Verkehrsunfall mit Verletzten auf der B70 am Naturzoo Rheine


Rheine  – Ein 47-jähriger Pkw-Fahrer aus Rheine befuhr am Freitag, dem 22.01.2021 um 19:20 Uhr, die B70 in Fahrtrichtung Süden und beabsichtigte an der Anschlussstelle Bentlage nach links abzubiegen. Er ordnete sich auf dem Linksabbiegerfahrstreifen ein. Beim Abbiegen nach links kollidierte er mit dem Pkw eines 19-jährigen Fahrers aus Rheine, der die B 70 in entgegengesetzter
Fahrtrichtung befuhr. Beide Fahrzeugführer verletzten sich bei dem Unfall und wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von zusammen etwa 16.000,- Euro. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an. Da Betriebsstoffe der Fahrzeuge ins Erdreich gelangten, beauftragte der Straßenbaulastträger eine Firma mit dem Auskoffernmdes betroffenen Bereichs, um die Verschmutzung des Grundwassers zu verhindern. Zur Unfallaufnahme und Reinigung der Unfallstelle war die B 70 bis spät in die Nacht in eine Fahrtrichtung, zeitweise sogar voll gesperrt.

Verbranntes Essen löst in Lingen ein Großeinsatz der Feuerwehr aus

Lingen. Am Freitagmorgen hat ein älterer Bewohner des Seniorenheim „Stephanus-Haus“ an der Hannoveraner Straße für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Nach Angaben der Polizei hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehr wurde um 9.51 Uhr alarmiert und rückte mit einem Großaufgebot an. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass in der Wohnung des Mannes in der Küche auf dem Herd Essen angebrannt war und dadurch die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Die Feuerwehreinsatzkräfte kontrollierten den Bereich und rückten wieder ein. Bei dem Einsatz war niemand verletzt worden. 

 

Zweitimpfungen starten am Montag Landkreis Emsland wartet auf Impfstoff – Über 4500 Impfungen vorgenommen

Meppen. Der Landkreis Emsland musste die Impfungen vorerst einstellen – es fehlt an Impfstoff. Bis zum vergangenen Dienstag (18. Januar) sind insgesamt 4517 Impfungen durch die mobilen Teams der Impfzentren in Papenburg und Lingen in Senioren- und Pflegeheimen (Personal und Bewohner) sowie in Krankenhäusern und im Rettungsdienst durchgeführt worden, dann waren die vorhandenen Impfdosen verbraucht. Ab Montag, 25. Januar, allerdings sollen die Zweitimpfungen starten.


Bislang sind durch die mobilen Teams des
Impfzentrums Papenburg insgesamt 2330 Impfungen bei Personen, die zur priorisierten Kategorie I gehören, durchgeführt worden. Durch die Teams des Impfzentrums Lingen konnten insgesamt 2187 Erstimpfungen verteilt werden.

Allein 84 Prozent der gesamten Impfungen sind in den Senioren- und Pflegeheimen durchgeführt worden. Genau waren dies 1845 Impfungen durch die mobilen Teams des Impfzentrums Papenburg und weitere 1950 Impfungen durch die Teams des Impfzentrums in Lingen. Damit sind 63,25 Prozent der insgesamt rund 6000 Bewohner und Mitarbeiter in den Senioren- und Pflegeheimen durchgeimpft. Leider können seitdem keine Impfungen mehr stattfinden, da Impfstofflieferungen durch das Land nun zunächst ausbleiben“, erläutert Landrat Marc-André Burgdorf.

Ab Montag können aber die Zweitimpfungen in den Senioren- und Pflegeheimen durch die Impfteams aufgenommen werden. Das Land Niedersachsen hatte die Impfdosen für die Zweitimpfungen eingelagert. „Damit kann der vollständige Impfschutz erreicht werden“, betont Burgdorf. Er wünsche sich aber, dass der Impfprozess grundsätzlich schneller vorankäme. Der Landkreis Emsland hat sich zum Ziel gesetzt, bis Mitte Februar alle Bewohner und Mitarbeiter von Senioren- und Pflegeheimen mit einer Zweitimpfung versorgt zu haben. „Es ist fraglich, ob diese Maßgabe unter diesen Voraussetzungen noch eingehalten werden kann. Wir hoffen aber, dass wir schnellstmöglich vom Land neue Impfstofflieferungen erhalten“, betont Burgdorf. Er appelliere auch an die Geduld der Emsländerinnen und Emsländer, denn selbst wenn es möglicherweise jetzt etwas länger dauert, bekommt am Ende jeder Impfwillige eine Impfung“.

 

AUTOPSTENHOJ spendet 2.000 € für soziale Einrichtungen

Rheine- Seit vielen Jahren unterstützt die Firma AUTOPSTENHOJ verschiedene gemeinnützige Organisationen. Geld spenden statt Weihnachtspräsente an Firmenpartner zu verschenken ist inzwischen ein viel umarmtes Konzept, das immer mehr Firmem übernehmen. Im Namen der Firma Gutes tun. So verzichtete die Geschäftsleitung von AUTOPSTENHOJ auch im Jahr 2020 in guter alter Tradition auf Weihnachtspräsente für Kunden und Geschäftspartner.
Wie viele andere Betriebe in Deutschland sieht sich auch die AUTOPSTENHOJ GmbH im neuen Jahr 2021 mit bestehenden und neuen Herausforderungen konfrontiert und muss sich auf eine neue Umgangskultur einstellen. Dies gilt auch für die Spendenübergabe, der sich der Hebebühnen-Lieferant aus Rheine trotz aller Schwierigkeiten in der Pandemie treu bleibt.Statt persönlicher Übergabe des Schecks in Höhe von jeweils 1.000 € an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V. und dem Kinderschutzbund Rheine musste sie in diesem Jahr kontaktlos erfolgen; trotzdem war ein warmes Lächeln dabei. Zur Vermeidung möglicher Ansteckungsrisiken haben unsere Spendenempfänger in Eigeninitiative Schecks für die Fotos gebastelt.

Firma AUTOPSTENHOJ spendet 1.000 Euro an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.
Auf die Frage, wie der Betrieb unter den vielen unterstützenswerten Organisationen eine engere Auswahl trifft, erzählt Frau Quiter: „Es ist ein ganz demokratischer Prozess. Die Mitarbeiter können Vorschläge anbringen, über die dann abgestimmt werden.“ Dieses Jahr fiel die Wahl u. a. auf die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V. Clown Friedrich und Clownin Mimi freuen sich riesig und sagen im Namen der Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.: „Dankeschön! Großartig, dass ihr uns unterstützt!“

Firma AUTOPSTENHOJ spendet 1.000 Euro an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.

Die AUTOPSTENHOJ GmbH möchte in diesen außergewöhnlichen Zeiten besonders diejenigen Einrichtungen unterstützen, die während der Pandemie allen Betroffenen Hilfsangebote bieten. In diesem Falle ist der Kinderschutzbund Anlaufstelle für Kinder, die unter der Pandemie leiden und jetzt besonderem Schutz bedürfen. Die Spende von 1.000 Euro soll ihren kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Situation von bedürftigen Kindern und ihren Familien verbessert werden kann.

Firma AUTOPSTENHOJ spendet 1.000 Euro an den Kinderschutzbund Rheine

Zaun zum Firmengelände beschädigt Polizei sucht Zeugen

Spelle  – Bislang unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zu Donnerstag Zugang zu einem Firmengelände an der Dreierwalder Straße in Spelle. Sie verursachten einen Schaden an einem Zaun in Höhe von etwa 100 Euro. Ob die Täter Beute machten, wird derzeit ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 22.01.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

 

Brand hinterm Haus ruft Feuerwehr auf den Plan


Venhaus – Am Donnerstagabend wurden die Feuerwehren Spelle und Venhaus um 18:59 Uhr mit dem Stichwort Gebäudebrand an der Dorfstraße in Venhaus alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stelle sich heraus, das hinter dem Haus auf der Terrasse ein Brand 
ausgebrochen war, der von den Eigentümern mir Feuerlöschern unter Kontrolle gebracht werden konnte, da das Feuer drohte, auf das Haus überzugreifen. Der Brand wurde dann von den Einsatzkräften abgelöscht. Die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt und wird am morgigen Tag von von Brandspezialisten untersucht. Ein technischer Defekt kann nicht ausgeschlossen werden. Personen wurden nicht verletzt. 

Nachbarschaft überwältigt Einbrecher und verfolgt Komplizen

Lingen – Zwei Männer sind am frühen Donnerstagmorgen im Veilchenweg und an der Damaschkestraße in mehrere Autos eingedrungen. Ein Anwohner wurde auf die Tat aufmerksam und benachrichtigte weitere Nachbarn. Gemeinsam wurde einer der Täter überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Einem zweiten, bislang unbekannten Mann gelang die Flucht. Der amtsbekannte 37-jährige steht in Verdacht, gegen 5.45 Uhr, gemeinsam mit seinem unbekannten Komplizen, zunächst zwei VW Bullis im Veilchenweg geöffnet und durchsucht zu haben. Als die
beiden sich wenig später an einem weiteren Fahrzeug an der Damaschkestraße zu schaffen machten, wurden sie von einem Anwohner dabei beobachtet. Dieser sprach die Männer an und konnte einen von ihnen ergreifen.

Der zweite Täter flüchtete und konnte trotz mehrerer unterstützender Nachbarn nicht mehr ergriffen werden. Der alkoholisierte 37-Jährige beleidigte alle anwesenden Personen, darunter auch die eingetroffenen Polizeibeamten, aufs Übelste. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,52 Promille. Teile des Diebesgutes konnten im Nahbereich wieder aufgefunden werden. Die Gesamtschadenshöhe ist noch unbekannt. Die Ermittlungen zum zweiten Täter dauern an. Die Männer werden sich wegen mehrerer Delikte in einem Strafverfahren verantworten müssen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0591)870 bei der Polizei Lingen zu melden.

Landkreis Grafschaft Bentheim entlastet Kommunen bei KiTas um 1,75 Mio. Euro


Um rund 1,75 Millionen Euro will der Landkreis 2021/22 seine Betriebskostenzuschüsse für die KiTas erhöhen. Für die ersten sieben Monate des Jahres 2021 sollen 1,02 Mio. Euro an die Gemeinden, in denen sich KiTas befinden, ausgezahlt werden. Mit dem Beginn des Kindergartenjahres 2021/22 am 1. August ist vorgesehen, die Betriebskostenzuschüsse an die Träger der Kindertagesstätten dann dauerhaft um 25 Prozent zu erhöhen. Für die Monate Juli bis Dezember 2021 bedeutet dieses ein Mehr von rund 730.000 Euro. Damit steigen die Ansätze im Haushalt des Landkreises von bisher 7,5 Mio. Euro auf 9,25 Mio. Euro.

„Die Betreuung der Grafschafter Kinder liegt uns am Herzen“, betont Landrat Uwe Fietzek. „Wir haben die Situation, dass heute sehr viele Kinder vor der Einschulung ein Betreuungsangebot wahrnehmen. Dabei geht es schon längst nicht mehr nur um die Frage der Betreuung, während die Eltern arbeiten. Seit PISA ist Konsens: Kitas sind Bildungseinrichtungen. Sie legen das Fundament für den weiteren Weg.“ Mit den erhöhten Zahlungen des Landkreises an die Träger der KiTas werde automatisch der Finanzierungsanteil der Kommunen verringert. „Gerade hier drückt der Schuh wegen der zunehmend steigenden Aufwendungen besonders“, erläutert Landrat Fietzek die Maßnahme.

Grill Brand ruft die Feuerwehr auf den Plan

Venhaus – Am Donnerstagabend wurden die Feuerwehren Spelle und Venhaus um 18:59 Uhr mit dem Stichwort Gebäudebrand an der Dorfstraße in Venhaus alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stelle sich heraus das ein Grill in Brand geraten war und das Feuer drohte auf das Haus überzugreifen. Zum Glück konnte der Brand vor eintreffen der Einsatzkräfte vom Bewohner selber gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt.

Neubau der Sporthalle in Lünne hat begonnen

Die Bauarbeiten zum Neubau der Sporthalle in Lünne haben begonnen. Im Herbst soll die Sportstätte fertiggestellt sein.
Baukran und Baumaschinen zeugen von den beginnenden Arbeiten: An der Heinrich-Schulte-Straße in Lünne wird die fast 50 Jahre alte Turnhalle durch eine neue Sporthalle ersetzt. „Mit dem Neubau geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, machte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes ihre Freude über den Baubeginn deutlich.Die Baumaßnahme kostet rund 1,9 Millionen Euro und wird großzügig vom Land Niedersachsen unterstützt. Eine Förderung vom Landkreis Emsland wird erwartet. Wie Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann erklärte, werden mit dem Neubau der Sporthalle sehr gute Rahmenbedingungen für den Sport gegeben.

Foto: Samtgemeinde Spelle

Einbruch in Sportheim an der Devesfeldstraße

Rheine – Unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen Dienstag (19.01.21), 19.30 Uhr, und Mittwoch (20.01.21), 12.00 Uhr, ein vergittertes Fester eines Sportheims an der Devesfeldstraße in Schleupe aufgestemmt. Die Täter durchsuchten das gesamte Vereinsheim, beschädigten einen Schrank und brachen eine Tür auf. Sie entwendeten eine Getränkekiste. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 1.000 Euro. Die Polizei in Rheine nimmt Zeugenhinweise entgegen unter Telefon 05971/938-4215.

28 Polizeieinsätze wegen Sturmschäden

Foto: ES Media Spelle

Emsland/Grafschaft Bentheim (ots) – Die Polizei im Emsland und der Grafschaft Bentheim musste am Donnerstag zwischen 6 und 9 Uhr zu insgesamt 28 sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Personen kamen dabei glücklicherweise nichtzu Schaden. Im kompletten Inspektionsbereich stürzten Bäume sowie abgebrochene  Äste auf die Straßen, Zäune und Baustellenabsperrungen fielen um. In diesem Zusammenhang waren die Beamtinnen und Beamten bei neun Unfällen im Einsatz. So prallten gleich zwei Fahrzeuge auf der Lengericher Straße in Lingen gegen 6 Uhr kurz hintereinander gegen einen umgestürzten Baum. Die 27- und 31-jährigen Fahrzeugführer blieben unverletzt. In Groß Berßen wurde ein Bus während einer Leerfahrt auf der Lange Straße von einer Sturmböe erfasst. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab. Der Bus kam anschließend in einem Graben zum Liegen. Auch hier wurde niemand verletzt. Der Bus musste mithilfe eines Krans geborgen werden. Wie hoch die durch den Sturm verursachten Sachschäden sind, ist bislang unklar.

„Beschäftigte müssen Maske oft aus eigener Tasche zahlen“

IG BAU kritisiert fehlende Schutzmasken für Reinigungskräfte im Kreis Emsland

Sie kümmern sich um die Hygiene in Büros, Schulen und Krankenhäusern – müssen sich aber um die eigene Gesundheit Sorgen machen: Nach Einschätzung der IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) stehen einem Großteil der Reinigungskräfte im Kreis Emsland nicht genügend kostenlose Atemschutzmasken zur Verfügung. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz knausern und Beschäftigte den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, so die Gewerkschaft. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben. Besonders schwer ist es für Teilzeitkräfte und Minijobber. Das muss sich schnell ändern“, sagt der stellvertretende IG BAU-Bezirksvorsitzende Herbert Hilberink. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es im Landkreis Emsland rund 1.100 Beschäftigte in der Gebäudereinigung.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz zähle zu den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers, betont Hilberink. Daran dürfe nicht gespart werden – „das Tragen einer Atemschutzmaske ist aktuell Pflicht und erst recht notwendig, wenn Beschäftigte sich am Arbeitsplatz einer erhöhten Infektionsgefahr aussetzen“. Die IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ruft die Reinigungsfirmen in der Region dazu auf, umgehend für ausreichend Atemschutzmasken zu sorgen, am besten nach dem FFP2-Standard. „Betroffene berichten davon, dass sie bislang – wenn überhaupt – nur eine einfache OP-Maske kostenlos bekommen. Wenn es nach dem Arbeitgeber geht, soll die dann mehrere Tage halten. Wer den Mundschutz mehrmals täglich wechselt, muss dafür selbst aufkommen“, berichtet der Gewerkschafter. Dieser Missstand müsse dringend behoben werden.

Wichtig sei, dass die Firmen die besten Masken für die Sicherheit der Beschäftigten zur Verfügung stellen und über den richtigen Gebrauch der sogenannten Aerosol-Filter informierten. „Vom Verformen des Nasenclips bis hin zum Aufsetzen mit vier Fingern, damit die Maske an der Haut abschließt – hierfür sollte es im Betrieb eine Anleitung geben“, so Hilberink. Aus Sicht der IG BAU muss für das Tragen der Atemschutzmaske der Erschwerniszuschlag im Rahmentarifvertrag gezahlt werden. „Viele Firmen verweigern diese Zulage. Wer stundenlang unter einer Maske körperlich schwer arbeitet, hat den Lohnaufschlag verdient.“

Kokain im Wert von rund 35.000 Euro beschlagnahmt /

Bad Bentheim – Beamte der Bundespolizei haben Dienstagvormittag im Bahnhof Bad Bentheim einen 31-jährigen Drogenschmuggler festgenommen. Der Mann wollte rund ein halbes Kilo Kokain im Wert von etwa 35.000 Euro über die deutsch-niederländische Grenze schmuggeln. Der Drogenkurier sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Der 31-Jährige war mit einem Bus aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist und wollte jetzt mit dem Zug weiterreisen. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde der Niederländer gegen 10:00 Uhr im Bahnhof Bad Bentheim von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert.

Bei der Überprüfung wirkte der 31-Jährige auffallend aufgeregt. Außerdem fiel den Beamten im Oberkörperbereich des Mannes eine ungewöhnliche Ausbeulung seines Pullovers auf. Der Grund dafür stellte sich bei der Durchsuchung heraus. Der Mann wollte rund 500 Gramm Kokain aus den Niederlanden nach Deutschland schmuggeln, das er in einem Beutel unter seiner Oberbekleidung verstecken wollte. Außerdem hatte er einen Schlagring griffbereit dabei.

Der 31-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zusammen mit den Drogen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Das beschlagnahmte Kokain hat einen „Straßenhandelspreis“ von ca. 35.000,- Euro.

Der Drogenschmuggler wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den 31-Jährigen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 21.01.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachenabgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

 

 

Niedersachsen weicht weiter von bundesweiten Schulschließungen ab

Die aktuell geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen werden bis Sonntag, 14. Februar 2021, im Grundsatz verlängert. Für den Schulbesuch in Präsenz nach Szenario B in geteilten Klassen wird zudem die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am späten Dienstagabend (19.01.2021) für Niedersachsen, wie das Kultusministerium mitteilt.

Demnach verbleiben mit rund 75 Prozent die allermeisten Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin im Distanzunterricht nach Szenario C. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt.

Kindertageseinrichtungen bieten eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen.Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert:

„Diese Schritte sind abgewogen und verantwortbar in alle Richtungen: als gewichtiger Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion einerseits, mit Blick auf die Notwendigkeit für ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung andererseits. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits seit vielen Wochen alle sozialen Kontakte zurückgefahren – mit den heutigen Beschlüssen werden richtigerweise auch andere gesellschaftliche Bereiche entsprechend stärker in den Lockdown einbezogen. Das ist überfällig.

Für die Grundschulkinder, die in vielen Fällen gerade erst Schreiben und Lesen lernen und sich in das neue soziale Umfeld Schule einfügen, ist das reine Distanzlernen sehr schwierig umzusetzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Jüngsten jetzt schon seit Wochen zu Hause sind. Ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz ist gut für die Kinder. Daher ist in unserer Abwägung ein zwar deutlich reduzierter, aber dennoch regelmäßiger Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen nicht nur vertretbar, sondern auch notwendig für die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie für die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Wir haben aber großes Verständnis, dass es auch Sorgen und Ängste bei allen Beteiligten gibt, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussionen über mögliche Coronavirus-Mutationen. Daher ermöglichen wir, dass in einem einfachen Verfahren für eine begrenzte Zeit vom Schulbesuch zurückgetreten werden kann. Dann muss jedoch zu Hause gelernt werden. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen dann selbstverständlich nicht offen. Sämtliche Details hierzu werden wir heute im Laufe des Tages an die Schulen kommunizieren.

Für die jungen Menschen, die vor Abschlussprüfungen stehen, sind regelmäßige Prüfungsvorbereitungen in ihren kleinen, festen Lerngruppen wichtig. Sie haben ihre gesamte Schullaufbahn auf ihre Abschlüsse hingearbeitet und haben das Recht auf faire Prüfungen und gleichwertige Abschlüsse. Daher haben wir in Niedersachsen sehr frühzeitig einen Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, sowohl die Abschlüsse des Sekundarbereiches I wie auch die Hochschulreife zu absolvieren. Das Lernen im Szenario B ist dabei eine wichtige Säule.

 

Ich hoffe sehr, dass sich durch den allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown die Gesamtlage derart stabilisiert, dass diese Planungen halten.“

Folgende Maßnahmen gelten für die Zeit über den Halbjahreswechsel am 29. Januar hinaus bis Sonntag, 14.02.2021:

  1. Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen GE einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
  2. Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.
  3. Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12) verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C.
  4. Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.
  5. Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Die Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird weiterhin angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 20.01.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachen  abgerufen werden.

 

Emsland und Lingen profitieren weiterhin vom Bundesprogram „Kita-Einstieg“

Der Landkreis Emsland und die Stadt Lingen profitieren auch in den nächsten zwei Jahren vom Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit: „Bereits seit 2017 fördern wir im Emsland die frühkindliche Bildung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Weil bereits im frühkindlichen Alter die Weichen für die späteren Lebensperspektiven gestellt werden, setzen wir mit der Verlängerung der Bundesförderung ein klares Signal: Wir wollen allen Kindern vor Ort einen bestmöglichen Start in ihr Leben ermöglichen und somit nachhaltig in die Zukunft unserer Region investieren“, so Stegemann.

Im Emsland stehen derzeit über 12.000 Kita-Betreuungsplätze zur Verfügung. Diese sind auf knapp 147 Kindertagesstätten verteilt. Doch obwohl es einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gebe, könnten auch im Emsland gerade Kinder aus sozial benachteiligten Familien oft noch keine Kindertagesstätte oder Kindertagespflege besuchen. „Dabei sind beispielsweise Kinder aus Flüchtlingsfamilien besonders auf frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung angewiesen, etwa um Deutsch zu lernen“, betont der CDU-Politiker.

Insgesamt sieht Stegemann die Region bei der Kinderbetreuung dennoch sehr gut aufgestellt: „Der Landkreis Emsland ist im Bereich der Ganztagsbetreuung Spitzenreiter in Niedersachsen. Außerdem hat sich inzwischen auch herumgesprochen, dass unsere emsländischen Unternehmen besonders familienbewusste Arbeitgeber sind. Im Ergebnis werden in kaum einer anderen Region noch so viele Kinder geboren wie im Emsland.“ Jetzt gehe es darum, dass Bund, Land, Kommunen und Träger gemeinsam alles daran setzten, eine flächendeckende Betreuung zu ermöglichen.

Mit dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ werden seit 2017 niedrigschwellige Angebote für Familien gefördert, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht werden. Das Programm entwickelt niedrigschwellige Angebote, die den Einstieg von Kindern in das System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung vorbereiten und unterstützend begleiten sollen. In 2021 und 2022 erhalten bundesweit 126 Standorte eine Förderung von bis zu 150.000 Euro pro Jahr für eine Koordinierungs- und Netzwerkstelle, Fachkräfte für die Umsetzung der Angebote sowie als zusätzliche Projektmittel.