Weitere Öffnungen im sozialen Bereich ab Montag

SOZIAL- UND GESUNDHEITSMINISTERIN CAROLA REIMANN: WIR HABEN DIE BEDÜRFNISSE VON KINDERN UND JUGENDLICHEN, ALTEN UND PFLEGEBEDÜRFTIGEN, MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN UND MENSCHEN, DIE IN IHREM ALLTAG RAT UND UNTERSTÜTZUNG BRAUCHEN, IM Blick

Das Corona-Virus und seine Folgen sind im gesamten sozialen Bereich besonders spürbar. Aufgrund der notwendigen Schutzmaßnahmen konnten viele Leistungen und Angebote nicht oder nur eingeschränkt bspw. per Telefon- oder Videoberatung erbracht werden. „Das derzeit stabil ruhige Infektionsgeschehen lässt mich vorsichtig optimistisch nach vorne blicken und gibt uns die Möglichkeit zu weiteren Schritten. Wir haben dabei die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, Alten und Pflegebedürftigen, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die in ihrem Alltag Rat und Unterstützung brauchen, klar im Blick“, sagt Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann.

So dürfen ab Montag Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Tagesförderstätten wieder bis zur Hälfte der Plätze öffnen.

Einrichtungen der Tagespflege für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen können mit einem entsprechenden Hygienekonzept ab Montag wieder maximal die Hälfte der vereinbarten Plätze belegen.

„Die letzten Wochen mit vielen Einschnitten gerade im pflegerischen Bereich und in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe waren für viele Betroffene eine große Belastung. Aber leider waren sie auch notwendig. Denn gerade hier haben wir es mit besonders schutzbedürftigen Personen zu tun. Deswegen bin ich sehr froh, dass die Lage mehr Freiheiten zulässt. Das entlastet insbesondere die pflegenden Angehörigen“, so Dr. Carola Reimann.

Darüber hinaus können Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten, Jugendbildungsstätten und vergleichbare Einrichtungen wieder Einzelpersonen und Familien beherbergen und bis zu 60 Prozent ihrer Betten gleichzeitig vermieten.

Gruppenveranstaltungen und -angebote sowie die Aufnahme von Gruppen bleiben vorerst untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot sind die Heimvolkshochschulen.

Weiter können soziale Hilfen, Beratungsangebote und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe wieder öffnen.

Ebenso können einzelne Personen oder Personen eines Hausstandes wieder soziale, pädagogische und psychologische Beratungsstellen aufsuchen. Das sind zum Beispiel Beratungsstellenstellen für Senioren, Pflege, Familien, Wohnungs- und Obdachlose. Dazu gehören weiter Erziehungsberatungsstellen, Angebote der Migrationsberatung, Gewaltberatung, Lebensberatung, Drogenberatung, Suchtberatung und Anerkennungsberatung.

Ebenfalls zum 25. Mai können offene, gruppenbezogene und gemeinwesenorientierte Angebote der Kinder- und Jugendhilfe bis zu 10 Personen, einschließlich der Aufsichtspersonen, öffnen.

Krone Museum wieder geöffnet 28. Mai Premiere für die neue Ausstellung

Spelle- Das Krone Museum öffnet wieder: Nach der umfangreichen Umgestaltung der Ausstellung mit neuen, zusätzlichen Exponaten öffnet das Krone Museum wieder am Donnerstag, den 28. Mai 2020 um 14 Uhr. Kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie war die Landtechnik-Sammlung mit zum Teil einzigartigen historischen Exponaten in komplett neuer Darstellung fertig geworden.


Jetzt endlich darf das Krone Museums-Team wieder die Türen öffnen, wenn auch mit speziellen Corona-Auflagen. So müssen sich alle Besucher (max. 25 Personen, keine Gruppen) mit ihren Kontaktdaten in eine Liste eintragen. Empfohlen wird der Eintritt mit Mundschutz. In den geräumigen Ausstellungshallen kann der vorgeschriebene Personen-Abstand von 1,50 m problemlos eingehalten werden.
Dank der informativen Darstellung mit Hilfe von Wandplakaten, Stelen oder auch Videos zur Krone Unternehmensgeschichte sowie zur Entwicklung der Landtechnik allgemein, erhalten die Besucher anhand von liebevoll restaurierten Ausstellungsstücken umfassende Einblicke in Landtechnik von damals, die immer auch in Relation gesetzt wird zur Schlagkraft von aktuellen Landmaschinen.
Der Eintritt in das Krone Museum ist kostenlos. Das Museum befindet sich an der Bernard Krone Straße in Spelle; direkt gegenüber von der Gaststätte und dem Hotel „Haus Krone“. Das Museum hat immer donnerstags (außer an Feiertagen) von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Warnung vor gefälschten Schreiben der „Bundesstelle für Seuchenschutz“

In den vergangenen Tagen ist in mehreren Teilen Deutschlands eine neuartige Betrugsmasche aufgetaucht. Die meist älteren Opfer erhielten ein seriös anmutendes Schreiben der „Bundesstelle für Seuchenschutz“. Vorweg: Diese Behörde gibt es nicht! In dem Schreiben werden die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert, sich mit einem Test-Set auf COVID-19 zu testen. Weiter heißt es unter anderem, dass sie laut Auskunft des Einwohnermeldeamtes zu einer Risikogruppe gehöre und der Test kurzfristig durchgeführt werden müsse. Sollte der Test nicht durchgeführt werden, sehe sich die Bundesstelle gezwungen, diesen zwangsweise durchführen zu lassen. Der Preis für das Test-Set beträgt 97,50 Euro per Nachnahme. Die Polizei warnt eindringlich davor, Päckchen, die nicht bestellt worden sind, gegen Nachnahme anzunehmen. Bitte warnen Sie auch Ihre Familienangehörigen, Freunde und Nachbarn vor dieser Betrugsmasche.

Polizei freut sich über ruhigen Himmelfahrtstag

Die Polizei im Emsland und in der Grafschaft Bentheim verzeichnete bis zum späten Nachmittag einen äußerst ruhigen Verlauf des Himmelfahrtstages. Die befürchteten großen Menschenansammlungen im Rahmen des sogenannten Uelsener „Dautrappens“ oder sonstiger Vatertagsveranstaltungen blieben aus. Lediglich eine geringe Zahl von Einzelverstößen gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen waren zu beanstanden. Die Beamten beließen es in diesem Zusammenhang meist bei ermahnenden Gesprächen. Die Polizei hatte sich in beiden Landkreisen mit verstärkter Präsenz und Unterstützung der Bereitschaftspolizei auf mögliche Großversammlungen vorbereitet. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Emsländer und Grafschafter sich so besonnen und vernünftig an die nach wie vor geltenden Regeln gehalten haben. Dafür gebührt ihnen unser Dank“, so ein Polizeisprecher am frühen Donnerstagabend.

 

Einsatz Waldbrand für die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle- Mehr dazu im Video

Spelle- Um 12:43 Uhr wurden die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle zu einem Waldbrand an der Imhofstraße in Venhaus alarmiert. Passanten hatten, beim spazieren gehen, eine Rauchsäule über das Waldstück endeckt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Durch das schnelle Eingreifen der Wehren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Mehr dazu im Video!

Spelle – Versuchter Einbruch in Tankstelle

Spelle – In der Nacht zu Donnerstag haben bislang unbekannte Täter versucht in einen Tankstellenshop an der Bernhard-Krone-Straße einzudringen. Die Täter machten sich an der Eingangstür zu schaffen, gelangten jedoch nicht in den Verkaufsraum. Die Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt.

Hinweise nimmt die Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 entgegen.

Eine kleine Erinnerung! (Video)

Heute wäre in Spelle eigentlich das traditionelle Schützenfest des St.- Johannes Schützenverein Spelle e.V., aufgrund der Corona-Krise fällt dieses leider in diesem Jahr aus:-))
Aber ganz ohne geht es einfach auch nicht darum zeigen wir euch hier eine kleine Erinnerung, für alle Schützenbrüder, Bürgerinnen und Bürger die so gerne gefeiert hätten.
Wir wünschen euch allen auch ohne Schützenfest einen schönen Tag mit der Familie.

Wir freuen uns umso mehr auf das nächste Jahr👍

Brücke wird am Donnerstagmorgen geborgen (Mit Video)

Gleesen- Am Abend ist das Bergeschiff aus Rotterdam an der Kunkemühle Brücke eingetroffen. Die Besatzung ist zu Zeit dabei das Bergeschiff einsatzbereit zu machen. Am Donnerstagmorgen um 7:00 Uhr soll dann das Brückenteil aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen werden.

Fallzahlen Landkreis Emslans Stand 20.05.2020

Bisher gab es 435 bestätigte Fälle im Landkreis Emsland, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. 385 von ihnen sind genesen. Die aktuelle Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt bei 25. Derzeit befinden sich knapp 120 Personen in Quarantäne. 25 an Covid-19 infizierte Personen sind verstorben.

ℹ️ Hinweis: Es kann zu Verschiebungen von Fallzahlen zwischen den Kommunen aufgrund Adressänderungen kommen. Weiterhin können Testergebnisse im Einzelfall durch erneute anlassbezogene Überprüfungen korrigiert werden. Zudem kann ein Abgleich von Wohnorten und Meldedaten zu Verschiebungen in der kommunalen Zuordnung führen.

A30 – Vier Kilogramm Ecstasy zwischen Lebensmitteln entdeckt / Zwei Drogenschmuggler in Haft

Bad Bentheim  – Im Rahmen der verstärkten Grenzüberwachung zu den Niederlanden, haben Bundespolizisten Montagabend vier Kilogramm Ecstasy im Auto zweier vietnamesischer Staatsangehöriger entdeckt. Die beiden Drogenschmuggler sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Beschlagnahmte Drogen / Foto: Bundespolizei

Gegen 18 Uhr hatte eine Streife der Bundespolizei einen in Berlin zugelassenen PKW auf einem Parkplatz an der Autobahn 30 angehalten und den 58-jährigen Fahrer und seinen 48-jährigen Beifahrer grenzpolizeilich kontrolliert.

Versteckt zwischen Fisch und anderen Lebensmitteln, entdeckten die Bundespolizisten bei der Überprüfung des Autos, zwei Beutel mit insgesamt rund vier Kilogramm Ecstasy-Tabletten im Kofferraum des Autos. Außerdem wurde ein Beutel mit rund 500 Gramm einer bislang unbekannten Substanz gefunden. Um welches Rauschgift es sich dabei genau handelt, muss erst eine Untersuchung im Labor ergeben.

Die beiden Fahrzeuginsassen wurden wegen der illegalen Einfuhr einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel vorläufig festgenommen und Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Allein das beschlagnahmte Ecstasy hat im Straßenverkauf einen Wert von rund 32.000,- Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erließ ein Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn gestern Untersuchungshaftbefehl gegen die beiden Drogenschmuggler. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Lingen – Polizei kontrolliert verstärkt an Himmelfahrt

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim bereitet sich intensiv auf den bevorstehenden Himmelfahrtstag vor. Trotz der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen befürchten die Ordnungsbehörden, dass es in den beiden Landkreisen an unterschiedlichen Orten zu größeren Menschenansammlungen kommen könnte. Neben dem sogenannten „Dautrappen“ in Uelsen, konzentriert sich die Polizei bei ihren Einsatzplanungen auch auf weitere mögliche Treffpunkte, insbesondere im nördlichen und mittleren Emsland. Sämtliche Dienststellen haben zusätzliche Streifenbesatzungen im Dienst und werden darüber hinaus, mit dem Schwerpunkt Uelsen, von der Bereitschaftspolizei Osnabrück unterstützt.

Kontrollschwerpunkte liegen vor allem auf den Abstandsregeln von 1,5 Metern und dem Kontaktverbot zwischen Personen aus mehr als zwei Hausständen.

Alles R(h)eine Geschichte 60 Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte berichten

Rheine. „Nur der kann Zukunft gestalten, der auch die Vergangenheit kennt.“ Dieses Zitat von August Bebel beschreibt, warum Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ Rheine mit dem Arbeitskreis Historische Filmdokumente das Projekt „Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte“ 2018 ins Leben gerufen hat. Mittlerweile konnten durch 60 Interviews über 100 Jahre Stadtgeschichte aufgearbeitet werden. 

Bereits 2012 wurde Barbara Berghaus als erste Zeitzeugin vor laufenden Kameras interviewt. Zu Beginn war es laut Heinz Schulte schwierig, Zeitzeugen zu finden, die ihre Geschichten mit der Öffentlichkeit teilen. Die Art der Unterhaltungen verbreitete sich in Rheine, sodass Vertrauen gewonnen und weitere Interviews geführt wurden. Im Januar 2018 stellten die Initiatoren die Inhalte im Stadtarchiv vor und sprachen das Zeitzeugen Projekt erstmals öffentlich an. Bislang sprachen 23 Zeitzeuginnen und 37 Zeitzeugen mit dem Filmteam  über ihre Erlebnisse.

In Zusammenarbeit mit „Mateng Grafikdesign“ aus Düsseldorf erarbeitete das Team ein Zeitzeugen-Logo. Das Bundespatent- und Markenamt bestätigt nun, dass das Zeitzeugenprojekt durch dieses Logo geschützt sei. Dadurch kann das Projekt rund um die Rheinenser Zeitzeugen auch in Zukunft über das Logo weiterverfolgt und entwickelt werden.

Da Bürgermeister Peter Lüttmann die Schirmherrschaft für das Projekt „Zeitzeugen – Rheiner Stadtgeschichte“ übernimmt, überreichte Heinz Schulte dem Bürgermeister am 12. Mai das in Gold gerahmte Zeitzeugen-Logo sowie drei Interviews auf DVD für das Stadtarchiv. „Für dieses Projekt habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen. Ich danke Heinz Schulte und den weiteren Beteiligten für dieses zeitintensive Projekt und ihren Einsatz. So erhält Geschichte ein Gesicht und wird zudem lokal verankert“ so Bürgermeister Peter Lüttmann.

Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung erhalten auch die Zeitzeugen und ihre Familien diese Aufzeichnungen. Zunächst ist das Projekt auf vier Jahre beschränkt. Heinz Schulte jedoch hofft auf ein offenes Ende. Denn die Corona-Krise zeige uns, dass die heutige Generation nicht vor Krisen geschützt sei und ebenfalls Zeitzeugen brauche, so Schulte.  Außerdem berichtet der Filmemacher, dass Zeitzeugen immer gebraucht werden, um den Menschen die Wichtigkeit von Frieden und Demokratie zu verdeutlichen. 

 

Erste Teile der „Kukemühle Brücke“ werden abgebaut (Video)

Gleesen/ Emsbüren– Ein auf dem Dortmund-Ems-Kanal unter polnischer Besatzung fahrendes Frachtschiff, war am Montagmorgen in Emsbüren-Moorlage mit der einspurig über den Dortmund-Ems-Kanal führenden „Kukemühle Brücke“ kollidiert.
Nun wurden die ersteTeile der Brücke demontiert, am Donnerstag soll dann das Zwischenstück der Brücke, aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen werden

Warum viele Restaurants und Gaststätten trotz der Corona Lockerung um ihre Existenz bangen (Mehr dazu im Video)

Spelle– Heute haben wir mit Heinrich Wübbel von der Gaststätte Spieker Wübbel und Kegelkotten aus Spelle über die Situation der Gaststättenbetriebe gesprochen. Wie er uns im Interview erklärte, haben viel Gäste noch Angst die Restaurants oder Gaststätten zu besuchen.
Mehr dazu im Video!

Zwei COVID-19-Fälle in einem Schlachtbetrieb Insgesamt über 770 Abstriche in zwei Unternehmen durchgeführt

Meppen. Der Landkreis Emsland kontrolliert derzeit in verstärktem Maß die drei fleischverarbeitenden Unternehmen im Emsland, die vom Erlass des Landes Niedersachsen betroffen sind. Die im Emsland laufenden Kontrollen haben aktuell in einem Betrieb zwei COVID-19-Erkrankungen von zwei fest angestellten Mitarbeitern, die im Emsland wohnen, ergeben.

In dem betroffenen Unternehmen sind bisher insgesamt 632 Rachenabstriche vorgenommen worden.

Bei einem anderen im Emsland ansässigen Betrieb sind aktuell keine positiven Fälle aufgetreten. Die insgesamt 140 Abstriche, die am vergangenen Freitag (15. Mai) bei Werkvertragsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern durchgeführt worden waren, fielen im Ergebnis durchweg negativ aus. Es handelte sich um die Belegschaft eines Subunternehmens, die im Auftrag des emsländischen Betriebs tätig war.  

Derzeit sieht die Teststrategie des Landkreises Emsland vor, alle symptomatischen Personen und alle Kontaktpersonen in Schlachthöfen zu testen. Der Landkreis setzt damit den Erlass des Landes Niedersachsen vom 11. Mai 2020 um. Es bleibt abzuwarten, ob durch das Land Niedersachsen anderweitige Regelungen getroffen werden. Mögliche, neu erforderliche Maßnahmen wird der Landkreis Emsland dann umgehend umsetzen.

Darüber hinaus werden nach derzeitiger Erlasslage auch die Unterkünfte kontrolliert. Der Landkreis Emsland hatte vor dem Hintergrund der Coronapandemie bereits Ende März die Betreiber und Eigentümer der bekannten Unterkünfte für Werkvertragsarbeiter in Schlachtbetrieben über die geltenden Hygieneregelungen informiert und veranlasst, dass die Bewohner der Unterkünfte entsprechend informiert werden. Danach soll eine Unterbringung möglichst in Einzelzimmern erfolgen. Ende April war ein Kontrollteam gebildet worden, das die Einhaltung der Regeln in den Betrieben und zugehörigen Unterkünften überprüft.

Dabei hat der Landkreis Emsland als orientierendes Maß eine Fläche von mindestens 6 qm pro Person bzw. bei Paaren 10 qm festgelegt. Sind mehrere Personen in einem Raum untergebracht, ist bis auf Paare ein Mindestabstand der Betten von 2 m notwendig. Bei der Unterbringung von männlichen und weiblichen Bewohnern in einer Wohnung müssen die Voraussetzungen für deren getrennte Unterbringung gegeben sein.

Ein WC und eine Dusche pro fünf bis sechs Bewohner sollte nach Möglichkeit eingehalten werden. Diese emsländischen Vorgaben sichern auch angesichts der aktuellen Pandemielage eine infektionshygienisch angemessene Unterbringung.

 

 

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand 19.05.2020

Bisher gab es 434 bestätigte Fälle im Landkreis Emsland, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. 382 von ihnen sind genesen. Die aktuelle Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt bei 28. Derzeit befinden sich knapp 160 Personen in Quarantäne. 24 an Covid-19 infizierte Personen sind verstorben.

ℹ️ Hinweis: Es kann zu Verschiebungen von Fallzahlen zwischen den Kommunen aufgrund Adressänderungen kommen. Weiterhin können Testergebnisse im Einzelfall durch erneute anlassbezogene Überprüfungen korrigiert werden. Zudem kann ein Abgleich von Wohnorten und Meldedaten zu Verschiebungen in der kommunalen Zuordnung führen