Weihnachtsmarkt in Lünne

Lünne- Am 2. Adventssonntag, 08. Dezember 2019 lockt der Weihnachtsmarkt ab 14.00 Uhr die ganze Familie auf den Kolping-Platz. Eine Handarbeitsausstellung sowie das hochwertige Angebot u.a. an Holzartikeln, Deko-Ideen, Mega-Spiele, Bastelsachen und passend für die kalte Jahreszeit Schals, Mützen, Socken und Handschuhe bieten die Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke und Aufmerksamkeiten der besonderen Art zu entdecken. Spannend für die Besucher wird auch die große Verlosung, die mit tollen Preisen lockt. Ab 14.30 Uhr wird im Saal Wulfekotte Kaffee und Kuchen angeboten. Weitere Stärkung versprechen die vielen Leckereien, wie Waffeln, Reibekuchen, Pusztapfanne, Backfisch, heißer Kakao und natürlich darf der Glühwein nicht fehlen. Der Musikverein Beesten/Lünne sorgt ab 16.00 Uhr für weihnachtliche Klänge. Somit bietet der Weihnachtsmarkt die ideale Gelegenheit, sich von der gemütlichen Atmosphäre anstecken zu lassen. Auch die Kleinen werden begeistert sein vom beschaulichen Lünner Weihnachtsmarkt mit seinem besonderen Flair: Ab 15.00 Uhr fährt die Kindereisenbahn durch den Dorfkern. Für funkelnde Augen und große Aufregung bei den Kindern wird gegen 17.30 Uhr die Ankunft des Nikolauses sorgen. Gemeinsam mit seinem Gefährten Knecht Ruprecht wird er mit dem Boot über die Große Aa nach Lünne kommen und von den Kindern mit einem Umzug um die Kirche zum Kolping-Platz begleitet. Die Kolpingsfamilie Lünne möchte mit der Veranstaltung des Weihnachtsmarktes kein Profit erzielen. Traditionell wird der gesamte Reinerlös wieder für einen guten Zweck gespendet.

 

Bundesregierung fördert Ehrenamt im Emsland Stegemann: „Mit hauptamtlichen Strukturen ehrenamtliches Engagement stützen“

Lingen/Berlin. Das Projekt „Bündnisse für lebendige Gemeinschaften“ im Emsland wird mit 421.834 Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann heute nach einem Treffen mit dem Ersten Kreisrat des Landkreises Emsland Martin Gerenkamp am Rande des offiziellen Auftakttermin des übergeordneten Verbundprojekts „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ in Berlin mit.

Albert Stegemann ist sich sicher: „Die Menschen im Emsland achten nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf Menschen links und rechts von ihnen.“ Allerdings bemerkten auch die Ehrenamtlichen im Emsland einen Wandel in der Gesellschaft – die Menschen werden älter, die Mitgliederzahlen in Vereinen sinken und die rechtlichen Vorgaben werden komplizierter. Um diesen und anderen Problemen zu begegnen, hatte der Landkreis Emsland bereits einen Ehrenamtsservice eingerichtet, der Unterstützung und Entlastung durch Hauptamtliche für Ehrenamtliche ist. „Damit ist die Förderung im Rahmen des Verbundprojekts nur folgerichtig“, meint Albert Stegemann, der das Projekt von Beginn an unterstützt hat.

Mit dem BULE-Programm leistet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des im Koalitionsvertrag beschlossenen Schwerpunktes „Ländliche Räume, Demografie, Daseinsvorsorge, Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse, Ehrenamt“. Ziel ist es, ländliche Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben und Initiativen als attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund stehen dabei die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung.

Piktogrammsteine weisen auf das Leitsystem hin

Rheine. Der ein oder andere hat sie schon entdeckt – die auf den Fußwegen in der Innenstadt in den Boden eingelassenen Steine mit Piktogrammen. Sie wurden in dieser Woche an zentralen Stellen neben dem Blindenleitsystem verlegt und zeigen eine sehbehinderte Person mit einem Blindenlangstock.

v. l.: Beigeordnete Milena Schauer, Claus Meier (Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderung), Stefanie Althaus (Koordinatorin der Behindertenarbeit), Beigeordneter Raimund Gausmann, Martin Forstmann (Leiter Planen und Bauen).

Die Steine sollen Bürger und Besucher auf die Funktion der Leitstreifen aufmerksam machen. Grund für die Verlegung der neuen Steine ist, dass viele Personen die Funktion des Blindenleitsystems nicht kennen und aus Unwissenheit diese Linien mit Fahrrädern zuparken oder Mülltonnen oder Werbebanner darauf abstellen.

Mit verschiedenen Aktionen hat der Beirat für Menschen mit Behinderungen bereits versucht mehr Bewusstsein zu schaffen. Zum Beispiel gab es eine Fahrradsattelaktion, bei der „Falschparker“ einen Radsattelbezug mit der Aufschrift „Nur Blindfische parken auf dem Blindenleitsystem“ erhalten haben. Zudem veröffentlichte die örtliche Tagespresse im Mai und Juni diesen Jahres eine Fotostrecke in der Bürger nach dem Sinn und Zweck dieser „Betonplatten“ gefragt wurden. Daneben fanden viele Aktionstage statt, bei denen Menschen mit Sehbehinderung mit Passanten locker ins Gespräch kamen und die vielen Fragen rund um das Thema barrierefreies Bauen beantworteten.

Die neuen Piktogramme sollen nun für eine weitere Bewusstseinsschaffung sorgen.

„Uns ist es wichtig barrierefreie Wegebeziehungen auch für Menschen mit Sehbehinderung herzustellen. Wenn diese wie in der Vergangenheit durch Fahrräder oder andere Gegenstände zugestellt werden, suchen wir nach den Ursachen und finden Lösungen diese Barrieren wieder abzubauen“, erklärt Rheines zuständige Baudezernentin Milena Schauer. Als ein Projekt des Rahmenplans Innenstadt konnte die Idee des Beirates für Menschen mit Behinderungen nun auch umgesetzt werden.

Besonders stolz sind die Beteiligten darauf, das deutschlandweit keine derartig sichtbare Markierung des Blindenleitsystems bekannt ist. Wie Martin Forstmann, verantwortlicher Leiter Straßen und Ideengeber dieser Steine dabei hervorhebt, sind „alle Steine eine Sonderanfertigung, die durch Handarbeit erstellt wurden.“ Das Piktogramm des sehbehinderten Menschen mit Blindenlangstock ist dabei eigens vom Beirat für Menschen mit Behinderungen und der Koordinatorin der Behindertenarbeit, Frau Stefanie Althaus,  gestaltet worden.

Für Raimund Gausmann, Beigeordneter unter anderem auch für den Bereich Soziales, eine „weitere wichtige Neuerung, um gerade Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv am Leben teilhaben zu lassen“. Einig sind sich alle Beteiligten, dass mit dem weiteren Ausbau der Blindenleitsysteme in der Innenstadt auch die neuen „Aufmerksamkeitssteine“ neben den Leitlinien ein fester Bestandteil im Innenstadtbild werden sollen.

Neues Umkleidegebäude auf Lünner Sportplatz eingeweiht

Lünne- Der festliche Bogen am Eingang, den der Fastabend Aaschleife zur offiziellen Einweihung gebunden hat, verdeutlicht die Freude über die Einweihung des neuen Umkleidegebäudes des Sportvereins Blau-Weiß Lünne. Nach zweijähriger Planungs- und Bauphase wurde das Gebäude mit zahlreichen Ehrengästen offiziell eingeweiht und kirchlich gesegnet.

Architekt Ulrich Wolbeck, Nina Krummen und Michelle Zinn (3. von links ff) vom Architekturbüro WBR Wolbeck bei der Schlüsselübergabe an Michael Oldenburg, Vorsitzender Blau-Weiß Lünne, (links) und Christian Heskamp , Kassenwart Blau-Weiß Lünne.

Mit einem neuen Umkleidegebäude auf dem Sportplatz „Aa-Schleife“ in Lünne wurden die Rahmenbedingungen für die Sportlerinnen und Sportler stark verbessert. Das Gebäude beinhaltet Umkleidekabinen, Sanitäranlagen und einen Schulungsraum. „Mit der Fertigstellung des neuen Umkleidegebäudes geht ein lang gehegter Wunsch endlich in Erfüllung“, dankte Michael Oldenburg, Vorsitzender des Sportvereins Blau-Weiß Lünne, allen, die das Projekt möglich gemacht haben. Denn die vorhandenen Umkleidekabinen würden für den regen Sportbetrieb auf dem Gelände nicht ausreichen. Bereits im Jahr 2017 seien daher die Planungen zum Neubau begonnen worden und nun nach acht-monatiger Bauzeit endlich fertiggestellt. Die Gesamtkosten von rd. 460.000 Euro wurden vom Kreissportbund Emsland, vom Landkreis Emsland sowie von der Gemeinde Lünne finanziell unterstützt. „Neben finanziellen Mitteln des Vereins haben engagierte Vereinsmitglieder rund 1.100 Stunden ehrenamtliche Eigenleistung erbracht“, betonte Oldenburg und dankte besonders den Mitgliedern des Bauausschusses, die die Planung intensiv begleitet hätten, sowie Christian Heskamp, Andreas Hüttner und Frank Schröder, die einen Großteil der Stunden geleistet hätten. Dank galt darüber hinaus dem Architekten Ulrich Wolbeck sowie dessen Mitarbeiterinnen Nina Krummen und Michelle Zinn vom Architekturbüro WBR Wolbeck sowie den bauausführenden Firmen für die gute Zusammenarbeit und der Samtgemeinde Spelle für die starke Unterstützung.

Ein festlicher Bogen begrüßte die Gäste zur Einweihung des neuen Umkleidegebäudes des Sportvereins Blau-Weiß Lünne.

Magdalena Wilmes, Bürgermeisterin und Kreistagsabgeordnete, überbrachte Glückwünsche sowohl der Gemeinde Lünne als auch des Landkreises Emsland und hob die Bedeutung der Jugendarbeit im Sportverein hervor: „Hier lernen unsere Jugendlichen wichtige Werte wie Fairness und Teamgeist.“ Walter Greve vom Kreissportbund beglückwünschte den Verein zum schönen neuen Gebäude und war überzeugt, dass der Zuschuss des Kreissportbundes hier gut angelegt sei. Nach einem Wortgottesdienst stellten Pater Joshy von der katholischen Kirchengemeinde und Pastor Joachim Korporal von der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde das Gebäude unter den kirchlichen Segen. Architekt Dipl.-Ing. Ulrich Wolbeck wies bei der Schlüsselübergabe darauf hin, dass sechs Gewerke durch Firmen aus der Samtgemeinde Spelle ausgeführt worden seien. Der Sportverein Blau-Weiß Lünne betreibt vier Sparten und zählt 640 Mitglieder. Das Sportgelände umfasst zwei Fußballplätze, zwei Tennisplätze und zwei Beach-Volleyballfelder.

Leistungsbetrug lohnt sich nicht; 2.000 Euro Geldstrafe für rund 256 Euro zu viel erhaltene Leistungen

Fünfzig Tagessätze zu je 40 Euro, mithin insgesamt 2.000 Euro Geldstrafe, so lautet das Urteil des Amtsgerichts Meppen für einen Leistungsbezieher aufgrund von Ermittlungen des Hauptzollamts Osnabrück.

Bild: Zoll

Der inzwischen rechtskräftig Verurteilte aus dem Emsland bezog Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch. Seit August 2017 ging der Mann einer geringfügigen Beschäftigung nach, die er der Agentur für Arbeit bei seiner Antragstellung für Sozialleistungen im Dezember 2017 nicht mitgeteilt hatte. So konnte er rund 256 Euro Arbeitslosengeld I zu Unrecht kassieren. Mithilfe einer automatisierten Prüfung kam der Leistungsträger (Agentur für Arbeit in Nordhorn) dem Angeklagten auf die Schliche. EDV – unterstützt werden regelmäßig die von den Arbeitgebern gemeldeten Personaldaten mit den Arbeitslosendaten verglichen. Da der Mann zeitgleich Arbeitslosengeld I und ein Gehalt von einem Arbeitgeber bezog, nahm das Hauptzollamt Osnabrück die Ermittlungen auf, die schließlich zur Anklageerhebung wegen Betruges durch die Staatsanwaltschaft führte.

Der Leistungsempfänger hätte dem Arbeitsamt bei seiner Antragstellung mitteilen müssen, dass er in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis stand. Dieses hatte er trotz entsprechender Hinweise nicht getan.

„Neben der Geldstrafe muss der Verurteilte die zu viel erhaltenen Beträge selbstverständlich an die Agentur zurückzahlen“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

23-jähriger bei Unfall in Lingen Mann tödlich verletzt

Am Dienstagabend ist es auf der Lindenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 23-jähriger Mann wurde dabei tödlich verletzt.

Der junge Mann befuhr gegen 20:55 Uhr mit seinem PKW die Lindenstraße aus der Innenstadt kommend in Richtung Nordhorn. Hierbei war er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und überholte dabei mehrere Verkehrsteilnehmer. In Höhe der Straße Herrenkamp kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der junge Mann wurde unter seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Er wurde durch die Freiwillige Feuerwehr aus Lingen geborgen. Diese war mit sechs Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort und unterstützte die Polizei bei der umfangreichen Unfallaufnahme.

Café Aivilo in der Burgstraße neu eröffnet

Lingen. Zur Neueröffnung ihres Cafés Aivilo gratulierten in der letzten Woche Oberbürgermeister Dieter Krone, Citymanager Andreas Löpker und Jens Schröder von der Wirtschaftsförderung Inhaberin Olivia Teschner und ihrem Team. Die 23-Jährige Studentin hat sich mit dem Café in der Burgstraße 8 in der Lingener Innenstadt einen Traum erfüllt. Dabei hat sie viel selbst Hand angelegt: „Die Tische und das Lichtkonzept sowie die Installation der Lampen haben wir selbstgemacht, die Theke habe ich zusammen mit einem Thekenbauer geplant, die Stühle nach unseren Vorstellungen umgestaltet“, erzählte die Existenzgründerin. Das Konzept kommt gut an. So ist auch an diesem Nachmittag jeder Tisch im Aivilo besetzt und das mit Menschen jeglichen Alters. „Das Café ist schon jetzt eine Bereicherung für die Burgstraße und die ganze Innenstadt“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. Neben Kaffee, Tee, Softdrinks, Wein, Bier und einer Auswahl an Kuchen bieten Olivia Teschner und ihre Mitarbeiter einen Mittagstisch sowie täglich wechselnde Besonderheiten an. So gibt es sonntags Waffeln im Aivilo. Einen Schwerpunkt legt die Inhaberin auf nachhaltige sowie fair gehandelte Produkte, wie die Tassen, die unter anderem aus Kaffeesatz bestehen.

Das Café Aivilo hat montags von 11 bis 19 Uhr, mittwochs bis samstags von 9 bis 19 Uhr, sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Dienstags ist Ruhetag.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann empfängt Prinzenpaare

Rheine. Im Falkenhof hat Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann jetzt erstmals das Kur- und Stadtprinzenpaar sowie die Prinzenpaare der Rheiner Karnevalsvereine empfangen. Begleitet wurden die „Tollitäten“ vom Präsidium der Karnevals-Union Rheine (KUR) sowie von Abordnungen der zahlreichen Karnevalsvereine. Nachdem sich alle für ein Gruppenfoto auf der Freitreppe vor dem Falkenhof versammelt hatten, ging es hinauf in den Morriensaal. Dort trugen sich die Prinzenpaare nach Ansprachen von Bürgermeister Dr. Lüttmann und KUR-Präsident Paul-Dieter Michalski in das Goldene Buch der Stadt ein. Mit dem Empfang der Prinzenpaare solle eine neue Tradition im Rheiner Karneval begründet werden, so Bürgermeister Dr. Lüttmann, der den versammelten Karnevalisten natürlich auch eine tolle Session 2019/2020 wünschte.

Schapener Sozialausschuss besichtigt Spielplätze

In der Sitzung des Sozialausschusses der Gemeinde Schapen haben die Mandatsträger die Spielplätze im Gemeindegebiet besichtigt.

„Spielplätze sind wichtige Orte, auf denen unsere Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und die Welt entdecken können“, erklärte Sozialausschussvorsitzende Petra Kleinbuntemeyer zu Beginn der Spielplatzbereisung. Daher sei es von besonderer Bedeutung, sich regelmäßig einen Überblick über die aktuelle Situation zu verschaffen. „Häufig haben sich Anlieger die Spielplatzpflege auf die Fahnen geschrieben und sorgen gemeinschaftlich dafür, dass die Kinder hier sicher und unbeschwert spielen können“, hob Bürgermeister Karlheinz Schöttmer das starke Engagement aus der Bevölkerung dankend hervor. Erster Samtgemeinderat Stefan Lohaus ergänzte, dass man als Kommune bestrebt sei, diesen ehrenamtlichen Einsatz nach Kräften zu unterstützen. So würden regelmäßig für die zehn Spielplätze im Gemeindegebiet die Materialkosten oder die Finanzierung von notwendigen Neuanschaffungen übernommen.

Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Spelle ( Bildergalerie)

 

Spelle- Am Montagabend um 19:34 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Spelle in das Industriegebiet Südfelde gerufen. Hier sollte es nach ersten Angaben in dem Entsorgungsunternehmen pre zero brennen. So lautete das Übungsszenario für die Kameraden der Feuerwehr Spelle.
Die Aufgaben der Einsatzkräfte war eine Menschenrettung aus der Firmenhalle, sowie eine Brandbekämpfung, und der Aufbau einer Wasserversorgung.

 
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Generalversammlung des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus

 

Spelle- Der Feuerwehrmusikzug Spelle-Venhaus hat wieder ein Jahr zahlreicher Proben und Auftritte hinter sich gebracht. Auf der diesjährigen Generalversammlung konnten 26 Auftritte und 34 Probenabende verzeichnet werden.Im Mittelpunkt der Versammlung standen einige Ehrungen. Für 25 Jahre musikalischen Einsatz wurde Heiner Striet geehrt. Matthias Oevermann kann bereits auf 40 Jahre im Musikzug zurückblicken, während der ehemalige erste Vorsitzende Georg Roling schon seit 50 Jahren mit seiner Trompete dabei ist.

1. Vorsitzender der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus Günter Brink und Alfons Bültel

Im Mittelpunkt der Versammlung stand jedoch das mit 85 Jahren älteste aktive Mitglied Alfons Bültel. Der erste Vorsitzende Günter Brink konnte ihn für 70 Jahre Mitgliedschaft im Musikzug ehren. Darüber hinaus führt Alfons Bültel die Anwesenheitsstatistik bei den Proben an. Unter Standig Ovation wurden ihm dazu die herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen sowie ein Präsentkorb überreicht.

Elke Evers wurde von der Versammlung in ihrem Amt als zweite Vorsitzende bestätigt. Ebenso wurden Nicole Wilde als Schriftführerin, Magdalena Evers als Notenwartin und Linda Drees als Pressewartin einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Jonas Thale wurde als Ersatz für Mirjam Egbers, die als Notenwartin ausschied, im Vorstand begrüßt. Darüber hinaus übergab Mike Wilde seine Tätigkeit als Jugendwart an Lukas Dagge. Zur großen Freude der Versammlung wurde Katharina Kohle zur stellvertretenden Dirigentin neben Reinhold Thale bestimmt. Ihr bisheriges Amt als Jugendwartin wird von nun an Jana Scheepers übernehmen.

Anschließend wurden die Trompetenspieler Max Scheepers und Michel Felix in den Musikzug aufgenommen. Günter Brink hieß sie sowie zwölf Mitglieder, die nun ins Probejahr starten, herzlich im Musikzug willkommen.

In den Berichten der Dirigenten Reinhold Thale für das Hauptorchester und Katharina Kohle für die Prestogang wurde besonders die musikalische Bandbreite hervorgehoben. Von Polkas über Märsche hin zu modernen Popmedleys und Weihnachtsliedern ist im Repertoire des Feuerwehrmusikzugs so einiges zu finden. Das Jahr 2019 war besonders von der Gründung eines Kinderorchesters sowie dem Ausflug ins Weingebiet Altenahr geprägt. Die Versammlung wagte abschließend bereits einen Blick auf das 125-jährige Bestehen im Jahr 2023, das groß gefeiert werden soll.

Das Gesamtbild zeigt oben von links: Karl Felix, Matthias Bembom (beide Vertreter der Feuerwehr), Andreas Wenninghoff (Bürgermeister), Reinhold Thale (Dirigent), Jonas Thale, Günter Brink (1. Vorsitzender), Georg Roling, Lukas Dagge, Ole Felix, Matthias Oevermann, Reinhold Kruse, Alois Wilmes, Stephan Stappers (beide Vertreter der Feuerwehr) Vordere Reihe von links: Katharina Kohle, Mike Wilde, Maria Evers, Jana Scheepers, Max Scheepers, Linda Drees, Alfons Bültel, Nicole Wilde, Michel Felix

Wer kennt ihn nicht? – den Adventskalender-

Bei einem klassischen Adventskalender verbergen sich hinter 24 geschlossenen Türchen meist Schokolade, Texte und Bilder mit weihnachtlichen Motiven. Beliebt sind auch selbstgebastelte Kreativkalender mit kleinen Aufmerksamkeiten und Überraschungen.

Der Speller Pfarrgemeinderat wagt erstmalig in diesem Jahr eine noch ausgefallenere Idee:

– den Lebendigen Adventskalender 2019 –

Diese besondere Variante findet nicht nur innerhalb der Familie statt, sondern erfreut die ganze Gemeinde, denn bei dieser Aktion wird gemeinsam geplant, organisiert und bestaunt. 24 Speller Vereine, Nachbarschaften, Gruppen und Familien übernehmen die Patenschaft für einen Tag in der Adventszeit. So findet jeden Abend um 19 Uhr ein Impuls statt, der von den jeweiligen Gruppen individuell gestaltet wird. Es erwarten uns 24 kleine Überraschungen, die uns durch den Advent begleiten.

…freuen wir uns auf Advents- und Weihnachtsgeschichten, Rollenspiele, Lieder, Gedichte, gemeinsames Singen, vorgetragenen Musikstücke, Tanz und vieles mehr… lassen wir uns überraschen!!

Wir danken allen mitwirkenden Personen und hoffen auf viele interessierte Besucher, die eine völlig neue Vorbereitung auf Weihnachten erfahren. Wir hoffen die Aktion spricht sich schnell herum und lockt viele Besucher an.

Krone gewinnt Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit

Werlte/München, 25. November 2019 – Für das innovative Smart Capacity Management wurde Krone am Wochenende in München mit dem Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit in der Kategorie Telematik ausgezeichnet. Damit würdigt die Jury den nachhaltigen Ansatz dieser Telematiklösung, die eine intelligente Vernetzung mit Frachtenbörsen für die effiziente Disposition im Güterverkehr ermöglicht.

Rainer Langhammer (r.) vom Huss-Verlag gratulierte Stefan Oelker (l.) und Ansgar Jansen zum Gewinn des Europäischen Transport-preises für Nachhaltigkeit. Foto Huss-Verlag

Beim Krone Smart Capacity Management handelt es sich um eine Informationsaustauschplattform mit Verbindung zu einer Frachtenbörse, bei der digitale Daten von dem Absender empfangen und dann an den Transporteur und den Warenempfänger weiterleitet werden – und umgekehrt. Aus den digitalen Daten der im Auflieger verbauten Krone Telematik in Verbindung mit dem elektronischen Bremssystem, Laderaumerkennung und Ladungsträgersensorik wird die aktuell verfügbare Nutzlast und Ladefläche, Art und Menge der Ware sowie der aktuelle Standort ermittelt und mit den Daten aus angebotenen Transportaufträgen der Frachtenbörsen in Echtzeit abgeglichen. Der Spediteur erhält nach dem „Entweder-Oder-Prinzip“ zusätzliche Transportvorschläge von Gütern, welche im Krone Telematik-Portal zur Buchung angezeigt werden. Bei Buchung eines Transportauftrags werden die digitalen Lieferscheindaten direkt während der Fahrt des Trailers in die ERP-Systeme der an der Sendung beteiligten Parteien übertragen. Damit wird der Trailer bestmöglich ausgelastet und die Transporteffizienz gesteigert, d.h. Leerfahrten werden vermieden, verfügbare Ladekapazitäten genutzt und CO2 wird eingespart.

Stellvertretend für das Krone Team nahmen Vertriebsleiter Ansgar Jansen und Marketingleiter Stefan Oelker die Auszeichnung entgegen; in seiner kurzen Dankesrede unterstrich Oelker den ganzheitlichen und ökologisch nachhaltigen Ansatz des Smart Capacity Managements, mit dem der Trailer immer bestmöglich ausgelastet werden kann.

Der Europäische Transportpreis wird seit 2014 jährlich vom Huss-Verlag verliehen; er soll Unternehmen aus der Nutzfahrzeugbranche im nachhaltigen Handeln bestärken und helfen, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung noch besser zu verankern. Zudem soll durch den Preis aufgezeigt werden, dass Ökologie Hand in Hand gehen kann mit Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer unabhängigen Fachjury nach einem Punktesystem bewertet. Der Fachjury gehören namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Medien mit profunden Kenntnissen der Nutzfahrzeugbranche an.

Moorcafé in Spelle bekommt neue Besitzer – Neueröffnung am 29.11.2019

Spelle- Vor kurzem haben sich Janine Goliat und Onur Yildirim aus Lingen entschieden, das Moorcafé in Spelle zu übernehmen. Daher werden sie am 29.11.2019 die Türen des Moorcafés ab 12.00 wieder öffnen und laden herzlich ein, gemeinsam mit ihnen die Neueröffnung zu feiern.

Ebenso wird jeden Tag ein wechselnder Mittagstisch, und am Nachmittag diverse Heißgetränke, selbstgebacke Leckereien sowie eine warme Küche angeboten. „Gerne führen wir auch Hochzeits- und Geburtstagsfeiern, Meetings oder ihre Betriebsfeste durch“, betonte Janine Goliat. Das Moorcafé ist seit vielen Jahren eine beliebte Anlaufstelle und weit über die Region von Spelle hinaus bekannt. Von dem neuen Angebot werden sich mit Sicherheit viele Gäste begeistern lassen.

Das Moorcafé liegt in idyllischer Lage am Nordring 30b in Spelle, und ist von dienstags bis sonntags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 22.00 Uhr durchgehend geöffnet. Das Café hat ebenso an alle Feiertagen geöffnet.

Bei Fragen und Anregungen stehen Ihnen Janine Goliat und Onur Yildirim telefonisch unter 05977- 6449622 gerne zur Verfügung.

Sie finden Das Moorcafé auch auf Facebook !

Nds. Wirtschaftsministerium fördert kommunale Straßenbau-Projekte im südlichen Emsland mit rd. 570.000 Euro

Mit dem „Jahresbauprogramm 2020 zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden“ fördert das Niedersächsische Wirtschaftsministerium die kommunale Straßeninfrastruktur. Seit dem Jahr 2018 stehen dafür jährlich 75 Millionen Euro zur Verfügung. Nun steht fest, welche kommunalen Projekte mit dem Jahresbauprogramm 2020 gefördert werden können – dies sind in diesem Jahr alle förderfähigen, baureifen, von den Kommunen angemeldeten Vorhaben.

Im kommenden Jahr sollen drei neue kommunale Straßenbauvorhaben im südlichen Emsland mit Zuschüssen in Höhe von rd. 570.000 Euro gefördert werden. Die Gesamtkosten der Projekte liegen bei fast einer Million Euro. Es handelt sich dabei um die Grunderneuerung der Geh-/Radwegbrücke über die „Speller Aa“ in der Gemeinde Spelle, der Ausbau des Radweges i.Z.d. K 316 zwischen Schapen und Spelle sowie die Grunderneuerung des Radweges „Im Lägermarsch“ / „Zum Biener Busch“.

Der Lingener Landtagsabgeordnete Christian Fühner freut sich über die Förderung des Landes für diese Straßenbaumaßnahmen: „Die niedersächsischen Verkehrswege – gerade im ländlichen – sind die Lebensadern unseres Bundeslandes. Das Jahresförderprogramm ist ein wichtiges Instrument, das den Kommunen hilft ihre Infrastruktur auszubauen und instand zu halten. Das betrifft sowohl den Neubau, als auch den verkehrsgerechten Ausbau von verkehrswichtigen Straßen, Radwegen, Ortsdurchfahrten und Brücken. Es freut mich, dass Land und Kommunen in Niedersachsen für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an einem Strang ziehen.“

Mit den Maßnahmen können die Bausubstanz und die Leistungsfähigkeit von Straßen in den Gemeinden Spelle und Schapen sowie der Stadt Lingen (Ems) verbessert werden. „Die o.g. Maßnahmen werden zur Verbesserung der Verkehrssicherheit oder die Neuordnung des Straßenraumes zu Gunsten von Fußgängern und Radfahrern“, so der Lingener Landtagsabgeordnete Christian Fühner abschließend. 

Die Zuschüsse des Landes an die Kommunen stammen aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG). Sie bewirken Investitionen, die wesentlich höher sind als die Fördersumme insgesamt. Wann genau die einzelnen Projekte begonnen werden, liegt in der Hand der kommunalen Antragsteller. In der Regel sind die vier „NGVFG“-Geschäftsbereiche der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Wolfenbüttel als Bewilligungsbehörden darüber gut informiert.

Unfall auf der B 70 fordert zwei Verletzte

Geeste. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge am Freitagmittag auf der Bundesstraße 70 zwischen Lingen und Meppen, im Bereich der Gemeinde Geeste, sind zwei Personen verletzt worden, eine davon schwer.

Nach Angaben der Polizei hatte gegen 12.30 Uhr ein 31-jähriger Mann aus Meppen mit seinem Skoda Oktavia mehrere Fahrzeuge überholt. Bevor er wieder einscheren konnte, stieß er frontal mit dem BMW X 5 einer 43-jährigen  Frau aus  Meppen zusammen. Dabei wurde der 31-Jährige eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Osterbrock gerettet werde. Bei dem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge auf der B 70 zwischen Lingen und Meppen wurde ein 31-jähriger Autofahrer schwer und eine 43-jährige Frau leicht verletzt. Die B 70 war für mehrere Stunden gesperrt.