Jetzt ist es offiziell Schulen und Kitas in ganz Niedersachsen schließen ab Montag

Niedersachsen schließt als nächstes Bundesland wegen der Ausbreitung des Coronavirus und als Sicherheitsmaßnahme alle Schulen und KITAS!

 

Die Schließung soll zunächst bis zum 30. März dauern, dann beginnen in Niedersachsen die Osterferien. Das bedeutet, dass die niedersächsischen Schülerinnen, Schüler  und Kindergartenkinder frühestens am 18. April wieder zur Schule und Kita gehen können …..sofern der Krisenstab der Landesregierung die Schul- und Kitaschließungen nicht verlängert.

Für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge soll eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden. Auch in Kindertagesstätten können Notgruppen gebildet werden. Diese Notbetreuung soll in kleinen Gruppen stattfinden und auf das notwendige Maß begrenzt werden.

Wir halten euch auf dem laufenden.

Lünner Haushalt sieht viele Investitionen vor

Lünne – Der Rat der Gemeinde Lünne hat den Haushaltsplan 2020 beschlossen. Für die umfangreichen Investitionen ist eine Kreditaufnahme vorgesehen.

Der Haushaltsplan 2020 der Gemeinde Lünne sieht erhebliche Investitionen vor, wie beispielsweise die Erschließung eines neuen Wohngebietes, notwendige Brückensanierungen oder im Bereich des Wirtschaftswegebaus. Nach den Worten von Stefan Sändker, Dezernent für Innere Dienste der Samtgemeindeverwaltung, sollen sich die Auszahlungen für Investitionen auf rund 1,975 Millionen Euro belaufen. Diesen stehen Einzahlungen für Investitionen in Form von Zuschüssen gegenüber in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. „Die Gemeinde Lünne ist seit 2004 schuldenfrei. In diesem Jahr wird für die Durchführung dieser erheblichen Investitionen eine Kreditaufnahme von 682.600 Euro erforderlich sein“, stellte Sändker das Zahlenwerk in der Sitzung vor. Der Gesamtergebnishaushalt, der die Aufwendungen und Erträge umfasst, kann mit Entnahmen aus der Überschussrücklage in Höhe von 121.000 Euro ausgeglichen. „Der Haushaltsplan steht auf soliden Füßen und ermöglicht verantwortungsvolle Investitionen, die eine gesunde Weiterentwicklung ermöglichen“, kommentierte Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann den Finanzrahmen. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes hob hervor, dass insbesondere Investitionen in Wohnbaugebiet zur Sicherung der Lebensqualität beitragen. Ähnlich äußerte sich auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wintermann und unterstrich die Notwendigkeit der Ausweisung von Gewerbe- und Wohnbauflächen. Seitens der Lünner Liste erklärte Fraktionsvorsitzender Oliver Nefe, dass eine Kreditaufnahme für wichtige Aufgaben notwendig sei. Doch der auf vier Jahre aufgeteilte Zuschuss für das Diözesanzentrum St. Georg werde seitens der Lünner Liste als zu hoch angesehen. Schließlich wurde der Haushaltsplan mit der Stimmenmehrheit der CDU-Fraktion beschlossen. Beide Fraktionen wünschten sich für die Zukunft weiterhin eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Gottesdienst in plattdeutscher Sprache in Lünne

„Denn datoo bin ih uproop“, heißt es auf dem Liederzettel für eine besondere Heilige Messe, die in St. Vitus, Lünne am Sonntag, 26.01. um 10:30 Uhr gefeiert wird. Der Gottesdienst findet in plattdeutscher Sprache statt. 

Der Vers stammt aus dem ersten Petrusbrief (1 Petr 2,21) und macht deutlich, dass die Nachfolge Jesu auf ganz verschiedene Weise erfolgen kann.

„Der Vorschlag, eine Heilige Messe in plattdeutscher Sprache zu feiern, ist im Pfarrgemeinderat entstanden“, sagt Pastoralreferent und Pastoraler Koordinator Dominik Witte. Damit verbunden war die Schwierigkeit, einen Priester zu finden, der dem Plattdeutschen insoweit mächtig ist, dass er die Sprache frei und ohne zu sehr abzulesen, sprechen kann. Da die fünf Priester, die in der Pfarreiengemeinschaft Spelle mit den Kirchorten Spelle, Schapen, Lünne und Venhaus tätig sind, das Plattdeutsche nicht als Muttersprache sprechen und der Gottesdienst keine Theateraufführung werden sollte, musste eine Alternative gefunden werden: Jürgen Krallmann, Pfarrer in Freren, sagte gerne zu.

Der gebürtige Heeder ist mit der Sprache vertraut, auch wenn der aus dem nördlichen Emsland stammende Priester, kein perfektes südemsländisches Plattdeusch spricht, wie er selbst sagt.

„Das Plattdeutsche ist eine herzliche und direkte Sprache und wir dürfen mit Gott einfach und gradlinig sprechen“, sagt Witte, der selbst mit dem Plattdeutschen aufgewachsen ist, es aber nicht aktiv sprechen kann.

In der Vorbereitung auf den Gottesdienst mussten einige Texte übersetzt werden. Besonders die liturgischen Antworten der Gemeinde, die in jedem Gottesdienst normalerweise auswendig gesprochen werden, sind auf dem Liederzettel vermerkt, damit der Dialog zwischen Vorsteher und Gemeinde funktionieren kann. Denn auch wenn die plattdeutsche Sprache in früheren Zeiten die Umgangssprache zuhause und im Dorf war, ist die Liturgie auf plattdeutsch etwas völlig Ungewohntes und eine kleine Herausforderung für die Lektoren und die Mitfeiernden.

Einige Lieder, die Schriftlesungen, die Predigt und die Fürbitten werden plattdeutsch gesprochen und gesungen. Das kirchlich genormte Hochgebet mit seinen theologisch anspruchsvollen Formulierungen lässt sich laut Krallmann nur schwer ins Plattdeutsche übertragen, weshalb er es auf Hochdeutsch beten wird, um den vollständigen Sinn zu erhalten.

Die ersten Reaktionen auf die Planungen im Pfarrgemeinderat sind positiv und so hoffen die Pfarrgemeinderäte auf eine große Gottesdienstgemeinde aus dem eigenen Ort und auf Gäste aus der Region.

Die Freiwillige Feuerwehr Lünne hat auf Wunsch der Grundschule Lünne eine Alarmübung durchgeführt.

 

Lünne- Nach auslösen des Feueralarms wurden alle Schüler und Schülerinnen durch die Lehrerinnen der Grundschule innerhalb kürzester Zeit aus dem Gebäude evakuiert und die Feuerwehr eilte mit drei Fahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle. Die Schulkinder konnten vom Sammelplatz aus beobachten, wie die Feuerwehrmänner die Wasserversorgung aufgebaut haben, die Schule „gelöscht“ und das Gebäude von den Kameraden unter Atemschutz durchsucht wurde.

Im Anschluss an die Übung haben sich die Schulkinder die Feuerwehrfahrzeuge angeschaut und durften sogar im neuen LF10 Probe sitzen. Auch anhand dieses Fahrzeugs wurden die Kinder für den „toten Winkel“ eines LKW sensibilisiert. Der „tote Winkel“ ist der Bereich neben dem Fahrzeug, der vom Fahrer nicht durch die Scheibe oder den Spiegel eingesehen werden kann. Häufig passieren hier schwere Unfälle zwischen Radfahrern und Lastkraftwagen. Die Kinder konnten selber feststellen, wie groß dieser Bereich bei einem LKW tatsächlich ist und wo sie mit ihren Fahrrädern stehen müssen, damit der Fahrer sie sehen kann.

Nachdem die Kinder wieder in die warmen Klassenräume zurückgekehrt sind, wurde ihnen anhand eines Brandhaus-Simulators erklärt, wie sich der Rauch in einem Haus im Falles eines Brandes verteilt und wie sie sich dann zu verhalten haben. Im Anschluss daran kamen zwei Kameraden mit Atemschutzgeräten in die Klassenräume, um den Kindern zu zeigen, dass die Männer mit den großen Masken und bedrohlichen Atemgeräuschen ganz einfache Feuerwehrmänner sind, die im Notfall die Kinder retten wollen und diese keine Angst vor ihnen haben müssen.“

Gemütlicher Weihnachtsmarkt im Schatten der St.-Vitus-Kirche

Lünne- Im Schatten der St.-Vitus-Kirche in Lünne findet am 2. Adventssonntag, 08. Dezember 2019, der Lünner Weihnachtsmarkt statt. Schon zum 31. Mal haben engagierte Mitglieder der Kolpingsfamilie Lünne ehrenamtlich die Organisation übernommen.

Foto: Reinhard Poppenborg

Bereits am Vorabend des Weihnachtsmarktes, Samstag, 07. Dezember 2019, wird nach der Abendmesse ab 19:30 Uhr zur Glühweinprobe auf dem Kolping-Platz eingeladen. Zeitgleich lädt der Heimatverein ins Haus Schmeing ein. Dort liest Bärbel Räder wieder Geschichten und Gedichte unter dem Motto „Winterliches zu Weihnachten“ am Herdfeuer in der alten Küche. Am Sonntag lockt dann der Weihnachtsmarkt wieder mit dem bekannt hochwertigen Programm. So laden um 14:00 Uhr die Chöre aus Lünne (Spatzenchor, Kinderchor, Jugendchor „Vocals“ und „Staccato“) zu einer musikalischen Einstimmung in die St.-Vitus-Kirche ein. Gleichzeitig beginnt auf dem Kolping-Platz im idyllischen Dorfkern der Weihnachtsmarkt sowie im Jugendheim eine Handarbeitsausstellung. Hier lassen sich Weihnachtsgeschenke und Aufmerksamkeiten der besonderen Art entdecken, wie zum Beispiel Deko-Ideen, Holzartikel. Fensterschmuck oder leckere Kräuterbonbons. Ab 14:30 Uhr wird eine große Verlosung stattfinden und im Saal Wulfekotte Kaffee und Kuchen angeboten. Weitere Stärkung versprechen die vielen Leckereien, wie Waffeln, Reibekuchen, Pusztapfanne, Backfisch, heißer Kakao und natürlich heißer Glühwein. Der Musikverein Beesten/Lünne sorgt ab 16:00 Uhr für weihnachtliche Klänge. So können sich die Besucher des Lünner Weihnachtsmarktes von der gemütlichen Atmosphäre anstecken lassen und gesellige Stunden mit der Familie oder Freunden verbringen. Auch die Kleinen werden begeistert sein vom beschaulichen Lünner Weihnachtsmarkt mit seinem besonderen Flair: Ab 15:00 Uhr fährt eine Kindereisenbahn durch den Dorfkern. Für funkelnde Augen und große Aufregung bei den Kindern wird gegen 17:30 Uhr die Ankunft des Nikolauses sorgen. Gemeinsam mit seinem Gefährten Knecht Ruprecht wird er mit dem Boot über die Große Aa nach Lünne kommen und von den Kindern an der Brücke am Lünner Damm abgeholt, um ihn mit einem Umzug um die Kirche zum Kolping-Platz zu begleiten. Wie in jedem Jahr, wird die Kolpingsfamilie Lünne den gesamten Reinerlös des Weihnachtsmarkets für einen guten Zweck spenden.
Foto: Reinhard Poppenborg

Neues Umkleidegebäude auf Lünner Sportplatz eingeweiht

Lünne- Der festliche Bogen am Eingang, den der Fastabend Aaschleife zur offiziellen Einweihung gebunden hat, verdeutlicht die Freude über die Einweihung des neuen Umkleidegebäudes des Sportvereins Blau-Weiß Lünne. Nach zweijähriger Planungs- und Bauphase wurde das Gebäude mit zahlreichen Ehrengästen offiziell eingeweiht und kirchlich gesegnet.

Architekt Ulrich Wolbeck, Nina Krummen und Michelle Zinn (3. von links ff) vom Architekturbüro WBR Wolbeck bei der Schlüsselübergabe an Michael Oldenburg, Vorsitzender Blau-Weiß Lünne, (links) und Christian Heskamp , Kassenwart Blau-Weiß Lünne.

Mit einem neuen Umkleidegebäude auf dem Sportplatz „Aa-Schleife“ in Lünne wurden die Rahmenbedingungen für die Sportlerinnen und Sportler stark verbessert. Das Gebäude beinhaltet Umkleidekabinen, Sanitäranlagen und einen Schulungsraum. „Mit der Fertigstellung des neuen Umkleidegebäudes geht ein lang gehegter Wunsch endlich in Erfüllung“, dankte Michael Oldenburg, Vorsitzender des Sportvereins Blau-Weiß Lünne, allen, die das Projekt möglich gemacht haben. Denn die vorhandenen Umkleidekabinen würden für den regen Sportbetrieb auf dem Gelände nicht ausreichen. Bereits im Jahr 2017 seien daher die Planungen zum Neubau begonnen worden und nun nach acht-monatiger Bauzeit endlich fertiggestellt. Die Gesamtkosten von rd. 460.000 Euro wurden vom Kreissportbund Emsland, vom Landkreis Emsland sowie von der Gemeinde Lünne finanziell unterstützt. „Neben finanziellen Mitteln des Vereins haben engagierte Vereinsmitglieder rund 1.100 Stunden ehrenamtliche Eigenleistung erbracht“, betonte Oldenburg und dankte besonders den Mitgliedern des Bauausschusses, die die Planung intensiv begleitet hätten, sowie Christian Heskamp, Andreas Hüttner und Frank Schröder, die einen Großteil der Stunden geleistet hätten. Dank galt darüber hinaus dem Architekten Ulrich Wolbeck sowie dessen Mitarbeiterinnen Nina Krummen und Michelle Zinn vom Architekturbüro WBR Wolbeck sowie den bauausführenden Firmen für die gute Zusammenarbeit und der Samtgemeinde Spelle für die starke Unterstützung.

Ein festlicher Bogen begrüßte die Gäste zur Einweihung des neuen Umkleidegebäudes des Sportvereins Blau-Weiß Lünne.

Magdalena Wilmes, Bürgermeisterin und Kreistagsabgeordnete, überbrachte Glückwünsche sowohl der Gemeinde Lünne als auch des Landkreises Emsland und hob die Bedeutung der Jugendarbeit im Sportverein hervor: „Hier lernen unsere Jugendlichen wichtige Werte wie Fairness und Teamgeist.“ Walter Greve vom Kreissportbund beglückwünschte den Verein zum schönen neuen Gebäude und war überzeugt, dass der Zuschuss des Kreissportbundes hier gut angelegt sei. Nach einem Wortgottesdienst stellten Pater Joshy von der katholischen Kirchengemeinde und Pastor Joachim Korporal von der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde das Gebäude unter den kirchlichen Segen. Architekt Dipl.-Ing. Ulrich Wolbeck wies bei der Schlüsselübergabe darauf hin, dass sechs Gewerke durch Firmen aus der Samtgemeinde Spelle ausgeführt worden seien. Der Sportverein Blau-Weiß Lünne betreibt vier Sparten und zählt 640 Mitglieder. Das Sportgelände umfasst zwei Fußballplätze, zwei Tennisplätze und zwei Beach-Volleyballfelder.

Motorradfahrer aus Bochum bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Update: Der 63-Jährige Motorradfahrer verstarb am Abend im Krankenhaus.

Lünne. In akuter Lebensgefahr schwebt ein Motorradfahrer aus Bochum, der am Sonntagnachmittag auf der B 70 zwischen Lingen und Rheine verunglückt ist. Nach Angaben der Polizei war der 63-Jährige Westfale gegen 11.10 Uhr in Lünne mit seiner Yamaha auf der B 70 in Richtung Lingen unterwegs. Ein aus der Messingener Straße auf die B 70 einbiegender 68-jähriger Fahrer eines Renault SUV aus dem Raum Grünberg im Landkreis Gießen hat offensichtlich das Motorrad übersehen und es kam zum Zusammenstoß. Dabei zog sich der Bochumer die lebensgefährlichen Verletzungen zu. Er kam unter Reanimationsbedingungen im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Hier ist der Mann dann am Abend an seinen schweren Verletzung gestorben. Der Renault-Fahrer und seine 65-jährige Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon. An dem Motorrad war Totalschaden und an dem Renault erheblicher Sachschaden entstanden Die Polizei bemängelt das Verhalten einiger ist

Die katholische Kirchengemeinde St. Vitus, Lünne lädt unter dem Motto „Kommt und feiert!“ am Sonntag, 09.09. zu einem Glaubensfest ein.

In den letzten Wochen und Monaten hatten die vielen Vereine und Verbände in Lünne ihr buntes und lebendiges Dorfleben mehrfach vor der Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ unter Beweis gestellt und sich bis zur Landeseben erfolgreich durchgesetzt.

Jetzt lädt der Pfarrgemeinderat zusammen mit vielen Beteiligten zum Pfarrfest der Kirchengemeinde ein. „Eine großartige Leistung, dass die Lünner sich innerhalb kurzer Zeit wieder so stark für das Leben im Dorf und rund um die Kirche engagieren“, sagt Pastoralreferent Dominik Witte und erkennt den Einsatz der vielen Ehrenamtlicher an.

Nach dem Festgottesdienst um 14 Uhr in der St.-Vitus-Kirche, der von allen fünf Lünner Chören musikalisch mitgestaltet wird, öffnen rund um das Haus Schmeing gegenüber der Kirche diverse  Stände, um ihre Waren wie Liköre und andere Leckereien zu verkaufen. Die kfd Lünne (Katholische Frauengemeinschaft) kümmert sich um ein reich aufgestelltes Buffet mit selbstgebackenen Kuchen, zu dem selbstverständlich auch Kaffee und Tee gereicht werden. Andere Vereine wie der Kolping betreiben eine Rollbahn und versprechen eine Menge Spaß für Groß und Klein. Die Verlosung, eine der Attraktionen, wird schon seit langer Zeit intensiv vorbereitet. Lohnenswerte Hauptpreise winken.

Außerdem gibt es wieder ein Schätzspiel, das mit den Hauptamtlichen des pastoralen Teams zu tun hat. In den vergangenen Jahren musste beispielsweise das Gesamtkörpergewicht aller Mitarbeiter geschätzt werden. Um welche Zahl es dieses Mal geht, will Witte noch nicht verraten.

Da am zweiten Sonntag im September jedes Jahr der Tag des offenen Denkmals ist, öffnet der Heimatverein Lünne an diesem Tag das alte Müllerhaus „Haus Schmeing“ aus dem Jahr 1837 und zeigt in der Luther-Ausstellung Wissenswertes rund um die Reformation. Außerdem gibt es ein Kinderquiz zum Rätseln über längst vergangene Zeiten in Lünne.

Wohin der Erlös des Pfarrfests geht, entscheidet der Pfarrgemeinderat traditionell nach Abzug aller Kosten und der Endabrechnung. In der Vergangenheit wurden soziale, caritative und kirchliche Ziele in Lünne und der Umgebung unterstützt. „Das wird dieses Mal auch wieder so sein“, sichert Witte zu. Gleichzeitig sei bei einem solchen Glaubensfest jedoch die gute Gemeinschaft ein ebenso bedeutender Wert.

Das Lünner Pfarrfest steht im Rahmen des Jahresprogramms „Kommt und seht!“. Mit diesem Satz lädt Jesus seine ersten Jünger ein. Davon ausgehend, gab es in den letzten Monaten mehrere Veranstaltungen unter der Überschrift „Kommt und hört, pilgert, lacht, entdeckt, ruht aus…“. Nun laden alle Involvierten ein: „Kommt und feiert!“.

Witte hofft gemeinsam mit ihnen auf gutes Wetter, damit das Pfarrfest nicht nur viele Gäste anlockt, sondern auch das eine oder andere Getränk bei spätsommerlichen Temperaturen getrunken wird, um den Erlös zu vergrößern.

Touristisches Angebot in Lünne aufgewertet

Lünne – Zum Radfahren im Liegen lädt das Geschäft „Etrike-Emsland“ ab sofort in Lünne an der Lingener Straße 13 ein. Die Inhaberin Katrin Cichos eröffnete vor kurzem die Türen der neuen Anlaufstelle für alle Natur- und Radfahrliebhaber.

Losradeln und Entspannen lautet die Devise. Die motorunterstützenden Dreiräder, und für sportliche ambitionierte Radler auch ohne elektrischem Antrieb, sind optimal dafür geeignet das Radwegenetz im südlichen Emsland zu erkunden. „Liegetrikes sind für uns eine zeitgemäße und umweltbewusste Alternative zum Automobil und gleichzeitig ermöglicht es eine aktive und erlebnisreiche Freizeitgestaltung für jede Altersgruppe“, erklärte Cichos. Die Angebotspalette der Räder von verschiedenen Marken stehen zur Vermietung aber auch zum Kauf in den Geschäftsräumen zur Verfügung. „Wir informieren gerne über die jeweiligen Unterschiede der einzelnen Modelle. Eine Probefahrt ist selbstverständlich mit inbegriffen“, ergänzte Cichos. Geöffnet hat das Geschäft mittwochs und freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr. „Wir freuen uns sehr, dass sie sich für die Gemeinde Lünne entschieden haben. Besonders im touristischen Bereich sind neue Angebote enorm wichtig. Etrike-Emsland ist in diesem Bereich die einzige Anlaufstelle im Landkreis Emsland“, gratulierten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes zur Neueröffnung. Im Internet www.etrike-emsland.de stehen weitere Informationen zur Verfügung. Ebenso ist eine telefonische Beratung unter 05906 9663036 oder per Mail info@etrike-emsland.de möglich.

BU: Viel Erfolg für die Zukunft und frohes Radeln wünschten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) den Eheleuten Katrin und Mike Cichos.

Messinger Beachvolleyballturnier ein voller Erfolg.

Das Beachvolleyball-Turnier der KLJB und Jugendfeuerwehr Messingen hat sich am vergangenen Wochenende wieder einmal als echter Volltreffer erwiesen. 72 Mannschaften und damit rund 600 ambitionierte Sportler stellten bei der 18. Auflage ihr Können unter Beweis und sorgten für ein restlos begeistertes Organisationsteams. Alle Startplätze für das emslandweit größte Hobbyturnier waren bereits im Juli innerhalb von zwei Stunden an Cliquen, Stammtische, Vereine oder Gruppen vergeben worden. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt. Nicht nur, dass die Altersspanne von 16 bis 50 Jahre reichte. Weitere Anreisen wurden nicht gescheut. So bekam das Team Beach Creatures Reunion aus Fürstenau es mit dem Titelverteidiger den Grasshoppers aus Bielefeld, die shizzle dizzle aus Lingen mit den Landfrauen und -Männer aus Osterbrock, die Bockholter Bude mit den Cobra’s mit Ohren aus Langen, die Beachies aus Hopsten mit den Windhunde aus Beesten oder die Wildcats aus Baccum mit dem Team Nordhorn zu tun. Zudem ließen sich die Teams wieder einiges beim Outfit einfallen. Den Best-Dressed-Award für das bestaussehenste Team gewann am Ende die im Sesamstraßenkostüm angetretene Mannschaft Sestrammstraße aus Haselünne.

Aufgrund des sehr guten Sommerwetters sprangen gleich ganze Teams in die aus Strohballen gebaute Badebucht und hatten dort ein spritzig-nasses Vergnügen. Im Rahmenprogramm sorgte u. a. die AOK Lingen mit einem eigenen Spielestand für gute Unterhaltung. Gebeacht wurde in gemischten Teams mit maximal sechs Personen im Modus „Jeder gegen jeden“ mit 12 Vorrundengruppen. Die besten 32 Teams qualifizierten sich für die Finalrunden und zeigten hier sportliche Höchstleistungen mit fantastischen Ballwechseln. Sportlich wurde von Beginn an deutlich, dass das spielerische Niveau von Jahr zu Jahr zunimmt und die Spiele zusehends spannender werden. Am Ende gewannen im Spiel um Platz drei die Bierkönige 3.0 aus Osnabrück gegenüber dem Team M&M&M&M&M&M&M aus Rheine. Der Messinger Turnbeutelclub (TBC) & Friends und die SpVg Scheiterhaufen 80 aus Laggenbeck kämpften in diesem Jahr um den Sieg. Während der TBC zu der Mannschaft mit den ältesten Turnierteilnehmern gehörte, hat der Ibbenbürener „Haufen“ auch in den letzten teils mit veränderter Besetzung erfolgreich am Turnier teilgenommen.

Trotz sensationeller Flugeinlagen, sehenswerten Ballaufschlägen und einer Menge aufgewirbelten Strandsand unterlag im Finalspiel der TBC der SpVg Scheiterhaufen 80. Mit zwei gewonnen Sätzen konnten die Laggenbecker nicht nur einen Pokal und eine Urkunde, sondern auch den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Zusätzlich erhielten die Teams attraktive und von der AOK Lingen und Leder Raberg gesponserte Sachpreise.

Und weil es gute Tradition ist, dass es in Messingen keine wirklichen Verlierer gibt, erhielt die Frauenmannschaft SCSV Damen aus Spelle den Lucky-Loser-Pokal für die wenigsten Punkte im Turnier.

„Es war wieder ein buntes Spektakel und eine grandiose Sportveranstaltung mit ganz viel Spaß und Sommerfeeling. Der weiterhin enorme Zulauf und die vielen positiven Rückmeldungen von unseren Gästen während des Turniers motiviert das 22-köpfige Organisationsteam. Einem Turnier im nächsten Jahr am 17.08.2019 steht nichts im Weg.“ betonte Klaus Smit als Sprecher der beiden Messinger Jugendverbände.

Fotos von der gelungenen Veranstaltung sind unter

www.beachvolleyballmessingen.beepworld.de zu finden.

Gemeinde Lünne unterstützt Mietwohnungsbau im zukünftigem Wohngebiet „Nördlich der Drosselgasse“

Voraussichtlich im Herbst 2018 wird die Gemeinde Lünne ein neues Wohnbaugebiet an der Straße „Auf der Brinkwehr“
im Bereich der „Drosselgasse“ erschließen. Derzeit wird ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt. Es entstehen ca. 10 Baugrundstücke. Die Größen der zukünftigen Bauplätze belaufen sich zwischen 560 qm und 750 qm. Die Gemeinde Lünne möchte mit der Ausweisung des neuen Baugebietes insbesondere den Mietwohnungsbau unterstützen und ermöglicht daher auf den Grundstücken im nördlichen Bereich des Plangebietes eine zweigeschossige Bauweise.

Interessenten können sich mit der Samtgemeindeverwaltungin Spelle (Frau Laarmann, Tel. 05977/93744, E-Mail: laarmann@spelle.de) in Verbindung setzen.

Gleich zweimal schlugen Einbrecher in Lünne zu

Lünne- Nach ersten Informationen wurde bei der Firma Fromme Leidenschaft für Bad und Küche ein Mercedes Sprinter gestohlen. Nach ersten Vermutungen wurde der Mercedes Sprinter dann bei einem weiteren Einbruch bei der Firma Arbeitsschutz Knudsen auch in Lünne dazu benutzt Arbeitskleidung von den Marken COFRA, MASCOT und UVEX zu erbeuten.

Beide Geschädigten bitten um mithilfe!

Wer hat den Mercedes Sprinter mit der blauen Aufschrift Fromme mit dem Kennzeichen EL F 1448 gesehen.

Und wo wurde Kleidung von den Marken COFRA, MASCOT und UVEX angeboten.

Hinweise bitte an die Polizei Spelle unter 05977 / 92921150

Neue Lünne-App unterstützt bei Terminkoordination

Lünne – Dank der neuen „Lünne-App“ sind die Termine der Vereine und Verbände in Lünne ab sofort auf einem Blick aktuell einsehbar. Die App ist sowohl für Android- als auch für Apple-Geräte verfügbar.

Immer aktuell und schnell griffbereit: Zur besseren Koordinierung der Termine steht den Lünner Vereinen, Verbänden und Organisationen seit kurzem die „Lünne-App“ zur Verfügung. Auf einem Blick werden hier anschaulich alle Termine des Ortes angezeigt – und das stets ganz aktuell und überall verfügbar. Dabei lassen sich unterschiedliche Ansichten auswählen und Termine selektieren. So lassen sich wahlweise alle Termine gleichzeitig anzeigen oder nur von ausgewählten Vereinen und Gruppen. „Die Vereine und Verbände sorgen für ein lebendiges Leben in unserer Gemeinde. Die Lünne-App ist ein tolles Instrument, um die Vielzahl der Aktionen aufeinander abzustimmen und Termine unkompliziert bekannt zu machen“, freuten sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes über diese Innovation und dankten allen, die an der Entwicklung der App mitgearbeitet haben, insbesondere auch dem Verein für Handel, Handwerk, Gewerbe und Touristik eV. für die Übernahme der Finanzierung. Entstanden ist die Idee im Rahmen des Dialog- und Beteiligungsprozess „Dorfdialog“, an dem viele Lünnerinnen und Lünner die Zukunft des Ortes in den Blick genommen haben. Ein eigens gegründeter Arbeitskreis bestehend aus Bernd Burrichter, Martin Schröder, Markus Wilbers, Niklas Hüvet und Stefan Holtkötter (Samtgemeinde Spelle) hat sich die Vorbereitung der App auf die Fahnen geschrieben und für eine reibungslose Einführung gesorgt. Die technische Programmierung erfolgte durch Frank Reiling, Inhaber des Unternehmens Solution-XL aus Lingen-Bramsche. Neben einem digitalen Kalender enthält die Smartphone-App auch die Möglichkeit, sich im Bereich Aktuelles zu informieren oder das „Lünner Wochenblatt“ abzurufen. Die App ist sowohl im Google Play Store als auch im App-Store kostenlos erhältlich. Über die Homepage www.luenne-app.de werden Hinweise zur Bedienung gegeben.

Anlieger pflanzen 35 Bäume

Lünne – Insgesamt 35 Obstbäume haben verschiedene Anwohner im Lünner Ortsteil Heitel gepflanzt. Damit wird nicht nur ein positiver Beitrag zum Ortsbild geleistet sondern auch wichtiger Lebensraum und Nahrung für Tiere geschaffen – und zudem sind zur Erntezeit leckere Früchte zu erwarten.

Obstbäume erfreuen im Frühjahr durch ihre Blütenpracht und sorgen im Herbst für leckeres Obst. Darüber hinaus bieten sie Nahrung und Lebensraum für Tiere. „Bäume haben viele positive Effekte. Daher danke ich allen, die sich an dieser Gemeinschaftsaktion beteiligen, denn hiervon profitiert nicht nur die Tierwelt sondern auf vielfältige Weise auch wir Menschen“, würdigte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Einsatz der Heiteler Bürgerinnen und Bürger. Nicht nur angesichts der Ortsbildverschönerung sondern insbesondere auch vor dem Hintergrund der Diskussion um Bienen- und Insektensterben sei das Pflanzen der Obstbäume sehr zu begrüßen. Um vermehrt Bürgerinnen und Bürger anzuspornen, umweltfördernde Projekte dieser Art in Angriff zu nehmen, fördert die Gemeinde Lünne das Anpflanzen von Blühflächen oder Obstbäumen der „alten Sorten“. Interessierte können sich mit Stefan Lohaus, Leiter des Fachbereichs Bauen, Planung und Umwelt bei der Samtgemeinde Spelle, in Verbindung setzen. Tel. 05977 937-470, E-Mail: lohaus@spelle.de.

„Kein unkonventionelles Fracking in Niedersachsen“

Landtagsabgeordneter Fühner spricht mit Umweltpolitiker Bäumer über Fracking

Hannover. In der letzten Woche hat die Interessensgemeinschaft „Schönes Lünne“ Kritik und Befürchtungen dahingehend geäußert, dass unkonventionelles Fracking zu Testzwecken und Probebohrungen erlaubt werden soll. Dies nahm der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner zum Anlass und sprach die Bedenken und Sorgen bei den CDU-Politikern Martin Bäumer und Bernd Althusmann deutlich an, die mit dem Fracking verbunden sind offen an. Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Martin Bäumer teilte die Sorgen und machte deutlich, dass sich an der politischen Position der Landesregierung nichts geändert habe und man auch weiterhin gegen das unkonventionelle Fracking sei.

„Die möglichen Gefahren für die Umwelt und vor allem das Grundwasser nehmen wir sehr ernst. Deshalb wird es mit der aktuellen Landesregierung auch kein unkonventionelles Fracking in Niedersachsen geben“, so Fühner. Auch Wirtschaftsminister Bernd Althusmann machte im Landtag deutlich, dass die Aufregung nicht nötig sei: „Keiner möchte unkonventionelles Fracking in Niedersachsen.“ Es liege im Übrigen auch kein Antrag eines Erdgasunternehmens vor.

In Lünne sollen zehn Baugrundstücke entstehen

Lünne – Nach dem Willen des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses soll in der Gemeinde Lünne ein neues Baugebiet ausgewiesen werden. Ferner wurden im Rahmen einer Artenschutzinitiative „Lünne blüht auf“ Maßnahmen zur Stärkung der Natur diskutiert.

Die Nachfrage nach Baugrundstücken hat in der Gemeinde Lünne im vergangenen Jahr einen regelrechten Boom erfahren. Um auch weiterhin jungen Menschen einen Bauplatz anbieten zu können, wird aktuell der Bebauungsplan Nr. 33 „Nördlich der Drosselgasse“ aufgestellt. Nach Darstellung des Ausschussvorsitzenden Norbert Hüsing sollen insgesamt zehn Baugrundstücke entstehen. „Ein steigender Bedarf an kleineren Wohnungen für Singles oder ältere Menschen in Lünne ist feststellbar. Um diese Nachfrage zu decken, sollen im nördlichen Bereich des neuen Gebietes Mehrfamilienhäuser ermöglicht werden“, berichtete Bürgermeisterin Magdalena Wilmes. Nach Abschluss des Bauleitplanverfahrens soll im Herbst 2018 mit der Erschließung des Gebietes begonnen werden. In einem weiteren Tagesordnungspunkt stellte Markus Rolink den durch die Fraktion „Lünner Liste“ eingebrachten Antrag zur Artenschutzinitiative „Lünne blüht auf“ vor. Ein vielfältiges Maßnahmenbündel soll dazu beitragen, in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Lebenswelt von Insekten und eine naturnahe Gestaltung von Flächen weiter zu steigern. „Viele der dargestellten Initiativen wurden im Prinzip bereits umgesetzt, wie beispielsweise das Mähen der Wegeseitengräben außerhalb der Brut- und Setzzeiten“, erklärte Wilmes. Dennoch soll die Initiative nach einstimmigem Votum nach Möglichkeit intensiver fokussiert werden.