Zehn Vereine in der Samtgemeinde Spelle erhalten Ehrenamtspreis

Als Anerkennung für ehrenamtlichen Einsatz wird in der Samtgemeinde Spelle jährlich ein Ehrenamtspreis der Dr.-Bernard-Krone-Stiftung verliehen. Anlässlich der fünften Verleihung wurde das Preisgeld verdoppelt und insgesamt 10.000 Euro an zehn Preisträger vergeben.


Nach Darstellung von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf sind in der Samtgemeinde insgesamt 130 Vereine mit insgesamt 30.000 Mitgliedern tätig – und das bei 14.000 Einwohnern. „Ich bin dankbar für die große Anzahl an ehrenamtlich aktiven Einwohnern, denn ohne diesen wertvollen Dienst würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren“, würdigte Hummeldorf im Rahmen der Feierstunde zur Verleihung des Preises im Wöhlehof den Einsatz und dankte gleichzeitig dem Unternehmen Krone für die Auslobung dieses Preises: „Das Unternehmen Krone ist fest im Ort verankert und unterstützt auf vielfältige Weise ehrenamtliche Initiativen.“ Bernard Krone, Geschäftsführer der Maschinenfabrik Bernard Krone und Initiator des Ehrenamtspreises, warb für bürgerschaftliche Arbeit und erklärte: „Das Ehrenamt wird in Zeiten, in denen die Gesellschaft und die Wirtschaft zunehmend schnelllebiger werden, immer bedeutsamer für unser Miteinander. Ehrenamtlich Aktive unterstützen und helfen den Mitmenschen und sind unersetzbar für die Bewältigung wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben.“ Seit 2013 wird durch die Dr.-Bernard-Krone-Stiftung der Ehrenamtspreis verliehen, für den in diesem Jahr über 30 Vorschläge eingereicht wurden. Ausgezeichnet wurden zehn Vereine mit Preisgeldern zwischen 500 und 2.000 Euro. So wurde der Kattenknüppelverein Schapen geehrt, der als ältester Verein in Schapen angenommen wird und auf eine 300 bis 400 Jahre alte Tradition zurückblickt. Ferner wurde die Laienspielschar Venhaus ausgezeichnet, die seit den 1970er Jahren für heitere plattdeutsche Theateraufführungen sorgt. Darüber hinaus wurde die Auszeichnung an den Kinderzirkus Kunterbunt aus Lünne verliehen, der Kinder seit 26 Jahren in die Welt der Akrobatik, Jonglage und Artistik einführt. Das Forum Kultur Erleben sorgt seit nahezu 40 Jahren für ein ansprechendes Kulturleben im Ort und wurde dafür mit dem Ehrenamtspreis bedacht. Zu den Preisträgern zählt ferner das 16-köpfige Technik-Team des SC Spelle-Venhaus, die mit etwa 3.000 ehrenamtlichen Stunden pro Jahr für einen vorbildlichen Zustand der Sportanlagen sorgen. Ebenso wurden die „Burggärtner“ geehrt, die seit Entstehung des Burgparkes Venhaus im Jahr 2002 die Pflege des 16.000 Quadratmeter großen Areals übernehmen. Mit vielen Aktivitäten unterstützt der Förderverein der Johannes-Grundschule Spelle das Schulleben und konnte dafür den Ehrenamtspreis in Empfang nehmen. Fast jeder dritte Einwohner Lünnes ist statistisch Mitglied des Blau-Weiß Lünne. Für die vorbildliche Arbeit in den fünf Sparten sowie für die Jugendarbeit wurde der Verein ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde die Interessensgemeinschaft Dorfleben aus Schapen geehrt, die mit unterschiedlichen Initiativen das Leben im Ort bereichern. Und schließlich kann sich die Hospizgruppe Spelle über die Auszeichnung freuen. Ehrenamtliche Mitglieder widmen sich der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Für Angehörige werden eine Trauerbegleitung, Sprechstunden und ein Trauercafé angeboten. Nach Darstellung Hummeldorfs mache die große Bandbreite der Preisträger die Vielfalt an ehrenamtlichen Einsatzmöglichkeiten deutlich. Jonas Thale aus Spelle von der Musikschule des Emslandes sorgte mit hervorragender Klavierbegleitung für den feierlichen Rahmen der Ehrungsveranstaltung im adventlich gestalteten Wöhlehof.

Speller Rathaus wird zum Adventskalender

Spelle – Die weihnachtliche Dekoration in den Straßen ist ein klarer Beweis für das nahende Weihnachtsfest. Um die Wartezeit zu veranschaulichen, sind die Fenster des Speller Rathauses in diesem Jahr erstmals als Adventskalender gestaltet. An jedem Tag wird ein zusätzliches Fenster arrangiert.

Liebevoll gestaltete Motive bilden den „Fenster-Adventskalender“ am Speller Rathaus. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums, öffnen ein weiteres Türchen des Kalenders.

Die Advents- und Weihnachtszeit ist besonders für die Kleinsten eine besonders spannende und aufregende Zeit. Gemeinsam mit der Kinderkrippe am Brink, dem Kindergarten Hölscherhof in Spelle, der St.-Vitus-Grundschule Venhaus und den Großtagespflegestellen in Schapen und Lünne wurden unter der Federführung des Familienzentrums „Haus der Familie“ für die Adventszeit 24 Motive erarbeitet, die nach und nach in der Adventszeit in den Fenstern des Rathauses gezeigt werden sollen. Nach den Worten von Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums, wird jeden Tag bis Heiligabend wie bei einem Adventskalender ein neues Bild dazu kommen und dem Betrachter adventliche Impressionen geben. „Mit den hier gezeigten Kunstwerken lassen uns die Kinder an ihrer Vorfreude und Spannung teilhaben“, dankte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf allen, die an diesem Projekt beteiligt sind und wies darauf hin, dass der „Fenster-Adventskalender“ insbesondere abends ein besonderes Flair versprüht, wenn die gestalteten Fenster beleuchtet sind.

Neues Smartboard für die Johannes Grundschule Spelle

Foto: v.l Reinhold Gels (Wasserverband Lingener Land), Konrektorin Kerstin Heidker. Franz-Josef Reinke ( innogy SE), Heinrich Wübbel (Lions Club Lingener Land) , und Petra Brüggemann-Urban,Sergio Lopes und Katja Salecker vom Förderverein der Johannes Grundschule Spelle

Die RWE Tochtergesellschaft innogy SE, der Lions Club Lingener Land und der Wasserverband Lingener Land unterstützten den Förderverein der Johannes Grundschule Spelle mit großzügigen Spenden bei der Anschaffung eines neuen Smartboards für die Johannes Grundschule.
Mit dem guten Gefühl, gemeinsam etwas bewegt zu haben, besuchten jetzt Heinrich Wübbel (Lions Club Lingener Land), Franz-Josef Reinke ( innogy SE), Reinhold Gels (Wasserverband Lingener Land) und der Vorstand des Fördervereins die Speller Grundschule. Dabei konnten sie sich davon überzeugen, wie die elektronische Tafel im Unterricht genutzt wird und welche Vorteile diese innovative Technik bietet. Gerne bedankte sich Kerstin Heidker, Konrektorin der GS Spelle, beim Förderverein sowie bei den Sponsoren für die Spendenbereitschaft, die die Anschaffung des Smartboards ermöglichte.

Es ist Derbyzeit in Spelle

Nach 5 Jahren empfangen die Volleyballdamen des SC Spelle-Venhaus am Samstag den 2. Dezember um 20:00 Uhr ihre Rivalen aus der Grafschaft, den SV Union Lohne.
Dazu brauchen unsere Volleyballdamen eure Unterstützung mehr denn je.
Runter vom Sofa und rein in die Turnhalle!

Versuchter Einbruch in Vereinsheim des SC Spelle-Venhaus

Spelle – Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, in das Vereinsgebäude des SC Spelle Venhaus an derVenhauser Straße einzudringen. Trotz teils enormer Gewaltanwendung, gelang es ihnen nicht, sich Zugang zum Gebäude zu verschaffen. Ohne Beute gemacht zu haben, flüchteten sie vom Tatort. Der angerichtete Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.

Gepflegte Spielplätze bieten Sicherheit für Kinder

Spelle – Die vorbildliche Pflege der Spielplätze „Telemannstraße“, „Neuer Ring“ und „Haflingerstraße“ durch die Nachbarschaften wurden durch den Sozialausschuss der Gemeinde Spelle zum Anlass genommen, dieses Engagement zu prämieren.

Die Vertreter der jeweiligen Interessengemeinschaften nahmen die Spielplatzprämierung durch die Mitglieder des Sozialausschusses im Rathaus entgegen.

Alljährlich führen die Mitglieder des Sozialausschuss eine Besichtigung der ca. 30 Spielplätze im Gemeindegebiet durch. Diese werden häufig durch die Anlieger mit großer Einsatzbereitschaft gepflegt. „Bei den Begehungen wird immer wieder deutlich, mit welchem großen Einsatz die Spielplätze zum Teil gepflegt und instand gehalten werden“, berichtete Ansgar Lager, Vorsitzender des Sozialausschusses. Im Anschluss werden stets Spielplätze ausgezeichnet, die sich in einem besonders vorbildlichen Zustand befinden. „Die Auswahl stellt sich oft schwierig dar, weil sich die Plätze generell in einem guten Zustand befinden“, gestand Lager. Als Anerkennung und Dank für die gute Pflege wurden in diesem Jahr die Spielplätze Telemannstraße, Neuer Ring und Haflingerstraße ausgezeichnet. „Die Kinder finden hier einen sicheren Ort, um zu spielen und ihrem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen“, dankte Fachbereichsleiter Ludger Vehr und hob besonders hervor, dass in Zusammenarbeit mit den Anwohnern der Straße Neuer Ring gemeinschaftlich und mit einem enormen Einsatz an Eigenleistung neue Spielgeräte installiert wurden.

Speller Gemeinderat beschließt Bürgermeister-Reker-Platz

Spelle – Um die Verdienste des verstorbenen Ehrenbürgermeisters Hubert Reker zu ehren, hat der Speller Gemeinderat einstimmig die Widmung eines Platzes nach ihm beschlossen und folgt damit einer Initiative des St.-Johannes-Schützenvereins.

Vielen ist Hubert Reker als engagierter Bürgermeister in Erinnerung geblieben. Ab 1956 war Reker über 40 Jahre im Gemeinderat und hat insbesondere als Bürgermeister von 1963 bis 1991 wegweisende Entscheidungen vorangetrieben. „Während seines kommunalpolitischen Wirkens wurden wesentliche Meilensteine gesetzt. Vieles, für die Bürgermeister Reker sich früher mit Weitblick eingesetzt hat, nehmen wir heute als selbstverständlich wahr, obschon sie damals ihrer Zeit weit voraus waren“, erklärte Bürgermeister Andreas Wenninghoff. Nach den Worten von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf fiel in seine Amtszeit der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden Spelle, Venhaus und Varenrode zur Einheitsgemeinde Spelle. „Durch seine Integrationsfähigkeit und sein ausgleichendes Wesen, aber auch durch sein Gespür für die Nöte und Anliegen der Bürger sicherte er das Zusammenwachsen dieser Gemeinden.“ Im Flurbereinigungsverfahren, das heute als Grundstein für die außergewöhnliche Entwicklung angesehen wird, bekleidete Reker den Vorsitz der Teilnehmergesellschaft. Große Verdienste hat er sich ebenso bei der Gründung der Samtgemeinde erworben und wurde zum ersten ehrenamtlichen Samtgemeindebürgermeister gewählt. Mit zahlreichen Ehrungen, wie der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes oder der Ehrenbezeichnung Ehrenbürgermeister wurden seine kommunalpolitischen Verdienste gewürdigt. Neben der politischen Tätigkeit war Reker u.a. über 61 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, zudem Kommandeur im Schützenverein St. Johannes, Mitglied im Kirchenvorstand und Ehrenvorsitzender des Reit- und Fahrvereins. „Hubert Reker hat sich um Spelle mehr als verdient gemacht“, bekräftigte Ludger Gude, Vorsitzender des St.-Johannes-Schützenvereins, in der Sitzung nochmals den Antrag auf Widmung einer Straße. Einstimmig sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, dem Bereich zwischen dem Alten Kirchenplatz und dem Kriegerdenkmal die Bezeichnung „Bürgermeister-Reker-Platz“ zu verleihen.

Heinrich-Bokeloh-Haus in neuem Glanz

Lünne – Die Mitglieder des Sozialausschusses der Gemeinde Lünne unter Vorsitz von Dr. Bernd Burrichter informierten sich in der jüngsten Sitzung über die Sanierungsmaßnahmen des ev.-ref. Gemeindehauses der Kirchengemeinde Lünne.

„Das Heinrich-Bokeloh-Haus, welches im Jahr 1906 errichtet wurde, gilt als eine feste Anlaufstelle für die Lünner Bürgerinnen und Bürger. Neben der Bücherstube, dem Pfarrbüro und dem Treffpunkt-Café werden zahlreiche Veranstaltungen im Bereich der Kinder- und Seniorenarbeit in den Räumlichkeiten durchgeführt“, erklärte Pastorin Martina Korporal und begrüßte die Ausschussmitglieder. Des Weiteren wird jeden Donnerstag in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr eine Beratung für alle hilfebedürftigen Menschen durch die Diakonie angeboten. Benannt wurde das Haus nach Pastor Bokeloh, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts als Seelsorger und Prediger tätig war. Die nun abgeschlossene Baumaßnahme umfasste die Sanierung des vorhandenen Jugendraumes und erzielt eine multifunktionale Nutzbarkeit der Räumlichkeiten. Als zentraler Punkt kann die offene Küche von allen Aufenthaltsräumen optimal genutzt werden. Die Gesamtkosten in Höhe von 15.000 Euro wurden mit insgesamt 10.000 Euro durch die Gemeinde Lünne und der Samtgemeinde Spelle bezuschusst. Bereits im Jahr 2012 wurden verschiedene energetische Sanierungsarbeiten durchgeführt. Diese wurden durch das EU-Programm Leader gefördert. „Die neuen Gemeinschaftsräume kommen allen Bürgerinnen und Bürger zur Gute. Ein besonderer Dank gilt allen Mitgliedern der ev.-ref. Kirchengemeinde, die an der Umbaumaßnahme beteiligt waren“, betonte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes auch im Namen des Ausschussvorsitzenden sowie allen Ausschussmitgliedern.

Kunst, Wein und Flammkuchen im Wöhlehof genießen

Spelle – Am Samstag, 28. Oktober 2017, steht im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle ab 16.00 Uhr der Genuss im Vordergrund. Das Weingut Jäger präsentiert den neuen Weinjahrgang, Winzersekte und Rheinhessen-Spezialitäten. Abgerundet wird das Weinevent durch die Kunstausstellung „Bäume spüren“ von Peter Weber.

Das beschauliche Ambiente des Wöhlehofes bietet einen passenden Rahmen, die verschiedenen Weinsorten und -spezialitäten unterschiedlicher Rebsorten zu genießen. Parallel dazu können Kunstwerke des aus Havixbeck stammenden Künstlers Peter Weber besichtigt werden. So wird an diesem Tag eine stimmungsvolle Verbindung zwischen Kunst und Wein hergestellt. In der „Alten Küche“ öffnet ab 17.00 Uhr eine Winzerstube, in der passend zu den genussvollen Weinen frischer Flammkuchen gereicht wird. Der Eintritt zum Weinevent ist frei.

Zum 17. Mal Kolping-Hilfstransport von Vörden aus nach Rumänien mit Unterstützung der Kolpingsfamilie Spelle-Venhaus

Vördens Kolpinger mit Unterstützung der Kolpinger aus Spelle-Venhaus (vorne, von links) Heinz Determann, Bernd Tenfelde und Manfred Exner, dazwischen der Organisator Hans Dieter Lotte, es fehlt Alfred Spieker)

Spelle – Seit fast 20 Jahren sammelt die Kolpingsfamilie Vörden zusammen mit den 14 weiteren Kolpingsfamilien des Bezirksverbandes Fürstenau aus dem Altkreis Bersenbrück Hilfsgüter nahezu jeglicher Art und organisieren deren Transport nach Rumänien. Seit nun sieben Jahren beteiligt sich auch die Kolpingsfamilie Spelle-Venhaus an dieser Aktion. Kürzlich machte sich wieder ein 40-Tonner auf dem Weg in Richtung Mâtrici. Auf mehr als 15 Tonnen Gesamtgewicht schätzte Hans-Dieter Lotte die Spenden aus der Bevölkerung, die jetzt vom Sammellager der Kolpinger in Bieste, wo auch alle Spenden aus Spelle lagern, auf den Weg gebracht wurden. Darunter befanden sich neben vieler Kleidung und Schuhe auch eine Schuster-Werkstatt, eine Orgel und ein großes Kreuz mit Sockel, welches mit besonderer Sorgfalt in den Transporter verladen wurde. Für den Kolpinger ist die zweitägige Beladung des Lkws schon fast Routine, schließlich war es der 17. Hilfstransport nach Rumänien, den die Kolpinger unter Leitung des Vördener Kolpingbruders Hans Dieter Lotte, zusammen mit den insgesamt 15 Kolpingsfamilien aus dem Bezirksverband Fürstenau organisierte. Neben dem Hilfstransport nach Rumänien sammeln die Kolpinger zusätzlich auch für einen Ort im Kongo. Und auch im Jahr 2018 möchte sich die Kolpingsfamilie Spelle-Venhaus mit Ihrer 8. Sondersammlung „Kolping Entwicklungshilfe“ unter dem Motto „ Jeder kann helfen“ an dieser großartigen Aktion beteiligen. Sammelstelle wird wieder der Wöhlehof sein.

Bröring: Standort im Hafen Spelle-Venhaus wird erweitert

Erfreut zeigten sich die Aufsichtsratsmitglieder der Hafen Spelle-Venhaus GmbH angesichts der Erweiterungsabsichten des Unternehmens Bröring am Speller Standort. Geschäftsführer Bernd Bröring (6. von rechts) und Werksleiter Tobias Fischedick (links) stellten die aktuellen Expansionspläne vor.

Spelle – Rege Bautätigkeit wird künftig den Anblick des Betriebssitzes des Unternehmens H. Bröring GmbH & Co. KG im Hafen Spelle-Venhaus prägen. Die Zukunftspläne des Futtermittelherstellers sehen verschiedene Erweiterungen vor, um die vorhandene Infrastruktur im Hafen noch besser zu nutzen.

„Der Hafen Spelle-Venhaus bietet einmalige Vorteile in puncto Logistik. Insbesondere der neue Gleisanschluss ermöglicht einen verbesserten Zugang zu den östlichen EU-Ländern wie Polen, Tschechien und Ungarn und sorgt somit für einen starken Wachstumstrend. Daher besitzt der Hafen Spelle-Venhaus für unser Unternehmen großes Potenzial“, umriss Geschäftsführer Bernd Bröring die Hintergründe der Investitionen im Zuge einer Vorstellung der Zukunftsplanungen vor Mitgliedern des Aufsichtsrates der Hafen Spelle-Venhaus GmbH. So soll bereits in diesem Jahr mit dem Bau einer unternehmenseigenen Bahnannahmestation begonnen werden, deren Fertigstellung im Sommer des nächsten Jahres erwartet wird. Aktuell laufen bereits die Bauarbeiten für eine neue Fertigfutterladestraße, die im Frühjahr 2018 fertiggestellt sein wird. Schließlich soll in 2019 die Siloanlage erweitert werden. Das Investitionsvolumen wird nach Unternehmensangaben im höheren einstelligen Millionenbereich liegen. „Die Produktion wird sich künftig unter Berücksichtigung dieser Expansion auf etwa 1.300 Tonnen pro Tag belaufen“, erklärte Werksleiter Tobias Fischedick. Die Erweiterungspläne sehen in den kommenden Jahren darüber hinaus vor, das Agrargeschäft am Standort Spelle weiter auszubauen und eine neue Düngemittelhalle sowie weitere Tanks mit einer Mischanlage zu errichten. Verbunden mit diesem Wachstum, werden künftig zusätzliche Arbeitsplätze am Hafen Spelle-Venhaus entstehen. Die Bröring Unternehmensgruppe beschäftigt insgesamt 630 Mitarbeiter, davon 55 in Spelle. Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, würdigte das unternehmerische Gespür der Unternehmensführung: „Die abgeschlossene Erweiterung des Hafens setzt neben anderen positiven Faktoren wichtige Impulse für die regionale Wirtschaft. Die Erweiterungspläne des Unternehmens H. Bröring belegen, dass die vorhandenen Infrastrukturvorteile, die mit dem Hafen verbunden sind, künftig optimal genutzt werden. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Bröring als einen starken und verlässlichen Partner.“ Seit 1977 ist das Unternehmen Bröring am Hafen Spelle-Venhaus ansässig. 85 Prozent der dortigen Geschäftstätigkeit entfallen hier auf die Mischfutter-Sparte, weitere 15 Prozent erstrecken sich auf den Agrar-Bereich. Der Mischfutter-Absatz der Unternehmensgruppe betrug im vergangenen Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen, von denen 230.000 Tonnen auf den Standort Spelle entfallen; künftig sollen hier 350.000 Tonnen umgesetzt werden.

Förderverein der Oberschule Spelle unterstützt Schulfest

Spelle – Das Wohl der Schülerinnen und Schüler steht für den Förderverein der Oberschule in Spelle stets im Vordergrund. So war die tatkräftige Mitarbeit auf dem vorkurzem organisierten Schulfest für die Vorstandsmitglieder eine Selbstverständlichkeit.
„Die Unterstützung der Schule ist unser größtes Anliegen, doch hier auf dem Schulfest haben wir es auch geschafft neue Mitglieder für unseren Verein zu werben und so einen Beitrag zur positiven Entwicklung des Vereins zu leisten“, so der Vorsitzende Reinhard Brinker. Mit einem Verpflegungsstand hatten die Mitglieder des Vorstandes die beste Möglichkeit ausgenutzt, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und sie von einer Mitgliedschaft im Verein zu überzeugen. Auch aus Sicht der Schulleitung war das Schulfest eine Veranstaltung, aus der für beide Seiten nur positive Resonanzen gezogen werden können. „Die nächsten Projekte der Schule möchten weitere Unterstützung durch den Förderverein erfahren, so war das Schulfest eine ausgezeichnete Gelegenheit mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen“, erklärt Schulleiter Karsten Bittigau voller Erleichterung über die gut besuchte Veranstaltung. Die Neuheiten und sonstige Informationen des Vereins sind auf der Homepage www.ehemalige.obs-spelle.de zu entnehmen.

Johannesstraße wird bis Mai neu gestaltet

Spelle – Der Ortskern in Spelle steht vor einer weiteren Aufwertung: Im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms wurde mit den Arbeiten zur Umgestaltung der Johannesstraße im Bereich zwischen der Schapener Straße sowie der Raiffeisenstraße begonnen. Im Mai dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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Gemeinsam mit den Facharbeitern Mike Mönning und Rolf Ewering der bauausführenden Firma Nyenhuis informierten sich Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Dipl.-Kffr. Jessica Vrielmann, Dipl.-Ing. Otto Wallmeyer (beide Samtgemeinde Spelle), Bauausschussvorsitzender Markus Morhaus und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (von links) über den Beginn der Bauarbeiten zur Umgestaltung der Johannesstraße.

Zur Markierung des Ortskerns zwischen Rathaus und Markelo-Platz wurden bereits vor wenigen Jahren die Hauptstraße, das Umfeld der St.-Johannes-Kirche und im vergangenen Jahr die Schapener Straße umgestaltet. Entsprechend dieser Gestaltungskriterien werden die Fahrbahn und Gehwege des Teilabschnitts der Johannesstraße barrierefrei eingerichtet und die Fahrbahn auf sechs Meter Breite zurückgebaut. Beidseitig werden zwei Meter breite Gehwege angelegt, die mit Grünbeeten und zwölf Parkbuchten versehen werden. Zudem wird die vorhandene Beleuchtung durch dorftypische Straßenbeleuchtung ersetzt. „Die Neugestaltung der Johannesstraße verfolgt das Ziel der weiteren Ortskerngestaltung. Insbesondere der von Fußgängern und Radfahrern stark frequentierte Bereich vor dem Altenpflegeheim St. Johannes-Stift, der St.-Johannes-Kirche sowie dem Pfarrzentrum Arche mit Kindergarten wird verkehrsberuhigend ausgebaut“, verdeutlichte Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Vorsitzender des Arbeitskreises Dorfentwicklung, einige wichtige Aspekte der Baumaßnahme und bat sowohl bei den Anwohnern als auch bei den Nutzern der Straße um Verständnis für die während der Bauphase auftretenden Beeinträchtigungen. So ist es erforderlich, die Johannesstraße vollständig für den Verkehr zu sperren. Ursprüngliche Planungen gingen davon aus, dass eine einseitige Befahrbarkeit ermöglicht wird, die sich für den Bauverlauf jedoch als hinderlich dargestellt hat. Das circa 180 Meter lange Teilstück wird im Bereich des Altenpflegeheimes in Pflasterbauweise ausgeführt und erhält zwei Baumtore, um sowohl eine gestalterische Aufwertung als auch eine optische Verkehrsberuhigung zu erreichen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 300.000 Euro, die vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems – Geschäftsstelle Meppen als zuständige Bewilligungsbehörde des Dorfentwicklungsprogrammes mit rund 100.000 Euro gefördert werden. Der Auftrag wurde an die mindestbietende Firma Nyenhuis Umweltservice vergeben. „In der Gemeinde Spelle konnten mit Hilfe der Dorfentwicklung bereits viele bedeutsame und nachhaltige Projekte umgesetzt werden. Das Förderprogramm ist für uns ein Glücksfall, denn wir können weiterhin erfolgreich daran arbeiten, die Lebens- und Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Auch Privatpersonen sollten von den Fördermöglichkeiten weiter Gebrauch machen“, warb Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf für die Fördermöglichkeit. Einen besonderen Dank richtete Hummeldorf an die Mitglieder des Arbeitskreises Dorfentwicklung sowie an die Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Fortschreibung des Dorfentwicklungsplanes beteiligt haben. Bei Fragen zu Fördermöglichkeiten des Dorfentwicklungsprogramms in Spelle steht Jessica Vrielmann, Samtgemeinde Spelle, für Auskünfte zur Verfügung: Tel. 05977 937-302, E-Mail: vrielmann@spelle.de

„Lions-Quest“: Lebenskompetenz kommt nicht von alleine Lehrerfortbildung an der Oberschule Spelle

Lions-Quest OBS Spelle

In Erwartung einer spannenden Lions-Quest-Fortbildung (von links nach rechts): Karsten Bittigau (Schulleiter), Henrik Bemboom (Konrektor), Ingrid Frenkel (Trainerin), Doris Holt (didaktische Leiterin), Sabine Rott und Heinrich kleine Siemer (beide Prozessbegleiter), Franz Korves (Lions-Club Machurius), Ludger Rolfes (stellvertretender Schulleiter) und Heinrich Wübbel (Lions-Club Lingener Land).

Spelle. „Unsere Jugend muss demnächst nicht nur unsere Wirtschaft in Gang halten, sondern vor allem auch unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaftsordnung schützen und garantieren“, darauf wies Franz Korves vom Lions-Club Lingen-Machurius bei seiner Begrüßungsrede anlässlich der Lehrerfortbildung „Lions-Quest – Erwachsen werden“ in der Oberschule Spelle hin. Lions-Quest ist ein Programm zur Persönlichkeitsentfaltung für Jugendliche und zur Erlangung von Lebenskompetenz. Lehrkräften werden in diesen Seminaren  zahlreiche Unterlagen und Handreichungen zur Verfügung gestellt, die direkt im Unterricht und im Umgang mit den Eltern einsetzbar sind. Das Niedersächsische Kultusministerium und die Niedersächsische Landesschulbehörde unterstützen dieses Programm nachdrücklich.

Zweieinhalb Tage lang drückte das Speller Kollegium  die Schulbank. Als Trainerin fungierte Ingrid Frenkel von den Handelslehranstalten Lohne, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Humor und Wertschätzung in einer entspannten  Atomsphäre zu konzentriertem Arbeiten und Lernzuwachs brachte. Rundweg äußerten sich die Teilnehmer über Inhalte, Materialien und Durchführung sehr positiv.

„Soziales Lernen liegt uns besonders am Herzen, daher passt das Programm sehr gut zu uns und unseren pädagogischen Ansprüchen“, erklärte Schulleiter Karsten Bittigau und bedankte sich besonders bei seinem Kollegen Henrik Bemboom, der in wochenlanger Planungsarbeit diese Veranstaltung auf die Beine gestellt hatte. Das Seminar wurde  zu großen Teilen finanziert durch sechs Lions-Clubs aus dem Raum südliches Emsland und der Grafschaft Bentheim, unter anderem durch die Lions-Clubs Lingen-Machurius und Lingener Land, bei Auftakt und Abschluss der Fortbildung vertreten durch die Vorstandsmitglieder Franz Korves und Heinrich Wübbel. Weitere Unterstützung kam von der Landesschulbehörde Osnabrück, dem Förderverein der Oberschule und der Firma Lambers Baustoffhandel aus Spelle.
Die Lehrer wurden speziell dafür fortgebildet, ihre Schüler dabei zu unterstützen, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag zu begegnen und für Probleme, die in der Pubertät oft auftreten, konstruktive Lösungen zu finden. „Gleichzeitig bietet das Programm Orientierung beim Aufbau eines eigenen Wertesystems. So entsteht eine pädagogische Geschlossenheit mit den immer gleichen Reaktionen, die den Schülern Halt geben“, erläuterte die Trainerin Ingrid Frenkel und betonte den Stellenwert der Fortbildung:
„Längst wissen Lehrkräfte aller Schulformen, dass es nicht mehr genügt, sich auf das Vermitteln von Fachwissen zu beschränken. Wir sind auch als Erzieher in einer Weise gefordert, auf die in  unserer Ausbildung kaum eingegangen wurde.“ Beispielsweise auch kritisches Denken, der Mut, sich eine eigene Meinung zu bilden und offen zu vertreten, Engagement und eigenverantwortliches Handeln sollen in der Schule gefördert werden. Teilnehmer des Seminars seien besser in der Lage, dies den Schülern nahezubringen und auch präventiv zu unterrichten. In Spelle wird Lions-Quest ab dem kommenden Schuljahr fest in den Stundenplan aller Jahrgänge integriert.