreidezug erreicht Hemelter Mühle im Speller Hafen

Mit einer feierlichen Begrüßung wurde der 100. Zug mit Getreide am Unternehmen Hemelter Mühle Fam. Cordesmeyer im Hafen Spelle-Venhaus in Empfang genommen. Inzwischen hat die Rohstoffanlieferung über den Verkehrsträger Schiene einen der modernsten Mühlenbetriebe Europas stark an Bedeutung gewonnen.

v.l.r Detlef Berndt (RVM), Hafen-Geschäftsführer Stefan Sändker, Johann Ubben (RVM), Henrik Glandorf (Hemelter Mühle), Michaela und Jan Cordesmeyer sowie Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf

Spelle- Vor etwa zwei Jahren – im Oktober 2016 – wurde nach Anbindung des Hafengeländes an das Schienennetz durch das Unternehmen Hemelter Mühle ein eigener Getreide-Gleisterminal in Betrieb genommen. Nun ist bereits der 100. Zug am Unternehmensstandort eingefahren. Im Vergleich zum Lkw-Verkehr sind auf diese Weise insgesamt 16.000 Tonnen CO2 eingespart worden. „Das schont die Umwelt und entlastet unsere Straßen“, konstatierte Geschäftsführer Jan Cordesmeyer und erklärte, dass die Bahnanbindung für die Rohstoffversorgung der Getreidemühle bereits heute unabdingbar geworden sei: „Bis jetzt sind bereits über 175.000 Tonnen Brotgetreide per Zug angeliefert worden und in Zukunft erwarten wir noch weiter steigende Mengen.“ Aus diesem Grund, und weil die Züge zukünftig noch länger würden, sei der geplante Lückenschluss für eine reibungslose Abwicklung der Züge im Hafen dringend erforderlich, erläuterte Cordesmeyer weiter. Auch Detlef Berndt, Abteilungsleiter der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM), und Johann Ubben, Eisenbahnbetriebsleiter, unterstrichen die Bedeutung der Gleisanbindung des Hafens: „Wir registrieren im Hafen Spelle-Venhaus ein großes Interesse und eine starke Nutzung des Verkehrsträgers Schiene.“ Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, sowie Geschäftsführer Stefan Sändker gratulierten dem Unternehmen Hemelter Mühle zu diesem „Jubiläumszug“: „Sie haben die Chance ergriffen und nutzen erfolgreich die Möglichkeiten, die Ihnen der Hafen Spelle-Venhaus mit den Verkehrsträgern Straße, Wasser und Schiene bietet.“ Im Zuge der jüngsten Hafenerweiterung wurde das Gelände an das Schienennetz angeschlossen und im Jahr 2016 in Betrieb genommen. Doch die Verantwortlichen haben bereits weitere Optimierungspläne in der Schublade. So läuft aktuell ein Planfeststellungsverfahren zur Schaffung eines Lückenschlusses sowie eines Abstell- und Rangiergleises der Schienenanlage. Sofern alle Voraussetzungen vorliegen, soll bereits im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Erster Oberliga Einsatz als Schiedsrichterassistent für Frank Hövelkamp vom SCSV

Spelle -Im Rahmen des Oberligaspiels zwischen dem SC Spelle-Venhaus und Armina Hannover kam es im Vorfeld der Partie zu einer besonderen Situation. Ein Schiedsrichterassistent hatte sich beim Aufwärmen verletzt. Kurzer Hand erklärte sich Frank Hövelkamp Schiedsrichter  vom SC Spelle-Venhaus bereit dem Schiedsrichter Carsten Wessel mit seinem Assistenten Marvin Hauschild zur Seite zu stehen.

Mit kurzer Verzögerung konnte dann die Partie angepfiffen werden. Eine Woche zuvor hatte Frank noch das „ Spiel des Lebens“ in Altenligen gepfiffen, welches live im Fernsehen auf Sky Sport HD zu sehen war. Auch hier hat er einen sehr guten Eindruck hinterlassen und die Farben des SC Spelle-Venhaus bestens vertreten.

 

Autofahrer schwebt nach Unfall in Lebensgefahr

Lengerich – Ein 56-jähriger Autofahrer aus Langen in der Samtgemeinde Lengerich ist am Montagmittag auf der Herzlaker Straße verunglückt. Nach Angaben der Polizei war er gegen 13 Uhr mit seinem Alfa Romeo 159 in Richtung Herzlake unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte im Seitanraum frontal gegen einen Baum und fing Feuer. Der lebensgefährlich Verletzte hatte Glück im Unglück, denn andere, kuragierte Verkehrsteilnehmer, retteten ihn aus dem brennenden Auto. Die Freiwillige Feuerwehr Lengerich war mit vier Fahrzeugen und 18 Mann angerückt und löschte den Brand. Der 56-Jährige kam im Rettungswagen in das Krankenhaus nach Meppen.