Ab dem 1. April gilt wieder die Anleinpflicht für Hunde

Mit dem Frühlingsbeginn beginnen nicht nur die Bäume und Blumen zu blühen, auch in der Welt der Tiere beginnt in dieser Zeit das neue Leben. Haarwildarten, wie z.B. der Hase oder das Schwarzwild, haben bereits Nachwuchs, bei anderen Tierarten sind die weiblichen Tiere hochtragend. Auch die am Boden brütenden Vogelarten wie z.B. Ente, Gans, Rebhuhn, Fasan, Kiebitz und Lerche beginnen jetzt ihr Brutgeschäft. Streuende, wildernde oder auch nur stöbernde Hunde können insbesondere für Jungtiere eine tödliche Gefahr darstellen, da wildlebende Tiere aufgrund der genannten Störungen vielfach die Versorgung ihres Nachwuchses einstellen.

Daher hat das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) in § 33 die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit für den Zeitraum vom 1. April bis zum 15. Juli festgelegt. Die Stadt Meppen bittet deshalb alle Hundebesitzer, der Anleinpflicht in diesem Zeitraum nachzukommen und Hunde nur noch angeleint bei einem Spaziergang mitzuführen. Die Leinenpflicht gilt dabei sowohl in Waldflächen als auch innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile. Gerade in der aktuellen Zeit, in der die wenig frequentierten Straßen und Wege das leinenlose Führen der Hunde attraktiv machen, ist es umso wichtiger, an die Natur und ihre (kleinen) Bewohner zu denken.

UKM sucht gesundete Corona-Patienten für Blutspende

Die UKM-Mediziner wollen aus dem Blut gesundeter Corona-Patienten sogenannte Hyperimmun-Seren gewinnen, um daraus Abwehrstoffe zu isolieren, die sie schwer erkrankten Corona-Patienten verabreichen.

Die Medizinische Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) sucht Personen, die eine Corona-Infektion hatten und jetzt einen negativen Corona-Test haben oder seit mindestens zehn Tage symptomfrei sind. Die Freiwilligen werden um eine Blutspende gebeten, aus der sogenannte Hyperimmun-Seren gewonnen werden können – aus diesen Seren können die Mediziner Abwehrstoffe isolieren, die sie Corona-Patienten im Falle eines schweren Krankheitsverlaufs verabreichen können.

Das UKM bittet Freiwillige darum, sich unter hepar(at)­ukmuenster(dot)­de oder telefonisch unter 0251 83-57935 zu melden.

Befristeter Aufnahmestopp in Heimen -Landkreis Emsland erlässt weitere Allgemeinverfügung

 

Meppen. Das Land Niedersachsen hat einen Aufnahmestopp für Heime, für ambulant betreute Wohngemeinschaften, auch zum Zweck der Intensivpflege, sowie für besondere Formen des betreuten Wohnens beschlossen. Dies wird auch im Landkreis Emsland mit einer Allgemeinverfügung umgesetzt.

„Auch diese Maßnahme dient dazu, die Verbreitung des Coronavirus zu verzögern und besonders gefährdete Risikogruppen zu schützen. Die Tatsache, dass es trotz eines bestehenden Betretungs- und Besuchsverbots zu Coronainfektionen in niedersächsischen Heimen gekommen ist, macht diesen befristeten Aufnahmestopp auch für die emsländischen Heime notwendig“, erläutert Landrat Marc-André Burgdorf. Er macht deutlich, dass aktuell keine Coronaerkrankung in emsländischen Senioren- und Pflegeheimen vorliegt.

Demnach wird die Aufnahme neuer Bewohnerinnen und Bewohner untersagt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Einrichtungen, die neu aufzunehmende Bewohnerinnen und Bewohner für 14 Tage in Quarantäne unterbringen können.

Darüber hinaus soll ein Besuchs- und Betretungsverbot nunmehr auch in besonderen Formen des betreuten Wohnens durchgesetzt werden. Von diesem Besuchs- und Betretungsverbot ausgenommen sind nahestehende Personen von palliativmedizinisch versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Fachkräfte bestimmter Berufsgruppen. Dies gilt im Einzelfall auch für Seelsorger, Geistliche oder Urkundspersonen. Die behandelnden Ärzte und die zur Pflege bestimmten Personen haben freien Zutritt.

Zudem sind neben den Pflegekräften auch Dienstleister zugelassen, die über die allgemeine Unterstützungsleistung hinaus Leistungen erbringen wie Notrufdienste, Informations- und Beratungsleistungen sowie Leistungen der hauswirtschaftlichen Versorgung und der Betreuung. Bei den betreuten Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege gelten diese Ausnahmen ebenfalls.

„In allen Fällen sind beim Betreten der Einrichtungen umfassende Hygienemaßnahmen zu beachten. Mögliche Fragen hierzu beantwortet unser Fachbereich Soziales“, sagt Burgdorf. Der Fachbereich Soziales ist unter der Telefonnummer 05931/44-1260 zu erreichen.

Die seit dem 16. März festgelegte Regelung zur Notbetreuung der Tagespflege in kleinen Gruppen wird ebenfalls ergänzt. Betreut werden in diesen Gruppen ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderungen, die von Angehörigen gepflegt werden, die in so genannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Künftig dürfen im Einzelfall Nutzerinnen und Nutzer der Tagespflegeeinrichtungen unter bestimmten Voraussetzungen in die Notbetreuung aufgenommen werden. Darunter fallen Betroffene, die andernfalls gesundheitlich geschädigt werden könnten oder die einer ärztlich verordneten Behandlung bedürfen, die nicht durch pflegende Angehörige oder den ambulanten Pflegedienst sichergestellt werden kann.

Alle Träger und Betreiber von Einrichtungen werden angehalten dafür zu sorgen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtungen und das dazugehörige Gelände nicht verlassen.

Lebensmittelindustrie arbeitet am Limit: 6.400 Beschäftigte im Kreis Emsland

Hochproduktion durch Corona | „Arbeitszeitvorschriften nicht aushebeln“

Sie sorgen für Nachschub im Supermarkt: Die rund 6.400 Menschen, die im Landkreis Emsland in der Lebensmittelindustrie arbeiten, leisten in der Coronavirus-Pandemie einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden.

Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.

„Überstunden und Extra-Schichten sind in der Lebensmittelindustrie schon seit Wochen an der Tagesordnung. Die Menschen arbeiten am Limit, damit Aldi, Lidl, Rewe, Edeka & Co. die Ware nicht ausgeht“, sagt Uwe Hildebrand von der NGG-Region Osnabrück. Die Politik habe dies erkannt und die Lebensmittelbranche für „systemrelevant“ erklärt. Bei den Beschäftigten allerdings tauchen gerade jetzt viele Fragen auf, so die Gewerkschaft.

„Klar ist, dass die Versorgung mit Lebensmitteln an der Industrie, aber auch am Bäcker-und Fleischerhandwerk nicht scheitert. Wenn Nudelregale einmal leer oder  Tiefkühlpizzen ausverkauft sind, dann liegt das vor allem an übertriebenen Hamsterkäufen und an Problemen in der Logistik“, macht Hildebrand deutlich. Scharfe Kritik übt der NGG-Geschäftsführer vor allem aber auch an den Vorgaben von Supermarktketten. Die Konzerne forderten von den Herstellern auf der einen Seite, in der Krise noch schneller und noch mehr zu produzieren. Zugleich wolle man die Preise drücken. „Das geht letztlich auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohnehin unter Volllast arbeiten“, so Hildebrand.

Da es, wie auch die Politik bestätigt, in der Lebensmittelindustrie derzeit keinerlei Versorgungsengpässe gibt, warnt die NGG vor geplanten einschneidenden Eingriffen in das Arbeitszeitgesetz. „Corona darf nicht dafür herhalten, die Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit auszuhebeln. In Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen haben wir in der Lebensmittelindustrie längst die nötige Flexibilität, um Hochphasen zu stemmen. Sonst wären die Supermarktregale ja längst leer“, betont der Gewerkschafter. Gesetzliche Standards seien wichtig. Sonst leide am Ende die Gesundheit der Beschäftigten: „Wer eine 12-Stunden-Schicht in der Backwarenindustrie hinter sich hat, bei dem steigt die Unfallgefahr“, sagt Hildebrand. Das derzeit gültige Arbeitszeitgesetz setze ein klares Limit: nicht mehr als zehn Stunden am Tag und nicht mehr als 60 Stunden pro Woche.

Auch der richtige Arbeitsschutz sei mit Blick auf den laufenden Hochbetrieb in der Ernährungsindustrie und im Lebensmittelhandwerk „extrem ernst“ zu nehmen. „Die

Firmen müssen dafür sorgen, dass genug Schutzkleidung da ist und die Abstandsregeln – etwa an Produktionsstraßen – eingehalten werden. Der Schutz vor Infektionen hat höchste Priorität“, so Hildebrand. 

Schweißroboter in Brand geraten

Spelle- Um 23:52 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Spelle zu einem Brand an der Heinrich Krone Straße in Spelle alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass in einer Werkshalle der Maschinenfabrik Krone ein Schweißroboter Feuer gefangen hatte, der von den Mitarbeitern vor Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden konnte. So wurde von den Einsatzkräften Nachlöscharbeiten geleistet, und die Werkshalle mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht. Beim Löschen des
Feuers atmeten drei Mitarbeiter Rauchgas ein. Sie wurden vorsorglich ins
Krankenhaus gefahren.

Vor Ort waren die freiwillige Feuerwehr Spelle ein Rettungswagen der DRK sowie die Polizei Spelle.

15-jähriger Mofafahrer bei Unfall tödlich verunglückt

Rheine – Am Dienstag, dem 31.03.2020, kam es um 15:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Hörsteler Straße in Rheine. Ein 15-jähriger Mofafahrer beabsichtigte die Hörsteler Straße aus einer untergeordneten Straße kommend zu überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Pkw eines 48-jährigen Mannes, der die vorfahrtberechtigte Hörsteler Straße in Richtung Rheine befuhr. Während der Pkw-Fahrer unverletzt blieb, erlag der 15-Jährige noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 5000,- EUR. Die Staatsanwaltschaft zog einen Sachverständigen zur Klärung des genauen Unfallhergangs hinzu. Die Hörsteler Straße war für drei Stunden voll gesperrt.

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei NRW nach Einbruch in Dreierwalde

Hörstel – Die Polizei im Kreis Steinfurt wendet sich im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung, um einen Einbrecher zu identifizieren. Im Zeitraum von Donnerstag (17.10.2019), 22.15 Uhr, bis Freitag (18.10.2019), 05.45 Uhr, brach ein bislang unbekannter Täter in 48477 Hörstel-Dreierwalde, Hauptstraße 8, in ein Wohnhaus ein. Der Einbrecher nahm neben Wertsachen auch eine Debitkarte mit. Kurz nach der Tatentdeckung, am Freitag (18.10.2019), wurde die Karte gegen 06.12 und 06.14 Uhr eingesetzt. Bei dem maskierten Mann, der das Geld in 32602 Vlotho, Lange Straße 139, im dortigen SB-Center abholte und dabei videografiert wurde, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Einbrecher. Dem Täter gelang eine Abhebung von nahezu 3.000 Euro. Bislang führten alle Ermittlungsmaßnahmen in Vlotho und in Steinfurt nicht zu einem Erfolg. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Hinweise zu der abgebildeten Person. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Herford, Telefonnummer 05221/8880 oder bei der Polizei in Steinfurt, Telefonnummer 02551/15- 0 -, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. 

 

Patienten werden von Krankenhäusern in Reha-Kliniken verlegt Reha-Einrichtungen MediClin Hedon Klinik in Lingen betroffen

Lingen. Wie der NDR mitteilt, sei am Montag das Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz des Bundes in Kraft getreten. Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann habe  auf der Grundlage dieser Bestimmung reagiert und angeordnet, dass 22 niedersächsische Reha-Einrichtungen umgehend Patienten aus Kliniken übernehmen sollten. Die Ministerin meint, dass dadurch Kapazitäten von rund 2.000 Klinik-Betten für Corona-Erkrankte frei würden. Bei den zu verlegenden Patienten handele es sich um leichtere stationäre Fälle. „Angesichts der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist es zwingend erforderlich, unsere Krankenhäuser auf eine stark steigende Anzahl an behandlungspflichtigen Covid-19-Patienten vorzubereiten. Dieser Schritt helfe die kommenden Herausforderungen zu bewältigen“, habe Reimann gesagt. Betroffen sei auch die Reha-Einrichtungen „MediClin Hedon Klinik in Lingen“. Gleichzeitig habe Reimann eine zweite weitreichende Entscheidung getroffen. Aufgrund zahlreicher Toter in einem Pflegeheim in Wolfsburg und Dutzender Corona-Infektionen in einer Seniorenresidenz in Wildeshausen habe die SPD-Politikerin einen Aufnahmestopp für Pflegeeinrichtungen verfügt. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus in Pflegeeinrichtungen soweit es geht aufgehalten werden. Die Gesundheitsministerin habe zudem nochmals an alle appellierte, auf Besuche älterer Angehöriger zu verzichten. Sie bittet: „Besuchen Sie Ihre Lieben nicht. Damit schützen Sie nicht nur Ihre eigene Mutter oder Ihren eigenen Vater, sondern alle.“ Es gebe viele Hinweise, dass die Besuchsverbote für Alten- und Pflegeheime nicht beachtet worden seien.

 

15 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Die am Sonntag in den beiden Landkreisen eingesetzten Sonderstreifen zur Überwachung der Allgemeinverfügungen, haben allein am Sonntag insgesamt 15 Anzeigen fertigen müssen. In sieben weiteren Fällen mussten Gefährderansprachen im Vorfeld zu befürchtender Verstöße geführt werden. Während die Einsatzkräfte in Haren insgesamt zwei Feierlichkeiten mit mehreren Personen in Wohnungen beendet haben, wurden in Lingen zwei Versammlungen rund um entzündete Lagerfeuer aufgelöst. In Meppen hat ein Hauseigentümer zu einer Haushaltsauflösung eingeladen. Noch bevor dieses beginnen konnte, waren die Beamten eingeschritten. Die eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gehen mit empfindlichen Geldbußen einher.

In Spelle wurde am Donnerstagabend eine Gruppe von 10 Jugendlichen an der Arche in Spelle angetroffen, ein Passant, sowie der Pastor forderte, die Jugendlichen auf die Gruppe aufzulösen, dabei wurde der Passant von den Jugendlichen beschimpft. Als die Polizei später an der Örtlichkeit eintraf, hatte sich die Gruppe aufgelöst.

Kauf lokal, bestell lokal! – HHG Spelle erstellt Liste Geschäftsleute

 

Spelle– Auch in der aktuellen Corona-Krise sind die örtlichen Geschäfte und Unternehmen für Sie da. Wenn auch nur eingeschränkt.

Damit Sie wissen, wo Sie noch die nötigen Waren oder Dienstleistungen lokal bekommen, hat die HHG Spelle eine Übersicht erstellt.

Diese wird den aktuellen Vorgaben stetig angepasst und erweitert.

Daher schauen Sie erst auf die Liste, bevor Sie im Internet bestellen. Damit unterstützen Sie unsere Geschäftsleute, damit diese auch nach Corona weiter für Sie da sind!

Mehr dazu auf der Homepage der HHG Spelle

Kauf lokal, bestell lokal!

Kirchenlampen an der Johannesstraße in Spelle beschädigt

Spelle- Zwischen Donnerstag und Samstag haben bislang unbekannte Täter drei Außenleuchten der Katholischen Kirchengemeinde an der Johannesstraße beschädigt. Zwei der Leuchten wurde vollständig aus dem Boden gerissen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 in Verbindung zu setzen.

 

Anfang März besuchte der CDU Ortsvorstand Spelle das Ingenieur Büro J. Middelhoff GmbH & Co. KG in Spelle

Spelle. Anfang März besuchte der CDU Ortsvorstand Spelle das Ingenieur Büro J. Middelhoff GmbH & Co. KG in der Robert-Bosch-Straße. Diese Besichtigung fand vor den verordneten Maßnahmen im Zuge des Corona-Viruses statt.

Bild links: Schleifmaschine Baujahr 1968 vor der Instandsetzung Gruppenbild: Schleifmaschine nach der Instandsetzung, Joachim und Cornelia Middelhoff (rechts)

Im Jahr 2001 gründete Dipl.-Ing. Joachim Middelhoff – bis dahin bei einem großen Maschinenbau-Unternehmen in verantwortlicher Stellung beschäftigt – ein Ingenieurbüro. Dieses erstellt in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden hydraulische Schaltpläne und kundenspezifische Lösungen für komplexe Probleme in der Antriebstechnik. Zudem werden Reparaturen und Instandsetzung von Hydraulikventilen und Zylindern, sowie die Überholung und Modernisierung von spitzenlosen Schleifmaschinen aller namhaften Hersteller angeboten.

2019 zog die Firma in das neu errichtete Betriebsgebäude an der Robert-Bosch-Straße 14 in Spelle um. Das Betriebsgebäude wird umweltschonend mit Erdwärme und einer Fußbodenheizung geheizt und die Solarenergieerzeugung wird größtenteils selbst genutzt. Aktuell sind zwei Festangestellte und vier Teilzeitmitarbeiter beschäftigt.

Der vor kurzem fertiggestellte Neubau und der Dialog mit Unternehmerinnen und Unternehmern waren Grund für den Besuch. Der CDU Spelle ist der direkte Austausch wichtig, da Unternehmerinnen und Unternehmer durch das Bereitstellen von Arbeitsplätzen eine wichtige soziale Funktion im Ort haben. „Zudem sind viele Sie als Sponsoren aktiv und unterstützen unsere Vereine und Verbände in der Gemeinde“, so der Ortsvorsitzende Ludger Kampel.

„Mit nun vergrößerter Büro.- Lager und Fertigungskapazität ist es möglich, den gewachsenen Ansprüchen an Fertigungsgeschwindigkeit und sinkende Lieferzeiten zu entsprechen. Zudem  besteht eine Erweiterungsoption, so dass das Unternehmen gesund wachsen könne“ so der Firmeninhaber Joachim Middelhoff.

Die CDU Spelle zeigte sich erfreut über die Neuansiedlung eines Unternehmens in der Gemeinde, so der Ortsvorsitzende Kampel abschließend.

Abfuhr von Rest- und Biomüll wichtigste Aufgabe Wertstoffhöfe: Abfallwirtschaftsbetrieb informiert über Sonderöffnungen

Meppen. Als Teil der Daseinsvorsorge hat der Abfallwirtschaftsbetrieb die Aufgabe auch in Krisenzeiten, wie derzeit die Coronaepidemie, die öffentliche Abfuhr der Siedlungsabfälle, insbesondere die Leerung der Restmüll- und Biomülltonnen, sicher zu stellen. Auch die Sperrmüll- und Altpapiersammlung sollen aufrechterhalten werden. Da aber gerade im Frühjahr erhebliche Mengen an Grün- und Gartenabfällen anfallen, bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) im April Sonderöffnungstermine an einigen Wertstoffhöfen nur für Grünabfälle an. Die aktuellen Vorsorge- und Hygienevorgaben erfordern besondere Maßgaben bei der Anlieferung.

 

Ab Freitag, 3. April, bis Samstag, 18. April, sollen im ganzen Kreisgebiet ausgewählte, größere Wertstoffhöfe wöchentlich für zwei Termine ausschließlich für die Anlieferung von Grünabfällen aus Haushaltungen geöffnet werden. Um Zahlungsverkehr zu verhindern, wird die jeweilige Anliefermenge auf die kostenfreie Menge von bis zu 1m³ begrenzt. Größere Mengen oder Anlieferungen aus benachbarten Landkreisen werden nicht angenommen und zurückgewiesen.

Um die Aufenthaltszeit bei der Anlieferung möglichst gering zu halten, wird die Abgabe von Wertstoffen wie zum Beispiel Altglas, Altmetall oder Kunststoff nicht ermöglicht. Für diese Stoffe ist eine befristete Lagerung im Haushalt zumutbar.

Aus Gründen des Infektionsschutzes appelliert der AWB an alle Anlieferer die zurzeit geltenden Abstandsregeln auch auf dem Wertstoffhof einzuhalten (mindestens 1,5 Meter). Um dies zu gewährleisten, wird die jeweilige Anzahl der Personen auf dem Betriebsgelände begrenzt. Es wird empfohlen, das Fahrzeug nur möglichst kurz zum zügigen Entladen der Grünabfälle zu verlassen. Den Anweisungen des Aufsichtspersonals ist Folge zu leisten.

Die Wertstoffhöfe waren am 18. März wegen der Coronakrise zur Vermeidung von Kontakten geschlossen worden. Folgende Sonderöffnungszeiten sind nun geplant:

Freitag, 03.04,            15 bis 18 Uhr

Samstag, 04.04.,        10 bis 16 Uhr

Mittwoch, 08.04.         15 bis 18 Uhr

Samstag, 11.04.         10 bis 16 Uhr

Freitag, 17.04.            15 bis 18 Uhr

Samstag, 18.04.         10 bis 16 Uhr

 

An folgenden Wertstoffhöfen ist die Abgabe von Grünabfällen zu den Sonderöffnungszeiten möglich:

Nord:

Werlte, Am Zirkel (Fa. Augustin)

Lathen, Am Bahnhof

Papenburg (Flachsmeerstr.)

Lorup, Königshook (bei der Kläranlage)

Sögel, Tiefenfehnskämpe

 

Mitte:

Meppen, Dieselstraße (Fa. Augustin)

Helte, Helter Damm

Herzlake, Löninger Straße

Haselünne, Hammer-Tannen-Str.

Geeste, Gr. Hesepe, Im Klühnfehn

Haren-Rütenbrock, Röchlingstraße

Twist, Schwarzer Weg

 

Süd
Lingen, Greiwehof, (Reholand)

Bawinkel, Osterbrocker Straße

Lengerich, Zum Lindert

Spelle, Siemensstraße

Lingen, Schwarzer Weg

Lingen, Brümmers Weg (Gauerbach)

Salzbergen, Devesstraße

Holthausen-Biene, Schüttelsand

Emsbüren, Ahlder Straße

Schapen, Frerener Straße

Freren, Brookstraße

 

Die Zentraldeponien bleiben unabhängig von dieser Regelung zunächst bis zum 18. April für Privatanlieferungen geschlossen.

Traditions Gaststätte Haus Krone stellt auf Lieferservice um

Das Coronavirus zwingt viele Unternehmen dazu andere Wege zu gehen.

Spelle- So ist auch die Gaststätte Haus Krone an der Bernard-Krone-Str. 15 in Spelle von der Schließung betroffen. Nach langer Überlegung mit seinem Team hat sich Dieter Brodatzki Inhaber der Gaststätte Haus Krone dazu entschlossen, die Gaststätte nicht komplett zu schließen. Wie auch andere Restaurants wollen auch sie auf einen Abhol- und Lieferservice umzustellen um auch weiterhin ihre Kunden mit leckeren hausgemachten Speisen zu verwöhnen.

Andere Zeiten brauchen andere Maßnahmen, so wurde eine Facebook-Seite für die Gaststätte Haus Krone erstellt, um auch bei Social Media präsent zu sein, wie es in der heutigen Zeit, schon ein muß ist, um mit den Gästen in Kontakt zu bleiben, um sie über die Angebote und die Spargel- Gerichte zu informieren.

Ich wünsche mir das alle Geschäftsleute diese Zeit gut überstehen. Wir wollen hoffen, dass wir alle so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren, so Dieter Brodatzki .

Mobiler Abendsegen in Spelle

Spelle- Wenn die Menschen nicht in die Kirche kommen können, kommt die Kirche halt zu den Menschen. Das dachte sich das Pastorenehepaar Konrad und Corinna Pfannkuche aus Spelle. Deshalb kommen sie am Donnerstag den 26.03.2020 ab 17:30 Uhr in die Siedlungen um einen Abendsegen zu spenden. An 5 ausgewählten Punkten (siehe Karte) werden sie den Abendsegen spenden. Alle sind eingeladen, die Fenster zu öffnen, in den Garten oder in die Haustür zu treten.  Aber BITTE: versammelt Euch nicht auf der Straße, und bildet keine Gruppen! 

 

Vogelgrippe: Ab Mittwoch gilt Stallpflicht im Emsland

Schutz von hiesigem Geflügel vor Vogelgrippe – H5N8-Virus im Umlauf

Meppen. Der Landkreis Emsland weist per Allgemeinverfügung an, sämtliches gehaltenes Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) einzustallen. Die Allgemeinverfügung tritt am Mittwoch, den 25. März 2020, in Kraft und ist bis zum 31. Mai 2020 gültig. Aktueller Anlass ist das Auftreten der hochpathogenen Aviärer Influenza vom Subtyp H5N8 in einem Putenbestand im Landkreis Aurich.

„Der Influenzavirus des Subtyps H5N8 ist ein hochansteckender Erreger-Typus, der vermutlich durch Wildvögel verbreitet wird. Um eine Einschleppung in die hiesigen Nutztierbestände bestmöglich zu verhindern, haben wir uns entschlossen, bis auf Weiteres eine Stallpflicht anzuordnen“, erläutert Landrat Marc-André Burgdorf. Hintergrund sei, dass der Landkreis Emsland eine hohe Geflügeldichte aufweise und gleichzeitig als Wildvogeldurchzugs- und Rastgebiet für wildlebende Wat- und Wasservögel diene, so Burgdorf weiter.

Bei der Aviären Influenza handelt es sich um eine ansteckende und anzeigepflichtige Viruser-krankung des Geflügels und anderer Vogelarten, die hohe Tierverluste und damit große wirtschaftliche Schäden zur Folge haben kann. Die Vogelgrippe war zuletzt 2014 und 2017 in der Region ausgebrochen, auch damals wurde jeweils eine Aufstallungspflicht im Emsland verfügt. Weitere Informationen sind im Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz unter der E-Mail-Adresse veterinaeramt@emsland.de erhältlich.