Für die Zukunft gut gerüstet

Lingen – Der Bodenkulturzweckverband Lingen konnte bei seiner letzten Vorstandssitzung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 verweisen. Nach einer Generalüberholung des Straßenreparaturzuges und dem Einbau einer neuen EDV-Anlage blickt der Verband zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2014.

„Angesichts der gesunden Haushaltslage und den motivierten Mitarbeitern sind wir für die Zukunft gut gerüstet“, meinte Verbandsvorsteher und Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und verwies darauf, dass dank der modernen Technik eine effektive Arbeit möglich sei, um den wachsenden Aufgaben gerecht zu werden. Geschäftsführer Detlev Thieke konnte den Vorstandsmitgliedern ein positives Jahresergebnis präsentieren. „Der Verwaltungshaushalt ist in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beläuft sich auf rd. 113.000 Euro“, machte Thieke deutlich und erklärte, dass durch das gute Ergebnis rd. 89.000 Euro vom Vermögenshaushalt der Rücklage zugeführt werden können. Einstimmig verabschiedete der Vorstand das Jahresergebnis und stimmte dem Entwurf des Haushaltsplans 2014 zu. „Eine intakte Straßeninfrastruktur ist eine wesentliche Säule der Lebensqualität im ländlichen Raum. Ich bin dankbar, dass die Kommunen im südlichen Emsland im Bodenkulturzweckverband und in vielen anderen Bereichen so erfolgreich und kooperativ zusammenarbeiten. Wir sind nur stark, wenn wir unsere Energien bündeln und uns gemeinsam einsetzen“, sprach Hummeldorf den Vorstandskollegen sowie der Geschäftsführung seinen Dank aus. Insbesondere hob er dabei die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter hervor: „Ihr Fachwissen und ihr Einsatz ist die Grundlage dieses Erfolgs.“

Hintergrund:

Der Bodenkulturzweckverband Lingen, dem die Gemeinden im südlichen Emsland angehören, wurde am 28. Juli 1958 gegründet. Hauptaufgabe ist die Fahrbahnunterhaltung von Gemeindestraßen.

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BU: Mitarbeiter, Geschäftsführung und Vorstand des Bodenkulturzweckverbandes Lingen begrüßen die Modernisierung des Straßenreparaturzuges.

 

Krone, Luttermann und Senger unterstützen den SC Spelle-Venhaus

Spelle, im Mai 2014 – Gleich zwei neue Fahrzeuge stehen den Sportlern des SC Spelle-Venhaus ab sofort zur kostenlosen Verfügung. Einen PKW aus der Citigo-Baureihe – erst einmal für ein Jahr – und einen VW-Bulli zum Verbleib überreichten jetzt Bernard Krone, Andreas Senger und Jürgen Luttermann stellvertretend an Thomas Lindemann, 1. Vorsitzender der Fußballabteilung und Jürgen Wesenberg (Fußballobmann) für den SCSV.  „Im Namen aller Vereinsmitglieder darf ich mich bei den Unternehmen Krone, Luttermann und Senger für diese tolle Geste herzlich bedanken“, so Lindemann. „Vereinsarbeit bedeutet zum Großteil Ehrenamt, das weiß jeder. Deshalb sind Vereine für jede Form von Unterstützung dankbar – und wir freuen uns sehr, dass der SCSV dank der Spende von Senger, Luttermann und Krone nun deutlich mobiler aufgestellt ist“, führte er weiter aus.

Auch Krone Geschäftsführer Bernard Krone, Senger-Geschäftsführer Andreas Senger und Jürgen Luttermann von Autohaus Luttermann betonten die Unterstützung des Ehrenamtes. „Kein Verein oder Verband könnte ohne ehrenamtliche Mitglieder überleben, das gilt insbesondere in kleineren Gemeinden.  Da wir quasi täglich in unseren Familien- und Bekanntenkreisen erleben, wie aktiv der SCSV insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit ist, haben wir beschlossen, dem Verein zu helfen und zwei Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen.“

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Offizielle Fahrzeugübergabe an den SCSV Spelle – mit dabei v.l. Bernadette Kölker, Jürgen Luttermann, Bernard Krone, Karsten Pöppe, Thomas Lindemann,  Jürgen Wesenberg,  Marcus Mrozek. Thomas Kurrelmeyer und  Andreas Senger.            Krone Foto

Öffentliche Stadtführung: Lingen als Eisenbahnerstadt am 28. Mai

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Lingen. Kein Ereignis im 19. Jahrhundert hat Lingen stärker geprägt als die Eröffnung der Eisenbahn 1856. Die Stadt bekam nicht nur einen Bahnhof und damit Anschluss an die „große, weite Welt“, sondern in Lingen entstand auch die „Königliche Eisenbahn-Reparatur-Werkstatt“. Sie entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte zum größten Industriebetrieb im Emsland und zählte im Lokwerk an der Kaiserstraße sowie im Wagenwerk an der Lindenstraße zeitweise fast 2000 Beschäftigte. Im Rahmen einer Themenführung wird das frühere Werksgelände an der Kaiserstraße mit den erhaltenen Großraumhallen, die heute als Hochschule sowie als Zentrum für Wirtschaft, Kunst und Medien dienen, besichtigt. Anhand historischer Aufnahmen wird gezeigt, welche Gebäude hier sonst noch standen: die Kesselschmiede, das Kraftwerk, die Werkschule und das Badehaus, das einmal in der Woche auch von den Familien der Eisenbahner benutzt werden durfte. Geschichten von Beamten und Gewerkschaftern, streikenden Arbeitern und der „Goldenen Fahne“, mit der das Werk als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet wurde, gehören ebenfalls zur Führung. Bei einem Spaziergang entlang des Güterschuppens und des Stationsgebäude, an der Halle IV und an der Großen Lok-Halle erläutert Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck historisches und unterhaltsames aus 150 Jahren Eisenbahngeschichte im Emsland. Anmeldungen sind nur über die Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 2 Euro pro Person. Die Führung beginnt um 16 Uhr am Emslandmuseum. Weitere Führungen zum Thema „Lingen als Eisenbahnerstadt“ werden am Mittwoch, 2. Juli, um 18 Uhr, am Donnerstag, 4. September, und am 9. Oktober jeweils um 16 Uhr angeboten.

 

Eichenprozessionsspinner auch in Lingen zu erwarten – Stadt warnt: Berührungen meiden und Nester der giftigen Raupen melden

Lingen. Die Stadt Lingen rechnet auch in diesem Jahr mit dem Einwandern des Eichenprozessionsspinners in das Stadtgebiet. Bereits im vergangenen Jahr waren vereinzelt Nester dieser wärmeliebenden Raupenart entdeckt worden, die  sich seit einigen Jahren immer weiter über Norddeutschland ausbreitet. Ein Problem stellen die Pflanzenschädlinge dabei jedoch weniger durch das Fressen der Eichenblätter dar. Insbesondere für den Menschen ist der Eichenprozessionsspinner eine gesundheitliche Gefahrenquelle. Die Raupen verfügen über kleine Gifthaare, die bei Berührung zu Reaktionen wie starkem Juckreiz, Atemwegsbeschwerden und Augenreizungen führen. Wer mit den Härchen in Kontakt kommt, sollte deshalb die kontaminierte Kleidung schnellstmöglich wechseln, duschen und Haare waschen. Den Juckreiz lindert zunächst kaltes Wasser. Beim Auftreten stärkerer gesundheitlicher Beschwerden sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

 

Besondere Vorsicht ist von etwa Mai bis Ende August geboten. Während dieser Zeit schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners und wandern vom Nest in die Baumkrone, um dort die Eichenblätter zu fressen. Die Stadt Lingen warnt davor, die Nester und Raupen zu berühren. „Kinder sollten auf diese Gefahr hingewiesen werden“, betont Katrin Möllenkamp, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Recht und Ordnung. Sie rät zudem allen Bürgerinnen und Bürgern, sich nicht in der Nähe von befallenen Bäumen aufzuhalten. „Dieser Hinweis gilt übrigens auch für Haustiere, da diese ebenfalls auf die Gifthaare der Raupen reagieren. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Haare im Fell der Tiere hängen bleiben, über diesen Weg ins Haus gelangen und schließlich an den Menschen weitergegeben werden“, so Möllenkamp.

 

In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter des Bauhofes verstärkte Baumkontrollen im Stadtgebiet durchführen und vorhandene Raupen und Nester bekämpfen. „Priorität haben für uns dabei zunächst die Schulhöfe, Kindergärten sowie Spiel- und Sportplätze“, sagt Möllenkamp. Die Stadt Lingen bittet darum, befallene Bäume umgehend zu melden. Für Schutzmaßnahmen auf privaten Grundstücken sind allerdings die jeweiligen Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Die Stadt empfiehlt, bei einem Befall eine Fachfirma aus dem Bereich der Schädlingsbekämpfung hinzuzuziehen.

 

Für Fragen und nähere Auskünfte zum Eichenprozessionsspinner steht der Fachbereich Bürgerservice, Recht und Ordnung unter der Telefonnummer 0591 9144-321 zur Verfügung. Hier kann auch der Befall von Bäumen gemeldet werden. Ein Informationsflyer mit Tipps, wie man sich vor dem Eichenprozessionsspinner und seinen gesundheitlichen Folgen schützen kann, ist auf der städtischen Internetseite unter www.lingen.de (Rubrik „Leben und Wohnen“, Unterpunkt „Natur und Landschaft“) hinterlegt.

Kivelingsfibel wieder erhältlich – Lingen als „Stadt der Kivelinge“ für Kinder erklärt

Lingen. Was ist eigentlich ein Kiveling? Wo ist die Zeitkapsel versteckt und wer war Machurius? Auf diese und viele weitere Fragen liefert die „Kivelingsfibel“ Antworten. Nachdem die Broschüre für Kinder einige Zeit vergriffen war, ist sie nun wieder – passend zum Kivelingsfest – beim Tourismusbüro und in der Geschäftsstelle der Kivelinge erhältlich. Möglich gemacht hatte die Neuauflage ein Ehrenmitglied der Kivelinge, Erich Roth, der den neuen Druck finanziell unterstützte.

Neben vielen Informationen und Hintergrundwissen zur Geschichte Lingens können die jungen Leser der Kivelingsfibel Rätsel lösen und verschiedene Fragen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt beantworten. Die Broschüre ist als Stadtrundgang angelegt und erfreut sich beispielsweise bei Stadtführungen für Kinder äußerster Beliebtheit. Die Seiten können aber auch prima zuhause oder im Unterricht gelesen und erarbeitet werden und so natürlich jeden Besuch in der Stadt Lingen bereichern.

Mitglieder der Wachsektion „Fättmännkes Noahdriever“ verteilen in diesen Tagen die Fibeln an einigen Lingener Grundschulen. In historischer Tracht können die Bürgersöhne so gleichzeitig alle Fragen rund um das Kivelingsfest 2014 beantworten. Die Sektion hatte bereits die erste Auflage der Kivelingsfibel konzipiert. Als amtierende Wachsektion freuen sich die Mitglieder umso mehr, nun auch die Neuauflage in den Grundschulen vorstellen zu können.

Schulklassen oder andere Gruppen und Vereine haben die Möglichkeit, mehrere Ausgaben der Kivelingsfibel beim LWT zu erhalten.

 

Konzert und Führungen zum „Erbe der Morrien“

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Rheine.Sehen, hören und genießen: gleich mehrere Sinne der Besucher werden am kommenden Sonntag, 25. Mai, in der Ausstellung „Das Erbe der Morrien“ im Falkenhof Museum Rheine angesprochen. Das Blockflötenorchester der Musikschule der Stadt Rheine gestaltet um 16.15 Uhr im Morrien-Saal ein Überraschungskonzert mit Tafelmusik. Zu festlichen Banketten, wie sie auch in der Ausstellung gezeigt werden, spielte im Zeitalter des Barock selbstverständlich auch die Musik auf. Zu den Gaumenfreuden gesellte sich der Genuss fürs Ohr und sorgte für  die festliche und zu später Stunde auch ausgelassene Stimmung. Blockflöten spielten in dieser Art der Musik immer wieder eine bedeutende Rolle. Das Blockflötenensemble Alegria unter der Leitung von Cornelia Klönne wird auf Blockflöten vom Subbass bis zum Sopranino musizieren und so in wechselnden Besetzungen eine ganz besondere Stimmung in die Morrien-Ausstellung zaubern. Das Programm setzt sich zusammen aus kurzweiligen Tanzsätzen aus dem Europa des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Besucher können zudem vor dem Konzert um 15 Uhr oder im Anschluss um 17 Uhr an einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung teilnehmen. Konzert und Führungen sind im Museumseintritt enthalten. Für die Lesung des Duos ReciTour, das abends um 18 Uhr aus dem barocken Schelmenroman „Simplicius Simplicissimus“ vorträgt, werden Karten für 8 Euro im Vorverkauf an der Museumskasse angeboten. Weiter Informationen: Telefon 05971 / 920610.

Gut 67.000 Kilometer in 21 Jahren – Schüleraustausch zwischen Lingen und Bielawa ist eine Erfolgsgeschichte

Gut 67.000 Kilometer in 21 Jahren

Schüleraustausch zwischen Lingen und Bielawa ist eine Erfolgsgeschichte

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806 Kilometer liegen zwischen Lingen und Bielawa in Polen. Eine weite Strecke, von der sich aber weder die Schüler der Berufsbildenden Schulen Lingen noch der Gesamtschule Zespól Szkól w Bielawie abhalten lassen, sich seit nunmehr 21. Jahren regelmäßig gegenseitig zu besuchen. Mehr als 67.000 Kilometer haben sie gemeinsam in dieser Zeit hinter sich gebracht. Eine beeindruckende Zahl, die beweist wie erfolgreich der Austausch zwischen den beiden Schulen ist.

Auch in dieser Woche ist wieder eine polnische Delegation bestehend aus zehn Schülern und zwei Lehrern in Lingen zu Gast. Am Dienstagvormittag empfing Lingens Erste Bürgermeisterin Ulla Haar die Gruppe im Historischen Rathaus der Stadt Lingen. „Das enge Netz, das sie zwischen den beiden Schulen geknüpft haben, ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Partnerschaft zwischen Lingen und Bielawa“, betonte Ulla Haar. „Unter anderem durch ihr Engagement konnte die Städtepartnerschaft zwischen unseren beiden Städten zur Erfolgsgeschichte werden.“ Sie selbst erinnere sich noch ganz genau an den ersten Besuch einer Lingener Delegation in Bielawa im Jahre 1993. Auch der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Lingen – Kaufmännische Fachrichtung, Hans-Jürgen Grosse, bedankte sich bei allen Beteiligten noch einmal herzlich für die schönen und glücklichen Tage, die er in Bielawa verleben durfte. Und auch die Schülerin Klaudia Potocka aus Bielawa scheint Gefallen an den Besuchen gefunden zu haben. Bereits zum dritten Mal ist sie mit ihrer Schule in Lingen. Ein Rekord, der bestätigt, dass der Austausch zwischen den Berufsbildenden Schulen Lingen und der Gesamtschule Zespól Szkól w Bielawie ein voller Erfolg ist.

Das Programm steht in dieser Woche unter dem Motto „Erneuerbare Energien“. Dazu gehören unter anderem ein Besuch einer Firma für Windkraftanlagen in Salzbergen und ein Besuch des Klimahauses in Bremerhaven. Natürlich kommt bei Fußballgolf und Bogenschießen auch das gesellige Zusammensein nicht zu kurz. Am Sonntag fahren die Gäste dann zurück nach Polen. Doch der Abschied ist nur von kurzer Dauer. Der Gegenbesuch der Lingener ist bereits für Juni geplant.