Bundespolizeiinformationen zum Fußballspiel

FußballSC Preußen Münster – VfL Osnabrück

Am Samstag, 1. März, wird in Münster das Drittligaderby zwischen dem SC Preußen Münster und dem VfL Osnabrück ausgetragen. Zu dem Spiel werden zahlreiche Fußballanhänger mit Zügen der Deutschen Bahn AG und anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen nach Münster reisen. Um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um die Spielpaarung zu ermöglichen, hat die Bundespolizeidirektion Hannover eine Allgemeinverfügung erlassen.

Gegenstand dieser Verfügung ist ein Verbot der Mitnahme von Glasflaschen, Getränkedosen und pyrotechnischen Gegenständen in allen an- und abgehenden Fan-/ Entlastungszügen, sowie allen Reisezugverbindungen.

Dieses Verbot gilt für alle Personen, die am 1. März 2014 im Zeitraum von 4 bis 22 Uhr die Zugverbindungen auf den Bahnstrecken

– Osnabrück           – Münster                               und zurück

– Osnabrück           – Rheine         – Münster        und zurück

– Osnabrück           – Bielefeld      – Münster        und zurück

– Osnabrück           – Minden         – Münster        und zurück

 

nutzen.

Das Verbot ist erforderlich, da in der Vergangenheit alkoholisierte Fußballfans teilweise erhebliche Straftaten begangen haben. Hierbei wurden wiederholt Glasflaschen und Getränkedosen gezielt als Wurfgeschosse gegen Polizeibeamte, andere Fangruppen und

Unbeteiligte Reisende eingesetzt. Weiterhin zünden Fußballfans häufig Pyrotechnik bei der Einfahrt von Zügen in die Bahnhöfe. Durch die Allgemeinverfügung sollen die Begehung von Straftaten verhindert, sowie Individualreisende, andere Fangruppen und Polizeibeamte geschützt werden.

Die Einhaltung des Verbotes in den Zügen wird durch Beamte der Bundespolizei überwacht. Auch an den Abfahrts- und Zusteigebahnhöfen werden Kontrollen durchgeführt. Es wird darum gebeten, rechtzeitig vor Abfahrt der Züge an den entsprechenden Bahnhöfen zu erscheinen. Bei Zuwiderhandlungen gegen die Verfügung ist ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro angedroht. Bei Verstößen drohen weiterhin ein Platzverweis durch die Bundespolizei für die betreffende Zugverbindung oder der Ausschluss von der Beförderung durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Die Allgemeinverfügung tritt am 27. Februar Kraft. Eventuell entstehende Unannehmlichkeiten für Bahnreisende bittet die Bundespolizei zu entschuldigen

Tagged . Bookmark the permalink.

Comments are closed.