Brand in Lingener Chemiefabrik Keine Gefahr für die Bevölkerung

Lingen. Im Ortsteil Schepsdorf hat es am frühen Donnerstagmorgen auf dem Gelände der Chemiefabrik Hagedorn an der Straße Emsufer gebrannt. Das Feuer war aus bisher ungeklärter Ursache im Bereich des Lagers für Cellulose ausgebrochen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lingen, Altenlingen, Bramsche und Holthausen wurden um 04.40 Uhr alarmiert. Sie waren mit 80 Kräften und 20 Fahrzeugen angerückt und haben den Brand der Nitrocellulose schnell unter Kontrolle gebracht. So konnte ein Ausbreiten der Flammen auf andere Gebäude und Lagereinhalten verhindert werden. Vorsorglich wurde die Bevölkerung mit Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Umweltgruppe der Polizei hat Messungen durchgeführt. Nach Angaben des Ersten Stadtrats Stefan Altmeppen sei bei dem Feuer niemand verletz worden und es seien auch keine Gefahrstoffe ausgetreten. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Zwei Rettungswagen standen in Bereitstellung. Die Nordhorner Straße war von der Emsbrücke bis zur Herzforder Straße aufgrund des Einsatzes bis 07.20 Uhrgesperrt. Zur Schadenshöhe gibt s noch keine Angaben.

  

Über 100.000 Euro Sachschaden bei Brand in Lingen

 

Lingen. Im Ortsteil Darme ist am Mittwochmorgen der Dachstuhl eines Wohnhauses an der Frankfurter Straße ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer, das vermutlich im Badezimmer ausgebrochen ist, breitete sich sehr schnell aus. Da die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Lingen nicht ausreichten, wurde die Wehr aus Bramsche angefordert, um den Band zu bekämpfen. Nach ersten Recherchen der Polizei hatte in dem Doppelhaus, in dem zwei Familien wohnen, die Tochter gegen 7.20 Uhr den Brand entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Bei dem Feuer, das Sachschaden von mehr als 100.000 Euro verursacht hat, wurde niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Brand im Kraftwerk Emsland in Lingen

Lingen. Am Sonnabendmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Lingen um 07.52 Uhr für einen Brand im Erdgaskraftwerk im Lingener Ortsteil Darme an der Schüttorfer Straße alarmiert. Hier hatte nach Angaben der Polizei im Gebäude Block B die Ummantelung einer Wärmepumpe in der Umweltstation gebrannt. Das Feuer wurde sofort von eigenen Kräften gelöscht. Es habe keine Gefährdung für die Umwelt und keinen Personenschaden gegeben. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Bereits am 19. April 2018 war es in dem Kraftwerk bei der Inbetriebnahme eines Dampferzeugerkessels zu einem Schwelbrand in der Schaltanlage gekommen.

Neue Lkw-Mautsäule in Lingen

Lingen. Ab dem 1. Juli 2018 gilt die Lkw-Maut auch auf allen Bundesstraßen in Deutschland für Fahrzeuge und Fahrzeuggespanne ab 7,5 Tonnen. Im Lingener Ortsteil Ramsel hat die Toll Collect GmbH an der B 214 die blaue Säule für die Mautkontrolle der  Lastwagen installiert. Mit dem Gesetzt für Lkw-Maut auf Bundesstraßen verdreifachen sich künftig die Strecken in Deutschland, auf denen für Lastwagen Maut bezahlt werden muss.  Mittlerweile sind über 140 neue Mautsäulen in Mitteldeutschland aufgestellt worden. Insgesamt werden es 600 Kontrollsäulen. Die Geräte funktionieren wie intelligente Fotoapparate. Sie machen im vorbeifahren der mautpflichtigen Fahrzeugen drei Bilder: von der Seite, vom Kennzeichen und ein Übersichtsbild. In den meisten Lastwagen befindet sich dann ein kleines Gerät, mit dem sich die Säule beim Vorbeifahren verbindet und die darauf gespeicherten Informationen wie zum Beispiel das zulässige Gesamtgewicht abgleicht. Sind die Informationen korrekt, sollen die Bilder direkt an der Kontrollsäule wieder gelöscht werden. Die Mautsäulen sehen aus wie blaue Blitzer-Säulen. Für die Autofahrer sind sie aber harmlos. Wenn sich aber jemand erschreck und wegen dem vermeintlichen Blitzer abrupt abbremst, bringt er andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

„Welt-Kindertheater-Fest-Taxis“ von Ford Jansen Lingener Autohaus stellt acht Fahrzeuge zur Verfügung

Lingen. Frank Jansen, Geschäftsführer des Autohauses Hermann Jansen GmbH & Co. KG an der Rheiner Straße hat zum achten Mal acht Fahrzeuge für den Fuhrpark des Welt-Kindertheater-Festes (WKT) zur Verfügung gestellt. Die Kleinusse dienen dem Transfer der Teilnehmer und Gäste. Die Logos für das WKT auf den Fahrzeugen stammen von der Firma Berning. Auf dem Festplatz am Theater an der Wilhelmshöhe übergab Geschäftsführer Frank Jansen offiziell die Fahrzeugschlüssel an den künstlerischen Leiter des WKF, Nils Hanraets, und an den Chef der 15 Fahrer, Stefan Wieschebrock. Rudolf Kruse, organisatorischer Leiter des Festes, freute sich: „Es nicht selbstverständlich, dass das Unternehmen Ford Jansen die Autos bereitstellt. Wenn wir diese Unterstützung nicht hätten, gäbe es große Probleme.“ Dies unterstrich auch Nils Hanraets, der Frank Jansen ein großes Dankeschön aussprach und betonte: „Es ist auch etwas besonderes, dass wir so viele Freiwillige haben, die sich beim WKT einbringen. Dies stellten ebenso Vera Bruns, Leitung des Office WKT 2018, und Melanie Meiners, Assistentin der Festivalorganisation heraus.

15. Internationales Welt-Kindertheater-Fest startet in 14 Tagen in Lingen


– Über 300 teilnehmende Kinder aus 5 Kontinenten und 19 Ländern

– Große Eröffnungsveranstaltung mit rund 2800 Teilnehmern in der EmslandArena in Anwesenheit zahlreicher Persönlichkeiten, darunter auch viele Botschafter aus Berlin

– Einziges vom Weltverband für Amateurtheater (AITA/IATA – International Amateur Theatre Association) anerkanntes Welt-Kindertheater-Fest findet alle zwei Jahre statt

Lingen 8. Juni 2018 – Was haben Antalya, Kopenhagen, Toyama (Japan), Moskau, Havanna (Kuba), Stratford (Kanada) und Lingen gemeinsam? In all diesen Städten hat bereits das Welt-Kindertheater-Fest stattgefunden und in zwei Wochen ist es wieder soweit: Das Theaterfest, das in diesem Jahr unter dem Motto steht „Children Move the World“, wird alle zwei Jahre weltweit durchgeführt. Alle vier Jahre findet es – organisiert vom Theaterpädagogischen Zentrum der Emsländischen Landschaft – in Lingen statt, wo es auch erstmalig 1990 ins Leben gerufen wurde.

„Wir hätten vor fast 30 Jahren nicht damit gerechnet, dass das Fest weltweit einmal eine so große Anziehungskraft haben würde. Die Entwicklung des Festivals macht deutlich, dass das spielerische Miteinander der Kinder aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen einen sehr wichtigen, friedlichen Beitrag zur Völkerverständigung leistet“, so Norbert Radermacher, der Ideengeber für dieses Fest.

„Was in Lingen vor 28 Jahren ins Leben gerufen wurde, ist eine einmalige Erfolgsgeschichte im Bereich des Amateurtheaters“, so der Präsident des Weltverbands für Amateurtheater IATA, Rob van Genechten. Das Konzept wurde global ausgerollt, weil es auf der ganzen Welt großen Zuspruch fand. Das Fest lebt von und mit den Kindern, die aus aller Welt alle zwei Jahre zusammenkommen, um gemeinsam voneinander zu lernen, sich auszutauschen und zusammenzuwachsen. Der Erfolg ist unser Ansporn das Fest weiter zu entwickeln und in die Welt zu tragen“, meint der Präsident van Genechten.

Weltweit haben sich für das diesjährige Theaterfest über 80 Theatergruppen aus 5 Kontinenten beworben. 19 Ländergruppen mit über 300 Kindern hat die international besetzte Jury (vom Internationalen Amateurverbund für Theater / International Amateur Theatre Association / AITA) im letzten Jahr nominiert. Die Kindertheatergruppen kommen aus Armenien, Benin, China, Deutschland, El Salvador, Estland, Ghana, Griechenland, Indien, Indonesien, Japan, Kanada, Kolumbien, Kroatien, Mexiko, Paraguay, Sambia und Slowenien und der Ukraine.

Die Idee für das diesjährige Motto des Festivals „Children Move the World“, („Kinder bewegen die Welt“) wurde von dem 9-jährigen Jungen Merlin Krieger aus Lingen im Rahmen eines öffentlichen ausgeschriebenen Wettbewerbs vorgeschlagen.

„Kinder bewegen die Welt und daher sehen wir es als unsere Aufgabe an, gerade in dieser global sehr unruhigen Zeit, ein Zeichen der Kultur- und Völkerverständigung zu setzen.
Ein friedliches Miteinander in der Welt beginnt bei den Kindern. Sie begegnen einander und spielen zusammen – ohne die Sprache des anderen zu sprechen“, so Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen. Die Stadt ist neben öffentlichen und privaten Sponsoren einer der Hauptförderer des Festivals. Untergebracht werden die Kinder im Alter zwischen 8 und 18 Jahren in Gastfamilien. Ein Konzept, welches nachhaltig dazu beiträgt, dass über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg dauerhafte und sehr persönliche Freundschaften entstehen.

„Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Für die Aufführung im Rahmen der großen Eröffnungsfeier am 22. Juni vor rund 2800 Zuschauern proben momentan rund 140 Kinder und Jugendliche aus den Tanz-, Theater- und Zirkusgruppen des Theaterpädagogischen Zentrums. Die Choreographie all dieser Gruppen zu einem wunderbaren Ganzen wird ein Höhepunkt der Veranstaltung sein“, so Nils Hanraets, Künstlerischer Leiter des Festivals. Moderiert wird die Veranstaltung unter anderem von der 9-jährigen Marlina Manriquez Windisch sowie dem 9-jährigen Ward Aloyousef aus Syrien, der erst vor zwei Jahren nach Lingen gezogen ist. Ähnlich wie bei einem olympischen Einzug werden die Landesgruppen in die EmslandArena einziehen und im Anschluss wird es eine große Parade durch die Stadt zum Festivalgelände geben. Bei dieser Feier werden auch Botschaftsvertreter anwesend sein, um ihre Landesgruppen persönlich zu begrüßen und zu beglückwünschen. Die Botschafter von Armenien, Benin und Paraguay haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Die Theaterstücke, die die Kinder aus den 19 Nationen innerhalb der acht Festivaltage aufführen, thematisieren ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Oftmals stehen sie in Bezug zu Alltagsthemen, die die Kinder beschäftigen. So wird in einem Stück aus Benin das Bildungsrecht thematisiert und so dem Zuschauer vor Augen geführt, dass Schulbildung keine Selbstverständlichkeit ist.

Für die Zeit des Festivals wird das Gelände „An der Wilhelmshöhe“ vor dem Theater umgestaltet zu einem „Park of Elements“ – der sich in verschiedene Bereiche gliedert. So wird es eine kreative Zone, eine Zone des Spiels, der Entspannung und der interkulturellen Begegnung geben. Auf der großen Open Air-Bühne im Park, der „Stage of Elements“, wird vor allem von lokalen Musik-, Theater- und Tanzgruppen ein Rahmenprogramm geboten. Der Zugang und alle Angebote im Festivalpark sind kostenlos; Kinder, Familien und Besucher jeden Alters sind eingeladen, diesen zusammen mit den Kindern aus aller Welt zu entdecken und mit allen Sinnen zu erleben. Karten für die einzelnen Aufführungen können in Lingen beim LWT und beim TPZ erworben werden. Nähere Informationen hierzu finden Interessierte auch auf der Webseite: www.weltkindertheaterfest.de.

38. Hilfsgütertransport des „Freundeskreises der Ukrainefahrer“ Über zehn Tonnen Hilfsgüter für die Ukraine


Lingen. Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ führt derzeit den 38. Hilfsgütertransport durch. Auf dem Sattelzug eines Ukrainischen Spediteurs bringen sie über zehn Tonnen Hilfsgüter in die Region der Ukraine, aus der während des Zweiten Weltkrieges 86 junge Männer entführt wurden und bis Kriegsende im Reichseisenbahnausbesserungswerk Lingen Zwangsarbeit verrichten mussten. „In der Bevölkerung in Juskovzy und Lanovzy herrscht weiterhin große Not, denn dorthin kommen immer noch viele Flüchtlinge aus den östlichen Krisengebieten“, erklärten die Ukrainefahrer, die es sich seit 1991 zur Aufgabe gemacht hätten, Hilfsgüter sowie Geldspenden zu sammeln und diese direkt vor Ort zu verteilen. Heinz Dickebohm, Holger Ester, Jörg Heilen, Heinz Humbert, Klaus Kück, Claudia und Jörg Krone sowie Hermann Lindwehr begleiten den Transport. Die Firma Ford Jansen in Lingen hat und das DRK-Elbergen hat ihnen einen Kleinbus zur Verfügung gestellt. Die Stadt Lingen unterstützt die Hilfsaktion, für die Apotheker Michael Koop zudem eine große Anzahl an Medikamenten bereitgestellt hat.
Seit nunmehr 27 Jahren läuft diese Aktion von Lingen aus. Der Freundeskreis wolle weiterhin seine vier Projekte versorgen und betreuen. Dazu zählen die Schule und Sozialstationen in Juskovzy sowie das Krankenhaus und die Sozialstationen in Lanovzy. Die Ukrainefahrer wollen den Menschen, besonders aber den Kindern in der Region helfen. Auf dem Sattelzug sind diesmal 750 Kartons mit gebrauchter Kleidung für klein und groß, Gardinen, Wäsche, Schuhe, Spielzeug und Sanitärartikel sowie Gehhilfen und Krankenhausbetten.
Um weiter helfen zu können, benötigt der Freundeskreis neben Kleider- auch Geldspenden für weitere Hilfsgütertransporte, mit denen die Sach- und Geldspenden zu 100 Prozent für die Menschen in der Ukraine eingesetzt werden. Geldspenden können auf das Konto der Stadt Lingen, Volksbank Lingen, IBAN: DE41 2666 0060 1100 9438 00, BIC: GENODEF1LIG, Stichwort „Ukrainehilfe“ eingezahlt werden. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt. Weiter Auskünfte: Hinrikus Ude, Telefon (05906) 3369005 und (0160) 96902620, per E-Mail: Hinrikus.Ude@kabelmail.de.

Mit freundlichen Grüßen

Älteste Emsländerin: Alwine Poske aus Lingen feierte 105. Geburtstag

Lingen. Die älteste Lingenerin ist Alwine Poske schon seit einigen Jahren. Am Sonntag feierte sie ihren 105. Geburtstag und ist damit nun auch die älteste Emsländerin. „Das ist ein sehr besonderer Geburtstag. Darauf können Sie stolz sein“, gratulierte Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone und überreichte der Jubilarin die Ehrenurkunden der Stadt Lingen, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen. „Ich habe schon eine ganze Schublade voll mit diesen Andenken“, scherzte das Geburtstagskind. Bei der passionierten Garten- und Blumenliebhaberin stieß insbesondere der von Krone mitgebrachte Blumenstrauß auf große Freude. „Es können gar nicht genug Blumen da sein“, schwärmte die 105-Jährige. Bis vor wenigen Jahren hat sie ihren eigenen Garten noch selbst gehegt und gepflegt. Auch wenn sie mittlerweile in einem Seniorenwohnheim lebt, lässt sie es sich nicht nehmen, ihrer Familie täglich Tipps für die Gartenpflege zu geben. „Mein Kopf ist nämlich noch fit“, so Alwine Poske. Sie betont: „Wenn man noch lachen kann, kann man sich freuen.“

Noch unter Kaiser Wilhelm II. 1913 in Oberholsten/ Melle geboren blickt die Jubilarin auf ein bewegtes Leben zurück. Seit über 60 Jahren wohnt sie bereits in Lingen. Bevor sie in ein Seniorenwohnheim umzog, hat sie kurioser Weise zwar nie ihre Wohnung gewechselt, aber aufgrund von Straßenumbenennungen mehrfach ihre Adresse. Zu ihrer großen Familie gehören mehrere Kinder, Enkel und Urenkel. Neben ihrer Familie und Oberbürgermeiste Krone ließ es sich auch der Posaunenchor der Kreuzkirche nicht nehmen, ihr mit einem Geburtstagsständchen zu gratulieren. Alwine Poske ist nämlich auch das älteste Mitglied der Kreuzkirchengemeinde. Auf Wunsch der Jubilarin wurde u.a. der Choral „Nun danket alle Gott“ gespielt.

Neuer Kühllieferwagen für die Lingener Tafel Sponsoren unterstützen großzügig die wichtige Einrichtung

Die Lingener Tafel hat am Montag ein neues Kühllieferfahrzeug für über 40.000 Euro erhalten. Die Vorsitzende der Tafel, Edeltraut Graeßner, konnte den Schlüssel für den nagelneuen Mercedes-Sprinter aus den Händen von Vertretern der Firma Mercedes-Senger aus Lohne entgegennehmen.

Lingen. Mercedes-Benz ist seit 1998 einer der Hauptsponsoren der mittlerweile 940 Tafeln bundesweit. „Mercedes-Benz kümmert sich um die Mobilität der Tafeln. Wir freuen uns, dass wir so ein vorbildliches Projekt unterstüt­zen können“, sagten Jan-M. Karußeit und Kai Steuernagel von Mercedes Senger. Edeltraut Graeßner betonte: „Mercedes-Benz liefert den Tafeln die neuen Fahrzeuge zum halben Listenpreis.“

Die Tafel-Vorsitzende dankte neben den Sponsoren IFCO Systeme, EMP, Stadtwerke Lingen, OLB, Wach- und Werkschutz Strube, Steuerbüro Knollenborg und der HWH Essmannstiftung besonders der Klosterkammer Hannover, die das Fahrzeug mit 15.000 Euro bezuschusst habe. Die Lingener Tafel mit zehn Ausgabestellen im Emsland hätte sich zur Aufgabe gemacht, mit den vielen Ehrenamtlichen Lebensmittel zu retten und Menschen zu helfen.

Edeltraut Graeßner ergänzte: „Wir sammeln Lebensmittel ein, die noch tadellos sind, aber etwa wegen eines zu geringen Haltbarkeitsdatums oder eines Verpackungsschadens im regulären Handel nicht mehr verkauft werden können. Diese verteilen war dann an Bedürftige. Wir können jede Unterstützung für unsere immer wichtiger werdende Arbeit dringend gebrauchen, denn in den letzten eineinhalb Jahren fließen sehr viele andere Einnahmequellen nur noch spärlich.“

Der Präsident der Klosterkammer Hannover, Hans-Christian Biallas, übergab den obligatorischen Scheck an Edeltraut Graeßner und erklärte, dass bei der Tafel den an der Armutsgrenze lebenden Menschen geholfen werde. Dabei nehme besonders das persönliche Gespräch mit den Tafelkunden einen großen Stellenwert ein. Biallas lobte ausdrücklich die vielen, sich ehrenamtlich einbringenden Helferinnen und Helfer, ohne die die Arbeit der Tafel nicht möglich wäre. Dies unterstrich auch Lingens zweiter Bürgermeister Stefan Heskamp.

DEUTSCHLAND-TOURNEE 2018: Circus Krone kommt gastiert in Lingen Gastspiel vom 12. Juli bis 16. Juli an der Emsland-Arena

Lingen. Die Sensation ist perfekt! Krone kommt nach Lingen. Der größte Circus der Welt gastiert nach acht Jahren wieder in Lingen. Das Publikum erwartet eine Show der Superlative! Premiere: Donnerstag, 12. Juli 2018 um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen: Werktags: 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Sonn- und Feiertags: 14 Uhr und 18 Uhr. Letzter Spieltag ist Montag, der 16. Juli 2018: Vorstellung nur um 15.30 Uhr. In Krones gigantischer Zeltstadt wird das Weltklasse-Programm „Evolution“ gezeigt. Sehen Sie den „König der Löwen“ – Martin Lacey jr. – mit seinen prachtvollen Raubkatzen, in der größten Raubtiershow der Welt und den mächtigen Nashornbullen Tsavo. Erleben Sie Krones gigantische Elefantenherde, und die traumhaft schönen Krone-Pferde, präsentiert von Jana Mandana Lacey-Krone, der Direktorin des Circus Krone. Außerdem – fliegende Papageien, LIVE unter der Circus-Kuppel. Actionreich geht es weiter mit artistischen Highlights in allen Höhelagen. Eine echte Luftsensation aus Amerika, ein fliegendes Motorrad, dargeboten von Crazy Wilson, die stärksten Männer der Mongolei, preisgekrönte Seilsprung-Akrobatik und ein Flug-Trapez der Extraklasse. Für den nötigen Spaß zwischen all den Attraktionen, sorgen die Legende des Lachens „Superclown Fumagalli“ mit Bruder Daris, ein Meister der 1.000 Späße und 1.000 Lacher. Der berühmte Choreograph Gene Reed ist für das große Circus Krone-Ballett und die Inszenierung der Riesenshow verantwortlich. Genießen Sie das am meisten preisgekrönteste Programm aller Zeiten: Die „Krone-Evolution“ mit 54 Artisten aus 12 Nationen. Eine unvergessliche Reise um die Welt. Der Vorverkauf in Lingen erfolgt bei allen bekannten CTS-Eventim Vorverkaufsstellen, sowie bei Circus Krone unter der bundeseinheitlichen Kassen-Hotline: 01805 / 247 287 (14 ct/min aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) hat bereits begonnen. Die Kartenpreise betragen von 16 bis 42 Euro.

Radfahrer in Lingen lebensgefährlich verletzt

Lingen. Ein 77-jähriger Fahrer eines Pedelec (Pedal Electric Cycle) ist am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall an der Lindenstraße lebensgefährlich verletzt worden. Er war gegen 14.35 Uhr mit dem Auto einer 21-jährigen Oldenburgerin zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei wollte die Frau mit ihrem Mercedes von der Lindestraße nach links in die Darmer Hafenstraße (EmslandArena) abbiegen. Dabei hat sie den entgegenkommenden Radfahrer aus Lingen übersehen und stieß mit ihm zusammen. Der Mann wurde durch die Wucht des Aufpralls zunächst gegen die Windschutzscheine und dann über das Auto geschleudert. Dabei zog er sich trotz Schutzhelms schwerste Kopfverletzungen zu. Er kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die Polizei lobt ausdrücklich das Verhalten einer im Rettungsdienst ausgebildete Ersthelferin vom DRK-Lingen, die auf den Unfall zugekommen ist und den 77-Jährigen bis zum Eintreffen des Notarztes versorgte.

Rettungswagen beim Biker-Stammtisch vorgestellt Motorradfahrer sind beeindruckt von der Technik Mit Spaß fahren – aber sicher !

Lingen. Mitarbeiter des DRK haben im Rahmen des Motorradfahrerstammtisches im Lingener Ortsteile Darme auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße einen Rettungswagen (RTW) vorgestellt. Polizeihauptkommissar Klaus Wermeling und Helmut Hodde, Geschäftsführer der Verkehrswacht Lingen, freuten sich, dass am 2. Mototorradfahrerstammtisch in diesem Jahr 84 motorradfahrende Frauen und Männer teilnahmen. Sie waren auf 71 Maschinen aus den Niederlanden sowie den Landkreisen Cloppenburg, Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer, Münster, Steinfurt und Osnabrück angereist. Rettungsassistent Robert Bremer und der Fachbereichsleiter „Erste Hilfe“ vom DRK-Kreisverband Emsland, Norbert Boyer, stellten den interessierten Damen und Herren einen Rettungswagen vor. „Dies ist in ein Krankenhaus in Kleinformat“, erklärte Boyer. „In dem RTW werden lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet und der Patient, was auch durchaus Motoradfahrer/innen sein können, transportfähig für die Fahrt in ein Krankenhaus oder für die Übergabe an eine Besatzung einen Rettungshubschraubers gemacht.“ Die beiden Experten stellten die medizinischen Geräte und entsprechende Mittel vor. Polizeioberkommissare a. D. Thomas Ohoven ließ sich bei der Repräsentation auf einem „Spineboard“ – ein Hilfsmittel für die Rettung verunglückter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist – fixieren. Boyer und Bremer wünschten allen Teilnehmer, dass sie immer heil und gesund von ihren Fahrten mit dem Motorrad heimkehrten. Wermeling und Hodde gaben ihre Gästen mit auf den Weg: „Mit Spaß fahren – aber sicher!“ Der nächste Motorradfahrerstammtisch auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße erfolgt am 07. Juni 2018 ab 17 Uhr. Dabei wird Lenert Otten von seiner Abenteuerreis mit dem Motorrad quer durch Europa über den Bosporus in den Iran berichten.

Auto geht in Werkstastt in Flammen auf

Lingen. Am Freitagnachmittag ist im Stadtteil Darme in der Werkstatt eines Autohauses an der Rheiner Straße ein Auto in Flammen aufgegangen. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte ein Mechaniker an dem Wagen, der sich auf einer Hebebühne befand, geschweißt. Plötzlich habe das Fahrzeug in Flammen gestanden. Eigene Versuche mit Feuerlöschern den Brand unter Kontrolle zu bringen, scheiterten. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lingen gingen unter Atemschutz vor und löschten den Fahrzeugbrand. An dem Auto war Totalschaden, an dem Gebäude erheblicher Sachschaden entstanden.

Mit dem Miet-e-scooter auf Tour meli-sharing Dienst neu in Meppen und Lingen

Lingen. In Lingen und Meppen kann man mit dem meli-sharing-Dienst eine e-scooter mieten und nach Herzenslust fahren. Wer 16 Jahre jung ist und einen geeigneten Führerschein besitzt, kann sich einfach registrieren, die share2move-App herunterladen und persönliche Daten eingeben. Mittels der App findet man den nächstgelegenen e-scooter und reserviert ihn für sich. An der Box wird dieser mit der App entriegelt. Dann setzt man den Helm auf und los geht’s mit dem e-scooter. Wer eine Pause einlegen möchte, hält an und drückt den Pause-Button, um z. B. einen Zwischenstopp bei Eis, Kaffee oder Kuchen zu genießen. Der Miet-Tarif wird dann zwischenzeitlich auf Park-Tarif umgestellt. Wenn man die Miete des e-scooter beenden will, stellt man den Roller an einem geeigneten Ort in Lingen und Meppen ab und legt den Helm zurück in die Box. Für volle Akkus sorgt der Betreiber. Auf der App klickt man dann auf Miete beenden. Dadurch schließt sich die Box und der share2move-scooter ist abgegeben. Das Gebiet der eingesetzten e-scooter umfasst eine vordefinierte Zone – abgerechnet wird nach Zeit. Hinzu kommt eine einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 19 Euro. Die Miete beträgt pro Minute: 0,23 Euro (13,80 Euro/Stunde). Die Miete pro Minute im Parkmodus beträgt 0,11 Euro (6,60 Euro/Stunde), die Tagesmiete (24 Stunden) 34,99 Euro.

„LARA“ neu in der Lingener Marienstraße


Lingen. Inmitten der Lingener Fußgängerzone gelegen bietet das neue Modegeschäft „LARA“ seit Kurzem ein vielfältiges Angebot an Damenmode und Accessoires. Auf rund 100 Quadratmetern präsentieren Pia Faber (2.v.l.) und Aileen Mosolf (3.v.l.) die neuesten Modetrends sowie eine große Auswahl an Schuhen, Gürteln, Taschen und Co. „Wir haben auch Mode in Übergrößen, also bis Größe 48, in unserem Sortiment“, weist Pia Faber hin. Mit der ersten Resonanz ist sie sehr zufrieden: „Die Lage in der Marienstraße ist top.“ Zur Neueröffnung gratulierten Gesche Hagemeier, Geschäftsführerin der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH (links), und City-Managerin Nadine Thale. Sie wünschten dem Team viel Erfolg für die Zukunft.

Emsauen-Sportsclub eröffnet Individuelles Fitness- und Ernährungscoaching

Lingen. Professionelles Fitness- und Ernährungscoaching bietet ab sofort der Emsauen-Sportsclub von Nico Beator am Emsanger in Lingen. Zur Neueröffnung gratulierten Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie den Sponsoren des Sportsclubs, Markus Moss und Steffen Steglich. Direkt am Emsauenpark trainieren die Kunden in privater Atmosphäre und immer unter Anleitung von Nico Beator oder seinem Mitarbeiter Timon Bauland im Einzel- und Kleingruppen. Viel Wert legt Nico Beator dabei auf die persönliche Beratung und Betreuung seiner Kunden. „Nur durch gezieltes Training können wir die Ziele erreichen, die sich jeder Einzelne gesetzt hat“, so der Personal Coach. Deshalb ist auch ein Beratungstermin mit umfangreicher Analyse des Fitness- und Gesundheitszustandes Voraussetzung für das Personal Training. Erst dann können die Kunden feste Termine für das Einzel- oder Gruppentraining vereinbaren. „Durch das auf den Einzelnen abgestimmt und gezielte Training sind 60 bis 120 Minuten Kraft- und Ausdauertraining pro Woche vollkommen ausreichend. Schon damit können wir die Leistungsfähigkeit und Mobilität unserer Kunden steigern und so Schmerzen und/oder Gewicht reduzieren und die Koordination steigern“, so der Personal Trainer. Am 21. April 2018 können sich alle Interessierte vor Ort persönlich von dem Angebot überzeugen: Dann laden Nico Beator und sein Team von 10 bis 18 Uhr zu einer Eröffnungsfeier ein.
Bereits seit acht Jahren ist Nico Beator Personal Trainer. Mit der Neueröffnung des Emsauen-Sportsclubs erfüllt sich der Gesundheitsmanager und Ernährungsberater einen persönlichen Traum. „Vorher bin ich zu den Kunden gefahren oder wir haben zusammen draußen trainiert“, so Nico Beator. In dem rund 160 Quadratmeter großen Sportsclub stehen nun zwei Räume für das Einzel- und das Gruppentraining sowie ein separates Beratungsbüro, Umkleidekabinen und ein Empfangsbereich mit Sitzmöglichkeit zur Verfügung. „Wir haben bei der Einrichtung viel Wert auf eine angenehme sowie natürliche Atmosphäre mit viel Holz und hellen Farben gelegt. Unsere Kunden sollen sich hier wohlfühlen“, erklärt der Personal Trainer das Konzept. „Wir trainieren viel mit dem eigenen Körper und wollen so zeigen, was jeder Einzelne auch für sich selbst erreichen kann – ohne kompliziertes Equipment oder aufwändige Geräte.“