Bunter Spaßfaktor beim Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren in Spelle

Bunter Spaßfaktor beim Völkerballturnier Schwarzlicht-Experiment bei der Jugendfeuerwehr erfolgreich Jugendfeuerwehr Baccum gewinnt mit Neon-Bällen Jugendfeuerwehr steht dank Schwarzlicht nicht im Dunkeln Hohe Auszeichnung für Walter Reeker-Kohne

Spelle- Dass der Dienst in der Jugendfeuerwehr (JF) sehr vielseitig sein kann, wurde am Samstag, 13.04.2019 mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Denn es ging äußerst sportlich und bunt bei dem diesjährigen Völkerballturnier der Kreisjugendfeuerwehr Emsland zu. In der Großraumturnhalle in Spelle traten 37 Mannschaften aus 26 JF aus dem Landkreis Emsland an, um dort um wichtige Punkte und Platzierungen zu kämpfen. Verpflegt durch die JF Schapen, die an diesem Tag ihr 10-jähriges Bestehen feierte, konnten knapp 400 Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren ihr Können unter Beweis stellen.

Trotzt des sportlichen Ehrgeizes stand der Spaß und das gegenseitige Kennenlernen der Jugendlichen im Vordergrund. Aus diesem Grund wurde die Sportveranstaltung unter der Leitung von Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit erstmals vollständig als Schwarzlichtevent durchgeführt. Eine komplett mit Schwarzlicht ausgeleuchtete Sporthalle in Kombination mit Neonbällen, Neonleibchen, UV-aktiv-markierten Spielfeldrändern, UV-Schminken und vielem mehr machten aus der normalem Sportveranstaltung eine einzigartige Ereignis. Der besondere Reiz lag darin, dass dank 15 Schwarzlichtstrahlern alles leuchtet und schimmert, was weiß ist, aber ohne, dass dabei wirklich Licht zu sehen ist.

Smit betonte, „Ziel ist es, nicht nur der Bewegungsarmut junger Menschen entgegenzuwirken, sondern mittels Schwarzlichttechnik attraktive Jugendarbeit zu leisten, neue Zielgruppen anzusprechen und auf die bestehende Jugendfeuerwehrarbeit aufmerksam zu machen. So sind Mädchen und Jungen, gern auch mit Migrationshintergrund, in dem emsländischen JF herzlich willkommen. Sport verbindet und lässt neue Kontakte entstehen, die sich zu Freundschaften entwickeln können. So kann der Feuerwehrnachwuchs im Emsland dauerhaft gesichert werden.“ Smit wies zudem darauf hin, dass das Event im Rahmen des Förderprogramms Generation³ aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wurde. Die Kreisjugendfeuerwehr würde sich freuen, mit anderen Jugendverbänden weitere Blacklight-Sportsmaßnahmen umzusetzen.

Sportlich wurde mit fünf 6er-Gruppen und einer 7er-Gruppe in die Gruppenphase gestartet. Mit jeweils sechs Feldspielern je Team galt es sich gegen die Gruppengegner zu beweisen. Weiter ging es für die die erst- und zweitplatzierten Mannschaften im Viertelfinale. Sportliche Höchstleistungen mit fantastischen Ballwechseln waren dann vor allem in den Finalspielen zu sehen. Hier setzten sich die Mannschaften aus Baccum, Bawinkel, Brögbern und Handrup durch und standen sich im Halbfinale gegenüber. Am Ende gewannen im Spiel um Platz drei die JF Bawinkel mit 3:2 Punkten gegenüber dem Feuerwehrnachwuchs aus Handrup.

In einem spektakulären und nervenaufreibenden Endspiel mit sehenswerten Ballaufschlägen unterlag im Finalspiel die Mannschaft aus Brögbern. Die JF Baccum setzte sich mit 4:3 Punkten als Sieger durch und konnte nicht nur einen Pokal und eine Urkunde, sondern auch den vom ehemaligen Kreisbrandmeister Rudi Holt gestifteten Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

Nach den Grußworten von Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Bürgermeister der Gemeinde Schapen Karlheinz Schöttmer und Schapens Ortsbrandmeister Heinz Bürsken zum 10-jährigen Jubiläum der JF Schapen hatte Smit eine besondere Überraschung für den Jugendfeuerwehrwart Walter Reeker-Kohne (Schapen) bereit und verliehen ihm für seine langjährigen Verdienste in der JF die Floriansmedaille, die höchste Auszeichnung der Niedersächsischen JF.

„Es war ein buntes Spektakel und eine grandios erfolgreiche Sportveranstaltung mit ganz viel Spaß. Der enorme Zulauf und die vielen positiven Rückmeldungen von den jungen Brandschützern während des Turniers motiviert das gesamt Organisationsteam. Wer in einer JF mitmachen möchte, kann sich an seine Feuerwehr vor Ort wenden“, betonte Smit.

 

 

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