Borussia Mönchengladbach in Lünne

Lünne – Die Traditionself des Fußballbundesligisten Borussia Mönchengladbach, die „Weisweiler-Elf“, gastiert am Samstag, 11. Juli 2015, zu einem Freundschaftsspiel gegen eine Altherren/Altliga-Samtgemeinde-Auswahl auf dem Sportplatz „Aa-Schleife“ in Lünne.

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Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Hubert Schliemer, Vorstandsmitglied Fanclub, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, BW Lünne-Vorsitzender Michael Oldenburg und Daniel Schulte, Vorsitzender Fanclub, freuen sich auf das Gastspiel der „Weisweiler-Elf“ in Lünne

Die Ex-Profis folgen damit einer Einladung des Borussen-Fanclubs „Lünner Bökelberg“, der mit seinen inzwischen 66 Mitgliedern im Alter zwischen 1 und 70 Jahren anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums die Veranstaltung mit Untersützung des SV Blau-Weiß Lünne organisiert. Anstoß der 2 x 40-minütigen Partie ist um 16.00 Uhr. Durch die Unterstützung zahlreicher Unternehmen und Sponsoren – wofür sich Fanclub und Sportverein ausdrücklich bedanken – ist der Eintritt zu diesem sportlichen Highlight frei. Freiwillige Eintrittsspenden werden vor Ort gerne entgegen genommen. Ein potenzieller Überschuss dieser Veranstaltung wird gemeinnützigen Einrichtungen gespendet. Nach dem Spiel besteht sicherlich noch die Möglichkeit für die Zuschauer, mit den Ex-Profis ins Gespräch zu kommen oder das ein oder andere Autogramm zu ergattern. Der Tag soll dann mit einem gemütlichen Miteinander in geselliger Runde bei entsprechender Verpflegung ausklingen. „Für das leibliche Wohl ist in Form von Kaffee und Kuchen, Gegrilltem, Pommes und Getränken den ganzen Tag bis in den Abend hinein ausreichend gesorgt“, versprechen die Organisatoren.

Bereits um 14.00 Uhr beginnt das Vorspiel in Form eines kleinen F-Jugendturniers. Hier spielen die jungen Kicker aus Bramsche, Messingen, Spelle und das Gastgeberteam aus Lünne um den Turniersieg.

Heimatverein Lünne sichert historische Antoniusgrotte

Lünne – Auf Initiative des Heimatvereins Lünne wurde eine alte Antoniusgrotte saniert. So wurde dank dieses regen Engagements ein wertvolles kulturhistorisches Erbe erhalten.

Zur Erinnerung an den im Ersten Weltkrieg in Flandern gestorbenen Gerhard Diederichs errichtete dessen Familie im Jahr 1920 an der Straße „Auf der Brinkwehr“ in Lünne eine Antoniusgrotte. Nach dem Wegzug der Familie ist durch Leerstand und Besitzerwechsel ein erheblicher Instandsetzungsrückstand entstanden, besonders die Antonius-Figur war dringend restaurierungsbedürftig. Um die Kluse als Zeugnis der Vergangenheit dauerhaft zu sichern, hat sich der Heimatverein Lünne für die Sanierung stark gemacht. Dank erheblicher Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und finanzieller Unterstützung des Landkreises Emsland sowie der Gemeinde Lünne konnte die Restaurierung mit Gesamtkosten von 6.200 Euro umgesetzt werden. „Kunsthistoriker sagen, dass diese Antoniusgrotte für das Emsland einmalig sei“, erklärte Maria Bunge, Heimatvereinsvorsitzende, die Bedeutung und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass ein Großneffe von Gerhard Diedrichs, Diakon Heinrich Diedrichs aus Papenburg, nun die Segnung der instandgesetzten Grotte vorgenommen hat. Ihr besonderer Dank galt dabei allen Förderern des Projektes sowie der Familie Brinkers als heutige Eigentümer des Grundstücks, für die Unterstützung. Neben der Restaurierung der Antonius-Figur wurde das Grottenmauerwerk gereinigt und neu verfugt sowie durch vorhandene Steine ergänzt. Ebenso wurde die Inschrift auf der Platte unter der Nische aufgearbeitet. Die Erneuerung der Einzäunung und die Neuanpflanzung der Beete lassen ein idyllisches Kleinod entstehen. „Nach ihrer Wiederherstellung ist die Grotte eine Bereicherung für Lünne mit religions- und kulturhistorischer Bedeutung und ein würdiges Zeugnis der Erinnerungskultur zum Ersten Weltkrieg“, würdigte Landrat Reinhard Winter die Verdienste des Heimatvereins, der ein Stück Heimatgeschichte vor dem Verfall bewahrt habe. Ebenso begrüßte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Abschluss des Projektes: „Hinter alten Bauwerken stehen immer Geschichten. In alten Bauwerken ist etwas von der Lebens- und Denkweise unserer Vorfahren zu entdecken. In Ihnen haben sich deren Sorgen, Freuden und Leid niedergeschlagen – und auch ihr Glaube. Daher ist es wichtig, unsere Klusen und Grotten in Ehren zu halten.“ Nach Ansicht von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf ist die Pflege der regionalen Geschichte ein wichtiges Anliegen, um die eigene Identität und Herkunft zu kennen. „Ich danke allen, die sich finanziell, ideell und in sonstiger Weise für den Erhalt eingesetzt haben“, so der Samtgemeindebürgermeister. „Diese Feier an der Grotte soll uns auch einen Anlass bieten, gemeinsam für 70 Jahre Frieden in unserem Land zu danken“, hob Bunge abschließend den aktuellen Bezug der Einsegnung hervor.

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BU: Den Abschluss der Sanierung der Antoniusgrotte in Lünne feiern im Beisein vieler Gäste: (v.l.) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Diakon Heinrich Diedrichs, Heimatvereinsvorsitzende Maria Bunge, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Landrat Reinhard Winter

Pfadfinder finden seit 50 Jahren in Lünne ein Zuhause

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Lünne – Seit 50 Jahren betreibt die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Diözesanverband Osnabrück in Lünne das DPSG-Diözesanzentrum. Dieses Jubiläum wurde im Rahmen eines dreitägigen Zeltlagers mit rd. 150 Teilnehmern und einem beeindruckenden Festakt, zu dem Detlef Unger, Vorsitzender des Fördervereins der DPSG, zahlreiche Vertreter aus Kirche und Gesellschaft begrüßen konnte, gefeiert.

Hierbei wurde besonders die enge Verbundenheit der Bildungsstätte in der Region deutlich. Als Vertreter der Gründergeneration legte Dr. Diether Stonjek eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte der damaligen Landeskurstätte Lünne dar. Nachdem im Jahr 1960 ein Förderverein der DPSG gegründet wurde, wurde schon 1964 die Idee entwickelt, ein eigenes Schulungszentrum zu errichten. Im Jahr 1965 ist der Pachtvertrag für das naturbelassene Gelände unterzeichnet worden. „Mit Lünne verbinde ich Erinnerungen an schöne Zeiten“, fasste Stonjek zusammen. Auch Erich Goer, Ehrenvorsitzender des DPSG, verband lebendige Erinnerungen mit dem Diözesanzentrum. Um die Arbeit auf dem Zeltplatz ganzjährig betreiben zu können, sei 1970 die Idee entwickelt worden, das Haus mit Betten auszustatten und 1977 seien Gruppenräumen eingerichtet worden, sodass eine Bildungsstätte entstanden ist. Heute wird die Einrichtung für Zeltlager, Schulungen, Klausur- und Besinnungstagen von Pfadfindern aber auch anderen Gruppen genutzt. Unter diesem Eindruck äußerte sich Goer „Manche Häuser und Orte sind von besonderer Bedeutung. Lünne ist ein solcher besonderer Ort.“ Generalvikar Theo Paul feierte nach dem offiziellen Festakt mit den Gästen einen Gottesdienst und überbrachte die Gratulation von Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Paul berichtete von persönlichen Erlebnissen, die er in der Jugendzeit auf dem Zeltplatz gemacht hat und stellte fest: „Ich kann gar nicht ohne Lünne.“ „Das Ziel solcher Häuser ist es, jungen Menschen eine Heimat zu geben. Hier wird deutlich, wie wichtig junge Menschen in Kirche sind“, würdigte Daniel Brinker die ehrenamtliche Arbeit der Pfadfinder und überbrachte als Pastor der Kath. Kirchengemeinde Lünne und als BDKJ-Diözesanpräses Dank und Glückwünsche zum Jubiläum. „Die Arbeit der DPSG vermittelt Werte wie Verantwortung zu übernehmen und lebt den inklusiven Anspruch, indem sie Menschen mit Behinderungen und Menschen, die aus anderen Kulturen zu uns gekommen sind, mit einbezieht“, lobte Landrat Reinhard Winter die Arbeit der Pfadfinder und unterstrich die hohe Bedeutung des Diözesanzentrums für das Ehrenamt. In die gleiche Kerbe schlug auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf: „Das Haus ist mit viel Aktivität verbunden. Es ist erstaunlich, mit wie viel Herzblut hier in den letzten 50 Jahren dieses Zentrum aufgebaut worden ist.“ Bürgermeisterin Magdalena Wilmes erklärte: „Ich bin froh, dass sich die Pfadfinder hier in Lünne niedergelassen haben“, und bezeichnete das Diözesanzentrum als ein unersetzbarer Leuchtturm, der den Bekanntheitsgrad der Gemeinde innerhalb der Diözese Osnabrück, aber auch weit über das Bistum hinaus steigern würde. Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg hob hervor, dass dank der optimalen Rahmenbedingungen in den letzten fünf Jahrzehnten viel bewegt werden konnte. „Das Haus hat Potenzial für weitere 50 Jahre“, brachte Fürstenberg seine Hoffnung für eine erfolgreiche Zukunft zum Ausdruck. Die DPSG ist in der Region Osnabrück und in der Region Ems-Vechte mit ca. 1.200 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband.

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Feiern mit zahlreichen Gästen das 50-jährige Bestehen des DPSG-Diözesanzentrums: (v.l.) Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg, Lünnes Sozialausschussvorsitzende Maria Bunge, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Fördervereinsvorsitzender Detlef Unger, Generalvikar Theo Paul, Landrat Reinhard Winter, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Diözesankurat André Neuber

Landgasthaus Hermes mit neuem Angebot Lünne – Anfang Mai haben die neuen

Lünne – Anfang Mai haben die neuen Inhaber Olga und Dimitri Greif die Türen des Landgasthauses Hermes an der Lingener Straße 14 in Lünne wieder geöffnet. Ein vielfältiges Angebot erwartet die Gäste.

Viel Arbeit und Zeit hat das Ehepaar investiert, um bei den Gästen am Tag der offenen Tür einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Neben den bisherigen Leistungen, wie der Saalvermietung und Hotelzimmern stehen auch wieder Kegelbahnen auf Anfrage zur Verfügung. Ein besonderes Highlight bietet das reichhaltige Frühstückbuffet an jedem letzten Sonntag im Monat. Weitere Informationen und Preise sind der Homepage www.landgasthaus-hermes.de zu entnehmen. „Wir hoffen, dass wir mit unseren verschiedenen Arrangements punkten können“ waren sich Olga und Dimitri Greif einig und freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Gäste. Neben dem Landgasthaus betreibt das Unternehmerpaar den „Greif’s Partyservice“ in Hasbergen, welcher das Angebot ergänzt. „Wir gratulieren zur Neueröffnung und wünschen für die Zukunft alles Gute“, überbrachten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes die Glückwünsche von Rat und Verwaltung.

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Olga und Dimitri Greif (Mitte) stellten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) das neue Angebot vor.

 

Lünner Feuerwehrgerätehaus soll in Kürze fertig sein

Lünne – In vollen Zügen laufen aktuell die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Lünne. Die Mitglieder des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses der Samtgemeinde Spelle informierten sich in der jüngsten Sitzung über den Sachstand der Arbeiten.

Am bisherigen Standort wird aktuell ein komplett neues Gebäude errichtet. „Im Zuge der Neuorganisation des Rettungsdienstes im Emsland wurde festgelegt, dass in Lünne ein Rettungswagen stationiert wird. Um die Arbeit der Hilfsorganisationen optimal zu vernetzen, wurde die Rettungswache im neuen Gerätehaus integriert“, berichtete Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und dankte insbesondere der örtlichen Kreistagsabgeordneten und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, die sich für diese Ansiedlung stark gemacht hat. Zukünftig stehen der Feuerwehr auf rd. 500 Quadratmeter Nutzfläche zwei Einstellboxen, Sanitär- und Umkleideräume, ein Ortsbrandmeisterbüro sowie ein Schulungs- und Seminarraum zur Verfügung. Die Rettungswache erhält eine Einstellbox sowie Sozial- und Sanitärräume. Dabei liegen die Gesamtkosten bei rd. 550.000 Euro, wobei der Landkreis Emsland sich mit 72.000 Euro an den Kosten beteiligt. „Durch das neue Gerätehaus wird die Schlagkraft der Feuerwehr verbessert und die Rund-um-die-Uhr-Rettungswache steigert die medizinische Versorgung der Region“, nannte Carl Lüttmann, Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses, wichtige Aspekte dieser Investition.

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BU: Über den Baufortschritt am Feuerwehrgerätehaus informierten sich die Mitglieder des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses der Samtgemeinde Spelle.

 

Neueinweihung der Antoniusgrotte „Auf der Brinkwehr“ Lünne

 

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Neueinweihung der Antoniusgrotte „Auf der Brinkwehr“ am Samstag, 02.05.2015,  Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten lud der Heimatverein Lünne  die Familie Brinkers  und die Bevölkerung zu einer Segnungsfeier an der Grotte ein. Im Anschluss waren alle Teilnehmer zur Kaffeetafel ins Schützenhaus eingeladen.

Zur Geschichte: Die Antoniusgrotte wurde in den 20er Jahren von der Familie Diedrichs für ihren im ersten Weltkrieg in Flandern gefallenen Sohn Gerhard errichtet. Die Familie Diedrichs ist später nach Messingen verzogen. Wie der Zufall es nun wollte, wird die Segnung der Grotte vom Diakon Diedrichs aus Papenburg (einem Großneffe von Gerhard) vorgenommen. Da wir derzeit 70 Jahre Kriegsende des zweiten Weltkrieges begehen (wie in allen Medien präsent) bot die Feier an der Grotte einen Anlass  gemeinsam für 70 Jahre Frieden in unserem Land zu danken.

50 Jahre Pfadfinder Diözesanzentrum in Lünne!

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Sie wollten schon immer einmal sehen wie so ein Pfadfinderzeltlager aussieht?

Das Diözesanzentrum der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg im Bistum Osnabrück feiert sein 50 jähriges Jubiläum und lädt zum 2. Mai ins ONE DAY Zeltlager nach Lünne ein. Ab 15:00 Uhr können Familien und Freunde sich das Diözesanzentrum und das Pfadfinder Zeltlager genauer anschauen. Für Kinderprogramm und vieles weitere ist in so einem Zeltlager natürlich viel Platz.

Adresse: DPSG Diözesanzentrum, Sanddeele 2, 48080 Lünne

Sprechstunden der Migrations- und Flüchtlingsarbeit SKM Lingen e.V.

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Zur Unterstützung der in der Samtgemeinde Spelle lebendenden Asylbewerber/innen finden seit dem 07.04.2015 jeweils dienstags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Rathaus in Spelle, Hauptstraße 43, Zimmer 24, Sprechstunden des SKM Lingen e.V. statt. Die Sprechstunden werden von Theresa Surmann wahrgenommen. Während der Sprechstunden in Spelle ist Frau Surmann telefonisch unter 05977/937-120 zu erreichen. Weiterhin im Büro Lingen unter 0591/91246-63.

Viele Ehrungen bei Blau-Weiß Lünne Der I. Vorsitzende Michael Oldenburg geht in eine weitere Amtszeit

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Lünne – Die Generalversammlung des Sportvereins Blau-Weiß Lünne war von zahlreichen Ehrungen und Vorstandswahlen gekennzeichnet. Der Vorsitzende Michael Oldenburg begrüßte neben den Sportlerinnen und Sportlern auch Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, den Ehrenvorsitzenden Theo Dust, die anwesenden Gemeinderatsmitglieder sowie eine Abordnung des SV Adler Messingen, vertreten durch Ignatz Schmit, Rudolf Wesenberg, Klaus Brinker und Josef Kümmling und von SG Bramsche den A-Jugendtrainer Hermann Pöling.

Im Jahresbericht ging der Vorsitzende insbesondere auf das erfolgreiche Höketurnier ein. In drei Disziplinen wurde um Pokale, Preisgelder und Platzierungen gekämpft. Beim Spiel ohne Grenzen absolvierten 15 Fastabende 8 Spiele, bei denen Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt waren. An der Fahrradrallye beteiligten sich über 200 Teilnehmer aus 16 Fastabenden. Das Volleyballturnier war den Mädchen und Frauen vorbehalten. Beim Baggern, Pritschen und Schmettern setzte sich das junge Team vom Fastabend Kellkamp durch. Erstmalig wurde ein Fußballtennis-Turnier durchgeführt. Schnell fanden Aktive und Zuschauer Gefallen an dieser neuen Disziplin. Oldenburg lobte die hervorragende Arbeit in der Volleyballabteilung. In den letzten Jahren ist diese Sparte enorm gewachsen und mittlerweile nehmen vier Mannschaften am Punktspielbetrieb teil. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes würdigte die gute Arbeit des Vereins: „Die vielen Aktionen im Jahr sind ohne Ehrenamt nicht möglich. Dieses ist ein großes Zeichen der Zusammengehörigkeit und Zusammengehörigkeit fördert Integration“, erklärte Wilmes. Kassenwart Christian Heskamp konnte trotz der enormen Investitionen in den letzten Jahren einen positiven Kassenbestand präsentieren. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Michael Oldenburg, 3. Vorsitzender Carsten Holterhuis, 1. Geschäftsführer Matthias Roling und Kassenwart Christian Heskamp in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Ramona Weusthof, die das Amt der 2. Geschäftsführerin von Heike Johanning übernimmt. Zur Sportlerin des Jahres wurden Mechthild Haking sowie Christiane Heskamp und Michael Oldenburg zum Sportler des Jahres gekürt. Für sportliche Leistungen wurden die Volleyballerin Stefanie Klöver, Nachwuchsvolleyballerin Alica Otting, Tennisspieler Alfred Ewringmann, Fußballspieler Benedikt Schulte und Jugendfußballspieler Tobias Noe geehrt.

Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft: Jens Wilmes, Barbara Wilmes, Anita Borchert, Daniel Schulte, Maria Schulte, Henning Schulte, Michael Schulte, Ingrid Noe, Heiner Burrichter, Ulrich Köhne, Ralf Gude, Thomas Wilmes, Thomas Wahoff, Andreas Fockers.

Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft: Werner Nefe, Werner Wilmes, Alfred Teismann, Wolfgang Weidlich, Andreas Heskamp, Ewald van Dülmen, Dr. Thomas Forstreuter, Emmi Holterhuis, Friedhelm Weusthof, Bernhard Hüsing, Joachim Forstreuter, Werner Haking, Hubert Haking, Stefan Rathsmann, Hans-Joachim Düchting, Josef Eilermann, Ditmar Nichau, Ulrich Nichau, Ansgar Herbers, Dieter Schindler

Ehrungen für 50 Jahre und länger: Walter Kotte sen., Wilhelm Hackmann, Ludwig Hackmann, Josef Hackmann, Bernhard Oldenburg, Hermann-Josef Bembom, Walter Wilmes, Heinz Rickling Hermann Helmingdirks, Karl Winter, August Kock, Josef Büers, Helmut Büers, Bernhard Seegers, Bernhard Wulfekotte, Heiner Rensen, Wilhelm Rolink, Gerhard Wolf, Heino Peitzmann, Wolfgang Heskamp, August Giesken

Matthias Roling beim Dankeschön-Wochenende für DFB-Ehrenamtspreisträger Podiumsdiskussion mit Mirko Slomka in Barsinghausen

Lünne/Barsinghausen. „Ehrenamt, das bedeutet gelebte Solidarität und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für die Mitmenschen.“ Mit diesen Worten ehrte NFV-Präsident Karl Rothmund beim Dankeschön-Wochenende des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) die DFB-Ehrenamtspreisträger 2014 aus den 43 Kreisen des NFV. NFV-Ehrenamtsbeauftragter Hermann Wilkens (Papenburg) nannte die Vereinsvertreter im Sporthotel Fuchsbachtal „Ehrenamtsleuchttürme“ und „Kitt unserer Gesellschaft“.

Sie haben Ehre, sie haben Fleiß, sie haben Einsatzwillen, sie haben Begeisterungsfähigkeit, sie lieben das Spiel, sie haben ein Amt. Und sie sind viele. Zum Glück, denn ohne sie würde im deutschen Fußball nichts funktionieren. Mehr als eine Million Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich für den Fußball, mehr als 600.000 davon regelmäßig in einem Fußballverein. Bereits 1997 hat der DFB seine Ehrenamtsaktion zur Stärkung freiwilliger Vereinsarbeit ins Leben gerufen. Bundesweit werden seitdem jährlich rund 400 Männer und Frauen mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet, die mit großem Engagement freiwilligen Dienst in ihren Vereinen leisten. In Niedersachsen waren es 42 verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen der DFB mit der Verleihung des Ehrenamtspreises 2014 für geleistete Arbeit ein besonderes Dankeschön aussprach. Dem Dank des DFB an alle 42 niedersächsischen DFB-Ehrenamtspreisträger/innen schloss sich auch der NFV nachträglich an. Mit der Ausrichtung eines Erlebniswochenendes im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen würdigte der NFV den herausragenden Einsatz der niedersächsischen DFB-Ehrenamtsträger/innen, die mit ihren Lebenspartnern/innen nach Barsinghausen eingeladen worden waren. Die Ehrenamtskommission des NFV unter Leitung von Hermann Wilkens hatte für die Dankeschön-Veranstaltung einige Highlights vorbereitet. Neben der Ehrung durch NFV-Präsident Karl Rothmund gab es den Besuch des Georg-von-Cölln-Hauses in Hannover. Im Ausweichquartier des derzeit renovierten Landtagsgebäudes wurden die Ehrenamtspreisträger durch den Landtagsvizepräsidenten Karl-Heinz Klare empfangen. Dann stand Bundesliga-Fußball auf dem Programm. Nach einer Führung durch die HDI-Arena und einem Imbiss sahen die Ehrenamtlichen im Stadion live die Partie zwischen Hannover 96 und Borussia Dortmund. Geboten wurden den Ehrenamtlichen die Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch sowie eine Talkrunde zum ehrenamtlichen Engagement. Am Sonntag rundeten Informationsblöcke der Kommission über ihre Verbandsarbeit den Ehrungs- und Infoteil ab. Im Anschluss gab es eine Podiumsdiskussion mit Mirko Slomka, dem ehemaligen Trainer von Schalke 04, Hannover 96 und dem Hamburger SV.

Die niedersächsischen Ehrenamtsträger 2014 aus dem Bezirk Weser Ems:

Matthias Roling (SV Blau-Weiß Lünne, Kreis Emsland), Hartmut Böhmann (FC Rastede, Kreis Ammerland), Hinrich Bruns (FT Groß-Midlum, Kreis Aurich), Hendrik Trüün (SV Grenzland Laarwald, Kreis Bentheim), Johannes Preuth (SV Thüle, Kreis Cloppenburg), Wolfgang Münch (SV Amisia Stern Wolthusen, Kreis Emden), Lukasz Bobrek (FC RW Sande Cäciliengroden, Kreis Friesland), Wilhelm Haseborg (VfL Jheringsfehn, Kreis Leer), Werner Bruns (VfL Stenum, Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst), Frank Eggert (BW Bümmerstede, Kreis Oldenburg-Stadt), Michael Wernemann (SV Bad Rothenfelde, Kreis Osnabrück-Land), Klaus Jordan (TuS Haste, Kreis Osnabrück-Stadt), Sebastian Trumme (SV Handorf Langenberg, Kreis Vechta), Karl-Heinz Kropp (SpVgg Berne, Kreis Wesermarsch), Reiner Beyer (SC BG Wilhelmshaven, Kreis Wilhelmshaven), Mareike Baumann (SF Bensersil, Kreis Wittmund).

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NFV-Präsident Karl Rothmund, NFV-Vize-Präsident Egon Trepke und Hermann Wilkens, Landesehrenamtsbeauftragter NFV (v.l.), dankten Matthias Roling, Ehrenamtssieger Kreis Emsland (2.v.l.).

Generationenbetrieb Rathsmann investiert

Lünne – Pünktlich zum Frühlingsanfang strahlen auch die Räumlichkeiten der Fleischerei Rathsmann an der Vorbrückenstraße 1 in Lünne in neuem Glanz. Nach einigen Sanierungsmaßnahmen hat der Familienbetrieb Ende März wieder die Türen geöffnet.

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Verschiedene Fleisch- und Wurstwaren werden seit fünf Generationen in der Fleischerei Rathsmann hergestellt und in den Fachgeschäften in Lünne und Spelle vermarktet. Das Unternehmen hat sich in der Umgebung einen Ruf gemacht und punktet mit verschiedenen Angeboten. „Durch die Sanierung wollen wir mit der Zeit gehen und den Kunden ein einladendes Ambiente bieten“, erklärten Georg Rathsmann jun. und sein Sohn Thomas, die gemeinsam seit Januar 2014 das Familienunternehmen leiten. „Wir freuen uns, wenn die Betriebe in der Samtgemeinde Spelle investieren und so Zukunftsperspektiven zeigen“, waren sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes bei ihrem Besuch einig und gratulierten zu den gelungen Umbauarbeiten.

Bildunterschrift: Familie Rathsmann mit Georg sen., Thomas und Georg jun. (Mitte) nahm die Glückwünsche durch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) freudig entgegen.

Einigkeit bei Nahversorgung und Fracking

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Lünne – „Die einstimmigen Beschlüsse sind Ausdruck für das Bemühen der Ratsmitglieder um das Wohl unserer Gemeinde“, hob Bürgermeisterin Magdalena Wilmes in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates hervor. Vorangegangen waren im Konsens gefasste Beschlüsse zu den Themen Fracking und Nahversorgung.

Der bisherige – einzige – Lebensmittelmarkt wurde zum 31. Januar dieses Jahres geschlossen. Daraufhin wurden verschiedene Gespräche mit potenziellen Betreibern geführt. In einer Besprechung mit Vertretern der Politik, des HHGT Lünne, der IHK Osnabrück-Emsland und der Bünting-Gruppe wurden Möglichkeiten diskutiert, auf welche Weise künftig eine Grundversorgung mit Lebensmitteln sichergestellt werden könnte. „Ergebnis dieser Gespräche ist es, aufgrund des bestehenden Haus- und Gartenmarktes mit Imbiss und Tankstelle der Raiffeisen-Warengenossenschaft Emsland-Süd an der B 70 an diesem Standort einen Lebensmittelmarkt in der Größenordnung von 200 bis 300 Quadratmeter zu favorisieren. So kann das vorhandene Versorgungsangebot mit entsprechender Kundenfrequenz genutzt werden“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und teilte mit, dass vom Betreiber erste positive Signale geäußert wurden. Einvernehmlich folgten die Mandatsträger dieser Argumentation und sprachen sich dafür aus, die weiteren Planungen für diesen Standort voranzutreiben und weitere Gespräche mit der Genossenschaft zu führen. Diese Einigkeit spiegelte sich auch bei der weiteren Vorgehensweise zur Gasförderung durch Fracking wieder. Die Fa. ExxonMobil hat im Jahr 2011 in der 1.900-Einwohner-Gemeinde in einer Tiefe von bis zu 1.500 Metern Probebohrungen nach Schiefergas durchgeführt. Um an ein mögliches Fracking-Verfahren bestimmte Auflagen und Bedingungen zu stellen, wurde bereits im Februar 2011 gemeinsam mit der „Interessensgemeinschaft Schönes Lünne“, der Gemeinde Lünne und der Samtgemeinde Spelle eine Resolution geschlossen. Darüber hinaus hat der Gemeinderat im Mai 2012 eine Stellungnahme verabschiedet, wonach die Durchführung eines Demonstrationsvorhabens sowie gegebenenfalls weitere konkrete Vorhaben abgelehnt werden. „Dieses insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Gemeinde Lünne im Regionalen Raumordnungsprogramm 2010 des Landkreises Emsland die besondere Entwicklungsaufgabe Erholung zugewiesen wurde und eine mögliche Erdgasbohrung dieser Zuordnung entgegenstehen würde“, unterstrich Wilmes. Auf Bundesebene wird aktuell ein Gesetz- und Verordnungspaket ausgearbeitet, um die Erdgasförderung im Fracking-Verfahren zu regeln. „Der Gesetzesentwurf entspricht im Wesentlichen den Inhalten unserer Resolution aus dem Jahr 2011, wie beispielsweise die Forderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung, Ausschluss von Wasserschutzgebieten, Umkehr der Beweislast, Benennung der Stoffe sowie eine unabhängige Schiedsstelle und Monitoring“, berichtete Hummeldorf. Markus Rolink, Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses sowie Vorsitzender der IG Schönes Lünne unterstrich: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir dieses Vorgehen gemeinsam auf den Weg bringen konnten. Im augenblicklichen Gesetzgebungsverfahren kann die Gemeinde so nochmals die Position deutlich machen, dass ein Demonstrationsvorhaben in Lünne nicht befürwortet wird. Der derzeit vorliegende Gesetzesentwurf lässt dies aber leider auch in Zukunft weiter zu.“ Angesichts des aktuellen Gesetzgebungsverfahrens wurde einstimmig verdeutlicht, dass die bereits 2012 beschlossene Stellungnahme, die eine grundsätzliche Ablehnung des Fracking vorsieht, weiterhin Gültigkeit besitzt.

Lünner Rat genehmigt Haushalt 2015 – rund 100.000 Euro Kredite

Lünne – In der letzten Sitzung des Rates der Gemeinde Lünne haben die Ratsmitglieder einstimmig den Haushaltsplan 2015 beschlossen und die künftige Nahversorgung im Ort thematisiert.

„Der Haushalt ist insgesamt ausgeglichen und bildet die Grundlage für Investitionen in die Zukunft“, fasste Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf zusammen. Stefan Sändker, Dezernent Innere Dienste der Samtgemeindeverwaltung, erläuterte den Finanzrahmen im Detail. So enthält der Ergebnishaushalt, der die Aufwendungen und Erträge beinhaltet, ordentlichen Erträge und Aufwendungen in Höhe von jeweils 1.957.900 Euro. Sowohl im ordentlichen als auch im außerordentlichen Ergebnishaushalt wird mit Überschüssen von insgesamt 170.700 Euro gerechnet. „Die größten Investitionen liegen im Endausbau des Baugebietes Sonnenbree III, in Sanierungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus Heitel sowie im An- und Verkauf von Grundstücken, um künftig ein weiteres gesundes Wachstum im Bereich der Wohnbau- und Gewerbegebiete zu ermöglichen. Weiterhin wird ein Zuschuss an die ev.-ref. Kirchengemeinde zur Erweiterung des Friedhofes gezahlt“, umriss Sändker. Die Ausgaben für Investitionen betragen im Finanzhaushalt 494.800 Euro. Zur Deckung wird eine Kreditaufnahme von 106.400 Euro erforderlich. „Die Kredite können jedoch durch eine sparsame und vorausschauende Planung und Durchführung der Investitionen bis zum Ende des Finanzplanungszeitraumes 2018 vollständig zurückgezahlt werden“, prognostizierte Hummeldorf. „Der Haushaltsplan setzt Wachstumsimpulse für unsere Gemeinde“, befürwortete Bürgermeisterin Magdalena Wilmes das Zahlenwerk und wünschte sich für die Zukunft, dass alle Beteiligten weiterhin an „an einem Strang ziehen, denn nur so ist eine erfolgreiche Zukunft möglich.“ Sowohl Carl Lüttmann, Vorsitzender der CDU-Fraktion, als auch Dr. Thomas Forstreuter für die SPD-Fraktion dankten für die gute Zusammenarbeit im Rat und mit der Verwaltung. Lüttmann hob hervor, dass die Kreditaufnahme notwendig ist, um Wachstum zu ermöglichen. Daher befürworteten die Christdemokraten den Haushaltsplan. Dr. Forstreuter sah eine Kreditaufnahme für vertretbar an, wenn diese für Investitionen benötigt werde. Insgesamt sei der Haushaltsplan solide aufgestellt und fuße auf Sparsamkeit, sodass die SPD-Fraktion zustimmen könne. Für die Zukunft wünschte er sich den Ausbau der Heinrich-Schulte-Straße. Eine wichtige Zukunftsaufgabe ist nach Aussage von Hummeldorf die künftige Nahversorgung. So wurde bereits im Mai eine Markt- und Standortanalyse in einer Bürgerversammlung vorgestellt. „Spätestens Ende Januar wird der Lebensmittelmarkt Gerner schließen. Insbesondere für nicht-mobile und ältere Menschen geht ein wichtiger Teil der Lebensqualität verloren“, sorgte sich Hummeldorf und verwies darauf, dass bereits verschiedene Gespräche mit möglichen Marktbetreibern geführt wurden. Auch Wilmes unterstrich die Bedeutung einer örtlichen Nahversorgung und rief alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Suche nach weiteren Lösungsansätzen sowie an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. „Der Einkauf vor Ort und die Vergabe von Aufträgen an örtliche Betriebe sind enorm wichtig“, appellierte Wilmes.

 

„Hedwig Thele über 12 Jahre Motor des Tourismus“

Lünne – Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Touristikvereins Freren-Lengerich-Spelle in der „Emsländer Landhaus-Brauerei Borchert“ in Lünne wurde die langjährige Geschäftsführerin Hedwig Thele verabschiedet. Magdalena Wilmes, Vorsitzende des Vereins, bezeichnete Thele als „Motor des Tourismus in der Region“.

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Wilmes ging in der Begrüßung auf die wachsenden Ansprüche als Urlaubsregion ein. „Durch Ihre tollen Aktionen und die herzliche Aufnahme fühlen sich die Gäste wohl. Das macht unsere Region stark und über die Grenzen bekannt“, zollte Wilmes den Mitgliedern Respekt. Das 16-jährige Bestehen des Touristikvereins sei eng mit dem Namen Hedwig Thele verbunden. Nachdem sie zunächst als Gästebegleiterin tätig war, hat sie seit zwölf Jahren die Funktion der Geschäftsführerin inne. Wie sehr sie den lokalen Tourismus in dieser Zeit geprägt hat, wurde im Geschäftsbericht deutlich: Insbesondere die Bereiche Familienfreundlichkeit und Radfahren mit diversen Themenrouten lagen ihr besonders am Herzen. „Um weiter bei den führenden Radregionen zu bleiben, dürfen wir nicht nachlassen, uns um jeden potenziellen Gast zu kümmern. Das südliche Emsland soll auch zukünftig ein beliebtes Urlaubsziel der Deutschen bleiben, bei dem das Rad- und Naturerlebnis ein wichtiges Urlaubsmotiv darstellt“, appellierte Thele. Ihre Aufgabe wird zunächst kommissarisch Marie-Theres Wecks übernehmen. Die scheidende Geschäftsführerin hob die besondere Bedeutung der „44 gut ausgebildeten Gästebegleiter in unseren drei Samtgemeinden“ hervor: „Sie sind Botschafter und Imageträger unserer Region.“ Carola Gude, Sprecherin der Gästebegleiter in der Samtgemeinde Spelle, ließ die Mitglieder im Jahresrückblick wissen, dass insgesamt 300 Veranstaltungen mit 4.500 Personen gebucht wurden. In ihren Ämtern als Vorstandsmitglieder wurden Annegret Brans aus Wettrup und Aloys Schoppe aus Spelle-Varenrode einstimmig bestätigt. Mit dem Referat „Gastronomie 2.0 – Aktuelle Situation regional stellte Falk Hassenpflug von der IHK die Situation des Gaststättengewerbes dar. „Fachkräftemangel, Wettbewerbsdruck und fehlende Wertschätzung machen den Wirten zu schaffen“, erklärte Hassenpflug und warb dafür, das die bestehende Gastronomie vor Ort gepflegt und angenommen werden müsse.

Foto: Der Vorstand des Touristikvereins verabschiedete die langjährige Geschäftsführerin Hedwig Thele (4.v.l). Falk Hassenpflug (li.) stellte die Situation des Gaststättengewerbes dar.

Nikolaus besucht Lünner Weihnachtsmarkt

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Lünne – In idyllischer Atmosphäre bei ansprechendem Rahmenprogramm und hochwertigen Marktständen lädt der Weihnachtsmarkt Lünne traditionell am 2. Adventssonntag, 07. Dezember 2014, ein, sich auf Weihnachten einzustimmen. Den Organisatoren, Mitglieder der Kolpingfamilie, ist es in gewohnter Weise gelungen, einen stimmungsvollen Markt auf die Beine zu stellen.

Bereits am Vorabend des Weihnachtsmarktes, Samstag, 06. Dezember 2014, sind alle Interessierten in die heimelig-gemütliche Atmosphäre des Hauses Schmeing eingeladen, um am knisternden Herdfeuer bei Glühwein, Tee und Gebäck die Weihnachtslesung von Bärbel Räder unter dem Motto „Ungewöhnliche Weihnachten“ zu verfolgen Anmeldungen werden erbeten bei der Vorsitzenden des Heimatvereins, Maria Bunge, Tel. 05906 820. Am Sonntag lockt der Weihnachtsmarkt ab 14.00 Uhr die ganze Familie auf den Kolping-Platz. Eine Handarbeitsausstellung, Puppenausstellung sowie das hochwertige Angebot beispielsweise an Holzartikeln, Deko-Ideen, Perlenschmuck, Mega-Spiele und Bastelsachen bieten die Gelegenheit, Weihnachtsgeschenke der besonderen Art zu besorgen. Ab 14.30 Uhr wird im Saal Wulfekotte Kaffee und Kuchen angeboten. Weitere Stärkung versprechen die vielen Leckereien, wie Waffeln, Reibekuchen, Puztapfanne, Stockbrot, Backfisch, heißer Kakao und natürlich darf der Glühwein nicht fehlen. Für weihnachtliche Klänge sorgt ab 16.00 Uhr der Musikverein Beesten/Lünne. Auch die Kleinen werden begeistert sein vom Lünner Weihnachtsmarkt mit seinem besonderen Flair: Ab 15.00 Uhr fährt die Kindereisenbahn durch den Dorfkern. Für große Aufregung wird um ca. 18.00 Uhr die Ankunft des Nikolauses sorgen. Gemeinsam mit seinem Gefährten Knecht Ruprecht wird er mit dem Boot über die Große Aa nach Lünne kommen und von den Kindern mit einem Umzug um die Kirche zum Kolping-Platz begleitet. Zu guter Letzt soll nicht verschwiegen werden, dass es der Kolpingfamilie Lünne bei der Veranstaltung des Weihnachtsmarktes in keiner Weise um die Erzielung von Profit geht. Wie in den Vorjahren ist der gesamte Reinerlös wieder für einen guten Zweck bestimmt.