Bundesregierung fördert Ehrenamt im Emsland Stegemann: „Mit hauptamtlichen Strukturen ehrenamtliches Engagement stützen“

Lingen/Berlin. Das Projekt „Bündnisse für lebendige Gemeinschaften“ im Emsland wird mit 421.834 Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann heute nach einem Treffen mit dem Ersten Kreisrat des Landkreises Emsland Martin Gerenkamp am Rande des offiziellen Auftakttermin des übergeordneten Verbundprojekts „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ in Berlin mit.

Albert Stegemann ist sich sicher: „Die Menschen im Emsland achten nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf Menschen links und rechts von ihnen.“ Allerdings bemerkten auch die Ehrenamtlichen im Emsland einen Wandel in der Gesellschaft – die Menschen werden älter, die Mitgliederzahlen in Vereinen sinken und die rechtlichen Vorgaben werden komplizierter. Um diesen und anderen Problemen zu begegnen, hatte der Landkreis Emsland bereits einen Ehrenamtsservice eingerichtet, der Unterstützung und Entlastung durch Hauptamtliche für Ehrenamtliche ist. „Damit ist die Förderung im Rahmen des Verbundprojekts nur folgerichtig“, meint Albert Stegemann, der das Projekt von Beginn an unterstützt hat.

Mit dem BULE-Programm leistet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft seit 2015 einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des im Koalitionsvertrag beschlossenen Schwerpunktes „Ländliche Räume, Demografie, Daseinsvorsorge, Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse, Ehrenamt“. Ziel ist es, ländliche Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben und Initiativen als attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund stehen dabei die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung.

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