Speditions-Brand: Tatverdächtiger festgenommen

Knapp eine Woche nach dem Großbrand auf dem Gelände der Spedition Lohmöller hat die Polizei einen 59-jährigen Mann festgenommen. Er soll für eine ganze Serie von Bränden, vor allem in Süddeutschland, verantwortlich sein. Die Spuren, dass der Mann das Feuer in Rheine gelegt hat, haben sich laut Polizeipräsidium Mittelfranken verdichtet. Die Staatsanwaltschaft Münster prüft dies derzeit.

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Emsstraße: Altes Commerzbank-Gebäude abgerissen

Das alte Commerzbank-Gebäude ist abgerissen: Am Sonntag kämpfte sich der Bagger stundenlang durch die Fassade zur Emsstraße. Nach dem Abriss der oberen Stockwerke tun sich nun ganz neue Perspektiven auf. Wir haben die Abrissarbeiten am Sonntag beobachtet. Viele Eindrücke und Infos zu den nächsten Arbeitsschritten – im Video!

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„Volleyballstammtisch“

VBStammtisch

Neben der Bewegungskunst Volleyball, möchten wir mit einem „Volleyballstammtisch“ auch das gemütliche Beisammensein abdecken. Neben, oder nach dem Sport auch mal die Menschen kennenlernen, die den Sport betreiben, betrieben haben, als Trainer tätig sind oder einfach nur begeisterte Fans unseres Vereins die regelmäßig in der Halle sind. Wir freuen uns über jeden Interessierten.

Wer Lust hat in gemütlicher Runde über Volleyball zu reden ist herzlich willkommen an unserem 1. Volleyballstammtisch

am Freitag den 6. Dezember ab 20.00 Uhr

in der Gäststätte „Zone 30“

teilzunehmen. Es ist keine Anmeldung erforderlich !

Ansprechpartner für den 1. Stammtisch sind Reinhard Beck, Hermann Preun & Martin Altenschulte

Fahrsicherheitstraining für Autotransporter- und Lkw-Fahrer

Fahrsicherheitstraining für Autotransporter- und Lkw-Fahrer
Besser schwierige Situationen im Straßenverkehr meistern

Jeder Fahrer – egal ob Zweirad, Pkw oder Lkw – hat schon einmal eine schwierige Situationen im Straßenverkehr erlebt. Irgendwie ist dann meistens alles ohne Unfall gut gegangen. Wie man sich in Gefahrensituationen von vornherein besser verhalten, oder diese gar vermeiden kann, vermitteln die fachkompetenten Moderatoren des Fahrtechnik- und Ausbildungszentrum aus Salzbergen-Holsterfeld. Sie führen die Sicherheitstrainings am Standort auf dem ehemaligen Militärflugplatz Hörstel-Dreierwalde durch, dessen Zukunft noch ungewiss ist.

Hörstel-Dreierwalde. Auf dem Verkehrübungsgelände des Fahrtechnik und Ausbildungszentrum (FAZ) herrschte wieder reger Autoverkehr. Diesmal hatte der Chef des FAZ, Ewald Rühlmann, und seine Verkehrssicherheitsexperten ein Fahrsicherheitstraining für Lkw-Fahrer im Auftrag des FSP Schaden- und Wertgutachterdienst Spelle arrangiert. Daran nahmen die Lenker von Autotransportern der BLG Logistics Group aus Bremen sowie von Vieh-, Schwer- und Gefahrguttransportern aus den Landkreisen Emsland, der Grafschaft Bentheim und Steinfurt teil.“BLG steht für internationale Netzwerke in den Geschäftsbereichen Automobil-, Kontrakt- sowie Containerlogistik und bietet weltweit mehr als 16.000 Arbeitsplätze“, erläuterte Matthias Kirschning, Leiter der Konzernversicherung. Er und weitere Manager der BLG beobachteten von der mobilen überdachten Tribüne aus das Fahrsicherheitstraining für die Trucker und stiegen auch mit ins Lkw-Führerhaus ein. Zu den Gästen zählten ebenso Vertreter vom FSP sowie weiterer teilnehmender Unternehmen. Ewald Rühlmann und Franz-Josef Schmiemann (FSP) moderierten die Veranstaltung und informierten darüber, was ein Sicherheitstraining bewegt.Live erlebten die Gäste, wie die Verkehrssicherheitsexperten mit beladenen und unbeladenen Autotransportern sowie weiteren Lastwagen Risikosituationen exerzierten. „Die Technik ist nur so gut, wie der Mensch, der sie bedient. Daher ist es wichtig, unseren Trainingsteilnehmern die Fahrphysik aufzuzeigen und zu vermitteln. Sie müssen Gefahrensituationen frühzeitig erkennen und richtig einschätzen. Unsere erfahrenen Moderatoren leiten praktische Fahrübungen, bei denen die Teilnehmer ihre eigenen Grenzen als Fahrer und die technischen Grenzen ihres Fahrzeugs kennen lernen. So erleben sie hautnah, was passiert, wenn die Verkehrssituation und das Fahrzeugverhalten falsch eingeschätzt werden“, betonte Rühlmann, der mit seinem Team bundesweit agiert.Schwerpunkte waren das Handling der Lastwagen bei trockenen, nassen und schneeglatten Straßenverhältnissen. Diese Situationen konnten auf der ehemaligen, mit Spezialschichten präparierten Start- und Landebahn eingespielt werden. Bei Tempo 20 bis zum Abriegeln der Geschwindigkeitsregelanlage bei 88 km/h zeigte sich auf dem Slalom-Parcours das mehr oder weniger optimale Zusammenspiel von Mensch und Technik. Dies wurde ebenso bei den Brems- und Ausweichversuchen deutlich.Matthias Kirschning hat eine Erfahrung mehr gemacht, denn er fuhr das erste Mal einen Teil des Trainings mit. „Diese Fahrerschulung ist sehr sinnvoll. Wir transportieren für unsere Kunden erhebliche Werte. Diese Art Training werden wir sicher in unserer Fahrerausbildung aufnehmen und könnten es zum Regelbaustein werden lassen“, erklärte Kirschning, der Fahrer Sascha Mundt Schwerstarbeit hinterm Lenkrad bescheinigte. Ebenso beeindruckt von dem Fahrsicherheitstraining des FAZ waren als Beifahrerin Miriam Körner und Jennifer Voss aus der BLG-Schadensabteilung, Sie verspürten Kribbeln im Bauch. BLG-Fahrertrainer Rolf Schaefer wertete das FAZ-Training als weitere, wichtige Erfahrung.  „Ziel unseres Sicherheitstrainings ist die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr durch die Vermittlung besonderer, tätigkeitsbezogener Fertigkeiten und Kenntnisse. Wir praktizieren wie gefährliche Situationen vermieden werden können. Dabei zeigen wir, wie die moderne Sicherheitstechnik hilft, besonders in Gefahrensituationen die Fahrsicherheit ausschlaggebend zu verbessern. Der Fahrer weiß, was auf ihn zukommen kann, wenn er dies vorher geübt hat. Vorausschauendes und umweltbewusstes Fahren gehören ebenso hinzu wie das Abbauen des auf den Fahrer einwirkenden Verkehrsstresses.“, erklärte Rühlmann.Bei den Sicherheitstrainings des FAZ-Teams können individuelle Wünsche berücksichtigt werden. So spielt die Verbesserung der wirtschaftlichen Fahrweise eine große Rolle, um den Kostendruck auf die Unternehmer durch niedrigeren Kraftstoff-Verbrauch zu senken sowie die Umweltbelastung zu minimieren. Einen großen Eindruck hinterließ Rühlmann bei den Gästen und Fahrern, als er mit einem 5er BMW mit 200 km/h auf der Rollbahn anrauschte und versuchte, durch eine Vollbremsung den Wagen rechtzeitig vor einem fiktiven Hindernis – angenommen wurde ein plötzlich ausscherender Lkw – anzuhalten. Der Anhalteweg betrug 360 Meter (60 Meter Reaktionszeit und 300 Meter Bremsweg): Im Ernstfall hätte es einen schwerwiegenden Auffahrunfall gegeben.

Immer noch im Raum steht für das FAZ die Nachfolgenutzung des Geländes, auf dem ideal die wichtigen Fahrsicherheitstrainings durchgeführt werden können. „Wir sorgen uns, wie es weitergeht, denn wir brauchen die Start- und Landebahn sowie den ehemaligen Tower-Bereich, den wir als Kompetenzcenter nutzen“, meinte Rühlmann, der in der Abschlusskonferenz große Zustimmung bei den teilnehmenden Unternehmen fand. „Wir haben jede Menge Aufträge für die Durchführung von Fahrerschulungen auch  schon im kommenden Jahr“, stellte Geschäftsführer Rühlmann heraus.

Info unter:   FAZ@Fahrtechnik.de   www.Fahrtechnik.de

 

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Ewald Rühlmann und Franz-Josef Schmiemann (v. rechts) moderierten die Veranstaltung und informierten die Gäste darüber, was ein Sicherheitstraining bewegen kann.

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Bei den inszenierten Ausweichmanövern neigte sich der von Sascha Mundt gelenkte Autotransporter, dessen Ladung richtig gesichert war.

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Matthias Kirschning, Leiter der Konzernversicherung, ließ es sich nicht nehmen, das Fahrsicherheittraining auf dem Beifahrersitz zu erleben. Er attestierte Sascha Mundt Schwerstarbeit hinter dem Lenkrad.

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Auf das Zeichen von Ewald Rühlmann stieg der Fahrer des beladenen Autotransporters bei 88 km/h voll auf die Bremse, sodass die Reifen qualmten.

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Beim plötzlichen Ausweichen hielt Patrick Möhlmann den unbeladenen Truck in der Spur. Allerdings hätte wäre es mit einem nachfolgender Pkw mit höherer Geschwindigkeit zu einem Unfall gekommen.

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Ewald Rühlmann versuchte mit dem 5er BMW bei 200 km/h durch eine Vollbremsung den Wagen rechtzeitig vor einem fiktiven Hindernis anzuhalten. Der Wagen stand aber erst nach 360 Metern. Im Ernstfall hätte es einen schwerwiegenden Auffahrunfall gegeben.

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Auch auf regennasser Fahrbahn hatten die Trucker mit Miriam Körner oder Jennifer Voss von der BLG-Schadensabteilung auf dem Beifahrersitz ihre Fahrzeuge in Griff.

 

POL-EL: Unfälle durch herabfallende Eisstücke

Polizei-Emsland

Salzbergen (ots) – Unser Bild zeigt die beschädigte Windschutzscheibe des nachfahrenden Lkw

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Am Montagmorgen kam es auf der A30 zu zwei Unfällen unter Beteiligung von zwei Lkw. Aufgrund des Nachtfrostes hatten sich auf den Dächern der Anhänger Eisschichten gebildet, die während der Fahrt von den Fahrzeugen herunter auf nachfahrende Fahrzeuge flogen. Bei einem Pkw und einem Lkw wurden die Windschutzscheiben erheblich beschädigt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Lkw-Fahrer während der kalten Jahreszeit vor Fahrtantritt auch die Dächer der Anhänger nach möglichen Eisschichten absuchen müssen, um ein Herunterfallen während der Fahrt und die damit verbundene Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Der Bußgeldkatalog sieht für Verstöße, die zu einem Unfallsachschaden führen, ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro und 3 Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg vor. Schwerere Eisstücke sind auch in der Lage, die Windschutzscheibe wie ein Geschoss zu durchschlagen und Fahrzeuginsassen ernsthaft in Gefahr zu bringen.

 Rückfragen bitte an:
 Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim Achim van Remmerden
Telefon: 0591 / 87-104
E-Mail: pressestelle@pi-el.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-el.polizei-nds.de

Spelle feiert die Herbstmeisterschaft


Ein Duell auf Augenhöhe: lieferten sich der SV Holthausen/Biene mit Steffen Menke (l.) und der SC Spelle-Venhaus, der dank eines Kopfballtreffers von Christoph Röttger einen 2:1-Derbysieg im Landesligaspitzenspiel feierte. (Foto: Doris Leißing)

Wolters-Truppe mit 2:1-Sieg im Landesliga-Spitzenspiel beim SV Holthausen/Biene

Der SC Spelle-Venhaus hat die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga zurückerobert. Durch den 2:1-Derbysieg beim SV Holthausen/Biene schob sich das Team von Trainer Siggi Wolters in der Tabelle wieder am SC Melle vorbei, der beim Türkischen SV Oldenburg mit 0:3 unterlag. Somit feierten die Speller am Biener Busch die Herbstmeisterschaft, während die Biener den vergebenen Torchancen hinterhertrauerten.

Die 600 Zuschauer am Biener Busch sahen ein Emslandderby, das das Prädikat Topspiel verdient hatte. Auf seifigem Geläuf entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Speller im ersten Durchgang etwas mehr vom Spiel und sich die 1:0-Führung verdient hatten. Nach neun Minuten ließ Sebastian Schmagt den ersten Schuss auf das Biener Tor los, der jedoch Jonas Gottwald vor keine großen Probleme stellte. Weitere Chancen hatten die Speller durch Christoph Ahrens (20.) und Stefan Raming-Freesen (23.).

Der Ex-Meppener Raming-Freesen war es auch, der nach einem Eckstoß von Schmagt das Kopfballduell gegen seinen ehemaligen SVM-Kollegen Elmar Bruns gewann und zum 1:0 einköpfte (30). Gegen die blitzschnellen Speller Angreifer stand die Biener Abwehr meist sicher, ließ aber in der 35. Minute noch einen Schuss von Philipp Sander zu, den Gottwald ebenfalls parierte. Die besten Einschussmöglichkeiten für die Biener boten sich vor der Pause Deniz Kücüktas, der in der 22. Minute beim Abschluss ausrutschte und kurz darauf in Michael Gellhaus seinen Meister fand (32.).

Mit viel Schwung kamen die Platzherren aus der Kabine und erzielten schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch Steffen Menke den Ausgleichstreffer. „Da habe ich arge Befürchtungen gehabt“, gestand Wolters, dass bei ihm Erinnerungen an das Spiel gegen den SV Bad Rothenfelde hochkamen. Doch anders als in der Vorwoche, als die Speller eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben hatten und die Partie 3:4 verloren, stemmte sich der SCSV gegen die Niederlage. „Da hat meine Mannschaft gezeigt, dass sie gefestigt ist und Charakter hat“, freute sich Wolters.

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Krone Ehrenmitglied des VDA Automobilverband ehrt Speller Unternehmer

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Bernard Krone ist Ehrenmitglied des VDA. Foto: Archiv

Spelle. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat dem Speller Unternehmer Bernard Krone einer Mitteilung des Verbandes zufolge die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Der Verband würdigt damit Krones Verdienste als langjähriger VDA-Vizepräsident und Vorsitzender der Herstellergruppe „Anhänger, Aufbauten und Busse“. Krone ist vor knapp einem Jahr aus diesen Ämtern ausgeschieden. Das Amt des VDA-Vizepräsidenten hatte er seit 2004 inne.

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Schapen: Weihnachtskonzert mit Musaique

Schapen – Zum Auftakt in die Weihnachtszeit sind alle Interessierten eingeladen zu einem Weihnachtskonzert „Laternentied“ der Gruppe „Musaique“ am Freitag, 06. Dezember 2013, um 19.30 Uhr im Alten Pfarrhaus in Schapen.

Die vier Musiker bringen die selbst komponierten und getexteten Lieder in gekonnt poetisch-melodischer Art zu Gehör. Viele Lieder sind in plattdeutscher Sprache verfasst. Sie beinhalten gute und schlechte Zeiten im Leben, so kann sich jeder Zuhörer in der Thematik der Lieder wiederfinden. Untermalt wird das Konzert mit stimmungsvollen Dias auf dem Bühnenhintergrund. Der Heimatverein Schapen lädt ein, passend zur vorweihnachtlichen Zeit ein Konzert in gemütlicher Atmosphäre zu erleben. Karten sind ab sofort zum Preis von 08,00 Euro erhältlich unter Tel. (05458) 638, (05458) 1042 oder an der Abendkasse.

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BU: Musikalische Weihnachtszeit: Konzert der Gruppe „Musaique“ im Alten Pfarrhaus.

 

Die Weihnachtsgeschichte einmal anders

Spelle – Der Kinderchor der Kath. Kirchengemeinde St. Johannes Spelle lädt alle Musikfreunde ein, sich am Sonntag, 1. Dezember 2013, ab 14.30 Uhr im Wöhlehof mit dem Singspiel „Lotta, Papagei Cheeky und die Geschichte vom Weihnachtsfest“ gemeinsam auf die Adventszeit einzustimmen.

Da ist das Schaf Tolle, das die Weihnachtsgeschichte rappt. Der Papagei Cheeky, der eine Menge kluger Dinge weiß und ohne Ende quasselt. Da ist Lotta, ein Mädchen, das sich oft einsam fühlt und gerne eine Freundin hätte. Und Rinko, der rasende Reporter, der für Radio Bethlehem unterwegs ist und mitten unter die Hirten gerät. Bei stimmungsvollen Liedern in mitreißenden Rhythmen, Kaffee, Kuchen und frischen Waffeln können alle Interessierten die Freude der Kinder erfahren und sich von der Vorfreude auf Weihnachten anstecken lassen. Der Eintritt ist frei.

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BU: Der Speller Kinderchor führt ein besonderes Singspiel zu Weihnachten auf.

Adventshornblasen auf dem Wöhlehof

Spelle – Der Heimatverein Spelle möchte an einen alten Brauch erinnern und lädt am 1. Adventssonntag, 01. Dezember 2013, um 17.00 Uhr zum gemeinsamen Früher kamen geschwungene Rinderhörner zum Einsatz, etwa ab Anfang 1900 wurde dann meist auf Blechhörnern geblasen. Bei klarer Luft ist der Klang der Hörner über viele Kilometer zu hören und diente neben der Ankündigung des Weihnachtsfestes auch in Notsituationen zum Holen von Hilfe bei Erkrankungen, Brand oder Unfällen. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus wird uns mit einigen Adventsliedern auf die kommende Weihnachtszeit einstimmen. Der Kinderchor erfreut die Besucher mit einem Adventslied; für die kleinen Gäste wird zum Stockbrotbacken eingeladen. Mit Glühwein und Grillwurst soll der nette Brauch seinen Abschluss finden. Natürlich sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.

Lünner Kiosk wechselt Inhaber

Lünne – „Tabac & Co.“ nennt sich nun der Kiosk an der Lingener Straße 16 in Lünne. Julius Frilling hat das Ladenlokal vor kurzem übernommen und bietet den Kunden tolle neue  Angebote.

Neben Lebensmitteln, Getränken, Tabakwaren und Raucherbedarfsartikeln sowie einem großen Sortiment an Zeitungen und Zeitschriften bietet der Kiosk „Tabac & Co.“ auch täglich frische Backwaren. Montags bis donnerstags von 04.30 Uhr bis 20.00 Uhr, freitags von 04.30 Uhr bis 22.00 Uhr sowie samstags von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr und sonntags von 07.00 Uhr bis 21.00 Uhr werden die Türen für die Kunden geöffnet. Auch eine Postagentur und eine Toto-Lotto Verkaufsstelle sind in dem Ladenlokal untergebracht. Julius Frilling ist schon jetzt froh über den guten Start in Lünne. „Insbesondere durch die Gemeinde Lünne bzw. die Samtgemeinde Spelle wurde ich in jeder Hinsicht in meinem Vorhaben unterstützt. Hierfür möchte ich mich noch einmal recht herzlich bedanken“, so der junge Unternehmer. „Der Kiosk hat einen guten Standort hier direkt an der B70. Zahlreiche Berufstätige kommen auf ihrem Weg zur Arbeit hier vorbei und werden sicherlich das tolle Angebot in Anspruch nehmen“, waren sich Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf bei ihrem Eröffnungsbesuch einig.

 

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Bildunterschrift: Zur Geschäftsübernahme gratulierten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) Inhaber Julius Frilling und Mitarbeiterin Claudia Mehs (Mitte).

 

Spelle: Mehr Auszubildende bei den Tischlern

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tolz zeigten die Tischler-Auszubildenden ihre neuen T-Shirts zusammen mit Vertretern des Vorstandes, der Prüfungskommission sowie der Berufsbildenden Schule. Foto: Antonius Hartz

Spelle. Über junge Menschen, die sich dem Tischler-Handwerk hingezogen fühlen, muss sich die Innung keine großen Sorgen machen. Im Gegenteil: Sie können sich über einen Anstieg der Lehrlingszahlen freuen. Das war auch ein Thema bei der Mitgliederversammlung der Tischler-Innung in Spelle.

Auf dem Programm der Herbst-Mitgliederversammlung, die jetzt im Hotel Krone in Spelle stattfand, stand unter anderem ein Fachvortrag zum Thema
„Oberflächenbeschichtung im Möbel- und Fensterbau“. Als Referenten fungierten Roland Brinkmann und Mario Kirchner von der Firma Remmers Baustofftechnik GmbH (Löningen). Im Rahmen des Fachvortrages wurden die vielfältigen Möglichkeiten der Oberflächenbeschichtung, die dafür zur Verfügung stehenden Produkte sowie Produktneuerungen vorgestellt. Auch konnten die anwesenden Handwerker entsprechende Produktproben in Augenschein nehmen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war der Bereich derNachwuchswerbung und Fachkräftesicherung. Obermeister Martin Hülsing (Emsbüren) verwies in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen Image- und Nachwuchskampagnen des Tischlerhandwerks in den vergangenen Jahren. Hülsing konnte zu Beginn der Herbstversammlung auch mehrere Auszubildende des Tischlerhandwerks willkommen heißen, die stellvertretend für alle Auszubildenden T-Shirts mit dem Logo „Born 2B Tischler“ in Empfang nahmen. Ziel sei es, den Tischlerberuf noch weiter bekannt zu machen und eine möglichst hohe Identifikation mit diesem Beruf zu erreichen.

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SWV-Seniorenfahrt 2013

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Am Donnerstag, 07.11.2013 fand die diesjährige Seniorenfahrt des Sportvereins Schwarz-Weiß Varenrode statt. Hubert und Josef Börger hatten ein interessantes Programm für die knapp 40 Rentnerinnen und Rentner zusammengestellt.
Zunächst ging es mit dem Bus nach Lingen zur neuen Emsland-Arena, wo der Leiter der Emslandhallen, Herr Florian Krebs, durch das imposante Bauwerk führte und über die Nutzungsmöglichkeiten informierte. Auf diese multifunktionale Halle ist er zu Recht stolz, zumal die Baukosten eingehalten werden konnten, was ja bekanntlich bei öffentlichen Bauten kaum geschieht.
Anschließend ging es zum Rathaus der Stadt Lingen, wo wir vom Oberbürgermeister, Dieter Krone, im großen Sitzungssaal empfangen wurden. Krone, der aufgrund seiner aus Varenrode stammenden Ehefrau, gute Kontakte zum Ort pflegt, gab bei Kaffee und Kuchen einen interessanten Einblick zu seinen vielfältigen Aufgaben und zur Gesamtsituation der Stadt Lingen. Erstaunt zeigte er sich über das große Interesse der Senioren, die ihn mit diversen Fragen bombardierten.
Gegen 16.00 Uhr ging es dann mit dem Bus zur Tennisanlage des SC Osterbrock, wo der 1. Vorsitzende, Wolfgang Gersema, die neu erstellte Boule-Anlage vorstellte. Nachdem die Regeln erklärt worden waren, ging es auf den drei Feldern hoch her. Mit steigender Begeisterung wurden die Kugeln geworfen. Letztendlich musste das Spiel aufgrund der eintretenden Dunkelheit abgebrochen werden. Bei einer Runde Bier wurde dann noch geklönt und alle waren sich einig, dass Boule eine tolle Sportart für jung und alt ist.

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Nach dieser körperlichen Betätigung ging es zum reichhaltigen und hervorragenden Abendessen zur Gaststätte Aepken nach Geeste. Der 1. Vorsitzende, Rainer Reekers bedankte sich nochmals bei Hubert und Josef Börger für den gelungenen Nachmittag und überreichte Karl Hoffrogge ein Präsent. Karl hatte in den Jahren zuvor die Seniorenfahrten organisiert und sein Amt nun in jüngere Hände gelegt.

 

 

„Ehrenamtliche helfen“ Ehrung der Frauen des „Kapellendienstes“ im St. Johannes Stift Spelle

Spelle – Regelmäßig betreuen Frauen die Bewohner des St. Johannes Stiftes in Spelle einmal wö-chentlich im sogenannten „Kapellendienst“. Sie begleiten die alten Menschen zum täglichen Got-tesdienst in der Kapelle des Pflegeheims. Pfarrer i.R. Hermann Ritter ist immer wieder erstaunt über die zahlreichen Besucher der Messe, die zum Teil im Rollstuhl oder mit dem Rollator gekom-men sind.

Josef Löcken, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde und Förderer St. Johannes Stift Spelle e.V.“, begrüßte in einer kleinen Feierrunde das Team des „Kapellendienstes“ in der Cafeteria des Pflegeheims. In seiner Ansprache bedankte er sich für das ehrenamtliche Engagement und wies darauf hin, dass zurzeit über hundert Frauen und Männer als ehrenamtliche Helfer im St. Johannes Stift tätig sind. Die Ehrenamtlichen des „Kapellendienstes“ helfen mittlerweile seit vier Jahren im Pflegeheim. 16 Frauen teilen sich den Wochendienst. Geehrt wurden Margret Bültel, Anni Drees, Anni Ginten, Irmgard Hasken, Hildegard Holtkötter, Hedwig Hüsing, Maria Hüßing, Leni Morhaus, Monika Pischel, Hedwig Rakers, Christa Schlamann, Ulla Schütte, Anni Segers, Agnes Theil, Agnes Schütte und Anneliese Brinkmann. Die Feierrunde gestaltete sich recht kurzweilig. Zahlreiche „Dönkes“ machten die Runde und wurden mit viel Lachen begleitet. Allein sieben Frauen gehörten von den Anfängen im Jahr 2009 bis heute dem „Kapellendienst“ an und konnten über so manch interessante Begebenheit berichten. Leider sind nach der Erkrankung von Pfarrer Ritter augen-blicklich die Gottesdienste eingeschränkt. Einige Frauen bedauerten die derzeitige Situation: „Wir vermissen den Dienst und die Bewohner.“ – „Wir geben nicht nur; die Bewohner schenken uns auch viel.“ Neben dem „Kapellendienst“ suchen auch viele Frauen immer wieder das Gespräch mit den älteren Menschen, begleiten sie bei Ausflügen und Veranstaltungen und betreuen sie bei Arztbesuchen. Zudem unternehmen sie Spazierfahrten mit Bewohnern, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Die Heimleiterin des St. Johannes-Stifts, Elsbeth Dagge, bedankte sich gleichfalls – auch im Namen der Mitarbeiter – für die Unterstützung und Hilfe der Frauen. Sie hob hervor, dass gerade durch die ehrenamtlichen Aktivitäten die Bürgernähe zum St. Johannes-Stift gefördert wird. Als Dank erhielten die Mitglieder des Teams „Kapellendienst“ für ihren Einsatz im Wohn- und Pflegeheim von den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins jeweils einen Gutschein für ein Frühstück und einen Blumenstrauß. Spontan vereinbarten die Frauen einen Termin, gemeinsam ihre Gutscheine einzulösen.

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Die Ehrenamtlichen des „Kapellendienstes“, die Heimleiterin Frau Elsbeth Dagge und der Vorstand des Fördervereins

 

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

Spelle – „Krieg und Gewalt sichert keinen Frieden“ – Mit diesem Leitgedanken begann Pastor Daniel Brinker aus der Pfarreiengemeinschaft Spelle-Schapen-Lünne-Venhaus seine Gedenk-rede am Vorabend des Volkstrauertages auf der Gedenkveranstaltung zu Ehren der Ge-fallenen und Vermissten der beiden Weltkriege am Ehrenmal in Spelle, zu der die Vereine und Verbände der Gemeinde Spelle eingeladen hatten.

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Foto : St. – Johannes Schützenverein Spelle e. V.

Pastor Brinker rief dazu auf, dass nur das friedliche Miteinander und die friedliche Aufarbei-tung von Konflikten zu einer besseren Welt führen könnten. Die Gedenkveranstaltung hatte mit einem Gedenkgottesdienst in der katholischen Kirche begonnen, an dem neben dem Mu-sikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus auch die Vereine und Verbände der Ge-meinde Spelle mit ihren Fahnenabordnungen teilgenommen haben. Im Anschluss an den Got-tesdienst führte ein Fackelzug zum Ehrenmal. Zahlreiche Teilnehmer aus den Vereinen und Verbänden als auch aus der übrigen Gemeinde verliehen der Gedenkveranstaltung einen wür-digen Rahmen. Die Gedenkveranstaltung am Ehrenmal schloss mit dem Abspielen des Deutschlandliedes durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus. Allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben und insbesondere dem Redner der Gedenkveranstaltung, Pastor Brinker, sagt der St. Johannes Schützenverein auch im Namen der Vereine und Verbände der Gemeinde Spelle ein herzliches Dankeschön. Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung wurden durch das Abspielen einiger der im Fundus des Schützen-vereins befindlichen alten Filme im Wöhlehof Teile der Geschichte der Gemeinde Spelle wieder lebendig und erzeugten ein lebhaftes Interesse unter den Teilnehmern.