Verbranntes Essen löst in Lingen ein Großeinsatz der Feuerwehr aus

Lingen. Am Freitagmorgen hat ein älterer Bewohner des Seniorenheim „Stephanus-Haus“ an der Hannoveraner Straße für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Nach Angaben der Polizei hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Feuerwehr wurde um 9.51 Uhr alarmiert und rückte mit einem Großaufgebot an. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass in der Wohnung des Mannes in der Küche auf dem Herd Essen angebrannt war und dadurch die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Die Feuerwehreinsatzkräfte kontrollierten den Bereich und rückten wieder ein. Bei dem Einsatz war niemand verletzt worden. 

 

Nachbarschaft überwältigt Einbrecher und verfolgt Komplizen

Lingen – Zwei Männer sind am frühen Donnerstagmorgen im Veilchenweg und an der Damaschkestraße in mehrere Autos eingedrungen. Ein Anwohner wurde auf die Tat aufmerksam und benachrichtigte weitere Nachbarn. Gemeinsam wurde einer der Täter überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Einem zweiten, bislang unbekannten Mann gelang die Flucht. Der amtsbekannte 37-jährige steht in Verdacht, gegen 5.45 Uhr, gemeinsam mit seinem unbekannten Komplizen, zunächst zwei VW Bullis im Veilchenweg geöffnet und durchsucht zu haben. Als die
beiden sich wenig später an einem weiteren Fahrzeug an der Damaschkestraße zu schaffen machten, wurden sie von einem Anwohner dabei beobachtet. Dieser sprach die Männer an und konnte einen von ihnen ergreifen.

Der zweite Täter flüchtete und konnte trotz mehrerer unterstützender Nachbarn nicht mehr ergriffen werden. Der alkoholisierte 37-Jährige beleidigte alle anwesenden Personen, darunter auch die eingetroffenen Polizeibeamten, aufs Übelste. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,52 Promille. Teile des Diebesgutes konnten im Nahbereich wieder aufgefunden werden. Die Gesamtschadenshöhe ist noch unbekannt. Die Ermittlungen zum zweiten Täter dauern an. Die Männer werden sich wegen mehrerer Delikte in einem Strafverfahren verantworten müssen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0591)870 bei der Polizei Lingen zu melden.

Lastwagen landet bei Unfall im Straßengraben Fahrer wird nur leicht verletzt

 

Lingen. Glück im Unglück hatte am Dienstagmittag ein 48-jähriger Fahrer eines Lastwagens bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 213 im Lingener Ortsteil Brögbern. Nach Angaben der Polizei war der Mann aus Löningen gegen 13.15 Uhr mit dem Pannenservicefahrzeug in Richtung Lingen unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und kippt im Straßengraben auf die Seite. Dessen Fahrer wurde vor Ort vom Team des Rettungswagens versorgt. Bis zur Bergung des Fahrzeugs gegen 16 Uhr war die B 213 halbseitig gesperrt. Danach wurde eine Vollsperrung eingerichtet und der Autoverkehr umgeleitet.

Neuer Flyer: „Vereinsarbeit: Finanzielle Fördermöglichkeiten“ Stadt Lingen bietet Unterstützung für Vereine

Lingen. Engagement fördern und unterstützen – das ist ein zentrales Anliegen von Politik und Verwaltung. Aus diesem Grund wurde dafür jetzt der Flyer „Vereinsarbeit in Lingen. Finanzielle Fördermöglichkeiten der Stadtverwaltung“ herausgegeben. „Vereine und Verbände leisten durch ihr großes ehrenamtliches Engagement einen unschätzbaren Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben in unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Mit dem Flyer wollen wir sie in ihrer ehrenamtlichen Arbeit begleiten und zeigen, wo finanzielle Unterstützung möglich ist.“

Aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Bereichen des Ehrenamtes finden Interessierte darin einen Überblick, wie und wofür Fördermittel bei der Stadt Lingen (Ems) beantragt werden können. Die Bandbreite reicht von Jugendarbeit, Kultur, Ortsteil- und Stadtteilarbeit bis hin zu Soziales, Sport und Städtepartnerschaften. Genauso vielfältig wie die Themen sind auch die verschiedenen Förderungen. Bildungsmaßnahmen und Fahrten und Lager in der Jugendarbeit sind genauso berücksichtigt wie Jubiläen oder Baumaßnahmen im Sportbereich. Zudem sind Fristen und Ansprechpartner genannt, die Hilfestellung bieten und bei Fragen gerne weiterhelfen.

Der Flyer mit allen Informationen ist im Rathaus erhältlich und auf der Internetseite www.lingen.de eingestellt. Zudem liegt er beispielsweise im Freiwilligenzentrum, bei SKF und SKM aus.

Lingen – Polizei zieht Bilanz der Innenstadtwache

Lingen  – Bis Ende Dezember und damit rund neun Wochen war die Polizei Lingen mit einer mobilen Innenstadtwache präsent. Nachdem der voll ausgestattete Container Ende Dezember wieder vom Marktplatz verschwand, kann die Polizei nun eine positive Bilanz aus dem Projekt ziehen. Nicht nur die Aufklärung einer spektakulären Unterschlagung (wir berichteten) machte den Einsatz der Innenstadtwache zum Erfolg. Auch ein deutlicher Rückgang von Verstößen gegen das Radfahrverbot konnten die Beamten vermelden. Stellten die Einsatzkräfte in den ersten Tagen noch an die 90 Verstöße fest, waren es zum Ende weit unter zehn.

Insgesamt wurden unter anderem in Bezug auf das Radfahr- und Parkverbot 261 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wurden 193 Verstöße gegen die geltenden Corona-Bestimmungen aktenkundig. Täglich von 10 bis 18 Uhr standen die Innenstadtbeamten als Ansprechpartner zur Verfügung. „Im Rahmen von insgesamt

1069 Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern konnten Fragen beantwortet und Ängste abgebaut werden. Dabei erhielten wir zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung“, erklärt Marina Bruns, koordinierende Leiterin der Innenstadtwache. Mit der dauerhaften Präsenz wurde auch die Problematik des Marktplatzes als Partytreffpunkt und die damit verbundenen Lärm- und Verunreinigungsbeschwerden deutlich reduziert.

Neubau der R1 Verkehrstechnik GmbH im „Gewerbegebiet Biene“

Zur neuen Gewerbehalle mit Büroräumen und einem attraktiveren Außenauftritt konnten kürzlich Vertreter aus Politik und Verwaltung dem Geschäftsführer der R1 Verkehrstechnik GmbH Michael Breiter gratulieren. 2012 hatten der Lingener und sein Gesellschafter das Unternehmen gegründet und stetig ausgebaut. Mit dem Erwerb des 2.250 Quadratmeter großen Gewerbegrundstücks im Gewerbegebiet Biene und dem Neubau der 450 Quadratmeter großen Halle folge nun auch der räumliche Ausbau. 550.000 Euro wird das Unternehmen dort bis zur Fertigstellung investiert haben. „Die neue Gewerbehalle dient uns vor allem als Elektronikhalle für Ampeln, LED-Schilder und -Anhänger“, erklärte Michael Breiter bei der Führung durch die neuen Räumlichkeiten. An die Halle schließt sich zudem ein Bürotrakt an. Derzeit beschäftigt R1 Verkehrstechnik 16 feste Mitarbeiter und vier Aushilfen. Ortsbürgermeister Uwe Dietrich erklärte: „Durch den Neubau gewinnt die Zufahrt zum Gewerbegebiet ein neues, positives Erscheinungsbild.“ Auch die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler und Martin Koopmann zeigten sich beeindruckt von dem neuen Auftritt des Unternehmens.

R1 Verkehrstechnik GmbH übernimmt Verkehrssicherungen und vermietet beziehungsweise vertreibt Absperrgeräte, Verkehrszeichen und Ampeln. So übernimmt das Unternehmen beispielsweise die Absicherung von Straßenbauarbeiten, erstellt Umleitungskonzeptionen, zeichnet Markierungspläne und bietet Schranken- und Zutrittssysteme. Michael Breiter legt dabei einen großen Wert auf die Ausstattung seiner Mitarbeiter und investiert jedes Jahr in Ausstattung und Material. R1 Verkehrstechnik ist in erster Linie im norddeutschen Raum und Norden von NRW im Einsatz und das auf allen Verkehrswegen inklusive Autobahnen.

 

Gratulierten Geschäftsführer Michael Breiter der R1 Verkehrstechnik (Mitte) zum Neubau: (v. li.) der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler, Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen, Ortsbürgermeister Uwe Dietrich und Martin Koopmann, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses.

 

 Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Lingen

Lingen. In der Nacht zu Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Großbrand auf einem Bandwirtschaftlichen Anwesens in die Bernardstraße in Lingen alarmiert.  

Bei Eintreffen der Feuerwehr  stand ein landwirtschaftliches Gebäude bereits in Vollbrand. Dieses Gebäude wird im hinteren Bereich Stroh gelagert. Im vorderen Bereich befanden sich 20 Rinder und Kälber. 19 der Tiere konnten, teils unter Einsatz von hydraulischen Gerät, gerettet aus dem Stahl gerettet werden. Zehn Tiere verstarben. Die Feuerwehr schütze die angrenzenden Gebäude mit einer Riegelstellung. Von zwei Seiten wurde eine großflächige Wasserversorgung aufgebaut, um das Feuer effektiv löschen zu können. In Einsatz sind momentan die Feuerwehren aus Lingen, Holthausen, Baccum, Bramsche und Brögbern. Die Löscharbeiten werden sich noch bis in den Vormittag hinziehen. Zur Brandursache und auch zur Schadenhöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Aufgrund des Großbrandes sollten im Stadtgebiet in Lingen die Fenster und Türen geschlossen gehalten werden!

 

 

Feuer im Burger King in Lingen

 

Lingen. Die Freiwillige Feuerwehr konnte am Montagmorgen im Stadtteil Damaschke an der Schillerstraße zügig den Brand im Schnellrestaurant „Burger King“ löschen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war gegen 08.35 Uhr bei den Vorbereitungen eine große Fritteuse mit Fett in Brand geraten. Eine Mitarbeiterin hat sofort einen Deckel auf das Gerät zum Ausbacken von Pommes oder anderen Lebensmitteln geworfen. Sie rief die Feuerwehr und sorgte parallel dafür, dass alle ihre Kollegen das Gebäude verließen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

 

Vier Verletzte bei Brand in Lingen

Lingen. Am Sonntagnachmittag hat es in einer Seniorenwohnanlage in der Marienstraße gebrannt. Dabei wurde eine 73-jährige Bewohnerin schwer und drei weitere Personen leicht verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Lingen und die Wehr aus Holthausen wurden um 15.27 Uhrfür den Brand in der Seniorenwohnanlage alarmiert. Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz in die Wohnung im zweiten Obergeschoss vor. Hier entdeckten sie in einer Wohnung einen brennenden Adventskranz auf dem Wohnzimmertisch und evakuierten die Etage. Die 79-Jährige war von drei Mitbewohnern aus den Gefahrenbereich gerettet worden und kam mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus: Die drei anderen Personen wurden vom Notarzt vor Ort versorgt. Die Feuerwehrmänner konnten den Brand schnell löschen und lüfteten das gesamte Gebäude.

 

Statt Weihnachtsmarktstand: EmsShopper eröffnet „Weihnachtslädchen“

Lingen. „Not macht bekanntlich erfinderisch: Da wir in diesem Jahr nicht mit unserem Weihnachtswäldchen auf dem Weihnachtsmarkt präsent sein können, haben wir kurzerhand ein Weihnachtslädchen aufgemacht“, freut sich Matthias Lange, Inhaber des Internetshops EmsShopper.de. Bis Weihnachten ist das „EmsShopper Weihnachtslädchen“ nun in der Marienstraße 2 zu finden. In den ehemaligen Räumlichkeiten von „Ton in Ton“ bietet Lange seine Heimatprodukte von Emsländern für Emsländer an, darunter u.a. Laternen mit der Lingener Skyline und Textilien unter dem Motto EmsMädel bzw. EmsJung. „Die Lingener und Emsländer sind sehr heimatverbunden und Produkte z.B. mit einer Skyline sind gerade in der Weihnachtszeit beliebte Geschenke“, sagt Lange, der mit dem Copy-Shop in der Schlachterstraße bereits seit 15 Jahren in Lingen vertreten ist.

Von dem besonderen Pop-up-Store machten sich Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH, und Citymanager Andreas Löpker vor Ort ein Bild. „Diese Heimatprodukte sind ein prima Stadtmerchandising für Lingen und ich bin froh, dass wir trotz abgesagtem Weihnachtsmarkt eine Alternative finden konnten“, so Koormann. Eine Auswahl der EmsShopper-Artikel wird zudem zurzeit auch in der Tourist-Info ausgestellt. Citymanager Löpker ergänzt, dass die Lage des „Weihnachtslädchens“ inmitten der Fußgängerzone optimal sei.

Das „EmsShopper Weihnachtslädchen“ ist montags bis samstags von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Bestellungen sind auch von zu Hause aus möglich, ebenso wie eine kontaktlose Lieferung mit „Lingen liefert“.

Neuer Standort von LEANNOVA

Lingen. Zum neuen Standort gratulierten in dieser Woche Dietmar Lager und Jens Schröder von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen den beiden Geschäftsführern der LEANNOVA GmbH Benjamin Bütfering und Prof. Dr. Jens Mehmann. In der Clara-Eylert-Straße 4 hat das Unternehmen einen neuen Firmensitz gefunden. Neben großzügigen Büro- und Schulungsräumen bietet der Standort Möglichkeiten zum weiteren Wachstum. Das Unternehmen mit einem branchenübergreifenden Schwerpunkt für Prozessoptimierung und Digitalisierung war 2010 aus einem internationalen Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück – Standort Lingen heraus entstanden. Nach zehn Jahren im IT-Zentrum in Lingen platze das Unternehmen mit seinen über 20 Mitarbeitern aus allen Nähten. „Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus Steigerung der Prozesseffizienz durch Möglichkeiten der IT und Restrukturierung von Prozessen zusammen mit den Mitarbeitern unserer Kunden, erklärt Benjamin Bütfering. „Wir liefern in kurzer Zeit quantifizierte und qualifizierte Lösungen, um Prozesse effizient und nachhaltig zu gestalten“, ergänzt Prof. Dr. Jens Mehmann.

Die LEANNOVA GmbH berät bundesweit Unternehmen bei der wirtschaftlichen Optimierung innerbetrieblicher Prozesse. Fabrikplanung, Operationale Excellence, Einkaufsberatung und IT-Consulting gehören dabei zum Leistungsspektrum. In allen Bereichen setzt das Unternehmen innovative Softwarelösungen und Eigenentwicklungen ein. Zudem setzen die Mitarbeiter von LEANNOVA Digitale Unternehmensakademien für ihre Kunden um. Das Lingener Unternehmen mit einer zusätzlichen Niederlassung in Hamburg setzt dabei auf Innovationen, wovon die Kunden pragmatisch und umsetzungsorientiert profitieren. Hiervon konnten sich die Vertreter der Stadt Lingen im Gespräch über das Förderprogramm „Neustart Niedersachsen Innovation“ überzeugen.

 

Polizist im Einsatz verletzt

Lingen – In der Nacht zu Sonntag wurde eine Polizeistreife zu einem Randalierer auf den Marktplatz geschickt. Einem erteilten Platzverweis kam er in der Folge nicht nach. Der 37-jährige Tunesier beschimpfte die Polizisten als Rassisten und griff sie unvermittelt an. Als die Beamten sich zur Wehr setzten, biss er einem von ihnen in die Hand und verletzte ihn dabei leicht. Mehrere weitere Streifenbesatzungen waren nötig, um den Mann zur Dienststelle zu transportieren und ihm dort eine Blutprobe zu entnehmen. Den Rest der Nacht verbrachte er in der Ausnüchterungszelle. Er wird sich nun gleich wegen mehrerer Straftaten verantworten müssen.

Überfall auf Combi-Markt in Lingen

Lingen – Am Mittwochabend ist es an der Schillerstraße zu einem Überfall auf den dortigen Combi-Markt gekommen. Zwei männliche Täter betraten gegen 20 Uhr den Laden und verwickelten eine Angestellte zunächst in ein Gespräch. In dessen Verlauf zogen sie ein Messer und forderten unter Drohung mit dem Tode die Herausgabe von Bargeld. Nachdem ihnen mehrere hundert Euro ausgehändigt wurden, ergriffen auf Fahrrädern die Flucht in Richtung Innenstadt. Im Rahmen der Fahndung konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Neues Feuerwehrgerätehaus für Ortsfeuerwehr Baccum Investition von rund 2,6 Mio. Euro – Fertigstellung Ende 2021

Lingen. An der Antoniusstraße Ecke Elsenbusch entsteht ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Ortsfeuerwehr Baccum. Die Herrichtung und Erschließung des Grundstücks sind bereits in vollem Gange. „Der symbolische Spatenstich gemeinsam mit Vertretern der Ortsfeuerwehr musste Corona-bedingt leider ausfallen. Nichtsdestotrotz ist dieser Neubau eine große und wichtige Investition in die Sicherheit in Baccum und unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. Der eingeschossige Neubau soll voraussichtlich bis Dezember 2021 fertiggestellt sein. Die Baukosten belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro.

Das bestehende Feuerwehrgerätehaus stammt aus dem Jahr 1972. Es folgten An- bzw. größere Umbauten in den 1970er und 1990er Jahren. „Den heutigen räumlichen und logistischen Anforderungen wird das Gebäude jedoch nicht mehr gerecht. Die Fahrzeuge sind deutlich größer geworden, was zu Platzmangel führt. Zudem fehlen adäquate Umkleidemöglichkeiten für die Kameradinnen und Kameraden sowie für die Kinder- und Jugendfeuerwehr“, erklärt Krone. Ein neues Feuerwehrgerätehaus sei daher unumgänglich. Auf Basis der Pläne für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Holthausen, seien die Planungen in Baccum binnen weniger Monate erfolgt.

Der Neubau mit rund 1.000 Quadratmetern Fläche unterteilt sich in zwei Bereiche. „Zum einen entsteht eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen inklusive Waschplatz, der als Stellplatz genutzt werden kann, sowie mit Lagerflächen und Werkstätten. Zum anderen wird es einen Sozialtrakt mit Büro, Funkzentrale, Umkleiden für Herren, Damen und für unsere Kinder- bzw. Jugendfeuerwehr, mit Schulungs- und Bereitschafträumen sowie mit einem Jugendfeuerwehrraum geben“, erläutert Ortsbrandmeister Bernd Beintken. „Alle Räumlichkeiten sind so angeordnet, dass die Einsatzkräfte optimal agieren können. Rat und Verwaltung ist es ein großes Anliegen, die Kameradinnen und Kameraden tatkräftig zu unterstützen und optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit zu schaffen. Das neue Feuerwehrgerätehaus in Baccum wird hier künftig ein weiteres Zeichen setzen“, betont der Oberbürgermeister und dankt den Feuerwehrfrauen und -männern für ihren großartigen Einsatz.

Das Tragwerk des Gebäudes bildet eine Stahlbetonkonstruktion. Die Außenfassade besteht im Bereich der Fahrzeughalle aus Sandwichelementen und im Bereich des Sozialtrakts aus Verblendmauerwerk. Geplant wurde der Neubau von der Firma „Radke Architekten“ aus Sögel. Weiterhin sind die Ingenieurbüros Eversmann aus Meppen und Hunger aus Lingen sowie die Grünplaner aus Meppen beteiligt.

Visualisierung © Taao GbR, Haselünne

In der Adventszeit wieder eine Stunde kostenlos parken in der Tiefgarage „Am Alten Pferdemarkt“

Parkhaus im Innenstadtbereich

Lingen. In der Tiefgarage „Am Alten Pferdemarkt“ ist die erste Stunde Parken in der Adventszeit auch in diesem Jahr erneut kostenlos. Das Angebot gilt vom 28. November bis einschließlich Heiligabend. Bereits seit einigen Jahren kommen Besucher der Innenstadt in der Adventszeit in den Genuss dieses besonderen Service, den pro Jahr etwa 5.000 Kunden nutzten. „Diese Zahlen belegen, dass das gebührenfreie Parken in der Tiefgarage ‚Am Alten Pferdemarkt‘ gut angenommen wird“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. „In diesem Jahr ist es Politik und Verwaltung besonders wichtig, den von der Corona-Krise gebeutelten Einzelhandel in der Innenstadt mit vereinten Kräften zu unterstützen.“ Die Kosten für das gebührenfreie Parken während der ersten Stunde übernimmt die Stadt Lingen.

 

Niedersächsisches Förderprogramm für das Gaststättengewerbe Antragstellung ab dem 25. November möglich

 Lingen. Gastronomiebetriebe, die in vorbeugende Hygieneschutzmaßnahmen (beispielsweise Trennwände) oder Maßnahmen zur technischen Modernisierung des Betriebes (beispielsweise Lüftungstechnik oder Outdoorheizkonzepte) investieren möchten, können dafür Zuschüsse von bis zu 80 Prozent von der NBank erhalten. Diese müssen nicht zurückgezahlt werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen des Gaststättengewerbes, die vor dem 01. März 2020 im Haupterwerb gegründet wurden und einen Umsatzrückgang durch die COVID-19 Pandemie in den Monaten April 2020 bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hatten.

Förderfähig sind Ausgaben für Investitionsgüter mit einer gewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens fünf Jahren zum Umbau, zur Erweiterung und zu sonstigen Modernisierungsmaßnahmen bestehender Betriebe. Nicht förderfähig hingegen sind u.a. Ausgaben für Fahrzeuge, Personalausgaben und Einzelbelege, deren Betrag unterhalb von 500 Euro liegt. Die Mindestförderhöhe beträgt 5.000 Euro, maximal erhalten Antragsberechtigte 100.000 Euro.

Die Antragstellung ist ab dem 25. November 2020 und bis spätestens 31. März 2021 über das Kundenportal der NBank möglich. Mit der Durchführung der Maßnahme darf erst nach Erhalt eines Zuwendungsbescheides begonnen werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Interessierte unter www.nbank.de oder auf den Corona-Hinweisseiten der Stadt Lingen (Ems) aufwww.lingen.de. Dort erhalten Unternehmen ebenfalls Informationen zu weiteren Förderprogrammen wie der 2. Phase der Überbrückungshilfe und dem Programm „Neustart Niedersachsen Investition“. Bei weiteren Fragen steht die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) unter der Telefonnummer 0591 9144-801 oder per Mail wirtschaftsfoederung@lingen.de zur Verfügung.

Raubüberfall auf Tankstelle – Zweiter Täter festgenommen

Lingen  – Nachdem es am Abend des 24. Oktobers (wie bereits berichtet) an der Meppener Straße zu einem schweren Raub auf die dortige Tankstelle gekommen ist, wurde nun auch der zweite Tatverdächtige festgenommen.

Er sitzt in Untersuchungshaft. Auswertungen unterschiedlichster Beweismittel hatten die Ermittler bereits kurz nach der Tat auf die Spur eines 34-jährigen Mannes aus dem Iran gebracht. Ermittlungen hatten ergeben, dass die Person über militärische Kampferfahrung verfügt. Er war bei der Tat mit äußerster Brutalität vorgegangen. Nachdem der Aufenthaltsort des Mannes am Donnerstagmittag zweifelfrei feststand, wurde er in einer Spielothek in der Innenstadt von insgesamt acht Beamtinnen und Beamten festgenommen. Verletzt wurde dabei niemand. Neben der am Tattag getragen Bekleidung konnte auch ein Teil der Beute beschlagnahmt werden. Der 34-jährige schweigt zu den Vorwürfen. Genau wie bei seinem Mittäter, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück Haftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) in Lingen sind noch nicht abgeschlossen. Unter anderem sucht die Polizei nach dem Eigentümer eines Fahrrades. Der bereits unmittelbar nach der Tat festgenommene 20-jährige Komplize des Iraners führte zur Tatzeit ein schwarzes Damenrad der Marke Giant mit sich. Am Lenker befindet sich eine auffällige Klingel mit eingebautem Kompass und die Halterung für einen Fahrradkorb. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.

Wie das Theater an der Lingener Wilhelmshöhe der Pandemie trotzt Stegemann: Müssen alles daransetzen, dass die Kulturszene die Krise gut übersteht

Lingen. Die Corona-Pandemie setzt der Kulturszene besonders hart zu – das Theater an der Wilhelmshöhe in Lingen versucht dennoch, die Krise so gut es geht zu meistern. Diesen Eindruck erhält der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann beim Besuch des Gastspielhauses. „Die aktuelle Situation ist für die Theaterhäuser richtig hart. Nachdem fast alle Auftrittsmöglichkeiten weggebrochen waren, ist die Wiederaufnahme des Programms angesichts der deutlich begrenzten Zuschauerzahlen aus eigener Kraft kaum finanzierbar. Wir müssen daher alles daransetzen, dass regelmäßige kulturelle Begegnungen in der Region an Orten wie der Wilhelmshöhe hoffentlich bald unter einigermaßen normalen Bedingungen wieder möglich sind“, so Stegemann. 

 

Helfen soll dabei das Zukunftspaket „Neustart Kultur“ des Bundes: Nachdem das Lingener Gastspielhaus dadurch bereits 17.000 Euro an Soforthilfe erhalten hat, hofft Rudolf Kruse, Leiter des Fachdienstes Kultur bei der Stadt Lingen, dass zusätzlich

200.000 Euro aus dem Programm „Theater in Bewegung“ bewilligt werden: „Nur mit Hilfe dieser Bundesmittel können wir das bisher vielfältige Kulturangebot in der Region aufrechterhalten. Wir müssen es schaffen, den Künstlern eine Erwerbsperspektive zu geben.“

Bild (v.l.n.r.): Jörg Oostergetelo (technischer Leiter, Theater Lingen), Rudolf Kruse (Fachbereichsleiter Kultur, Stadt Lingen), Albert Stegemann MdB, Monika Schwegmann (Kulturdezernentin, Stadt Lingen), Christian Vieth (stellv. technischer Leiter, Theater Lingen); es fehlt: Irene Vehring (Kulturausschussvorsitzende, Stadt Lingen)

Albert Stegemann verweist darauf, dass die Theaterbühnen ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor seien. Sie schafften Arbeitsplätze und Einkommen in der Region – nicht nur für die freien Schauspielerinnen und Schauspieler, sondern auch für viele beteiligte Einrichtungen und Unternehmen. „Vor allem aber sind die Theater zentrale Orte der kulturellen Begegnung und bereichern unser Zusammenleben gerade im ländlichen Raum enorm. Daher ist es gut und wichtig, dass das Bundesprogramm vor allem darauf abzielt, Theaterkunst einem breiteren Publikum auch außerhalb der Großstädte zugänglich zu machen“, so der Direktabgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim.

Für Stegemann ist es daher in der jetzigen Phase besonders wichtig, dass alle Akteure an einem Strang ziehen: „Wenn wir jetzt zusammenarbeiten, innovative Konzepte entwickeln und notwendige Unterstützung leisten, dann kann die Kulturszene vor Ort die Krise meistern. Ich will mich auch in Zukunft nach Kräften für ein vielfältiges und lebendiges Kulturleben in der Region einsetzen – ein Kulturleben, auf das wir zurecht stolz sind.“

Das Bundesprogramm „Theater in Bewegung“ ist Teil des Zukunftspakts „Neustart Kultur“ der Bundesregierung und wurde in Zusammenarbeit mit der

Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V. (INTHEGA) erstellt. Antragsberechtigt sind Gastspielbühnen ohne eigenes Ensemble, die im Rahmen ihres Spielplans Tournee- und Gastspieltheater verpflichten. Maximal 50 Prozent der Gastspielkosten können gefördert werden.

 

Petition gegen Radfahren in der Lingener Fußgängerzone Unterschriftenliste an OB Krone überreicht

Lingen. Mit einer Petition gegen das Radfahren in der Lingener Fußgängerzone hat sich Martin Klimm an Oberbürgermeister Dieter Krone gewandt. Klimm arbeitet in einem Geschäft in der Marien-straße und berichtet von zahlreichen Radfahrern, die tagsüber zwischen 10 Uhr und 18 Uhr verbotener Weise durch die Fußgängerzone fahren. Er sieht dadurch die Sicherheit der Fußgänger, insbesondere von Kindern und älteren Mitbürgern, gefährdet. Nun überreichte Klimm eine Unterschriftenliste mit 106 Unterschiften von in der Innenstadt ansässigen Einzelhändlern an Oberbürgermeister Krone. Die Unterzeichner, Geschäftsleute u.a. aus der Marienstraße, Lookenstraße und der Großen Straße, bitten mit der Petition um Hilfe und fordern stärkere Kontrollen.

Martin Klimm (links) überreichte eine Petition gegen das Radfahren in der Lingener Fußgängerzone an Oberbürgermeister Dieter Krone.

Oberbürgermeister Krone bedankte sich bei Martin Klimm für seinen enormen Einsatz. Er sieht das eindeutige Votum aus der Lingener Kaufmannschaft als klaren Beleg dafür, schärfere Kontrollen der Radfahrer während der Geschäftszeiten durchzuführen. Kontrollen durchführen und Bußgelder bei Verstößen verhängen dürfe aber nur die Polizei, da diese zuständig für den fließenden Verkehr ist. Das städtische Ordnungsamt könne lediglich den ruhenden Verkehr, das heißt den Parkverkehr, überwachen. Krone betonte: „Das rücksichtslose Verhalten der Radfahrer, das sich durch alle Altersschichten zieht, ist ein großes Ärgernis und gefährdet die Passantinnen und Passanten, die entspannt unsere Fußgängerzone genießen möchten. Mit der Polizei ist deshalb abgestimmt, dass die Beamtinnen und Beamten der Innenstadtwache, die sich derzeit auf dem Marktplatz befindet, die Verkehrssituation in der Fußgängerzone verstärkt in den Blick nehmen und Kontrollen durchführen.“

Seit Inbetriebnahme der Innenstadtwache habe sich die Situation laut Oberbürgermeister Krone in den letzten Tagen bereits verbessert. Er sprach der Polizei dafür seinen Dank aus. Zugleich appellierte Krone an die Rücksichtnahme der Radfahrer: „Das mitgebrachte Fahrrad kann während der Geschäftszeiten des Einzelhandels an den verschiedenen Anfängen der Fußgängerzone abgestellt werden oder auch problemlos durch die Fußgängerzone geschoben werden.“

Mobile Innenstadtwache auf dem Lingener Marktplatz Mehr Bürgernähe und Präsenz durch die Polizei

In Lingen will die Polizei mit einer mobilen Innenstadtwache als zunächst vierwöchiges Pilotprojekt mehr Präsenz in der Innenstadt zeigen. Der Spezialeinsatzcontainer der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) Hannover ist technisch voll ausgestattet und ermöglicht den Polizeibeamtinnen und Beamten vor Ort vollkommen selbständiges Arbeiten.

Lingen. Der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes (ESD) der Polizeiinspektion Emsland, Erster Polizeihauptkommissar Christian Albert, erklärte bei während der Installation der mobilen Innenstadtwache: „Unsere Absicht ist es mit der mobilen Wache unter Projektleitung von Oberkommissarin Martina Bruns die Corona-Beschränkungen im Stadtgebiet  – gerade in der Nachtzeit, wenn sich die Besucher außerhalb der Gastronomie aufhalten – im Auge zu behalten und bei Verstößen an die Regeln zu erinnern.“

Albert betonte: „Wir haben tatsächlich Probleme damit, dass sich der sehr einladende Marktplatz zum Treffpunkt von Heranwachsenden – auch von der Trinker- und Betäubungsmittelszene – entwickelt, da Diskotheken und Clubs Corona bedingt geschlossen haben. Für uns gilt, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wie das Urinieren in der Öffentlichkeit oder Lärm- und Verunreinigungen zu verhindern. Ein erlaubter Aufenthalt ist aber überhaupt nicht untersagt. Wir wollen mit der mobilen Wache unsere verstärkte Präsenz und erste Maßnahmen intensivieren.“

Der entscheidende Vorteil der mobilen Wache sei ebenso, dass vor Ort die Sachbearbeitung erledigt werden könne, so Albert, der erläuterte: „Wenn wir eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit aufgenommen haben, müssen wir diese nicht auf die Dienststelle erledigten, sondern hier vor Ort.“ Albert bestätigte, dass genügend Personal vorhanden sei. Martina Bruns fügte hinzu, dass sie die City-Wache koordiniere, Dienstpläne erstelle und dafür  sorge, dass die Kollegen vernünftig arbeiten könnten. Sie sei auch für die Hintergrundarbeit verantwortlich.     

Die Polizeivertreter meinten, dass die Beamtinnen und Beamten der Innenstadtwache auch die Verkehrssituation der Innenstadt in den Blick nehmen würden. In den letzten Wochen hätten vermehrt Radfahrer in der Fußgängerzone gegen das Fahrverbot während der Geschäftszeiten verstoßen.  An sieben Tagen in der Woche hätten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, in der mobilen Innenstadtwache auf sehr kurzem Wege Kontakt zur Polizei aufzunehmen. Dort seien grundsätzlich jeweils zwei Beamte zwischen 10 und 18 Uhr, freitags und samstags auch zur Nachtzeit, eingesetzt.

Ob das Projekt der Innenstadtwache auch über den vierwöchigen Pilotbetrieb fortgeführt werden kann, steht aktuell noch nicht fest.

Der Leiter des ESD der Polizeiinspektion Emsland, Erster Polizeihauptkommissar Christian Albert, und Projektleiterin Oberkommissarin Martina Bruns stellten den Einsatzcontainer vor.