Pkw-Fahrer bei Unfall in Schapen schwer verletzt (Mit Video)

Schapen. Am zweiten Weihnachtstag wurde bei einem Verkehrsunfall gegen 12 Uhr im Kreuzungsbereich Hopstener Straße / Kirchstraße ein 28-jähriger Mann aus Hopsten schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei hatte die 32-jährige Fahrerin eines VW Golfs aus Osnabrück offensichtlich den BMW des 28-Jährigen beim Einbiegen auf die Hopstener Straße übersehen und die beiden Autos stießen zusammen. Dabei wurde der BMW-Fahrer eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Schapen gerettet werden. Er kam im Rettungswagen in das Matthiasspital nach Rheine. Die Fahrerin des Golfs und ihr 37-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden. Die Polizei in Lingen bittet Zeugen des Unfall um Hinweise unter Telefon (0591) 870.

27-jähriger Mann nach Brandstiftung in Lingen Untersuchungshaft

Lingen – Nachdem es gestern in den frühen Morgenstunden zu gleich zwei Bränden im Lingener Stadtkern kam, konnte bereits wenige Stunden später ein Tatverdächtiger ermittelt werden.  Der 27-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.  Gegen 00:55 Uhr brannte zunächst ein PKW am Brockhauser Weg vollständig nieder. Hier wurde im Rahmen der Löscharbeiten festgestellt, dass eine Seitenscheibe eingeschlagen war. Nur eine halbe Stunde später kam es in der Keselingstraße zu einem Vollbrand einer Holzgarage. Bei beiden Bränden wurden keine Personen verletzt. Es ergaben sich jedoch Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung.

Der 27-jährige Mann wurde noch gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Im Anschluss wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Bürger sorgen in Heitel für Glasfaseranschluss

Lünne-Heitel – Die Einwohner in Heitel können seit einigen Wochen mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s im Internet surfen. Dieses ist möglich, weil zuvor in Eigenregie eine Glasfaserversorgung geschaffen wurde. Allen Helfern wurde mit einer „Glasfaser-Party“ im Dorfgemeinschaftshaus gedankt.

Während man andernorts auf die Anbindung an das „schnelle Internet“ wartet, wurden in Heitel die Ärmel hochgekrempelt und das Glasfasernetz in Eigenleistung verlegt. Norbert Hüsing, Reinhard Bruns und Frank Feldmann haben das große Interesse in der Bevölkerung erkannt und gemeinsam mit Philipp Rekers vom Speller Unternehmen Rekers Digitaltechnik eine eigene Strategie entwickelt, um für eine Breitbandanbindung des Lünner Ortsteils zu sorgen. „In der Vergangenheit haben wir versucht, über eine Funklösung schnelles Internet zu bekommen. Das war jedoch nicht zufriedenstellend“, blickte Hüsing zurück. Daraufhin wurde die Dorfgemeinschaft mobilisiert: Mit bis zu 20 Helfern gleichzeitig und insgesamt 900 geleisteten Arbeitsstunden wurde über mehrere Wochen gebuddelt, um insgesamt zehn Kilometer Glasfaserkabel zu vergraben. Hinzu kommen über 200 Stunden Einsatz von Minibaggern und Radladern. „Ein Highlight und eine enorme Erleichterung war der Einsatz eines Bodenverdrängungshammers. Die sogenannte ‚Erdrakete‘ kam schließlich 35 Mal zum Einsatz“, berichtet Bruns über den Einsatz technischer Hilfsmittel. Nur etwa fünf Monate nach Beginn der ersten Planungsgespräche verfügen nun 37 von 40 Haushalte über einen Glasfaseranschluss bis ins Haus. „Es war beeindruckend zu sehen, wie alle mit angepackt haben“, zeigte sich Hüsing beeindruckt. „Wer nicht handwerklich mithelfen konnte, der hat sich bei der Verpflegung der Helfer eingebracht. Selbst Bewohner, die keinen eigenen Anschluss bekommen wollten, haben mitgeholfen.“ Bürgermeisterin Magdalena Wilmes war angesichts dieses Bürgerengagements voll des Lobes: „Ihr seid ein Vorbild für unsere Gesellschaft, denn anstatt nur zu fordern und darauf zu warten, dass andere sich um die Verbesserung der Lebensqualität kümmern, habt ihr selbst die Initiative ergriffen und mit vereinten Kräften Hand angelegt.“ Dieses hob auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hervor: „Während vielerorts der nur schleppende oder der gänzlich fehlende Ausbau des Breitbandnetzes beklagt wird, ist es hier in vereinter Anstrengung gelungen, eine zukunftsfähige Infrastruktur auszubauen. Eine leistungsstarke Internetanbindung ist für Gewerbebetriebe von besonderem Belang, gewinnt aber auch für private Haushalte stetig an Bedeutung.“ Dabei führte Hummeldorf aus, dass es heute in der Samtgemeinde Spelle emslandweit die wenigsten sog. ‚weißen Flecken‘ gebe, also Bereiche, die nicht mit Geschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s an das Breitbandnetz angeschlossen sind. „Dieser Erfolg konnte nur gelungen, weil sich viele Akteure gemeinsam eingebracht und Lösungen entwickelt haben“, dankte Hummeldorf allen, die sich für die zukunftsfähige Technik eingesetzt haben.

Für die Eigeninitiative beim Glasfaserausbau dankten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Initiatoren (von links) Marcel Schoppe, Philipp Rekers, Norbert Hüsing und Reinhard Bruns (Es fehlt Frank Feldmann).

Auszeichnung für den „Strippenzieher“: Heinz Rolfes zum Ehrenortsratsmitglied in Clusorth-Bramhar ernannt

Lingen. Eine besondere Ehre für Heinz Rolfes: Oberbürgermeister Dieter Krone und Ortsbürgermeister Dieter Krieger ernannten ihn zum Ehrenmitglied des Ortsrates Clusorth-Bramhar. Der langjährige Landtagsabgeordnete Rolfes sammelte erste kommunalpolitische Erfahrungen, als er 1972 in den Ortsrat der damals noch selbstständigen Gemeinde gewählt wurde. Bis 1996 war er als gewähltes bzw. kooptiertes Mitglied im Ortsrat Clusorth-Bramhar vertreten. „Insgesamt 24 Jahre lang hast Du Dich für die Interessen von Clusorth-Bramhar stark gemacht und gezeigt, dass man auch im kleinsten Lingener Ortsteil viel mitgestalten und bewegen kann“, würdigte Oberbürgermeister Krone das kommunalpolitische Engagement von Heinz Rolfes. Krone erinnerte daran, dass Rolfes direkt zu Beginn seiner Amtszeit als Kommunalpolitiker große Umbrüche erlebte. 1974 wurde Clusorth-Bramhar eingemeindet und zum Ortsteil der Stadt Lingen. Diese Gemeindereform begleitete Rolfes als Ortsratsmitglied.

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im Ortsrat Clusorth-Bramhar zeichneten Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) und Ortsbürgermeister Dieter Krieger (links) Heinz Rolfes aus. Ein besonderer Dank galt dessen Ehefrau Margret.

Kurze Zeit später bewegte ein anderes Thema den Ortsrat: Von den Plänen der niedersächsischen Landesregierung, kleine Schulen zu schließen, war auch die Grundschule Clusorth-Bramhar betroffen. „Du hast zusammen mit Ortsrats- und Stadtratskollegen parteiübergreifend mit allen Kräften eindringlich für den Erhalt der Schule gekämpft. Das war Dir eine Herzensangelegenheit“, blickte Krone zurück. Dieser Einsatz habe sich ausgezahlt – bis heute besteht die Grundschule Clusorth-Bramhar als kleinste Grundschule in Lingen.

Von 1974 bis 1996 war Rolfes auch im Lingener Stadtrat vertreten. 1991 folgte die Wahl in den emsländischen Kreistag und von 1994 bis 2017 vertrat Rolfes zudem den Wahlkreis Lingen als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag. „Ganz gleich, ob im Stadtrat, Kreistag oder Landtag: Du hast Deine Heimatverbundenheit immer in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht und Dich für die Belange Clusorth-Bramhars eingesetzt. Die Stärkung des ländlichen Raums hast Du nie aus dem Blick verloren“, hob Krone hervor. Rolfes habe dabei seine Position immer ehrlich und deutlich vertreten. „Deine scharfsinnige Zunge war im Ortsrat geliebt, aber auch gefürchtet“, erklärte Oberbürgermeister Krone mit einem Augenzwinkern. Das Wirken des Kommunalpolitikers sei von Fairness und einem demokratischen Miteinander geprägt gewesen. Als Strippenzieher im Hintergrund habe Rolfes die Entwicklung des Ortsteils und der Stadt mit Zielstrebigkeit und Kompetenz begleitet. „Du warst hier im Ortsteil der Kümmerer. Den Kontakt zu den Menschen hast Du auch als Abgeordneter in Hannover nie verloren“, machte Krone deutlich. „Und die Bürgerinnen und Bürger wussten: Auf Dein Wort ist Verlass.“

Einen besonderen Dank sprach Oberbürgermeister Krone der Ehefrau von Heinz Rolfes aus. Sie habe das Engagement ihres Mannes stets positiv begleitet und ihn unterstützt.

„Alle, die mit Dir zu tun hatten, spürten: Politik ist Dein Element. Du wolltest für Deinen Heimatort etwas bewegen. Du hast mit Weitblick, Überzeugungskraft und mit Beharrlichkeit für Deine Ziele gewirkt“, betonte Krone abschließend. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Krieger überreichte er Heinz Rolfes die Urkunde als „Ehrenmitglied des Ortsrates Clusorth-Bramhar“.

Schuppenbrand in Lingen

 

Lingen – Gegen 00:55 Uhr brannte ein PKW am Brockhauser Weg. Das Auto brannte vollständig nieder. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Im Rahmen der Löscharbeiten wurde festgestellt, dass die Scheibe der Fahrerseite eingeschlagen war. Bei Eintreffen der Polizei schlugen Flammen aus dem Auto. Erste Löschversuche mit Feuerlöschern schlugen fehl. Die Feuerwehr Lingen war mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort und löschte das Feuer zügig ab.

Eine halbe Stunde später kam es zu einem weiteren Brand in der Keselingstraße. Hier stand eine Holzgarage in Vollbrand und wurde dadurch vollständig zerstört. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Sämtliche Anwohner blieben bei dem Brand unverletzt. Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit nicht bekannt.

In beiden Fällen kommt möglicherweise Brandstiftung als Ursache in Frage. Einen Tatzusammenhang schließen die Ermittler nach derzeitigem Stand nicht aus. Wie hoch die entstandenen Sachschäden sind, ist noch nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Lingen unter der Rufnummer 0591(870) in Verbindung zu setzen.

1.200 Euro spendet CDU-Fraktion an SkF und „Löwenherz“ Verzicht auf Sitzungsgeld durch alle 24 Fraktionsmitglieder

Lingen – Alle Jahre wieder verzichten die 24 Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lingen (Ems) vor Weihnachten auf einen Teil ihrer Sitzungsgelder und spenden diesen in Höhe von 1.200 Euro an soziale, wohltätige oder gemeinnützige Zwecke. Mindestens seit dem Jahr 1999 geht die Hälfte davon an den SkF Lingen. Über den anderen Teil darf sich in diesem Jahr der Kinder- und Jugendhospiz „Löwenherz e.V.“ aus Syke freuen, der in Lingen derzeit einen Hospiz-Stützpunkt aufbaut.

Den Familien mit unheilbar erkrankten Kindern soll mit dem neuen Löwenherz-Standort ein ambulanter Kinderhospiz-Stützpunkt zur Seite stehen. Dazu wurden in Lingen zu Beginn des Jahres Kooperationsvereinbarungen mit sieben Hospizvereinen aus der Region unterzeichnet, die die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit bilden, wie Löwenherz-Geschäftsführerin Fanny Lanfermann den Vertretern der CDU-Fraktion bei der Spendenübergabe erklärte. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Konrad-Adenauer-Haus soll die Anlaufstelle in der Castellstraße demnächst entstehen.

Löwenherz: Über die CDU-Spende freute sich die Löwenherz-Geschäftsführerin Fanny Lanfermann (zweite von links), die sie von den Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion (von rechts nach links) Jürgen Herbrüggen, Annette Wintermann, Björn Roth und Uwe Hilling (links) überreicht bekam.

„Kinder haben einen unbändigen Lebenswillen“, hob Lanfermann hervor, weshalb sich der vor genau 20 Jahren gegründete Verein zum Ziel gesetzt habe, die Kinderhospizarbeit in der Region weiter auszubauen, um Familien mit unheilbar erkrankten Kindern die bestmögliche Begleitung zu bieten. Anders als im stationären Hospiz in Syke kommen in Lingen geschulte Ehrenamtliche zum Einsatz, die einmal pro Woche die Familien besuchen, um sie zu entlasten. Sie spielen mit dem erkrankten Kind, lesen vor, machen Ausflüge mit den gesunden Geschwistern und haben für die gesamte Familie ein offenes Ohr. „Denn häufig sind die Eltern Tag und Nacht mit der Pflege beschäftigt, so dass ihnen wenig Zeit bleibt“, so Lanfermann.

Über die finanzielle CDU-Unterstützung freuten sich ebenso SkF-Vorsitzende Irene Vehring und Vorstandsmitglied Annette Kruse sowie SkF-Geschäftsführerin Marita Theilen, die einen Umschlag mit 600 Euro von den CDU-Vertretern entgegennahmen. Das Geld soll dem Mutter-Kind-Haus in Baccum zugutekommen. Das sogenannte „Perspektivische Wohnen“ ist ein Angebot für Schwangere sowie Mütter mit Kindern in herausfordernden psychosozialen Situationen.

Bildunterschrift SkF: Gute Tradition hat die Spende der CDU-Stadtratsfraktion an den SkF – hier mit (von links) Björn Roth, Uwe Dietrich, Irene Vehring, Marita Theilen, Annette Wintermann, Martin Koopmann und Annette Kruse.

In diesem Jahr nahmen von Seiten der CDU der Fraktionsvorsitzende Uwe Hilling, sein Stellvertreter Martin Koopmann, Schatzmeister Uwe Dietrich, die städtischen Ausschussvorsitzenden Annette Wintermann (Familie, Soziales und Integration) und Björn Roth (Jugendhilfe) sowie Fraktionsvorstandsmitglied Jürgen Herbrüggen an der Spendenübergabe teil.

29.Karnevals Sitzung unter dem Motto -MUSIKLEGENDEN- in der Gaststätte Spieker-Wübbel

29.Karnevals Sitzung unter dem Motto -MUSIKLEGENDEN- am Freitag den 01. März 2019 und Samstag den 02. März 2019 Beginn jeweils um 19:11 Uhr in der Gaststätte Spieker-Wübbel in Venhaus.

Tragt euch die Termine in den Kalender ein!
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In Venhaus herrscht „Anpacker-Mentalität“

Mit einer Bürgerversammlung in der Gaststätte Spieker-Wübbel in Venhaus wurden Informationen über die regen Aktivitäten des Speller Ortsteils gegeben. Im kommenden Jahr wird die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm angestrebt.

Einen Einblick in das starke Ehrenamt gab die Bürgerversammlung in Venhaus.

„Die Bereitschaft zum Ehrenamt ist in Venhaus sehr groß. Dank dieses Einsatzes kann vieles auf die Beine gestellt werden“, stellte Tim Strakeljahn heraus, als er die Ergebnisse des durchgeführten Dorfcheck-Workshops vorgestellte. Dieser hat im Rahmen der Initiative „dialogPROZESS in Venhaus – Einsatz fürs Dorf“ stattgefunden und wird durch Strakeljahn und seinem Kollegen Michael Ripperda vom beauftragten Projektbüro pro-t-in begleitet. So sollten zunächst die eigenen Stärken und Schwächen ermittelt werden. Etwa 150 Bürgerinnen und Bürger konnte Karl-Heinz Föcke, Stellvertretender Bürgermeister und Ratsherr aus Venhaus, zur Bürgerversammlung willkommen heißen: „Das Interesse an den Workshop-Ergebnissen sowie am weiteren Vorgehen ist enorm.“ Ziel ist unter anderem die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm. Doch zuvor haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich in Arbeitsgruppen zu beteiligen. Von den Erfahrungen der Workshop-Arbeit informierten Dennis Oevermann und Robert Vehr. Beide sind ehrenamtlich aktiv und sehen angesichts vieler Initiativen in Venhaus eine „Anpacker-Mentalität“. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür ist der Förderverein Burgpark Venhaus, der es sich Anfang der 2000er Jahre zur Aufgabe gemacht hat, das Kirchenumfeld entsprechend historischer Überlieferung als Parkanlage umzugestalten und seitdem zu pflegen. Vorsitzender Leo Rauen und Vorstandsmitglied Bernhard Veerkamp stellten den Fortschritt der aktuellen Sanierung des Areals vor. Bis Ende April soll der zweite Bauabschnitt abgeschlossen sein. „Bislang sind 850 E-Mails im Rahmen des Projektes hin- und hergeschickt worden“, gab Veerkamp einen imposanten Eindruck in den regen Schriftwechsel. Bürgermeister Andreas Wenninghoff unterstrich die Bedeutung engagierter Bürgerinnen und Bürger und mahnte zur Eigeninitiative: „Ohne Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, funktioniert nichts.“ Gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf stellte er einige Projekte für die kommenden Jahre vor. So werde aktuell der Neubau des Feuerwehrgerätehauses geplant und die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses erörtert. Ebenso wurden unter anderem die Wohnbauentwicklung sowie die Situation in Kindergarten und Schule angesprochen. „Mit vereinten Kräften können wir in Venhaus vieles erreichen. Die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm im kommenden Jahr wäre eine großartige Unterstützung“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und bat alle Anwesenden, sich weiterhin für das eigene Lebensumfeld einzusetzen.

Neuer PEKiP-Kurs startet

Das erste Lebensjahr ist eine ganz besondere Zeit. Das Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKIP) ermöglicht eine kontinuierliche Entwicklungsbegleitung während des ersten Lebensjahres. Dabei werden Eltern für die Bedürfnisse ihres Kindes sensibilisiert. Im Rahmen der Gruppentreffen haben Eltern und Kinder Zeit für Spiel und Bewegung. Dabei lernen die Eltern vielfältige Bewegungs-, Sinnes- und Spielanregungen kennen, durch die sie ihr Baby in seiner Entwicklung fördern können. Im intensiven Kontakt erleben Mütter und Väter, welche Spiele und Bewegungen ihrem Kind besondere Freude bereiten und ihm gut tun. Gleichzeitig wird die Beziehung zwischen dem Baby und seinen Eltern gestärkt. „Die Gruppe bietet den Kindern die erste Möglichkeit zu sozialen Kontakten und den Eltern die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch über den Lebensalltag mit dem Nachwuchs. Sie bekommen Antworten, Anregungen und Unterstützung“, erläutert die PEKiP-Kursleiterin Lea Hanewinkel. Für den Geburtszeitraum Oktober bis Dezember 2018 startet ein neuer Kurs am Donnerstag, 10. Januar 2019. Der Kurs findet in der Zeit von 9:00 bis 10:30 Uhr im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof statt. Für die Geburtszeiträume April bis Juni 2018 sowie Juli bis September 2019 sind vereinzelt Plätze frei. Die Kosten bewegen sich je nach Kurs zwischen 88 und 96 Euro für elf bzw. zwölf Kurstermine. Teilnehmer aus der Samtgemeinde Spelle haben die Möglichkeit, die Treffen im Familienpass (BiBo-Pass) gutschreiben zu lassen. Informationen und Anmeldung über das Familienzentrum „Haus der Familie“, Petra Krandick, Tel.: 05977 768901, E-Mail: Familienzentrum@Spelle.de.

Förderverein der Johannes Grundschule Spelle bedankt sich bei Schülerlotsen und Büchereiteam mit einem kleinen Präsent

Spelle- Der Förderverein der Johannes Grundschule Spelle hat sich am heutigen Mittwoch bei den ehrenamtlichen Schülerlotsen für das freiwillige Engagement bedankt. Sergio Lopes vom Förderverein der Johannes Grundschule und Schulleiterin Bärbel Löcken begrüßten alle Anwesenden recht herzlich, und bedankten sich bei den Schülerlotsen für deren Bereitschaft, morgens und mittags, bei Wind und Wetter, immer pünktlich an der Straße zu stehen und somit einen großen Anteil daran haben, den Schulweg der Kinder sicherer zu machen.

Ein weiterer Dank ging an das Büchereiteam der Johannes Grundschule Spelle. Zweimal pro Woche ist die Schülerbücherei in der Johannes Grundschule Spelle für die Kinder geöffnet. Ebenso wie der Dienst der Schülerlotsen wird auch die Arbeit in der Bücherei ehrenamtlich verrichtet.

Als kleine Anerkennung für die großartige Arbeit übergab der Fördervereins der Johannes Grundschule Spelle und Schulleiterin Bärbel Löcken von der Johannes Grundschule Spelle den Schülerlotsen und dem Büchereiteam ein kleines Präsent.

Eine warme Mahlzeit, warme Socken und viel Geselligkeit im Treff 100

Rheine. Für einen Moment die Sorgen des Alltags vergessen und in eine Atmosphäre der Gemütlichkeit und Besinnlichkeit eintauchen. Dies stand für die Besucher der diesjährigen  Weihnachtsfeier im Treff 100, einer sozialen Einrichtung der Stadt Rheine im Mittelpunkt. In dem festlich geschmückten Tagesraum und mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken verwöhnten die Mitarbeiter der Einrichtung die zahlreich erschienenen Besucher.

Auch der Bürgermeister, Dr. Peter Lüttmann und die Fachbereichsleiterin Wiebke Gehrke statteten der Feier ihren Besuch ab. Sie machten  damit deutlich, wie wichtig den Verantwortlichen bei der Stadt Rheine die Menschen sind, die auf die Unterstützung der Sozialarbeiter im Treff 100 angewiesen sind. Der Bürgermeister dankte in seiner Ansprache den beiden Sozialarbeitern Eksa Pehlivan und Jörg Jäger für ihre Arbeit, sowie den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Treff 100 e.V. für ihr großes ehrenamtliches Engagement. Die Vertreter der IG, Wolfgang Lietmeyer und Michael Otten nahmen die anerkennenden Worte gerne entgegen.

Die Mitarbeiter im Treff 100 beraten und unterstützen das ganze Jahr über  Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Vordergründig zählt die Verhinderung und Überwindung von Wohnungslosigkeit zu den Aufgaben der beiden Sozialarbeiter. Darüber hinaus können sich die Hilfesuchenden kostenfrei in der Einrichtung duschen und ihre Wäsche waschen bzw. trocknen. Die beiden Notzimmer im Treff 100 stehen Menschen zur Verfügung, die adhoc und für einen überschaubaren Zeitraum eine Wohnmöglichkeit benötigen. Der Treff 100 verfügt überdies über eine Kleiderkammer.

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft unterstützen die Arbeit im Treff 100 mit der unbürokratischen Bereitstellung finanzieller Mittel. Sie können z. B. als Darlehen für Mietschulden in geringem Umfang verwendet werden, wenn dadurch eine Wohnungslosigkeit verhindert werden kann. Aber auch für Freizeitangebote und nicht zuletzt für die jährliche Weihnachtsfeier werden diese Mittel eingesetzt.

Die Interessengemeinschaft ist hier weiterhin  auf die bisher große Spendenbereitschaft der Rheiner Bürger angewiesen. Neben Finanzspenden werden auch Sachspenden (Bekleidung und Güter des täglichen Bedarfs) gerne entgegengenommen. Die Sachspenden können direkt in der Einrichtung am Kardinal-Galen-Ring 100 abgegeben werden. Aus den Spenden zweier Strickgruppen aus Rheine, für die sich Rita Adick und Helga Niehues jeweils verantwortlich zeigen, konnten die Mitarbeiter tolle Pakete schnüren. Von Socken über Mützen, Handschuhe und Schals gab es qualitativ hochwertige Strickpräsente für die Besucher der Weihnachtsfeier. Mit wärmenden Accessoires ausgestattet, gut gesättigt und vorweihnachtlich besinnt verließen am Ende die Besucher die wieder einmal gelungene Veranstaltung im Treff 100.

Caritas Pflegedienst Emsland-Mitte unterstützt „Helping Hands-Weihnachtsaktion“

Twist. Auch Mitarbeiter des Caritas Pflegedienst Emsland-Mitte aus dem Bereich Geeste/Twist und die Caritas Kids folgten in diesem Jahr dem Aufruf des Lathener Hilfsorganisation „Helping Hands“, in der Adventszeit Geschenke für ein rumänisches Kinderheim zu packen. Der Lathener Verein „Helping Hands“ hatte zu der sehr erfolgreich verlaufenden Aktion aufgerufen. Auslöser war der Hinweis über die Tagespresse und soziale Medien, dass mehr als 400 Kinder aus einem Kinderheim in Rumänien keine Weihnachtsgeschenke bekommen. Gebeten wurde bei dem Aufruft insbesondere um einige Süßigkeiten von St. Martin, Seife und Duschgel sowie um eine Zahnbürste und Zahnpasta. Das galt es in einen Schuhkarton zu verpacken. Unter dem Caritas-Leitsatz Not sehen und handeln wurden zahlreiche Mitarbeiter vom Caritas Pflegedienst Emsland-Mitte aus dem Bereich Geeste/Twist aktiv und packten liebevoll die Schuhkartons mit vielen nützlichen und schönen Dingen. Das Pflegeteam übergab zusätzlich eine großzügige Geldspende, die den Transport zum Rumänischen Kinderheim unterstützen soll. Medienberichten zufolge war die Aktion mit rund abgegebenen 6.300 Schuhkartons von der Bevölkerung sehr stark unterstützt worden. Am Sonnabend dem 15. Dezember startet der Hilfstransport mit den Weihnachtsgeschenken in Richtung Rumänien. Aufgrund der großen Resonanz können auch Kinder aus anderen Dörfern mit Geschenken bedacht werden. Die Kinder erhalten ihre Geschenke nach Vereinsangaben am 24. Dezember oder am 6. Januar (Weihnachtsfest der Orthodoxen).

Das Feuerwehrmuseum in Salzbergen erhält neues Gebäude

Salzbergen. Für das Feuerwehrmuseum in Salzbergen gab es ein schönes Weihnachtsgeschenk. Der Gemeinderat hat einhellig grünes Licht für den Neubau des Feuerwehrmuseums gegeben, der schon lange auf dem Wunschzettel des Museumsvereins gestanden hat. Dafür hat der Rat in den kommunalen Haushalt 2019 zunächst 870.000 Euro brutto eingestellt. Die Gemeinde rechnet mit Zuschüssen vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Emsland in Höhe von über 500.000 Euro. Für das Museum sollen für die zahlreichen Ausstellungsstücke eine Werkstatt und ein Depot gebaut werden. Der Neubau soll auf einem kommunalen Grundstück im Bereich der Ortskernentlastungsstraße entstehen. Das Feuerehrmuseum ist derzeit beengt in einem maroden Gebäude am Overhuesweg untergebracht. Wie Salzbergens Kämmerer Dirk Vogt erklärte habe, sei der Museumsverein seit Jahren vertröstet worden. Die Gemeinde könne sich nun aber das Projekt finanziell erlauben. Gebaut werden solle laut Beschluss des Gemeinderates eine Halle mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern. Sollte die Halle irgendwann einmal nicht mehr für das Museum benötigt werden, wolle die Gemeinde evtl. das Gebäude auch anderweitig nutzten. Frank Elling von der CDU-Mehrheitsfraktion und Christian Otten von der SPD unterstützten den Vorstoß der Verwaltung. Das ehrenamtlich geführte Feuerwehrmuseum genieße einen guten Ruf und sei ebenso ein Werbeträger für die Gemeinde Salzbergen, meinte der Marcus Droste vom Vorstand des Museumsvereins. Es werde vom Feuerwehrmuseumsverein Freiwillige Feuerwehr Salzbergen getragen und sei eines von rund 40 Museen dieser Art bundesweit. Hier würden dann auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche Feuerwehrfahrzeuge, Drehleitern, Handdruckspritzen und mehrere Tausende Exponate aus 300 Jahren Feuerwehrgeschichte präsentiert. Das Prunkstück sei dabei die pferdegezogene Dampfdruckspritze von 1901. Sie werde umrahmt  von einer umfangreichen Sammlung alter Helme und Uniformen. Das Feuerwehrmuseum verstehe sich als Galerie zum Anfassen und Mitmachen, in dem sich Besucher aktiv beteiligen könnten und klare Informationen zum vorbeugenden Brandschutz erhalten würden. 1987 gegründet sei das Museum Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Feuerwehrmuseen und sei im Januar 2017 durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit dem Museumsgütesiegel Niedersachsen geehrt worden. Im September 2017 habe das Museum vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium die Auszeichnung erhalten, besonders kinder- und familienfreundlich zu sein.

Versuchter Raubüberfall auf die STAR-Tankstelle an der Osnabrücker Straße in Rheine

 

Rheine -Ein unbekannter junger Mann wollte in der Nacht zum Montag (17.12.2018), die STAR-Tankstelle an der Osnabrücker Straße überfallen. Der etwa 18 bis 25 Jahre alte Täter betrat gegen 02.30 Uhr den Verkaufsraum. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte er den Angestellten und forderte die Herausgabe von Bargeld. Als der Geschädigte dies verweigerte, schwang der Täter mit dem Messer, wobei er ein Regal und die Kasse umstieß. Schließlich flüchtete der Unbekannte ohne Beute aus dem Geschäftsraum. Er hatte einen dunklen Teint, war etwa 180 cm groß, hatte eine schlanke Statur und dunkle, kurze Haare. Er trug eine rote Jacke und eine graue Jogginghose. Sein Gesicht hatte er mit einem schwarz-weiß karierten Tuch verhüllt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem versuchten Überfall oder zu dem unbekannten Mann geben können, Telefon 05971/938-4215. Der Täter war aus der Tankstelle in Richtung Sternstraße/Bevergener Straße geflüchtet.

Küchenbrand in Seniorenresidenz

Lingen – Gestern Abend kam es gegen 21:55 Uhr zu einem Feuer in einem bewohnten Zimmer einer Seniorenresidenz in der Jochem-Hamann-Straße. Zwei Personen wurden bei dem Band leicht verletzt. Ersten Ermittlungen zur Folge dürfte eine eingeschaltete Herdplatte in einem Zimmer im Erdgeschoss ursächlich für das Feuer gewesen sein. Das Feuer löste die Brandmeldeanlage aus, woraufhin eine 29-jährige Pflegekraft in den betroffenen Bereich lief und den 71-jährigen Anwohner aus dessen Zimmer rettete. Das Feuer hatte da bereits auf die Küchenzeile übergegriffen, konnte durch die hinzugerufene Feuerwehr jedoch zügig gelöscht werden. Aus Sicherheitsgründen wurden vorsorglich sieben Anwohner der Seniorenresidenz evakuiert und aus ihren Zimmern geführt. Acht Appartements sind vorübergehend nicht bewohnbar. Der 71-jährige Anwohner des brandbetroffenen Zimmers sowie die 29-jährige Pflegekraft kamen mit einer Rauchgasvergiftung ins Lingener Bonifatius Krankenhaus. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit nicht bekannt. Die Feuerwehr aus Lingen war mit sieben Fahrzeugen und insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.