Streit zwischen Hundehaltern eskaliert in Emsbüren

Emsbüren – Am Samstagabend ist es gegen 20.30 Uhr am Baggersee in Ahlde zu einer Auseinandersetzung zwischen einem älteren Herrn und einem bislang unbekannten Mann gekommen. Der ältere Herr führte einen angeleinten Münsterländer mit sich. Der Unbekannte war mit seiner Familie und zwei nicht angeleinten Hunden, einem Terrier und einem Labrador, unterwegs. Zwischen dem Labrador und dem Münsterlänger gab es in der Folge Probleme, welche sich auf die Hundehalter übertrugen. Der ältere Herr wurde von dem Unbekannten Mann angegriffen, geschlagen und zu Boden geschleudert. Der äußerst aggressive Mann schlug außerdem mit einem unbekannten Gegenstand auf dem Kopf und den Oberkörper des Seniors ein. Die Familie entfernte sich mit einem dunklen Opel Kombi, vermutlich Astra, mit NOH-Kennzeichen. Der aggressive Angreifer sprach Deutsch mit niederländischem Akzent. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05903)214 bei der Polizei Emsbüren zu melden.

Aufsitzmäher brennt auf Bauernhof in Emsbüren

Emsbüren. Am Samstagnachmittag ist an der Hanwische Straße auf einem Landwirtschaftlichen Anwesen der Anbau an einem Stallungsgebäude in Brand geraten. Das Feuer war vermutlich von einem darin abgestellten Aufsitzmäher ausgegangen. Die Freiwillige Feuerwehr Emsbüren wurde um 14.53 Uhr alarmiert und rückte mit fünf Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften an. Sie löschten den Brand, bevor dieser auf die angrenzenden Gebäude übergreifen konnte. Der Aufsitzmäher wurde ein Raub der Flammen, ein Teil des in dem Schuppen gelagerten Brennholzes sowie das Gebäude wurden in Mittleidenschaft gezogen. Insgesamt war erheblicher Sachschaden entstanden.

Kleinkind bei Unfall auf der A 31 verletzt Auto fährt ungebremst in Wohnanhänger

Emsbüren. Ein 36-jähriger Fahrer eines Opels aus Esterwegen ist am Freitagnachmittag gegen 15.15 Uhr auf der Autobahn 31, kurz hinter dem Rastplatzes „Bergeler Feld West“ bei Emsbüren, in einen Wohnanhänger gefahren, mit dem ein 46-jähriger Niederländer aus Barger-Compascuum unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß gerieten beide Fahrzeuge ins Schleudern und stießen seitlich zusammen. Dabei wurde ein achtjähriges Mädchen in dem Opel verletzt und kam im Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Wohnwagen, die beiden Autos und ein im Wohnanhänger verzurrtes Motorrad wurden total beschädigt. Trümmerteile waren über rund 100 Meter verteilt. Die A 31 war zunächst in Fahrtrichtung Süden Gesperrt und es bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Lingen/Lohne. Nach einer Stunde wurde der Autoverkehr auf der Überholspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Polizei lobte ausdrücklich das Bilden einer Rettungsgasse durch die übrigen Verkehrsteilnehmer.

Unfall in Emsbüren fordert sechs Verletzte Autos stoßen frontal zusammen

Am Freitagnachmittag wurden bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 40 im Emsbürener Ortsteil Bernte eine Frau lebensgefährlich, ein Mann und zwei Jungen schwer und zwei weitere leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei war gegen 16.20 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache der von einem 63-jährigen Mann aus Lingen gefahrene Mercedes (M Klasse) mit dem VW Golf plus einer 65-jährigen Frau aus Emsbüren frontal zusammengestoßen. Dabei wurden der Mercedes-Fahrer und zwei seiner vier Insassen (12 und 13 Jahre) schwer, die beiden anderen leicht verletzt. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Alle Personen wurden bis zum Eintreffen der Rettungskräfte vorbildlich von anderen Verkehrsteilnehmern betreut. Die 65-Jährige wurde im Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, die anderen Verletzten kamen in Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Notfallseelsorger betreuten die Angehörigen und Einsatzkräfte. Die Freiwillige Feuerwehr aus Emsbüren war mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.

Probefahrt mit einem Amphibienfahrzeug fiel buchstäblich für einen Speller ins Wasser -Laut Aussage des Fahrers konnten sich alle Insassen eigenständig befreien. (VIDEO)

Foto: ES Media Spelle

Embüren– Am Sonntagabend um 17.55 Uhr wurde die Feuerwehr Emsbüren mit dem Alarmstichwort PKW im Wasser alarmiert. Zwei Erwachsene wollten mit zwei Kindern (beide 4,5 Jahre alt) mit einem Amphibienfahrzeug die Ems erkunden. Die Strömung war jedoch stärker als gedacht und so sollte es schnell wieder zurück an Land gehen. Sie fuhren mit dem Kettenfahrzeug eine Böschung hinauf und standen aufeiner Wiese. Da sie hier nicht weiterkamen und eine sogenannte Panzerstraße ganz in der Nähe war, entschlossen sie sich wieder in die Ems zurück zu fahren, um die Panzerstraße zu erreichen. Plötzlich spielten die Bremsen der Kettenfahrzeug nicht mehr mit. Das Fahrzeug drohte unkontrolliert in die Ems zu rutschen. Der Fahrzeuglenker entschloss sich daraufhin, alle Insassen umgehend aussteigen zu lassen. Während die Erwachsenen noch recht nass wurden, konnten die Kinder fast trocken an Land kommen. Sie konnten dann nur noch zusehen, wie das Gefährt in der Ems verschwand.
Die Feuerwehr Emsbüren und Taucher der DLRG Lingen wurden alarmiert und machten sich auf die Suche. Mit Booten und Tauchern konnte das Fahrzeug ausfindig gemacht werden. Ein Seil wurde angebracht und eine Seilwinde vom Feuerwehrfahzeug zog das Amphibienfahrzeug Richtung Ufer. Das Gespann brachte den Einsatzkräften jedoch kein Glück. Kurz vor dem Land riss das Seil und die Taucher mussten erneut ins Wasser und das Seil anbringen. Dann wurde das Fahrzeug an Land gezogen. Da das Amphibienfahrzeug es für Wasser ausgelegt ist, gab es keinen Austritt von Betriebsstoffen. Ob es auch noch anspringen wird, kann erst ausprobiert werden, wenn das Führerhaus wieder halbwegs trocken ist.

Flammen im Motorraum eines Oldtimers

Um 14.46 Uhr wurde die Feuerwehr Emsbüren zu einem Pkw Brand in den Doorenweg nach Listrup gerufen. Vor Ort brannte ein Volvo Oldtimer im Motorraum in voller Ausdehnung. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging vor und konnte die Flammen löschen, bevor sie sich auf das gesamte Fahrzeug ausbreiten konnten.

Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 20 Personen im Einsatz. Ebenso war ein Streifenwagen der Polizei im Einsatz.

Kurierdienstfahrer übersieht Gegenverkehr


Emsbüren. Ein 25-jähriger Kurierdienstfahrer aus Nottuln hat am Freitagmorgen auf der Grenzstraße einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Autofahrer schwer verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei wollte der 25-Jährige gegen 08.50 Uhr auf ein Firmengelände einbiegen. Dabei hat er offenbar den ihm entgegenkommenden BMW eines 44-Jährigen aus Salzbergen übersehen. Bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurde der BMW-Fahrer schwer verletzt. Er kam im Rettungswagen in das Matthiasspital nach Rheine. An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und nahm Öl sowie Kühlmittel auf. Die Grenzstraße war für rund eine Stunde gesperrt.

Feuerwehr und DLRG warnt: Eisflächen nicht betreten Kinder in Emsbüren aus dem Wasser gerettet

Emsbüren. Am Freitagnachmittag, 09.02.2018, haben gegen 16.30 Uhr vier Kinder im Alter von acht, zehn und zwölf Jahren auf einer Eisfläche an einer Überflutungsfläche im Naturschutzgebiet „Berger Keienvenn“ bei im Emsbürener Ortsteil Berge gespielt. Dabei brachen zwei Kinder ein. Dem Zehnjährigen gelang es, sich ans Ufer zu retten und seinen Vater zu holen. Bei dessen Versuch, das zehnjährige Mädchen aus dem Wasser zu retten, brach der Vater ebenfalls ein, konnte aber sein Kind erreichen. Die mittlerweile alarmierte FF Emsbüren konnte dann beide retten. Ein alarmierter Notarzt behandelte vor Ort die leichten Unterkühlungen der im Wasser gewesenen. GemBM Marco Lögering und die DRLG warnen, dass derzeit beim Betreten von natürlichen Eisflächen Lebensgefahr bestehe. Es sei zwar einige Tage sehr kalt gewesen, aber das Eis trage überhaupt noch nicht. Taucher der DLRG aus Nordhorn und Lingen konnten auf der Anfahrt zum Einsatzort abdrehen.

Kühlauflieger in Emsbüren gestohlen

Emsbüren- Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch vergangener Woche einen Kühlauflieger von einem Firmengelände an der Darwinstraße gestohlen. Offenbar durchtrennten
sie eine Diebstahlssicherung und transportierten den Anhänger mit niederländischem Kennzeichen ab. Der Gesamtschaden wird auf knapp 62000 Euro beziffert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer(05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.

30 französische Austauschschüler zu Besuch in Emsbüren

Deutsch-französischer Schüleraustausch der Liudger-Realschule

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Französische Austauschschüler besuchen gemeinsam mit Ihren deutschen Austauschpartnern das Rathaus in Emsbüren. Mit dabei: Schulleiter Hermann-Josef Pieper, die Fachlehrer Frau Schulte und Frau Hüer, zwei Kolleginnen aus Frankreich sowie Bürgermeister Bernhard Overberg.

Emsbüren. Die Liudger-Realschule in Emsbüren pflegt seit Jahren gute Verbindungen zu Schulen nach Frankreich. Jüngst organisierte die Schule einen Austausch mit dem Collège de la Source in Mouthe und hieß 30 Schülerinnen und Schüler sowie zwei begleitende Lehrerinnen für eine Woche willkommen.

Auf dem Programm des einwöchigen Austauschs standen Ausflüge zur Meyer Werft nach Papenburg, nach Münster oder zum Gartencenter Emsflower. Das Wochenende über verbrachten die Schüler bei Ihren Gastfamilien zu Hause. Auch Bürgermeister Bernhard Overberg ließ es sich nicht nehmen, alle französischen Austauschschüler gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern, zwei deutschen und zwei französischen Lehrerinnen sowie Schulleiter Hermann-Josef Pieper im Rathaus zu begrüßen.

„Die regelmäßigen Schüleraustausche mit Schulen anderer Länder sind nach wie vor sehr wichtig. Durch dieses Programm können Schüler Gleichgesinnte aus anderen Ländern kennenlernen, Meinungen austauschen, aber auch lernen, wie Menschen in anderen Ländern leben oder welche kulturellen Unterschiede es gibt“, erläutert Bürgermeister Bernhard Overberg. „Ich freue mich über das rege Interesse an den Austauschen und danke Schulleiter Hermann-Josef Pieper sowie den zwei Fachlehrinnen Frau Schulte und Frau Hüer für die hervorragende Organisation und den Einsatz, durch den jedes Jahr auf ein Neues wichtige Austausche möglich gemacht werden“, so Overberg weiter.

Neues Sozialgebäude der Firma Kleihues Stärkung des Arbeitsklimas und der Gemeinschaft

Emsbüren. Eine verbesserte Unterbringung der Mitarbeiter in einer komfortableren Arbeitsumgebung – das war das Ziel des Unternehmens Kleihues Betonbauteile GmbH & Co. KG. Bürgermeister Bernhard Overberg sowie Klaus Hofschröer aus dem Bereich Wirtschaftsförderung besuchten nun Geschäftsführer Großkopff, um sich vor Ort über den Stand der Bauarbeiten des neuen Sozialgebäudes zu informieren.

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v.l. Klaus Hofschröer, Geschäftsführer Herr Großkopff und Bürgermeister Bernhard Overberg.

Das neue Gebäude verfügt über einen großzügig geplanten Speise- und Aufenthaltsraum mit angrenzender Einbauküche, der als Rückzugsort für die tägliche Mittagspause und gemeinsames Speisen dienen soll. Dieser Raum wird zusätzlich zukünftigen Betriebsversammlungen oder Feiern genügend Platz bieten. Darüber hinaus werden ebenfalls geräumige sanitäre Anlagen mit Dusch- und Umkleidemöglichkeiten für die Angestellten installiert.

„Schon seit geraumer Zeit bestand der Wunsch nach einem Sozialtrakt“, erläutert Großkopff. „Durch den Bau haben wir die Absicht, die Mitarbeiter beider Produktionshallen in einem Sozialgebäude unterzubringen, in die Tat umgesetzt mit dem Ziel der Förderung der Gemeinschaft sowie die Stärkung des allgemeinen Arbeitsklimas“, so Großkopff weiter.

Bürgermeister Bernhard Overberg wünscht allen Beteiligten einen erfolgreichen Abschluss des Projektes und ist überzeugt davon, dass jeder in dem Unternehmen von dem neuen Gebäude profitieren wird.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit steigern Treffen der Bürgermeister von Emsbüren und Losser (NL)

Emsbüren. Seit Jahren pflegt die Gemeinde Emsbüren eine enge Gemeindepartnerschaft mit Losser in der niederländischen Region Overijssel. Mehrere jährliche Austausche, Veranstaltungen und Ehrungen gehören traditionell genauso auf den Terminplan, wie die regelmäßigen Gesprächstermine zwischen den Bürgermeistern Bernhard Overberg und Michael Sijbom.

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v.l.: Bürgermeister Michael Sijbom und Bernhard Overberg.

Anfang Dezember wurde nun in einem Treffen über die aktuelle politische Lage in beiden Gemeinden sowie in Deutschland und den Niederlanden allgemein gesprochen. Wichtigstes Thema waren hier die Maut-Überlegungen der deutschen Regierung. Ein Ausbau wäre für die Grenzregion nicht positiv und eher schädlich für eine zukünftige Zusammenarbeit beider Länder. Darüber hinaus wurden mehrere mögliche Projekte und Termine im nächsten Jahr besprochen. So werden sich die Gemeindeverwaltungen gegenseitig auf offiziellen Veranstaltungen unterstützen. Aber auch die Freiwilligen Feuerwehren der beiden Gemeinden werden bereits geknüpfte Kontakte intensivieren. Unter anderem soll ein Blick in die Ausbildung von Feuerwehrleuten in beiden Ländern gewährt werden. Lernen voneinander und Weiterentwicklung sind hier nur einige der Ziele. Weiterhin wird über einen Austausch örtlicher Kunst sowie ein gemeinsames touristisches Projekt nachgedacht.

Einladend, modern und gemütlich Umbau der Bäckerei Korte im Combi-Supermarkt Emsbüren

Emsbüren. Rechtzeitig zur Adventszeit wurde die Bäckerei-Filiale der Familie Korte im Supermarkt-Komplex Combi in Emsbüren eröffnet. Nach längerer Umbauphase freuen sich Bernhard und Iwona Korte über die neue, moderne Einrichtung des Cafés in idealer Lage. Bürgermeister Bernhard Overberg gratulierte zur Neueröffnung.

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v.l.: Iwona und Bernhard Korte mit Joseph und Bürgermeister Bernhard Overberg

„Unser Ziel war es, einen Ort zum Verweilen einzurichten, an dem sich Besucher wohl fühlen“, fasst Iwona Korte zusammen. Mit gemütlicher, trendiger Einrichtung und neuesten Techniken erinnert das am Thekenverkauf angeschlossene Café eher an ein professionelles Großstadt-Café, der Direktanschluss an den Supermarktverkauf ist kaum bemerkbar. Große, bodenlange Fenster sowie bequeme Stühle und urige Sessel unterstreichen die heimelige Atmosphäre. Während der Umbauphase wurde der Verkauf vor dem Gebäude in einem speziell umgebauten Anhänger weitergeführt. „Das war eine interessante, aber auch anstrengende Zeit für uns, wir sind froh, dass wir nun unser Ziel erreicht haben und freuen uns auf die weiteren Entwicklungen“, bestätigt Bernhard Korte.

Verabschiedung Ausschussmitglieder Soziales & Jugend Rückblick und Ausblick auf wichtige soziale Themen in Emsbüren

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Bild: Bürgermeister Bernhard Overberg mit den anwesenden Ausschussmitgliedern des Sozi-al- und Jugendausschusses Emsbüren.

Emsbüren. Die Kommunalwahl 2016 ist vorbei. Dies bringt viele Änderungen nicht nur in der Aufstellung des Gemeinderates Emsbüren mit sich, sondern auch in den untergliederten Ausschüssen. Bürgermeister Bernhard Overberg verabschiedete nun gemeinsam mit seinem allgemeinen Vertreter Ernst Müller die bisherigen Mitglieder des Ausschusses Soziales und Jugend, die seit 2011 an insgesamt 16 Sitzungen teilgenommen und über 70 Tagesordnungspunkte besprochen haben.

„Mit durchschnittlich drei Sitzungen pro Jahr gab und gibt es in Emsbüren immer eine enge Abstimmung mit allen Beteiligten in den Ausschüssen, an denen in diesem Fall nicht nur Vertreter des Gemeinderates, sondern auch Vertreter der Schulen, Kindertagesstätten, Kirchen und weiteren sozialen Einrichtungen teilnehmen“, erklärt Overberg. „So können wir stets verschiedene Sichtweisen und Ideen berücksichtigen und Konzepte umfangreich gestalten. Für das Engagement möchte ich mich an dieser Stelle bedanken“, so Overberg weiter.

Besonderen Dank sprach Overberg an Maria Hülsing aus, die seit 1991 25 Jahre lang dem Sozial- und Jugendausschuss angehörte, 15 Jahre davon als Ausschussvorsitzende. Sie wird als Gleichstellungsbeauftragte in der Gemeinde Emsbüren aktiv bleiben und hat dadurch weiterhin die Möglichkeit an Ausschüssen der Gemeindeverwaltung teilzunehmen.

Wichtige Themen der letzten Jahre waren unter anderem die Gestaltung von Seniorennachmittagen, Fördermaßnahmen im Bereich Jugend, die erfolgreiche Organisation des Bürgerbusses, wichtige Sanierungs- und Umbauvorhaben in den Kindertagesstätten sowie die Entwicklung von Kindergartenplätzen.

Im Bereich der Kindertagesstätten ist es der Gemeinde Emsbüren bisher stets gelungen, Nachfragenden einen Platz in Wohnortnähe anzubieten. Es zeichnet sich jedoch bereits ein möglicher Mangel an Plätzen in der Zukunft ab. „Da die Nachfrage nicht konkret berechnet werden kann, erstellt die Gemeindeverwaltung nun verschiedene Szenarien sowie entsprechende Konzepte, damit wir uns auch in Zukunft der Nachfrage anpassen können“, erläutert Ernst Müller.

Ein weiteres Thema sind die notwendigen Maßnahmen in den Bereichen Zuwanderung, Flucht und Asyl. Zurzeit leben 248 Flüchtlinge in Emsbüren, von denen bislang 98 anerkannt wurden. Die Betreuung aller Flüchtlinge ist durch Mithilfe sozialer Organisationen gewährleistet. Die Herausforderung besteht nun darin, Zugang zu den Bildungseinrichtungen und weiteren sozialen Einrichtungen zu ermöglichen. „Es ist schwierig vorherzusagen, wie sich der Familiennachzug und somit auch die Notwendigkeit von zusätzlichen Plätzen in Bildungs- und Sozialeinrichtungen entwickeln wird“, informiert Ernst Müller.