A30 – Vier Kilogramm Ecstasy zwischen Lebensmitteln entdeckt / Zwei Drogenschmuggler in Haft

Bad Bentheim  – Im Rahmen der verstärkten Grenzüberwachung zu den Niederlanden, haben Bundespolizisten Montagabend vier Kilogramm Ecstasy im Auto zweier vietnamesischer Staatsangehöriger entdeckt. Die beiden Drogenschmuggler sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Beschlagnahmte Drogen / Foto: Bundespolizei

Gegen 18 Uhr hatte eine Streife der Bundespolizei einen in Berlin zugelassenen PKW auf einem Parkplatz an der Autobahn 30 angehalten und den 58-jährigen Fahrer und seinen 48-jährigen Beifahrer grenzpolizeilich kontrolliert.

Versteckt zwischen Fisch und anderen Lebensmitteln, entdeckten die Bundespolizisten bei der Überprüfung des Autos, zwei Beutel mit insgesamt rund vier Kilogramm Ecstasy-Tabletten im Kofferraum des Autos. Außerdem wurde ein Beutel mit rund 500 Gramm einer bislang unbekannten Substanz gefunden. Um welches Rauschgift es sich dabei genau handelt, muss erst eine Untersuchung im Labor ergeben.

Die beiden Fahrzeuginsassen wurden wegen der illegalen Einfuhr einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel vorläufig festgenommen und Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Allein das beschlagnahmte Ecstasy hat im Straßenverkauf einen Wert von rund 32.000,- Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erließ ein Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn gestern Untersuchungshaftbefehl gegen die beiden Drogenschmuggler. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Lingen – Polizei kontrolliert verstärkt an Himmelfahrt

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim bereitet sich intensiv auf den bevorstehenden Himmelfahrtstag vor. Trotz der weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen befürchten die Ordnungsbehörden, dass es in den beiden Landkreisen an unterschiedlichen Orten zu größeren Menschenansammlungen kommen könnte. Neben dem sogenannten „Dautrappen“ in Uelsen, konzentriert sich die Polizei bei ihren Einsatzplanungen auch auf weitere mögliche Treffpunkte, insbesondere im nördlichen und mittleren Emsland. Sämtliche Dienststellen haben zusätzliche Streifenbesatzungen im Dienst und werden darüber hinaus, mit dem Schwerpunkt Uelsen, von der Bereitschaftspolizei Osnabrück unterstützt.

Kontrollschwerpunkte liegen vor allem auf den Abstandsregeln von 1,5 Metern und dem Kontaktverbot zwischen Personen aus mehr als zwei Hausständen.

Keine Partys rund um den Maifeiertag – Polizei zeigt verstärkt Präsenz

Normalerweise gehören zum Maifeiertag der klassische Tanz in den Mai, Partys und ausgiebige Radtouren dazu. In Zeiten von Corona ist jedoch alles anders – Kontakte sind möglichst einzuschränken. Um die Vorgaben zum Kontaktverbot auch rund um den 1. Mai gewährleisten zu können, wird es innerhalb der Polizeidirektion Osnabrück, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, flächendeckend verstärkt Kontrollen und Überprüfungen geben. „Die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen hat rund um den Maifeiertag oberste Priorität. Wir werden mit stärken Kräften vor Ort sein und falls nötig konsequent einschreiten. Besonders appellieren wir an die jungen Menschen, Partys oder Bollerwagentouren in diesem Jahr zu unterlassen,“ so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück.

Die Polizeidirektion Osnabrück zeigt verstärkt Präsenz rund um den Maifeiertag und geht wenn nötig konsequent vor.
Bild: Polizei Osnabrück

Die Kontrollen der örtlichen Polizei und Kommunen werden zusätzlich noch durch die Bereitschaftspolizei Niedersachsen unterstützt. Die Polizei wird zusammen mit den Kommunen verstärkt an bekannten Ausflugszielen zum Maifeiertag in den Regionen Präsenz zeigen. „Auch wenn es dem ein oder anderen schwerfällt, auf Gewohnheiten zu verzichten, setzten wir auf das Verantwortungsbewusstsein der Menschen. Es ist nun mal nicht die Zeit für Partys und Bollerwagentourismus“, so Ellermann. Die Polizei habe laut Ellermann großes Verständnis dafür, dass die Regelungen generell für die Bevölkerung tiefe Einschnitte bedeuten und lobte in diesem Zusammenhang auch die weitestgehende Einhaltung der Regeln, es gebe aber aktuell keine Alternative.

Maßgebend für die Einhaltung der Regeln ist jüngste Verordnung des Landes Niedersachsen vom 20. April. Demnach können auch am Maifeiertag weiterhin nur Menschen aus einem Haushalt gemeinsam draußen unterwegs sein. Davon abgesehen dürfen sich zwei Menschen, die nicht aus einem Haushalt kommen, gemeinsam draußen aufhalten. Noch dazu sind die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Bei Nichtbeachtung drohen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes Ordnungswidrigkeiten mit teilweise hohen Bußgeldern oder sogar Strafanzeigen.

Seitdem von der Bundesregierung beschlossenen Regeln zur Kontaktreduzierung am 16.03.2020 hat die Direktion bis gestern 10.373 polizeiliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus getroffen. Zu den Maßnahmen gehörten 251 Straftaten, 1.755 Ordnungswidrigkeiten, 1.734 Platzverweise, 2.891 Identitätsfeststellungen, 5,746 Gefährderansprachen, neun Widerstandshandlungen, wie auch zahlreiche Amtshilfeersuchen seitens der Kommunen.

Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück leben rund 1,5 Millionen Menschen. Zur Polizeidirektion gehören die Polizeiinspektionen Osnabrück, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden und Aurich/Wittmund und die Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück.

Polizei und Kommunen bitten um aufmerksames Handeln bei Verdachtsfällen von Gewalt an Kindern

Lingen  – Es ist eine außergewöhnliche Zeit. Mehrere Wochen mit erheblichen Einschränkungen liegen aufgrund der Corona-Pandemie hinter uns. Das öffentliche Leben kehrt nun in bedachten und langsamen Schritten zurück. In der vergangenen Zeit kam der Familie eine besondere Bedeutung zu und stellt Betroffenen zum Teil vor große Herausforderungen. Schulen und Kindergärten sind teils komplett geschlossen. Eltern betreuen ihre Kinder zu Hause. Dies teilweise auf engem Raum, gepaart mit finanziellen Ängsten und der Sorge diese Ausnahmesituation möglichst unbeschadet zu überstehen, lässt Betroffene an ihre Grenzen stoßen.

Dieses Konglomerat kann unter Umständen zu einer Überforderung führen, welche sich in einzelnen Fällen in der Ausübung von Gewalt in ihren unterschiedlichsten Formen auswirken kann.

In der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim konnte bereits ein geringer Anstieg in Bezug auf Häusliche Gewalt festgestellt werden. Obwohl der Missbrauch, beziehungsweise die Misshandlung von Kindern zwar keinen offiziell messbaren Anstieg zeigt, gehen Polizei und die zuständigen Ämter von einer zunehmenden Dunkelziffer aus.

Ein sensibles Thema, welches ein gesamtgesellschaftliches Phänomen darstellt und die Zivilcourage eines jeden fordert. Mit den Lockerungen der Beschränkungen ist es denkbar, dass sich sowohl Erwachsene als auch Kinder außerfamiliäre Vertrauenspersonen suchen, sich ihnen anvertrauen und von Gewalt berichten. Die Polizei bittet insbesondere Zeugen aufmerksam zu sein. Oftmals sind Signale von Missbrauch und Gewalt vorhanden. Den Aussagen von Kindern sollte Vertrauen geschenkt werden, selten erfinden sie eine an ihnen begangene Straftat. Bitte wenden sie sich in jedem Fall an die Polizei.

Betroffene, insbesondere Kinder, brauchen Unterstützung und Hilfe von geeigneten Institutionen und ihren geschulten Mitarbeitern. Hilfe und Rat bieten dabei unter anderem die Beratungsstellen des Deutschen Kinderschutzbundes Hobbit in Nordhorn und Logo für den Lingener Bereich. Darüber hinaus stehen die Jugendämter, die Beratungs-und Interventionsstellen in Lingen, Meppen, Esterwegen und Nordhorn sowie die Opferhilfeeinrichtungen und die Polizei als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung.

 

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei NRW nach Einbruch in Dreierwalde

Hörstel – Die Polizei im Kreis Steinfurt wendet sich im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung, um einen Einbrecher zu identifizieren. Im Zeitraum von Donnerstag (17.10.2019), 22.15 Uhr, bis Freitag (18.10.2019), 05.45 Uhr, brach ein bislang unbekannter Täter in 48477 Hörstel-Dreierwalde, Hauptstraße 8, in ein Wohnhaus ein. Der Einbrecher nahm neben Wertsachen auch eine Debitkarte mit. Kurz nach der Tatentdeckung, am Freitag (18.10.2019), wurde die Karte gegen 06.12 und 06.14 Uhr eingesetzt. Bei dem maskierten Mann, der das Geld in 32602 Vlotho, Lange Straße 139, im dortigen SB-Center abholte und dabei videografiert wurde, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Einbrecher. Dem Täter gelang eine Abhebung von nahezu 3.000 Euro. Bislang führten alle Ermittlungsmaßnahmen in Vlotho und in Steinfurt nicht zu einem Erfolg. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Hinweise zu der abgebildeten Person. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Herford, Telefonnummer 05221/8880 oder bei der Polizei in Steinfurt, Telefonnummer 02551/15- 0 -, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle. 

 

Kaum Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen

Emsland- Die Polizei in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim hat von Samstag auf Sonntag nahezu keine Verstöße gegen die geltenden Allgemeinverfügungen festgestellt. Lediglich in Schüttorf musste eine private Veranstaltung mit 25 Teilnehmern aufgelöst werden. Die Polizei hat die Präsenz im Emsland und der Grafschaft deutlich erhöht. Unterstützt werden die hiesigen Einsatzkräfte dabei von Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei aus Osnabrück. Die Sonderkontrollen werden in den kommenden Tagen rund um die Uhr fortgesetzt.

Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus – Polizei erhöht Präsenz deutlich

 

Auch die Einhaltungs des Verbots auf Spielplätzen wird von Polizei und Kommunen überprüft.
Bild: Polizei Osnabrück

Die Polizeidirektion Osnabrück geht gemeinsam mit den Kommunen jetzt noch konsequenter vor und erhöht noch einmal deutlich die Präsenz. „Die Polizei erhöht ab sofort noch einmal deutlich die Präsenz auf den Straßen“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Dies gelte in der gesamten Polizeidirektion, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln. Es sei wichtig, jetzt umgehend die geltenden Regelungen der Kommunen konsequent durchzusetzen. „Wir werden einschreiten, wenn es erforderlich ist. Die Menschen, die gegen die Regeln verstoßen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere“, so Ellermann.

Ziel der Maßnahme: Die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes können auch Bußgelder verhängt und Straftaten konsequent verfolgt werden. Die Polizei setzt dennoch zuvorderst auf die Vernunft der Menschen. Ellermann appelliert: „Die Lage ist ernst, bleiben Sie zu Hause! Sie schützen dadurch sich und andere – es ist fünf vor zwölf!“

Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Maßnahmen ausreichend befolgt werden oder ob noch weitere einschneidende Regelungen folgen. Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Regelungen für die Bevölkerung tiefe Einschnitte bedeuten, es gebe jedoch keine Alternative, so Ellermann.

Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück leben vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln rund 1,5 Millionen Menschen. Zur Polizeidirektion gehören die Polizeiinspektionen Osnabrück, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden und Aurich/Wittmund und die Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück.

36-jähriger Mann nach Konsum von Kräutermischung gestorben

Anfang Februar ist es im nördlichen Emsland zum Tod eines 36-jährigen Mannes gekommen. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen und einer durchgeführten Obduktion wurde bekannt, dass der Verstorbene zuvor eine Kräutermischung, sogenannte Legal Highs, konsumiert hat. Diese enthielt eine synthetisch hergestellte Substanz, welche mit großer Wahrscheinlichkeit mitursächlich für den Tod des Mannes gewesen sein könnte.

Bei dieser Substanz handelt es sich um ein synthetisch hergestelltes Cannabinoid, dessen Verkauf und Erwerb nach dem „Neue psychoaktive Stoffe Gesetz“ (NpSG) verboten ist.

In diesem Fall wurden die Legal Highs über einen Online-Shop im Internet bezogen. Beamte der Polizei in Leipzig durchsuchten in der vergangenen Woche die Wohnung eines Ehepaares. Sie stehen in Verdacht mit diesen psychoaktiven Substanzen gehandelt und diese über das Internet verkauft zu haben. Ob der Verstorbene die konsumierte Kräutermischung dort erworben hat, ist ebenfalls Gegenstand der hier laufenden Ermittlungen.

Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei eindringlich vor dem Erwerb und insbesondere dem Konsum von Kräutermischungen und ähnlichen Produkten. Diese bergen ein erhebliches Risiko, können schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen und bis zum Tode führen.

Weiterführende Informationen finden sich auch im Internet unter: https://www.lka.polizei-nds.de/praevention/aktuellewarnmeldungen/warnung-vor-dem-konsumvon-legal-highs-114281.html

Besserer Schutz für Polizisten und Unbeteiligte: Polizeidirektion Osnabrück setzt auf den Einsatz von Bodycams

Die Polizeidirektion Osnabrück setzt ab sofort flächendeckend Körperkameras im täglichen Dienst als Einsatzmittel ein. Das teilte Polizeirat Volker Scholz, Dezernatsleiter Einsatz und Verkehr in der Direktion, heute (24.01.2020) in einem Pressegespräch in Osnabrück mit.

Die neue Bodycam wurde heute in der Polizeidirektion Osnabrück vorgestellt.
Bild: Polizeidirektion Osnabrück

Scholz: „Eines unserer Ziele ist es, durch den verstärkten Einsatz der Bodycams Übergriffe auf Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte durch eine präventive und abschreckende Wirkung zu reduzieren.“ Ebenfalls soll der Einsatz der Bodycams unter den gleichen Gesichtspunkten den Schutz Dritter verbessern. Seit Ende Dezember 2019 stehen den Beamten in den operativen Einsatzbereichen der Polizeiinspektionen Leer/Emden, Emsland/Grafschaft Bentheim, Osnabrück und Aurich/Wittmund 16 neue Bodycams zur Verfügung. 56 weitere Bodycams sind bestellt und werden im 1. Quartal 2020 ausgeliefert. Jeder Einsatz- und Streifendienst, bzw. jedes Polizeikommissariat, ist dann mit mindestens vier Kameras ausgestattet.

In den vergangenen Jahren hat die Gewalt gegen Amtsträger in der Qualität und in der Intensität zugenommen. Die Polizeidirektion Osnabrück verzeichnete im Jahr

2018 insgesamt 502 Fälle im Phänomen-Bereich Gewalt gegen Polizeibeamte. Dabei wurden 1040 Kolleginnen und Kollegen im Dienst Opfer einer Straftat – 173 von ihnen leicht oder gar schwer verletzt. Für das Jahr 2019 verzeichnet die Polizeidirektion einen Anstieg sowohl bei den Fallzahlen als auch bei den verletzten Polizisten. Konkrete Zahlen werden erstmals bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik durch das Innenministerium vorgestellt. „Die Kolleginnen und Kollegen sehen sich täglich mit aggressivem und respektlosem Verhalten konfrontiert. Der Einsatz der Bodycam führt zu einer unveränderten Dokumentation der jeweiligen Situation und dient dabei als objektives Beweismittel im Strafverfahren“, so Scholz.

Sofern es zu Übergriffen und Widerstandshandlungen kommt, können die Aufzeichnungen also als Beweismittel dienen. Insbesondere die präventive Wirkung, die von dem neuen Ein-satzmittel ausgeht, ist von großer Bedeutung.

„Auch die Erfahrungen aus einem bereits 2016 gestarteten Pilotprojekt in Emden, Aurich und Osnabrück haben gezeigt, dass die Bodycam zur Deeskalation beitragen kann“, erklärte Scholz.

Der offene und vorher angekündigte Einsatz der Körperkameras wird gerade auch in Einsatzsituationen des täglichen Dienstes wie Anhalte- und Kontrollsituationen eingesetzt. Die neue Videotechnik wird ausschließlich von Einsatzkräften genutzt, die ein gut sichtbares Hinweis-schild mit der Aufschrift „Videoaufzeichnung“ an ihrer Uniform tragen. „Wir setzen auf ein hohes Maß an Transparenz beim Einsatz der Bodycams, insbesondere in konkreten Einsatzsituationen. Zusätzlich dient der Einsatz der Nachvollziehbarkeit, aber auch der Überprüfbarkeit polizeilicher Maßnahmen in Bezug auf ein professionelles, einsatzadäquates Verhalten“, so Scholz.

Die mit einem hohen technischen Standard ausgestattete Bodycam vom Typ „Zepcam T2+“ kostet rund 380 Euro. „Die Bodycam verfügt über eine sogenannte Pre-Recording-Funktion. Diese beinhaltet eine 30 Sekunden lange Aufzeichnung im Bereitschaftsmodus, die sich durchgängig selbst überschreibt, bis die Kamera für eine konkrete Aufzeichnung aktiviert wird. So ist gewährleistet, dass relevante Situationen auch in ihrer Entstehung bereits dokumentiert sind“, schilderte Polizeioberkommissar Patrik Pieper, der für die Beschulung in der Polizeiinspektion Osnabrück zuständig ist und die Bodycam heute praktisch vorgeführt hat. Die Pre-Recodings werden also nur gespeichert, wenn auch tatsächlich aufgenommen wurde. Alle Aufnahmen werden nach einer Frist von 28 Tagen automatisch gelöscht, wenn sie nicht als Beweismittel benötigt werden. Die rechtlichen Bedingungen des Bodycam-Einsatzes sind somit uneingeschränkt gewährleistet. In den Inspektionen der Polizeidirektion Osnabrück werden die Bodycams nur von Beamtinnen und Beamten eingesetzt, die zuvor eine entspre-chende Beschulung erhalten haben. Diese umfasst die technischen Aspekte sowie die rechtlichen Voraussetzungen. Aus dem im Mai 2019 in Kraft getretenen neuen Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsgesetz (NPOG) ergeben sich die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz der Bodycams. Gemäß § 32 Abs. 4 NPOG kann die Polizei unter bestimmten Bedingungen zur Gefahrenabwehr oder zur Verfolgung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten durch am Körper getragene Aufzeichnungsgeräte Bild- und Tonaufnahmen offen im öffentlichen Raum anfertigen.

Messingen – Unfall am Neujahrsmorgen

 Messingen- Am Neujahrsmorgen kam es gegen 03:45 Uhr auf der Beestener Straße zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Ein 20-jähriger Autofahrer fuhr gemeinsam mit zwei weiteren Insassen die Beestener Straße in Richtung Messingen. Nachdem er ein Auto überholte, kam er mit seinem Fahrzeug nach links von der Straße ab und touchierte zwei Bäume. Ein 20-jähriger Mitfahrer zog sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die 19 Jahre alte Beifahrerin wurde leicht verletzt. Es ergaben sich Hinweise, dass der Verursacher zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinfluss stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem besitzt er keinen Führerschein. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird auf ca. 10000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kind angefahren und anschließend geflüchtet- Polizei sucht Zeugen

Freren  – Am Mittwochmittag ist es auf dem Zebrastreifen der Bahnhofstraße, Ecke Kirchwallstraße, zu einem Verkehrsunfall gekommen. Gegen 12.30 Uhr wurde dort ein elfjähriges Mädchen von einem bislang unbekannten Verursacher angefahren. Die Schülerin war zunächst von ihrem Fahrrad abgestiegen und hatte die Straße auf dem Zebrastreifen überquert. Zeitgleich näherte sich ein helles Auto mit offenbar stark überhöhter Geschwindigkeit. Das Fahrzeug mit EL-Kennzeichen stieß trotz Vollbremsung mit dem Mädchen zusammen. Sie stürzte zu Boden und erlitt mehrere leichte Verletzungen. Der Fahrer des hellen Autos beschleunigte stark und fuhr in Richtung Markt davon. Ohne sich um das verletzte Kind zu kümmerte. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05902)93130 bei der Polizei Freren zu melden.

POL-EL: Freren – Einbruch in Bücherei

Freren (ots) – Bislang unbekannte Täter sind in der Nacht zu
Sonntag in die Bücherei an der Goldstraße eingedrungen. Sie brachen
die Eingangstür auf und durchsuchten mehrere Räume nach Wertsachen.
Nach bisherigen Erkenntnissen erbeuteten sie Bargeld im niedrigen
dreistelligen Bereich. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.

Einbruch in Bäckerei in Spelle-Polizei sucht Zeugen

Heute Nacht brachen bislang unbekannte Täter in eine Bäckerei in der Ringstraße ein. Sie hebelten eine Tür auf und begaben sich in die Backstube. Es wurde ein ca. 400 kg schwerer Tresor gestohlen. In dem Tresor befand sich Bargeld. Zum Abtransport dürften die Täter ein größeres Fahrzeug verwendet haben. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 in Verbindung zu setzen.

12-Jähriger Radfahrer nach Unfall im Krankenhaus verstorben

Bawinkel  – Ein 12-jähriger Radfahrer ist heute Mittag bei einem Unfall auf der B 213 lebensgefährlich verletzt worden. Der Junge war mit seinem Fahrrad auf der Eschstraße unterwegs, als er die Bundesstraße überqueren wollte. Dabei übersah er das Auto einer 75-jährigen Frau. Der PKW erfasste den Jungen, der 12-Jährige stürzte und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Meppen gebrachten, wo der 12-Jährige aufgrund seiner schweren Verletzungen am Nachmittag verstarb.

Motorradfahrer bei Unfall in Freren tödlich verletzt

Freren. Ein 19-jähriger Motorradfahrer aus Freren ist am Freitagabend gegen 22.40 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße (Bundesstraße 214) zwischen Freren und Thuine ums Leben gekommen. Ein 18-jähriger Kradfahrer, ebenfalls aus Freren, wurde schwer verletzt. Nach ersten Recherchen der Polizei und Zeugenaussagen hätten sich die beiden Motorradfahrer bei einem Überholmanöver berührt. Der 19-Jährig stürzte mit seiner Maschine und geriet unter die Leitplanken. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Der 18-jährige Motorradfahrer stürzte und wurde schwer verletzt. Er kam notärztlich versorg in das Krankenhaus nach Thuine. Die Maschine des 19-Jährigen hatte Feuer gefangen und wurde von einem beherzt eingreifenden Lkw-Fahr gelöscht. Für die Rettungsarbeiten und Ermittlungen der Polizei wurde die Unfallstelle von der Freiwilligen Feuerwehr aus Freren ausgeleuchtet. Da die B 214 bis gegen 03 Uhr gesperrt war, bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen lange Rückstaus.

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Mann zeigt sich nackt – Polizei sucht Zeigen

Spelle- Ein Exhibitionist zeigte sich gestern Abend gegen 17:50 Uhr zwei jungen Mädchen in der Straße „Brink“. Der unbekannte Mann entblößte sich vor den Mädchen und manipulierte an seinem Geschlechtsteil. Die Mädchen liefen davon und holten Hilfe bei älteren Jungs. Als diese ihn zur Rede stellten, flüchtete der Mann mit einem Fahrrad in unbekannte Richtung. Der Mann soll zwischen 30 und 40 Jahre alt und ca. 180 cm groß sein. Er habe kürzeres dunkles Haar und eine eher korpulente Figur. Er trug eine Brille und war mit einem pinkfarbenen T-Shirt, einer blauen Jeans, schwarzen Schuhen und einem schwarzen Cap bekleidet. Der Exhibitionist ist mit einem schwarzen Fahrrad mit auffallendem hellen Sattelfell davongefahren. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 in Verbindung zu setzen