Modellbau-Ausstellung in Lingen

Modellbauer aus ganz Deutschland waren gekommen um ihre Modelle zu präsentieren mehrere 1000 Euro kostet ein Modelle. Vom Panzer bis hin zu Lkw´s war alles dabei  auch Manfred Tallen aus Spelle führte sein können vor.

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Internationales Dressurfestival Lingen 2014 abgesagt

Lingen Der DressurClub Hanekenfähr e.V., Veranstalter des Internationalen Dressurfestivals Lingen, hat das diesjährigen Festivals, das vom 1. – 3. August 2014 geplant war, abgesagt. Der Grund dafür sei eine Finanzierungslücke für die diesjährige Veranstaltung. Das Budget für das Internationale Dressurfestival werde zum größten Teil durch Sponsorengelder regionaler Unternehmen und Institutionen bestritten. Der Rückzug einzelner Sponsoren habe bereits für das Festival 2013 nicht vollständig kompensiert werden können. Eine solide Finanzierung der Veranstaltung sei somit nicht mehr gewährleistet. Für die Sponsoren sei insbesondere das mangelnde Interesse renommierter TV-Sender für das sinkende Engagement ausschlaggebend gewesen. Beiträge im Free-TV habe der Veranstalter für dieses Jahr nicht garantieren können. Eine Wiederbelebung des Festivals in den Folgejahren wolle der Präsident des D.C. Hanekenfähr, Heinrich Kampmann, grundsätzlich nicht ausschließen: „Wenn die Rahmenbedingungen es zulassen, sind wir erneut mit großem Engagement und vielen ehrenamtlichen Helfern dabei.“

Was ändert sich 2014

Neue Gesetze 2014

Verkehr: 
Dafür gibt es ab 1.2. 2014 Punkte in Flensburg: Z.B. 1 Punkt bei Ordnungswidrigkeiten ab 70 € – Bspl: Parken in einer Feuerwehrzufahrt oder mehr als 20 km/h zu schnell fahren in Ortschaften. 2 Punkte bei groben Ordnungswidrigkeiten mit Fahrverbot, sowie bei Straftaten. Bspl: bei Rot über die Ampel fahren oder Drängeln. 3 Punkte bei Straftaten mit Entziehung des Führerscheins – Bspl: Unfallflucht, unterlassene Hilfeleistung oder Fahren im Vollrausch (ab 3,0 Promille). Wer in Zukunft bei einem Verkehrsdelikt erwischt wird, bekommt maximal drei Punkte aufgebrummt (bisher sieben). Doch dafür ist der Führerschein ab 2014 schon bereits mit 8 Punkten weg und nicht mehr mit 18 Punkten wie bisher. Es bleibt dann nur der Weg über die MPU, um den Führerschein wieder zu bekommen.

Anders als bisher soll bei der Beurteilung der Eignung zur Teilnahme am Verkehr nicht mehr die Höhe des Punktestandes sein, sondern vielmehr die Häufigkeit der Einträge. Mit dieser neuen Fokussierung will man vor allem notorische Verkehrssünder erwischen und aus dem Verkehr ziehen. Für notorische Rowdy entfällt ab 2014 zudem die Option, durch irgendwelche Seminare das Punktekonto zu reduzieren und sich damit wieder zurück auf die Straße zu mogeln.

Keine Eintragungen ins Punkteregister bei folgenden Straftaten: Beleidigung im Straßenverkehr, Fahren ohne Kfz-Haftpflicht, Kennzeichenmissbrauch (sofern ohne Fahrverbot), Unfallflucht nach Parkrempler (sofern ohne Fahrverbot), Unfall mit leichter Verletzung (sofern ohne Fahrverbot).

Keine Eintragungen bei diesen Ordnungswidrigkeiten: Darunter unberechtigtes Befahren der Umweltzone, Kennzeichen unleserlich, Verstoß gegen Fahrtenbuchauflage,Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw.

Löschung alter Punkte: Gelöscht werden nur Punkte für Ordnungswidrigkeiten, die nach dem neuen System nicht mehr eingetragen werden. Wer also einen Punkt bekommen hat, weil er mit fehlender Plakette in eine grüne Umweltzone fuhr oder einem anderen den Vogel gezeigt hat, darf sich über die Löschung dieses Eintrages aus der Flensburger Sünderkartei ab Mai 2014 freuen. Mit dem Wegfall der Punktevergabe für kleinere Ordnungswidrigkeiten werden auf der anderen Seite die Bußgelder für besonders gefährliche Verstöße erhöht. Beispiele: Handytelefonieren ohne Freisprechanlage oder Fahren ohne Winterreifen.

Einige Verkehrsverstöße werden mit der Punktereform teurer: Hand­ynut­zung: 60 Euro statt 40 Euro, Verstoß gegen die Winterreifen­pflicht: 60 Euro statt 40 Euro, Vorfahrt­verstoß: 70 Euro statt 50 Euro, Gefähr­dung von Fußgängern im Fußgänger­bereich: 60 Euro statt 40 Euro, TÜV überzogen – um mehr als acht Monate: 60 Euro statt 40 Euro. Alle bisher registrierten Punkte werden auf das neue System umgerechnet.

 
Gesundheit und Pflege: 
Alle Versicherten ab 15 Jahren müssen ab Januar die neue Krankenversichertenkarte mit Foto nutzen. Ausgenommen von der Regelung ist nur, wer sich nicht fotografieren lassen kann, etwa wegen Bettlägerigkeit. Das Benotungssystem für Pflegeheime wird strenger: Die Messlatte für eine „sehr gute“ Bewertung wird heraufgesetzt. Zudem werden besonders wichtige Einzelbereiche im Bewertungsbogen hervorgehoben
 
Grundsicherung: 
Der Hartz-IV-Regelsatz steigt von 382 Euro auf 391 Euro. Die Regelsätze für die im Haushalt lebenden Partner und Kinder erhöhen sich anteilig.
 

Stress in der Notfallambulanz

Lingen. In der Neujahrsnacht war das Team der Zentralen Notaufnahme (ZNA) im St. Bonifatius-Hospital stark gefordert. Es galt 25 Patienten zu behandeln, die teilweise erheblich unter Alkoholeinfluss standen. Bei den alkoholisierten Personen hat es sich überwiegend um Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahre gehandelt, wobei bei einigen Alkoholvergiftungserscheinungen auftraten. Sie konnten unter Beobachtung in der ZNA ihren Rausch ausgeschlafen, bevor sie nach Hause entlassen wurden. Für das behandelnde Personal ist es immer eine große Herausforderung, mit stark alkoholisierten Menschen umzugehen. Dadurch müssen immer wieder „normale Patienten“ Wartezeiten hinnehmen. Wie bisher festgestellt wurde, hatte es in der Neujahrsnacht glücklicherweise im Lingener Bereich keine schweren Unfälle mit Feuerwerkskörpern gegeben.

Quelle : http://www.stadtblatt-lingen.de/

Schnelle Hilfe mit ADAC-Rettungshubschrauber aus Rheine

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Rheine. Der vom ADAC in Rheine stationierte Rettungshubschrauber „Christoph Europa 2“ war im verstrichenen Jahr 1215 Mal im Einsatz. Die Maschine ist jeden Tag von 7 Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph Europa 2“ fliegt in einem Radius von 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die benachbarten Niederlande. 

Der ADAC-Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph Europa 2″, der auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenerstraße stationiert ist, verfügt über eine spezielle Ausrüstung. Er fliegt in der Luftrettung mit Notarzt Primär- und Sekundär-Einsatze. Die Maschine vom Typ „Eurocopter EC 135“ wird im Wechseldienst von Dirk Brinkmann, Jens Murke und Stefan Fahlbruch geflogen. Sie sind im verstrichenen Jahr 1215 Mal gestartet. Zu ihnen zählt derzeit Austauschpilot 2014 Fabrice Leon-Cine.

Die „Gelben Engel“ sind an 35 Luftrettungsstationen in ganz Deutschland vertreten, um qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die Patienten im Zusammenspiel mit größtmöglicher Sicherheit im Flugbetrieb zu leisten. Für extreme Einsatzbedingungen in den Bergen oder auf See sind einige der ADAC-RTH mit Winden ausgerüstet. Die ADAC-Luftrettung verfügt über einen großen Erfahrungsschatz als ziviler Operator bei Windeneinsätzen. 

Wenn sich ein Verkehrsunfall ereignet hat oder ein Herzinfarkt, Schlaganfall und sonstige lebensbedrohliche Situationen eingetreten sind, geht „Christoph Europa 2“ in die Luft. Wenn der RTH über „110“ (Polizei) und „112“ (Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst) alarmiert wurde, kann Menschen, die sich in Gefahr befinden, schnellstens geholfen werden. Entscheidend ist hierbei, dass beim Notruf genaue Angaben gemacht werden: Was ist passiert – wie, wann und wo? Wie viele Verletzte mit welcher Verletzungsart gibt es, brennt es, sind Personen eingeklemmt, verschüttet oder vermisst. 

Auch Pilot Leon-Cine stellt die sehr gute Zusammenarbeit mit den bodengebundenen Rettungskräften heraus. „Wenn die Alarmierung über die Leitstelle erfolgt ist, nehmen wir einen der neun Luftrettungsassistenten der Rheiner Feuerwehr und einen der 15 Notärzte vom Mathias-Spital an Bord. Wenn wir dann die Einsatzstelle anfliegen, wirbelt unsere drei Tonnen schwere Maschine schon mal Gegenstände auf oder weht sie um. Aber nicht immer ist an den Einsatzstellen genügend Freiraum für die Landung vorhanden. Besonders Autofahrer, die im letzten Moment unter dem Helikopter herfahren, sind ein großes Risiko und verzögern unseren Einsatz“, bemängelt der erfahrene Pilot. 

Fabrice Leon-Cine bittet bei Unfällen oder Notfällen, wenn Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr noch nicht vor Ort sind, Warnblinkanlagen oder Blinkleuchten einzuschalten. Dabei dürfe aber nicht in Richtung des anfliegenden RTH geleuchtet werden. „Wenn wir Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser anfliegen, sollen sich Personen durch winken bemerkbar machen. Es können auch weiße oder grellfarbene Tücher geschwenkt werden, die aber sicher gehalten werden müssen. Immer noch fehlten an vielen Gebäuden die Hausnummern“, bemängelt der Luftretter, der erneut darum bittet, diese deutlich sichtbar anzubringen. 

Der RTH „Christoph Europa 2“ übernimmt ebenso einen schnellen und schonenden Transport  mit höchstmöglicher Versorgung in Spezialkliniken. Bei längeren Anfahrtswegen in ländlichen Regionen für den Rettungsdienst kommt die schnellste Hilfe dann aus der Luft. Der RTH, der Kerosin für anderthalb Flugstunden mit sich führt, erreicht zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten. 

In „Erster Hilfe“ (EH) ausgebildet kann jeder vor Eintreffen der Rettungsmittel lebensrettend eingreifen: Allein schon die stabile Seitenlage, das Stillen von starken Blutungen und die Kontrolle der Atmung sind hier lebensentscheidend. Eine erforderliche und eingeleitete Widerbelebungsmaßnahme mit Beatmung und Herzdruckmassage muss solange weitergeführt werden, bis der Rettungsdienst und/oder Arzt vor Ort eintreffen. Wer in „Erster Hilfe“ nicht mehr ganz fit ist, sollte sich bei den Hilfsorganisationen zur nur drei Stunden dauernden „Erste Hilfe Fresh – up“ anmelden, oder aber die komplette „Erste Hilfe“ lernen. Fotos: © Lindwehr

Quelle : http://www.stadtblatt-lingen.de/

POL-EL: Fahrraddiebstähle in Beesten

Polizei-Emsland


Beesten (Emsland) – (ots) – Bei der Polizei Spelle wird zur Zeit
ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen diverser
Fahrraddiebstähle gegen zwei Tatverdächtige aus Beesten bearbeitet.
Die Polizei geht davon aus, dass es noch weitere Diebstähle gegeben
hat, die von den Geschädigten noch nicht zur Anzeige gebracht wurden.
Personen, denen im Verlauf des Jahres 2013 in Beesten ein Fahrrad
entwendet wurde und die dies nicht gemeldet hatten, werden gebeten,
nachträglich bei der Polizei in Spelle Anzeige zu erstatten.
Personen, denen ein Fahrrad entwendet und anschließend zurückgebracht
wurde, sollten sich ebenfalls melden. Geschädigte und eventuelle
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich
bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929210 zu
melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Achim van Remmerden
Telefon: 0591 / 87-104
E-Mail: pressestelle@pi-el.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-el.polizei-nds.de

Absturz eines Ultraleichtflugzeuges bei Beesten

Update Sonntag  01.12.2013  12:53 Uhr

Beesten – (ots) – Bei Absturz eines Uktraleichtflugzeugs am Samstagmittag in Beesten wurde ein 56-jähriger Pilot aus Tecklenburg getötet. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte Zeugen das Flugzeug im Bereich Wilster Straße/ Schultenweg beobachtet.

Plötzlich gegen 13.45 Uhr habe der Motor ausgesetzt und die Maschine sei zu Boden gestürzt. Das Flugzeug bohrte sich mit der Spitze tief in eine Ackerfläche. Bei dem 56-jährigen Piloten konnte ein Notarzt nur noch den Tod feststellen. Die Unfallstelle wurde durch Feuerwehr und Polizei weiträumig abgesperrt. In die Ermittlungen wurde das Bundesamt für Flugunfalluntersuchungen aus Braunschweig eingeschaltet. Da sich an Bord des Ultraleichtflugzeuges ein noch scharfer Raketentreibsatz für den Rettungsfallschirm befand, war eine sofortige Bergung des Wracks nicht möglich. Erst am Sonntagvormittag konnte der Raketensatz entschärft werden und die Leiche des Piloten und die Maschine geborgen werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde das Wrack beschlagnahmt und soll zur Feststellung der Unglücksursache untersucht werden. Bei dem Ultraleichtflugzeug handelt es sich um eine Maschine des Typs Eurostar EV97 die dem Flugsportverein Rheine /Eschendorf gehörte. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht nicht fest. Neben der Polizei waren die Freiwilligen Feuerwehren Beesten, Freren und Spelle, ein Rettungshubschrauber mit Notarzt aus Rheine, Mitarbeiter des Bundesamtes für Flugunfalluntersuchung, der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover und ein Notfallseelsorger des Kriseninterventionsteams Steinfurt eingesetzt. Die Feuerwehren stellten an der Unfallstelle von Samstag auf Sonntag eine Brandwache zur Absicherung, da aus dem Flugzeugwrack Benzin ausgelaufen war.

Speditions-Brand: Tatverdächtiger festgenommen

Knapp eine Woche nach dem Großbrand auf dem Gelände der Spedition Lohmöller hat die Polizei einen 59-jährigen Mann festgenommen. Er soll für eine ganze Serie von Bränden, vor allem in Süddeutschland, verantwortlich sein. Die Spuren, dass der Mann das Feuer in Rheine gelegt hat, haben sich laut Polizeipräsidium Mittelfranken verdichtet. Die Staatsanwaltschaft Münster prüft dies derzeit.

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Emsstraße: Altes Commerzbank-Gebäude abgerissen

Das alte Commerzbank-Gebäude ist abgerissen: Am Sonntag kämpfte sich der Bagger stundenlang durch die Fassade zur Emsstraße. Nach dem Abriss der oberen Stockwerke tun sich nun ganz neue Perspektiven auf. Wir haben die Abrissarbeiten am Sonntag beobachtet. Viele Eindrücke und Infos zu den nächsten Arbeitsschritten – im Video!

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Fahrsicherheitstraining für Autotransporter- und Lkw-Fahrer

Fahrsicherheitstraining für Autotransporter- und Lkw-Fahrer
Besser schwierige Situationen im Straßenverkehr meistern

Jeder Fahrer – egal ob Zweirad, Pkw oder Lkw – hat schon einmal eine schwierige Situationen im Straßenverkehr erlebt. Irgendwie ist dann meistens alles ohne Unfall gut gegangen. Wie man sich in Gefahrensituationen von vornherein besser verhalten, oder diese gar vermeiden kann, vermitteln die fachkompetenten Moderatoren des Fahrtechnik- und Ausbildungszentrum aus Salzbergen-Holsterfeld. Sie führen die Sicherheitstrainings am Standort auf dem ehemaligen Militärflugplatz Hörstel-Dreierwalde durch, dessen Zukunft noch ungewiss ist.

Hörstel-Dreierwalde. Auf dem Verkehrübungsgelände des Fahrtechnik und Ausbildungszentrum (FAZ) herrschte wieder reger Autoverkehr. Diesmal hatte der Chef des FAZ, Ewald Rühlmann, und seine Verkehrssicherheitsexperten ein Fahrsicherheitstraining für Lkw-Fahrer im Auftrag des FSP Schaden- und Wertgutachterdienst Spelle arrangiert. Daran nahmen die Lenker von Autotransportern der BLG Logistics Group aus Bremen sowie von Vieh-, Schwer- und Gefahrguttransportern aus den Landkreisen Emsland, der Grafschaft Bentheim und Steinfurt teil.“BLG steht für internationale Netzwerke in den Geschäftsbereichen Automobil-, Kontrakt- sowie Containerlogistik und bietet weltweit mehr als 16.000 Arbeitsplätze“, erläuterte Matthias Kirschning, Leiter der Konzernversicherung. Er und weitere Manager der BLG beobachteten von der mobilen überdachten Tribüne aus das Fahrsicherheitstraining für die Trucker und stiegen auch mit ins Lkw-Führerhaus ein. Zu den Gästen zählten ebenso Vertreter vom FSP sowie weiterer teilnehmender Unternehmen. Ewald Rühlmann und Franz-Josef Schmiemann (FSP) moderierten die Veranstaltung und informierten darüber, was ein Sicherheitstraining bewegt.Live erlebten die Gäste, wie die Verkehrssicherheitsexperten mit beladenen und unbeladenen Autotransportern sowie weiteren Lastwagen Risikosituationen exerzierten. „Die Technik ist nur so gut, wie der Mensch, der sie bedient. Daher ist es wichtig, unseren Trainingsteilnehmern die Fahrphysik aufzuzeigen und zu vermitteln. Sie müssen Gefahrensituationen frühzeitig erkennen und richtig einschätzen. Unsere erfahrenen Moderatoren leiten praktische Fahrübungen, bei denen die Teilnehmer ihre eigenen Grenzen als Fahrer und die technischen Grenzen ihres Fahrzeugs kennen lernen. So erleben sie hautnah, was passiert, wenn die Verkehrssituation und das Fahrzeugverhalten falsch eingeschätzt werden“, betonte Rühlmann, der mit seinem Team bundesweit agiert.Schwerpunkte waren das Handling der Lastwagen bei trockenen, nassen und schneeglatten Straßenverhältnissen. Diese Situationen konnten auf der ehemaligen, mit Spezialschichten präparierten Start- und Landebahn eingespielt werden. Bei Tempo 20 bis zum Abriegeln der Geschwindigkeitsregelanlage bei 88 km/h zeigte sich auf dem Slalom-Parcours das mehr oder weniger optimale Zusammenspiel von Mensch und Technik. Dies wurde ebenso bei den Brems- und Ausweichversuchen deutlich.Matthias Kirschning hat eine Erfahrung mehr gemacht, denn er fuhr das erste Mal einen Teil des Trainings mit. „Diese Fahrerschulung ist sehr sinnvoll. Wir transportieren für unsere Kunden erhebliche Werte. Diese Art Training werden wir sicher in unserer Fahrerausbildung aufnehmen und könnten es zum Regelbaustein werden lassen“, erklärte Kirschning, der Fahrer Sascha Mundt Schwerstarbeit hinterm Lenkrad bescheinigte. Ebenso beeindruckt von dem Fahrsicherheitstraining des FAZ waren als Beifahrerin Miriam Körner und Jennifer Voss aus der BLG-Schadensabteilung, Sie verspürten Kribbeln im Bauch. BLG-Fahrertrainer Rolf Schaefer wertete das FAZ-Training als weitere, wichtige Erfahrung.  „Ziel unseres Sicherheitstrainings ist die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr durch die Vermittlung besonderer, tätigkeitsbezogener Fertigkeiten und Kenntnisse. Wir praktizieren wie gefährliche Situationen vermieden werden können. Dabei zeigen wir, wie die moderne Sicherheitstechnik hilft, besonders in Gefahrensituationen die Fahrsicherheit ausschlaggebend zu verbessern. Der Fahrer weiß, was auf ihn zukommen kann, wenn er dies vorher geübt hat. Vorausschauendes und umweltbewusstes Fahren gehören ebenso hinzu wie das Abbauen des auf den Fahrer einwirkenden Verkehrsstresses.“, erklärte Rühlmann.Bei den Sicherheitstrainings des FAZ-Teams können individuelle Wünsche berücksichtigt werden. So spielt die Verbesserung der wirtschaftlichen Fahrweise eine große Rolle, um den Kostendruck auf die Unternehmer durch niedrigeren Kraftstoff-Verbrauch zu senken sowie die Umweltbelastung zu minimieren. Einen großen Eindruck hinterließ Rühlmann bei den Gästen und Fahrern, als er mit einem 5er BMW mit 200 km/h auf der Rollbahn anrauschte und versuchte, durch eine Vollbremsung den Wagen rechtzeitig vor einem fiktiven Hindernis – angenommen wurde ein plötzlich ausscherender Lkw – anzuhalten. Der Anhalteweg betrug 360 Meter (60 Meter Reaktionszeit und 300 Meter Bremsweg): Im Ernstfall hätte es einen schwerwiegenden Auffahrunfall gegeben.

Immer noch im Raum steht für das FAZ die Nachfolgenutzung des Geländes, auf dem ideal die wichtigen Fahrsicherheitstrainings durchgeführt werden können. „Wir sorgen uns, wie es weitergeht, denn wir brauchen die Start- und Landebahn sowie den ehemaligen Tower-Bereich, den wir als Kompetenzcenter nutzen“, meinte Rühlmann, der in der Abschlusskonferenz große Zustimmung bei den teilnehmenden Unternehmen fand. „Wir haben jede Menge Aufträge für die Durchführung von Fahrerschulungen auch  schon im kommenden Jahr“, stellte Geschäftsführer Rühlmann heraus.

Info unter:   FAZ@Fahrtechnik.de   www.Fahrtechnik.de

 

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Ewald Rühlmann und Franz-Josef Schmiemann (v. rechts) moderierten die Veranstaltung und informierten die Gäste darüber, was ein Sicherheitstraining bewegen kann.

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Bei den inszenierten Ausweichmanövern neigte sich der von Sascha Mundt gelenkte Autotransporter, dessen Ladung richtig gesichert war.

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Matthias Kirschning, Leiter der Konzernversicherung, ließ es sich nicht nehmen, das Fahrsicherheittraining auf dem Beifahrersitz zu erleben. Er attestierte Sascha Mundt Schwerstarbeit hinter dem Lenkrad.

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Auf das Zeichen von Ewald Rühlmann stieg der Fahrer des beladenen Autotransporters bei 88 km/h voll auf die Bremse, sodass die Reifen qualmten.

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Beim plötzlichen Ausweichen hielt Patrick Möhlmann den unbeladenen Truck in der Spur. Allerdings hätte wäre es mit einem nachfolgender Pkw mit höherer Geschwindigkeit zu einem Unfall gekommen.

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Ewald Rühlmann versuchte mit dem 5er BMW bei 200 km/h durch eine Vollbremsung den Wagen rechtzeitig vor einem fiktiven Hindernis anzuhalten. Der Wagen stand aber erst nach 360 Metern. Im Ernstfall hätte es einen schwerwiegenden Auffahrunfall gegeben.

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Auch auf regennasser Fahrbahn hatten die Trucker mit Miriam Körner oder Jennifer Voss von der BLG-Schadensabteilung auf dem Beifahrersitz ihre Fahrzeuge in Griff.

 

Jetzt auch eine Brandserie in Sögel

POL-EL: Drei Brände in einer Nacht

Sögel – (ots) – In der Nacht zum Mittwoch gerieten am Twickenweg und im Industriegebiet Püttkesberge zwei Gebäude und ein Heulager in Brand. Da technische Ursachen ausgeschlossen werden können, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Gegen 22.45 Uhr hatten Mitarbeiter des Schlachthofes den Brand einer Scheune am Twickenweg festgestellt und die Feuerwehr informiert. Weiterhin brannte ein etwa 30 Meter entferntes, offenes Strohlager. Die Scheune brannte bis auf die Grundmauern nieder. Auch die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage wurde durch das Feuer vollständig vernichtet. Der entstandene Sachschaden liegt weit über 100000 Euro. Inwieweit Funkenflug aus Richtung der Scheune die Strohballen in Brand gesetzt hat, kann nicht gesagt werden. Personen oder Tiere kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Gegen 00.15 Uhr wurde dann der Brand einer Wellblechhalle auf dem Gelände eines Baustoffhandels im Industriegebiet Püttkesberge festgestellt. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Halle in hellen Flammen. Das Gebäude, in dem Dämmmaterial gelagert war, brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 100000 Euro. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen an den Brandorten auf. Da technische Ursachen an den Brandorten als Brandursache nicht in Frage kommen, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Zeugen, denen im Bereich der Brandorte in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei in Sögel unter der Telefonnummer (05952) 93450 zu melden.

Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim Achim van Remmerden
Telefon: 0591 / 87-104
E-Mail: pressestelle@pi-el.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-el.polizei-nds.de

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