Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland

Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland – Frauke Aschendorff ist Anfang April gestartet

 Lingen. Frauke Aschendorff ist die neue Tourismusmanagerin für das Südliche Emsland. Anfang April hat die Harenerin ihre Stelle im Lingener Rathaus angetreten. Der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg, der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann begrüßten sie an ihrem ersten Tag in Lingen.

„Ich bin Touristikerin aus Leidenschaft“, erklärte Frau Aschendorff die Motivation zu ihrer Bewerbung. Als Harenerin kenne sie das Emsland bereits sehr gut. Zudem sei der Tourismus ein fester Bestandteil in ihrem Leben und ihre große Leidenschaft. Die Diplom Geografin mit Schwerpunkt Fremdenverkehrsgeografie hat vor dem Studium bereits viele Jahre als Reiseverkehrskauffrau gearbeitet. Eine Berufserfahrung, die ihr sicherlich nun auch bei der Weiterentwicklung des Tourismus im Südlichen Emsland helfen werde. „In den nächsten Wochen freue ich mich zunächst einmal darauf, die örtlichen Tourismusakteure sowie die regionalen Netzwerke und Strukturen persönlich kennenzulernen und mich dort vorzustellen.“ Ziel sei es dann, die bestehenden Angebote weiterzuentwickeln und auszubauen. „Wir freuen uns mit Frauke Aschendorff eine erfahrene und versierte Kraft gefunden zu haben“, erklärte der Vorsitzende, Bernhard Overberg.

Frauke Aschendorff ist ab sofort im Rathaus der Stadt Lingen (Ems) zu erreichen, Tel. 0591 9144-696 und Mail f.aschendorff@lwt-lingen.de

 Foto (v. li.) der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder, der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann.

Neue Richterin am Amtsgericht Lingen (Ems)

LINGEN (EMS). Mit Wirkung vom heutigen Tage wurde Verena Brinkmann zur Richterin am Amtsgericht ernannt und dem Amtsgericht Lingen (Ems) zugewiesen.

Frau Brinkmann, geboren 1982, war nach Abschluss ihres juristischen Studiums an der GoetheUniversität Frankfurt a. M. und der University of Florida sowie dem anschließenden Referendariat von 2010 bis 2017 als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt gewerblicher Rechtschutz in Wiesbaden tätig. Sie trat im Januar 2017 als Richterin auf Probe in den höheren Justizdienst des Landes Hessen ein. Nach Stationen an dem Amts- und Landgericht Wiesbaden wechselte Frau Brinkmann im August 2019 in den Justizdienst des Landes Niedersachsen, wo sie zunächst bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück eingesetzt wurde. Seit dem 01.03.2020 ist Frau Brinkmann am Amtsgericht Lingen (Ems) tätig, bei dem sie insbesondere für Straf- und Strafvollstreckungsverfahren zuständig ist. Frau Brinkmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Ernennungsurkunde wurde ihr von dem Präsidenten des Landgerichts, Dr. Thomas Veen, in Osnabrück ausgehändigt.

Lingen will Modellkommune werden Bewerbung für das Projekt zur Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie

Lingen. Die Stadt Lingen bewirbt sich als Modellkommune für das landesweite Projekt zur Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie. Zusammen mit dem Landkreis Emsland hat die Stadt an der Ems heute einen entsprechenden Antrag beim Land gestellt. „Die Menschen wollen Normalität. Einzelhändler, Gastronomen und Kulturschaffende sehnen sich nach Gästen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone. „Mit einem abgestimmten Testkonzept wollen wir unsere Geschäfte, die Bühnen und Kinos sowie Fitnessstudios wieder öffnen und zugleich dafür sorgen, dass sich die Gäste in unserer Stadt sicher fühlen.“ Landrat Marc-André Burgdorf sagt: „Wir haben uns über die Signale aus der Landespolitik gefreut, dass mögliche Modellprojekte mit Öffnungsstrategien zeitnah umgesetzt werden können und darum gerne die Bewerbung von Lingen auf den Weg gebracht. Dieses Modellprojekt ist für uns als Landkreis Emsland eine Perspektive und eine wichtige Botschaft an alle Bürgerinnen und Bürger.“ In verschiedenen niedersächsischen Kommunen könnte so erprobt werden, wie ein abgestimmtes Testkonzept zusammen mit umfassenden Infektionsschutzmaßnahmen und einer engmaschigen, digitalen Kontakterfassung zu einer langfristigen Öffnung der Städte und Kommunen beitragen kann.

Die Idee ist es, dass Bürgerinnen und Bürger mit einem negativen Corona-Schnelltests ein so genanntes Lingen Tagesticket bekommen können. Dieses wiederum berechtigt sie dazu, Geschäfte, Cafés und Restaurants sowie später auch Fitnessstudios, Kinos und Theater zu besuchen. Ein fester Bestandteil des Konzeptes stellen zudem die Luca-App beziehungsweise „SORMAS“ – die digitale Software zur Kontaktnachverfolgung des Landkreises Emsland – dar, die die Kontaktverfolgung für den Einzelhandel und Gastronomie erleichtern sollen. Zudem wird das Modellprojekt wissenschaftlich begleitet. Die Entscheidung über die Modellkommunen fällt die Landesregierung, die als möglichen Start voraussichtlich den 6. April vorsieht.

Neue Impulse: Erste digitale WohnBauMesse Lingen Innovative Wohn- und Baukonzepte liefern Inspirationen

Lingen. „Über 750 neue Baugrundstücke mit annähernd 1.000 Wohneinheiten wird die Stadt Lingen über das gesamte Stadtgebiet verteilt in den nächsten Jahren ausweisen. Aktuell stellen wir allein in den kommenden Monaten den Bauwilligen rund 350 Baugrundstücke zur Verfügung“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone. „Aus diesem Grunde wollen wir mit der ersten digitalen WohnBauMesse Lingen allen Bauinteressierten neue architektonische Impulse für innovative Wohn- und Baukonzepte geben“, so Krone. Wie diese aussehen können, stellen die Stadt Lingen und die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft Lingen (Ems) mbH, kurz GEG, derzeit online unter www.lingen.de/wohnbaumesse vor. Neun namhafte regionale Architektur- und Planungsbüros haben ihre Entwürfe für neue Wohn- und Baukonzepte eingereicht. „Sie alle zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig, attraktiv und vor allem ressourcenschonend Bauen in Lingen sein kann – ganz gleich ob Einfamilien-, Doppel-, Ketten- oder Reihenhaus“, betont Krone.

Folgende Architektur- und Planungsbüros nehmen mit ihren Entwürfen an der digitalen WohnBauMesse Lingen teil: Architekturbüro Fehren, Bau- & Projektleitung Exeler, Deeken Architekten, Gelze Architekten, MSHK Planungsgruppe, NWP Planungsgesellschaft, PlanerBund, Schaper Wohnkonzept, WBR Wolbeck Architekten – Ingenieure.

Lösungen für kleinere Grundstücke im Fokus

Die WohnBauMesse liefert insbesondere Anregungen für Wohnen auf kleinerer Fläche. So liegen die Grundstücksgrößen der Entwürfe zwischen 175 und 436 Quadratmetern. Dabei variiert die Wohnform von einem Einfamilien- über das Doppelhaus bis zu einem Ketten- und Reihenhaus. „Alle eingereichten Beispielentwürfe sollen Bauinteressierte inspirieren und Lust aufs Bauen und Wohnen in unserer Stadt machen“, sagt Krone. Die verschiedenen Konzepte werden jeweils durch Ansichten und Grundrisse veranschaulicht sowie teilweise von den Architektur- und Planungsbüros auch im Video erläutert.

Große Nachfrage – aktuell vier Baugebiete in Planung

In den kommenden Monaten steht eine Vielzahl an Planungen für verschiedene Neubaugebiete in den Orts- und Stadtteilen an. „Die Nachfrage nach Bauplätzen ist nach wie vor ungebrochen und die Grundstücke sind um ein Vielfaches überzeichnet. Daher ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt für die WohnBauMesse. Damit bieten wir interessierten Bürgern die Möglichkeit, anhand von attraktiven Wohnkonzepten mit Praxisbezug Ideen fürs Eigenheim zu sammeln“, erläutert Ludger Tieke, Geschäftsführer der GEG. Für das Baugebiet Bramsche ist die Grundstücksvergabe bereits erfolgt, Laxten und Brockhausen stehen kurz davor, Damaschke und Clusorth-Bramhar befinden sich in der konkreten Planung.

Neue Wohnformen und innovatives Wohnen

Wie ein Einfamilien- oder Doppelhaus in Damaschke, ein Reihenhaus in Brockhausen oder ein Kettenhaus in Laxten künftig architektonisch gestaltet werden kann, zeigen die verschiedenen Entwürfe. „Die Architektur- und Planungsbüros haben anhand der jeweiligen Bebauungspläne und Grundstücksgrößen ihre Pläne für verschiedene Wohngebäude entwickelt. Die Häuser könnten so also tatsächlich in den Baugebieten realisiert werden“, erklärt Stadtplanerin Meike Gerling. Insgesamt 20 Entwürfe sind für neue Wohnformen eingegangen – die Bandbreite ist dabei enorm.

Darüber hinaus galt es, einen städtebaulichen Entwurf für eine bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche zu entwickeln. „Die Herausforderung bei der Gestaltung dieses Wohngebietes liegt darin, umweltplanerische Einflüsse, städtebauliche Ziele und eine optimale Flächenausnutzung miteinander zu vereinbaren“, so Gerling. Auch visionäre Mobilitätsstrukturen oder neuartige Entwurfsideen unter dem Aspekt von Niedrigenergiewohnkonzepten kommen dabei zum Zuge. Für dieses innovative Wohnen liegen vier Entwürfe vor.

Energieversorgung der Zukunft

Neben der Architektur nimmt die digitale WohnBauMesse zudem das Thema Fernwärme als Energieversorgung der Zukunft in den Blick. „In den neuen Baugebieten in Damaschke und Brockhausen sind die Häuser automatisch an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Lingen angeschlossen. Im Vergleich zu konventionellen Heizanlagen ist die Fernwärme deutlich umweltschonender, indem sie die CO2-Emissionen um die Hälfte reduziert“, erklärt Oberbürgermeister Krone. Wie das Fernwärmesystem funktioniert, wird ebenfalls im Rahmen der digitalen WohnBauMesse erklärt.

Die Entwürfe der Architektur- und Planungsbüros sowie weitere Informationen zur ersten digitalen WohnBauMesse Lingen finden Interessierte unter www.lingen.de/wohnbaumesse.

Bunte Kinderbilder schmücken Lingener Innenstadt Aktion der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH

Lingen. Aufmerksame Besucherinnen und Besucher haben sie vielleicht schon entdeckt: die großen Banner mit bunten Kinderbildern über der Fußgängerzone. Seit ein paar Tagen schmücken sie die Lingener Innenstadt und sollen einen Lichtblick im aktuellen Corona-Lockdown bieten. „Wo sonst die Weihnachtsbeleuchtung hängt und Vorfreude auf Weihnachten auslöst, sollen nun die bunten Kunstwerke zu positiven Gedanken und Emotionen anregen“, erklärt Stefanie Neuhaus-Richter, stellvertretende Vorsitzende der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT). Über 900 Bilder von Lingener Kindern hat die LWT auf 60 Banner drucken lassen und im Lookentor ausgestellt. „Wir freuen uns über diese große Resonanz und danken allen Kindern, die mit ihren Bildern dazu beigetragen haben, dass unsere Innenstadt nun so bunt erstrahlt“, sagt Jan Koormann, Geschäftsführer der LWT. Auf den Bildern ist dargestellt, worauf sich die Kinder nach dem Corona-Lockdown am meisten freuen. „Auf einem Bild steht beispielsweise ‚Oma und Opa‘“, erklärt Stefanie Neuhaus-Richter. „Dort steht ‚ins Kino gehen‘ und ‚Freunde treffen‘ – das vermissen wir wohl alle“, ergänzt Oberbürgermeister Dieter Krone.

Die Banner und die Bilder werden noch einige Zeit zu sehen sein. „Anschließend werden sie vom Theaterpädagogischen Zentrum zu Taschen verarbeitet und in der Tourist-Info verkauft. Der Erlös wird zum Teil an den Kinderschutzbund Lingen gespendet.“ Und auch die Originalbilder werden weiterhin gewürdigt: Nach den Osterferien werden sie im Rahmen einer Ausstellung der Kunstschule im Langschmidtsweg zu sehen sein. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die diese Aktion ermöglicht haben“, richtet sich Jan Koormann abschließend an die Vertreter der Kunstschule Lingen, der Stadt Lingen und an alle Unternehmen, die die Aktion finanziell unterstützt haben. Dazu zählen das Kulturamt der Stadt Lingen, die AOK Niedersachsen, die Sparkasse Emsland, die Volksbank Lingen, Juwelier Neuhaus, Media Markt, die Looken Apotheke, Antenne Niedersachsen und die Stadtwerke Lingen.

Von links: Mechtild Wildemann-Pleister (LWT), Dirk Iserlohe (Vorsitzender LWT e.V.), Annette Sievers (Kunstschule Lingen), Rudolf Kruse (Fachbereichsleiter Kultur Stadt Lingen), Oberbürgermeister Dieter Krone und Heiner Rohoff (Kinderschutzbund Lingen) freuen sich über die zahlreichen bunten Bilder, die nun die Lingener Innenstadt schmücken.

Mann nach Arbeitsunfall in Lebensgefahr

Lingen  – Am Sonntagmorgen ist es auf dem Firmengelände eines Großhandels an der Friedrich-Ebert-Straße zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein 53-jähriger Mann aus Rumänien schwebt in Lebensgefahr. Er wurde beim Einweisen eines rückwärtsfahrenden Sattelzuges zwischen dem Auflieger und einer Laderampe eingequetscht. Mit schwersten Verletzungen musste er im Anschluss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

 

Heinz-Josef Kley als zweiter City-Cop vorgestellt

Aus der Lingener Innenstadt ist er seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken; der City-Cop.

Zwölf Jahre prägt Polizeihauptkommissar Norbert Tenger nun bereits das Stadtbild und wird zukünftig von seinem 59 Jahre alten Kollegen, Polizeihauptkommissar Heinz-Josef Kley unterstützt. Kley ist mit der traditionsreichen Stadt bereits seit 30 Jahren verbunden. Auch er wohnt in Lingen und hat die vergangenen 16 Jahre im Einsatz-und Streifendienst an der Wilhelm-Berning-Straße seinen Dienst versehen, kennt somit Mann und Maus. „Ich freue mich sehr auf das neue Aufgabengebiet, ganz besonders darauf mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt noch mehr ins Gespräch zu kommen“, erklärt der neue Kontaktbeamte Kley.

Das Bild zeigt (von links): Inspektionsleiterin Nicola Simon, die Kontaktbeamten Norbert Tenger und Heinz-Josef Kley, Oberbürgermeister Dieter Krone, den Leiter des Einsatz -und Streifendienstes Christian Albert sowie die Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung Katrin Möllenkamp

Das Einsatzgebiet von Tenger und Kley beschränkt sich dabei nicht nur auf die Innenstadt, so sind die beiden City-Cops mit ihre E-Bikes auch an Lingens Stadtrand oder auf dem Leinpfad am Dortmund-Ems-Kanal unterwegs.

„Die vielen positiven Rückmeldungen zum Projekt der mobilen Innenstadtwache, Ende des vergangenen Jahres, haben uns gezeigt, dass unsere direkten Ansprechpartner in der Innenstadt das Sicherheitsgefühl vieler Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen erhöhen. Wir freuen uns daher sehr, mit Herrn Kley einen zweiten Kontaktbeamten einsetzen zu können und mit ihm einen engagierten Kollegen gefunden zu haben, der sich mit der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern eng verbunden fühlt.“ so die Polizeichefin Nicola Simon.

In dieser Woche wurde Hans-Josef Kley ganz offiziell von Oberbürgermeister Dieter Krone in den Räumen des Rathauses willkommen geheißen. „Die Kontaktbeamten der Polizei sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Lingener Innenstadt und haben sich als Bindeglied zwischen Polizei, Verwaltung und Bevölkerung bewährt. Daher begrüße ich es sehr, dass neben Herrn Tenger nun mit Herrn Kley ein zweiter Kontaktbeamter im Einsatz ist und die Polizei damit noch mehr Präsenz in der Innenstadt zeigt“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Für viele Bürgerinnen und Bürger sind die Kontaktbeamten erster Ansprechpartner und das nicht nur bei Konflikten oder Delikten, sondern insbesondere auch als Freund und Helfer.“

Erreichbar sind Tenger und Kley über den Info-Point im Foyer des Lingener Rathauses. Dies auch wenn sie „auf Streife“ sind. Wird dort eine Nachricht hinterlassen, melden die Lingener City-Cops sich umgehend zurück und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

 

Baubeginn des Krematoriums in Lingen Niederländer investiert bis zu vier Millionen Euro

Das Krematorium in Lingens Ortsteil Brögbern wird nach mehrjährigen, häufig unter der Gürtellinie geführten Diskussionen nun doch gebaut. Am vergangenen Freitag führte der der lange Weg über verschiedene Gerichtsinstanzen zum offiziellen ers­ten Spatenstich durch Oberbürgermeister Dieter Krone und Investor Bert van der Weide.

 Lingen. Der Prozess von der Planung bis zur Realisierung des Krematoriums hat länger gedauert, als man gedacht hatte, denn er wurde von teilweise massiven Protesten der Brögberner Bevölkerung und Nachbarn begleitet. In anonymen Briefen an den Grundstücksverkäufer, einem Landwirt aus Brögbern, wurde ihm mit dem Worten „Du bist der erste, der durch die Anlage geht“ mit dem Tod gedroht. Von den teilweise brachialen Widerspenstigkeiten sind immer noch Spuren im Ort zu finden.

Auf der Baustelle steht ein großer Baukran und ein Toilettenhäuschen, ummantelt von einem Bauzaun. Als erste Baumaßnahme für die Errichtung des Krematoriums, das zwischen der Duisen­burger Straße und der Straße Adeliger Hof liegt, wurde die Betonplatte für das Fundament gegossen. Damit baut der Niederländer Bert van der Weide, Gesellschafter der „respectrum Brögbern GmbH“, und seine Geschäfts­partner in Brögbern das erste Kremato­rium ihres Unternehmens in Deutschland, das den Namen „Ems Vechte“ tragen soll.

Van der Weide erklärte, dass er bisher drei Krematorien in den Niederlanden gebaut habe. In den Standort Brögbern investiere „respectrum“ bis zu vier Millionen Euro. Das Krematorium soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Die Zahl der Einäscherun­gen beschränke sich auf bis zu 1500 im Jahr. Den äußeren Rahmen bilde ein Trauer­haus für die würdevolle Ver­abschiedung der Ver­storbenen durch die Angehörigen, die über den Weg an der evangelischen Kapelle zum Krematorium gelangen könnten. Die Straße „Adeliger Hof“ sei nur Bediensteten des Krematoriums, Bestat­tungsunternehmen und berechtigten Perso­nen – z. B. Gehbehinderten – vorbehalten. Detailliert geregelt sei dies in einem „städtebaulichen Vertrag“.

McDonalds sponsert Abfallkörbe

Lingen. Darme kann sich über zwei weitere Abfalleimer freuen. Die Darmer Filiale der Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH & Co. KG hat die Körbe am Friedhof und an der Straße „Zum Heidhof“ aufgestellt. Rund 1.500 Euro hat das Unternehmen dafür investiert. „Sauberkeit ist uns sehr wichtig“, erklärte Frank Leonhardt, Direktor Operations des Unternehmens (links im Bild). Deshalb beschäftige der Betrieb auch einen eigenen Hausmeister, der regelmäßig rund um das Restaurant an der Rheiner Straße und mindestens einmal wöchentlich auch in einem größeren Radius aufräume. Ortsbürgermeister Werner Hartke (rechts im Bild) freute sich über die neuen Körbe und bedankte sich stellvertretend bei Frank Leonhardt. Zugleich appellierte er an die Bürgerinnen und Bürger, nicht ihren Hausmüll in den Abfallkörben entsorgen.

 

Stadt Lingen ordert Corona-Schnelltests für Sportvereine Kostenlose Weitergabe an die Sportvereine

Lingen. Die Stadt Lingen beschafft kurzfristig Corona-Antigen-Schnelltests und stellt diese den Lingener Sportvereinen kostenlos zur Verfügung. „Mit den Corona-Antigen-Speicheltests ermöglichen wir den Sportvereinen, dass Kinder und Jugendliche vor dem Training unkompliziert auf Corona getestet werden können. Dies dient der höchstmöglichen Sicherheit der Kinder und Jugendlichen, ihrer Betreuer und nicht zuletzt der jeweiligen Familien“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone. Einen entsprechenden Beschluss hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Lingen am Dienstag auf BN-Antrag einstimmig gefasst.

Hintergrund sind die Lockerungen, die mit der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen einhergehen. Demnach dürfen aktuell bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre in festen Gruppen Sport ausüben. Zwei betreuende Personen sind zusätzlich erlaubt. Dies gilt jedoch nur auf öffentlichen und privaten Sportanlagen unter freiem Himmel. „Es ist ein wichtiges Signal, dass Kinder und Jugendliche nun wieder in Vereinen gemeinsam Sport machen dürfen. Gerade sie leiden in der Corona-Krise unter den Beschränkungen – Kinder brauchen Bewegung. Für ihre physische und psychische Gesundheit sowie für ihre weitere soziale Entwicklung ist Bewegung immens wichtig“, sagt Krone.

Zugleich macht er deutlich: „Das vom Land erlaubte gemeinsame Sporttraining birgt aber natürlich auch zusätzliche Infektionsrisiken. Diese Risiken wollen wir mit Hilfe der Schnelltests minimieren. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich beim Sport sicher fühlen. Auch ihre Familien und die Betreuer sollen ein gutes Gefühl haben, wenn der Nachwuchs trainiert. Daher werden wir kurzfristig den Sportvereinen die Schnelltests kostenlos zur Verfügung stellen.“ Die Kosten für die Anschaffung der Schnelltests trägt die Stadt Lingen. Die Verteilung der Tests an die Kinder und Jugendlichen soll über die jeweiligen Sportvereine erfolgen.

 

„TransGate GmbH“ neu an Lingener Georgstraße Arbeitsschutz, Software und mehr

 Lingen. Im neuen Gebäudekomplex des „Rial-Kauf“ an der Georgstraße sind nun auch die letzten Büroräume vermietet: Yvonne und Jürgen Baars sind mit ihrem Unternehmen „TransGate“ eingezogen. Sie bieten professionelle Softwarelösungen für den Arbeitsschutz in Unternehmen aller Größen und Branchen an. Das Unternehmen befindet sich aktuell im Wandel, denn die beiden vom Ehepaar Baars geführten Firmen „TransGate“ und „SLH“ sollen unter dem Namen „TransGate“ zusammenfließen und die derzeitigen drei Standorte werden an dem neuen Standort an der Georgstraße vereint. „Wir sind froh, dieses Büro hier in Lingen gefunden zu haben und unseren Mitarbeitern hier nun angenehme Arbeitsbedingungen in hellen, klimatisierten Räumen mit Glasfronten nach draußen und zum Flur hin bieten zu können“, erklärte Geschäftsführer Jürgen Baars. „Das bisher genutzte und unter Denkmalschutz stehende Gebäude in Schüttorf ergab doch in der einen oder anderen Situation Einschränkungen. Die neuen Räume sind modern und passen sehr gut zu unserem Unternehmen.“, beschreibt die gebürtige Lingenerin Yvonne Baars die etwa 280 Quadratmeter große Fläche. „Wir freuen uns, dass Sie sich bei Ihren weiteren Unternehmensentwicklungen für Lingen entschieden haben und wünschen Ihnen viel Erfolg“, stimmten Dietmar Lager, Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen, und Albert Bröskamp, Eigentümer und Investor des Gebäudes, überein.

Das Unternehmen mit insgesamt 20 Mitarbeitern und zahlreichen externen Experten bietet neben einer Präventionssoftware unter anderem auch über 270 Unterweisungsthemen von Absicherung von Arbeitsstellen über Brandschutz bis hin zu medizinischen Themen an. Dafür stellt es die passende Software bereit, um den Zuständigen in den Unternehmen die Arbeit zu erleichtern. So wird von den Systemen beispielsweise gemeldet, wann eine Schulung ansteht oder welche Maßnahmen als nächstes im Hinblick auf den Arbeitsschutz unternommen werden müssen. „Wir schreiben auch spezifische, individuelle Unterweisungen für Unternehmen und möchten in Zukunft gerne noch mehr beratend tätig werden“, kündigte Yvonne Baars an. „Mit über 20 Jahren Erfahrungen arbeiten wir mittlerweile mit vielen namhaften Unternehmen zusammen und entwickeln uns durch ständige Weiterbildungen sowie durch die spezifischen Kundenbedürfnisse immer weiter“, erklärt der Geschäftsführer. „Für die Zukunft streben wir an, unsere Systeme kontinuierlich zu verbessern und auch aktuell unser Team weiterhin zu vergrößern.“, sagt er abschließend.

Dietmar Lager (rechts), Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen, und Albert Bröskamp (links), Eigentümer des Gebäudes, begrüßen Yvonne und Jürgen Baars mit ihrem Unternehmen „TransGate“ in den neuen Räumlichkeiten.

 

Bäckerei Meyer neu in Lingener Lookenstraße

Jan Koormann, Geschäftsführer der LWT, und Andreas Löpker, Citymanager der Stadt Lingen, begrüßten Stefanie und Matthias Meyer in ihrer ersten Filiale in Lingen.

Lingen. Brote, Brötchen, Torten, Feingebäck und vieles mehr bietet die Bäckerei Meyer, die jetzt in der Lingener Lookenstraße eröffnet hat, an. Es ist die zehnte Filiale von Matthias und Stefanie Meyer, aber die erste in Lingen. „Wir freuen uns, nun hier in Lingen zu sein. Wir waren überrascht, wie bekannt wir hier bereits sind und wie positiv wir aufgenommen wurden“, sagte Matthias Meyer, der in einer Lingener Bäckerei gelernt hat und 2004 die Geschäftsführung der Bäckerei von seinen Eltern übernommen hat. „Wir freuen uns, dass Sie nun auch hier in Lingen vertreten sind und wünschen Ihnen viel Erfolg“, begrüßten sie Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus, und Andreas Löpker, Citymanager der Stadt Lingen.

Die Filiale befindet sich in der ehemaligen Bäckerei Sundag in der Innenstadt. „Die Einrichtung haben wir weitestgehend erhalten und die Renovierungsarbeiten haben wir alle gemeinsam mit Lingener Firmen gemacht“, erklärte der Inhaber. „Ich bin meinen Eltern und meinen Kindern Juliana und Johannah sehr dankbar, dass sie in den vier Wochen, in denen wir renoviert haben, so gut mitgezogen haben“, ergänzte Stefanie Meyer. Während des Corona-Lockdowns werden die Spezialitäten zum Mitnehmen angeboten. „Wir freuen uns schon darauf, wenn unsere Kunden auch hoffentlich bald die Sitzmöglichkeiten nutzen können und wir wieder unsere verschiedenen Frühstücke anbieten können“, erklärte die Inhaberin.

Von null auf 50 in nicht mal zwei Monaten – „Meine PflegeHelden“ startet im Lingener Ortsteil Darme durch

Lingen. Medikamentenverabreichung, Unterstützung bei der Körperpflege, Betreuung, Beratung – das und vieles mehr bieten Britta Jansen und ihr Team mit ihrem ambulanten Pflegedienst „Meine PflegeHelden“ an. Anfang Februar ist der neu gegründete Pflegedienst in einen 260 Quadratmeter großen, renovierten Bürotrakt im ehemaligen „Lucas“-Gebäude am Darmer Bahndamm gezogen. Wir möchten für unsere Klienten und die Angehörigen Helden sein“, erklärt Inhaberin Britta Jansen die Entstehung des Namens. Gemeinsam mit zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pflegt, behandelt und entlastet sie pflegebedürftige Menschen. „Uns ist es ganz besonders wichtig, Zeit für die Patienten und ihre Angehörigen zu haben. Wir möchten auf keinen Fall im Zeitstress von einem zum nächsten Patienten hetzen“, sagt die ausgebildete Pflegefachkraft. Und das Konzept scheint sich zu bewähren: „Zu Beginn hatten wir zehn Patienten, mittlerweile sind es schon 50 Patienten in den Lingener Ortsteilen, der Innenstadt und darüber hinaus, erklärt die Darmerin Britta Jansen. Nicht nur bei den Patienten, auch bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt diese Arbeitsweise gut an. Trotz Pflegekräftemangels konnte sie schon kurzfristig zehn Personen einstellen und erwartet in den nächsten Monaten weitere Verstärkung.
„Das Büro ist wirklich sehr schön geworden und der Name des Pflegedienstes passt sehr gut“, begrüßte Ortsbürgermeister Werner Hartke Britta Jansen im Lingener Ortsteil Darme. Auch Jonas Berger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen gratulierte ihr zur Neugründung: „Ich freue mich, dass Ihr Pflegedienst schon jetzt so gut angenommen wird und wünsche Ihnen auch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.“

Der Pflegedienst arbeitet mit einigen Lingener Firmen zusammen, zum Beispiel beim Instandhalten der Autos. „Sobald es wieder möglich ist, möchten wir gerne einen großen Tag der offenen Tür veranstalten und es soll Angehörigenabende an den Wochenendengeben“, kündigte Britta Jansen abschließend an.

Ortsbürgermeister Werner Hartke (rechts) und Jonas Berger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen begrüßten Britta Jansen mit ihrem neuen ambulanten Pflegedienst „Meine PflegeHelden“ im Lingener Ortsteil Darme.

Schmuckstücke in Wald gefunden

Wem gehören diese Schmuckgegenstände?

Lingen – Bereits am 23. Februar Haben Passanten in einem Waldstück hinter dem Dienstgebäude der Stadtwerke Lingen diverse Schuckstücke gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Gegenständen um Diebesgut handelt.

Der teils vergrabene Schmuck konnte bislang keinen Eigentümern zugeordnet werden. Hinweise nimmt die Dienststelle in Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.

 

Lingener Stadtguthaben für Arbeitgeber in der Region attraktiv

CDU-Stadtratsfraktion sieht viele Vorteile beim Stadtgutschein

Lingen (Ems). Das Lingener Stadtguthaben ist seit dem 1. November 2020 erhältlich und hat den bisherigen LWT Einkaufsgutschein in Papierform ersetzt. Der Papiergutschein hat im Jahr 2019 eine Summe von 600.000 Euro in Lingen bündeln können.

 

„Wir begrüßen die Umwandlung auf einen digitalen Gutschein. Die Akzeptanz ist da. Das Stadtguthaben konnte bereits in den ersten Monaten über 412.000 Euro aufgeladen werden, die garantiert in Lingen bleiben. Es ist ein Erfolgsmodell,“ erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Hilling.

Das Stadtguthaben basiert auf eine QR-Code Technik und ist somit um weitere, neue Funktionen erweiterbar. Der stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Koopmann freut sich über die Entwicklung dieses digitalen Produktes: „Das Lingener Stadtguthaben bietet dank der digitalen Form noch wesentlich vielfältigere Einsatzmöglichkeiten. So können nun Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern monatlich einen Bonus als Sachbezug auszahlen in der Höhe von bis zu 44 Euro, komplett frei von Steuern und Sozialabgaben“, begrüßt Koopmann diese neue Angebotsform. „Bei ‚nur‘ 1.000 Arbeitnehmern am Standort würde dies eine jährliche Wirtschaftsförderung von über 500.000 Euro bedeuten, Geld welches definitiv in Lingen bleibt!“

Irene Vehring ergänzt als stellv. Fraktionsvorsitzende, dass Sie noch weitere Einsatzmöglichkeiten begrüßt: „Das Bezahlen der Parkgebühren oder der Einsatz in den LiLi Bussen sind weitere tolle Funktionen für das Lingener Stadtguthaben. Wir freuen uns, dass der LWT mit dem Geschäftsführer Jan Koormann diesen innovativen Stadtgutschein entwickeln lässt. Wir hoffen, dass die Lingener Bevölkerung und die Unternehmerschaft das Angebot annehmen wird.“

Auf dem Foto (v.l.): Uwe Hilling, Martin Koopmann und Irene Vehring

Amprion investiert mehr als 50 Millionen Euro in Standort Lingen Lastflusssteuernde Maßnahme für Strom nach Nordrhein Westfalen

Lingen- Das Unternehmen Amprion investiert am Standort Lingen über 50 Millionen Euro in den Umbau der Umspannanlage Hanekenfähr. Auf dem Gelände an der Schüttorfer Straße im Ortsteil Darme werden zwei Phasenschiebertransformatoren errichtet und die Schaltfelder der 380-kV-Anlage insgesamt verdoppelt. Bei einem Ortstermin machten Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Werner Hartke, die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler und Martin Koopmann sowie Wirtschaftsförderer Ludger Tieke sich ein Bild von der Baumaßnahme.

„Die Energielandschaft in Deutschland befindet sich im Wandel. Mit dem Umbau der Umspannanlage tragen wir diesem Wandel Rechnung. Lingen ist und bleibt dabei für uns ein wichtiger Energiestandort“, machte Stefan Sennekamp, Amprion-Projektsprecher, gleich zu Beginn deutlich. In einem ersten Schritt werden in der Station Hanekenfähr zwei 380/380-kV-Phasenschiebertransformatoren errichtet, die voraussichtlich im Jahr 2022/2023 in Betrieb gehen sollen. „Im Bereich der elektrischen Wechselstromnetze dient ein solcher Transformator dazu, den elektrischen Lastfluss bei parallel verlaufenden Leitungen gezielt zu steuern und somit unter anderem Versorgungssicherheit bei Kraftwerksausfällen und Fehlern im Hochspannungsnetz zu leisten“, erläuterte Jörg Hagemann, zuständiger Baubetreuer von Amprion.

Für diese Maßnahme müssen das Baufeld freigemacht und die Anlage räumlich erweitert werden. „Aktuell erfolgt die Verkabelung von diversen 110 kV- und 220 kV-Stromkreisen auf dem Anlagengrundstück. Für den Zeitraum der Bauarbeiten haben wir temporär ein 1.350 Meter langes Baueinsatzkabel verlegt“, so Hagemann. Mit dem Umbau geht zudem die Erweiterung der Anlage einher. „Insgesamt verdoppeln wir die Schaltfelder des 380 kV-Anlagenteils von 17 auf 35 Felder“, erklärte Hagemann. Damit gehöre die Anlage dann zu den größten Anlagen von Amprion.

Nach der Errichtung der Phasenschiebertransformatoren sind unter anderem die Anbindung von zwei Offshore-Konvertern bis 2028/ 2029, die Demontage der 220 kV-Anlage sowie verschiedene Erneuerungsmaßnahmen geplant. Die Gesamtinvestition beläuft sich nach Angaben von Projektsprecher Sennekamp auf einen mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Oberbürgermeister Dieter Krone wertet die Umbaumaßnahme als bedeutendes Vorhaben am Standort Lingen: „Das ist eine riesige Investition des Unternehmens Amprion. Lingen bleibt damit ein großer Netzverteilungspunkt in Deutschland. Mit der künftigen Anbindung der Offshore-Konverter gestalten wir die Energiewende vor Ort und setzen auf grüne Energie.“ Die beiden Vorsitzenden des WGA, Stefan Wittler und Martin Koopmann, sowie Ortsbürgermeister Werner Hartke zeigten sich ebenfalls erfreut über das Engagement des Unternehmens und sicherten die Unterstützung der Politik zu.

 

Lingen fördert Kauf von Lastenfahrrädern und -pedelecs

Lingen. Seit dem Jahr 2019 fördert die Stadt Lingen den Kauf von Lastenfahrrädern und Lastenpedelecs. In den ersten beiden Jahren des Förderprogramms konnten insgesamt 64 Bewilligungen mit einem Fördervolumen von rund 31.700 Euro ausgesprochen werden. Ziel der Förderung ist es, mehr Verkehrsteilnehmer zum Umstieg auf das Rad zu motivieren, um dieses beispielsweise für den Weg zur Kita oder den Transport der Einkäufe zu nutzen.

„Auch im Jahr 2021 ist es wieder möglich, Anträge zu stellen. Interessierte Privatpersonen aus Lingen können 25 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 500 Euro, für ihr neues Lastenfahrrad oder -pedelec erstattet bekommen“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone. Dafür können entsprechende Anträge bei der Wirtschaftsförderung oder unter www.lingen.de mit einem Kaufangebot und einer Kopie des Personalausweises bei der Stadt Lingen (Ansprechpartner: Jens Schröder, Tel. 0591-9144-802 oder Mail j.schroeder@lingen.de) eingereicht werden. Dabei gilt, wer zuerst kommt, mahlt auch zuerst, insofern gilt es schnell zu sein. Allerdings darf der Kauf erst nach Erhalt der Förderzusage erfolgen. Zudem sind gebrauchte sowie geleaste Räder von der Förderung ausgeschlossen. Bei weiteren Fragen wenden sich Interessierte an Jens Schröder.

Im Lingener Ortsteil Brögbern öffnet ein neuer Friseursalon seine Türen Friseurmeisterin trotz dem negativen Trend

Friseurmeisterin Bronislawa Kissmann (2. V. rechts) Mit zum Team zählen (v. links): Melanie Pirrwitz, Anastasia Aristou und Dominique Dittmann

Lingen. Deutschlandweit haben wegen des Corona-Lockdowns die Friseursalons geschlossen. Am 1. März dürfen sie mit besonderen Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz wieder öffnen. Es sind aber längst nicht alle, denn vielerorts haben etliche Friseure aufgegeben. Die erfahre Friseurmeisterin Bronislawa Kissmann hat die Initiative ergriffen und im Lingener Ortsteil Brögbern, im Nahversorgungszentrum an der Bundesstraße 213, in ihrem Wohn- und Geschäftshaus ihren neuen Friseursalon für Groß und Klein vorgestellt. Zu ihrem Team zählen: Melanie Pirrwitz (Gesellin), Anastasia Aristou (Meisterin) und Dominique Dittmann (Geselle). Die Familie Kissmann habe hier eine große Investition getätigt, waren sich Ortsbürgermeister Michael Teschke, der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschuss, Stefan Wittler, und Dietmar Lager von der Lingner Wirtschaftsförderung sicher. Sie machten sich nacheinander von dem nach modernsten Gesichtspunkten ausgestatteten Salon ein Bild und zeigten sich sehr beeindruckt.

 

 

 

Neue Spielgeräte für Lingens Spielplätze Durchgeführte Maßnahmen 2020 und Ausblick 2021

Lingen. In der Lingener Innenstadt und den Ortsteilen laden über 110 Spiel- und Erlebnisräume zum Spielen und Toben ein. Die zahlreichen Spielflächen werden regelmäßig aufgewertet und saniert, um Kindern und Jugendlichen auch weiterhin erlebnisreiche Stunden auf sicheren und interessanten Spielplätzen zu bieten. Die Maßnahmen, die im vergangenen Jahr diesbezüglich unternommen wurden und die in diesem Jahr geplant sind, waren Themen in der jüngsten Beiratssitzung Spielräume.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Im Jahr 2020 standen zahlreiche Maßnahmen auf der Agenda der Stadt Lingen. So sind zwei neue Anlagen entstanden: Der Spielplatz an der Kolkstraße aufgrund der fehlenden Spielflächen in diesem Bereich und ein Parkourpark im Emsauenpark. Der Parkourpark geht auf die Initiative des Kinder- und Jugendparlaments zurück und bietet den älteren Kindern und Jugendlichen demnächst eine Fläche, auf der sie sich ausprobieren und auspowern können.

Die Spielplätze am Hagebuttenweg, im Bereich der Sändker-/Vogtstraße in Ramsel, im Bürgerpark Bramsche sowie an der Anemonenstraße in Damaschke wurden saniert, da einige Spielgeräte bereits in die Jahre gekommen sind oder mangelhaft waren. Die Sanierungsarbeiten sollen dort in den nächsten Wochen abgeschlossen sein.

Einige Spielflächen sind für die kleinen Bewohner und ihre Familien besonders beliebt. Um diese Attraktivität zu bewahren oder sie sogar noch zu erhöhen, wurden diese Spielplätze mit neuen Geräten ausgestattet. Sie erweitern entweder das bisherige Angebot oder ersetzen alte Geräte. So laden beispielsweise zwei neue Schaukeln an der Wilhelmshöhe, ein neues Sandspiel im Bereich der Rehtränke sowie an der Straße „Am Wollenkamp“ zu einem neuen Spielerlebnis ein. Kletterbegeisterte kommen ebenfalls auf dem Spielplatz „Am Wollenkamp“ auf ihre Kosten, denn dieser hat eine neue Bogenleiter erhalten. Ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz am Pulverturm ist barrierefrei. Die Spielfläche an der Feuerdornstraße hat eine neue Spielkombination erhalten, die Fläche am Erlenweg ein neues Klettergerät und auf dem Spielplatz am Ameisenhügel können die Kinder dank zwei neuer Rutschenpodeste wieder richtig Fahrt aufnehmen. Zahlreiche neue Sitzgruppen, die entweder ergänzt oder ausgetauscht wurden, laden zudem zu einem gemütlichen Picknick mit der ganzen Familie ein.

Pläne für das Jahr 2021

Auch in diesem Jahr plant der Fachbereich Bildung, Jugend und Sport der Stadt Lingen weitere Maßnahmen. Im Bereich des Brögberner Dorfplatzes soll ein Spielplatz entstehen, der in diesem Lingener Ortsteil neue Anreize schafft. Auch alte und defekte Geräte werden entweder saniert oder ersetzt. Das betrifft die Spielplätze an der Hufelandstraße in Damaschke, am Birkenhain im Gauerbach, am Mühlenberg in Biene sowie den Spielplatz Fleerbeernweg in Damascke/Brögbern. Neue Spielgeräte auf den Spielplätzen am von Humbold Weg in Bramsche und an der Ludwigstraße im Strootgebiet schaffen bald weitere Möglichkeiten für kreative Spiele.

 

Alle Spielplätze dürfen übrigens auch während des aktuellen Lockdowns genutzt werden.

 

Zollamt Lingen beschlagnahmt gefälschte Markenprodukte; Waren im Wert von über 15.000 Euro

Bild: Hauptzollamt Osnabrück

Osnabrück  – Im Rahmen der Postabfertigung haben Beamte des Zollamts Lingen in der letzten Woche gefälschte Markenprodukte im Wert von über 15.000 Euro aus dem Verkehr gezogen. Bei den Waren handelte es sich um Fälschungen, hochwertiger Gürtel verschiedener Marken und Designer Schuhe aus den USA, die sich ein Mann im Internet bestellt hatte. „Durch die Aufmachungen und die Verpackungen der einzelnen Waren wurde bei den Kollegen und Kolleginnen schnell der Verdacht erweckt, dass es sich hierbei um Fälschungen handeln könnte“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

Um diese Vermutung zu bestätigen, wurden Fotos der verschiedenen Waren an die Rechteinhaber übersandt. Diese haben den Verdacht der Beschäftigten des Zollamts Lingen bestätigt und alle Artikel als Falsifikate bewertet. Die Waren werden auf Antrag der Rechteinhaber vernichtet.

Dem Besteller drohen zudem empfindliche Schadensersatzforderungen der Originalhersteller.

Zusatzinformation

Fälscher nutzen illegal fremde Forschungs- und Produktionsergebnisse, ohne die Kosten und unternehmerischen Risiken zu tragen. Das ist für den auf Innovationen besonders angewiesenen Wirtschaftsstandort Deutschland eine reelle Bedrohung. Die DIHK (Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern der Bundesrepublik

Deutschland) schätzt, dass in Deutschland bereits zehntausende Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) spricht von einem weltweiten Markt mit gefälschten Produkten im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar jährlich.

Schließlich sichern deutsche Unternehmen ihre Wettbewerbsvorteile auf den globalen Märkten über Produktinnovationen und Spitzentechnologie.

Die Einfuhrkontrollen des Zolls sind ein wesentlicher Baustein im Kampf gegen diese Form der internationalen Wirtschaftskriminalität.

Die Zentralstelle Gewerblicher Rechtsschutz des Zolls in München ist der bundesweite Ansprechpartner für alle Rechteinhaber (Marken, Patente, Geschmacksmuster etc.). Hier kann ein sogenannter Grenzbeschlagnahmeantrag für Deutschland und für die gesamte EU gestellt werden, hier laufen alle Informationen der Unternehmen und des Zolls zusammen, deren Auswertung wiederum den Zollstellen zur Verfügung gestellt wird.