„Liebe, Wein und Schokolade“ im Wöhlehof

Spelle – Um „Liebe, Wein und Schokolade“ geht es am Samstag, 03. März ab 20.00 Uhr mit dem Trio „ToNAL genial“ im Wöhlehof Spelle.

Ohne Liebe wäre das Leben unerträglich. Was wäre aber das Leben ohne Wein und Schokolade? Elisabeth Tondera, Bernd Gortheil und Rainer Rohe haben sich Gedanken zu diesen Fragen gemacht und ein schwungvolles, komisches, verträumtes, wissenswertes, melodiöses und vor allem unterhaltsames musikalisch-literarisches Programm rund um diese Fragen entwickelt. Dabei machen sie eine kleine Weltreise, denn guten Wein gibt es am Rhein und in Wien, aber auch in Frankreich, Italien, Griechenland und Spanien. Für die Liebe ist Paris zuständig und die Schokolade stammt aus Südamerika. Mit Liedern wie „Ganz Paris träumt von der Liebe“, „Mag lieber Schokolade“, „Zwei kleiner Italiener“, „Ich hab geweint heut Nacht“ u.a., mit eingestreuten Gedichten und Texten unterhält das Trio das Publikum. Gute Laune ist garantiert. Abgerundet wird der kulturelle Hochgenuss durch das Angebot von Schokoladenspezialitäten von Konditormeisterin Elisabeth Focks und leckerem Wein, sodass sich der Besucher auf einen stimmungsvollen Abend freuen kann. Einlass ab 19.30 Uhr. Eintritt: 12,00 Euro. Karten sind bis Mittwoch, 28. Februar, im Vorverkauf im Wöhlehof sowie im Bürgerbüro des Rathauses für 10,00 Euro erhältlich.

Brustkrebsfrüherkennung dank Mammobil in Spelle


Spelle/Salzbergen – Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren aus der Samtgemeinde Spelle sowie aus der Gemeinde Salzbergen sind zum sechsten Mal zur Burstkrebsvorsorge in die mobile und speziell ausgestattete Röntgeneinheit, dem „Mammobil“, eingeladen. Von Mittwoch, 21. Februar, bis Mittwoch, 21. März 2018, macht die mobile Screening-Einheit halt am Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof, Pastor-Batsche-Weg 1 in Spelle.

„Das Mammographie-Screening-Programm wird seit zehn Jahren betrieben und hat sich sehr erfolgreich etabliert. Die Teilnahmerate des letzten Durchlaufs vor zwei Jahren lag in der Samtgemeinde Spelle mit 74,8 Prozent und in Salzbergen mit 70,3 Prozent erneut deutlich über dem Bundesdurchschnitt“, blickte Andreas Kamphaus, Organisationsleiter der Mammographie-Screening-Einheit Niedersachsen Süd-West, auf die erfolgreiche Resonanz zurück. Alle zwei Jahre werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zur Teilnahme am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm eingeladen. Die Untersuchungskosten werden von der Krankenhasse übernommen. 1.850 Frauen aus der Samtgemeinde Spelle und 1.100 Frauen aus der Gemeinde Salzbergen sind in der aktuellen Screeningrunde zur Untersuchung im „Mammobil“ eingeladen. „Wir wollen bereits die Frühstadien finden. Der Vorteil für die Frauen ist hierbei sehr groß: Je früher wir Hinweise auf ein Karzinom finden, desto besser, weil dann die Heilungschancen sehr hoch sind und eine schonende Therapie durchgeführt werden kann“, erläutert Dr. Volker von Diepenbroick, programmverantwortlicher Arzt von der Praxis Drewes + Partner aus Osnabrück. „Dank des Vergleiches mit den schon vorliegenden Mammographien der vorherigen Runden kann die diagnostische Sicherheit erheblich erhöht werden“, unterstrich Dr. von Diepenbroick, „gleichzeitig geht die Notwendigkeit zur Abklärung von Veränderungen zurück gleichzeitig verbessert sich die Prognose von neu entdeckten kleinen Tumoren. Es ist wichtig, dass auch weiterhin möglichst viele Frauen diese Chance der Gesundheitsvorsorge nutzen“. Auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Gleichstellungsbeauftragte Nina Berning begrüßen das Angebot der Brustkrebsfrüherkennung vor Ort. „Eine möglichst frühzeitige und regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist wichtig. Daher ist die Einrichtung einer mobilen Röntgeneinheit ein gutes Instrument, möglichst viele Frauen zu erreichen. Dass das „Mammobil“ für vier Wochen in Spelle am Wöhlehof Station macht, ist daher eine große Chance für die Frauen aus Spelle, Schapen, Lünne und Salzbergen“, hob Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf hervor. Die Einladungen zur Untersuchung werden durch eine zentrale Stelle in Bremen, die für den Versand zuständig ist, verschickt.

Stroh im Kälberstall in Brand geraten – Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Emsbüren- Am Donnerstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Emsbüren zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in Emsbüren im Ortsteil Leschede gerufen.Hier war aus ungeklärter Ursache ein Brand im Kälberstall ausgebrochen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Stall.
Nach dem die Einsatzkräfte unter Atemschutz zwei Kälber aus dem Stall gebracht hatten, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Nach den Nachlöscharbeiten wurde das gesamte Stroh ins Freie transportiert und abgelöscht, und das Gebäude Belüftet. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr mit 28 Einsatzkräfte, sowie die Polizei und ein Rettungswagen des DRK.

Mit wachem Auge in die Natur

Spelle – Etwa 20 großformatige Fotografien bieten dem Besucher des Wöhlehofes aktuell einen faszinierenden Einblick in ausdrucksstarke Landschaften und in die farbenfrohe Tierwelt. Ulrike und Thomas Weber aus Spelle haben eine hochwertige Auswahl aus ihrem reichhaltigen Fundus für eine Fotoausstellung mit dem Titel „Natur im Fokus“ zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Andreas Wenninghoff (links) und Norbert Borner, Vorsitzender Forum Kultur Erleben, (rechts) danken Ulrike und Thomas Weber für die Ausstellung „Natur im Fokus“ im Speller Wöhlehof.

Ulrike und Thomas Weber fotografieren bereits seit ihrer Jugend mit Spiegelreflexkameras. Seit ihrer Pensionierung vor drei Jahren hat das Ehepaar das gemeinsame Hobby intensiviert und hält das große Facettenreichtum der Natur mit der Kamera fest – mal in Deutschland, aber auch auf Reisen in Italien, Island, Marokko oder Spanien. „Die stimmungsvollen Bilder erfordern nicht nur eine hochwertige technische Ausstattung, sondern vielmehr Geduld, ein wachsames Auge und fotografisches Geschick für den richtigen Augenblick und das richtige Motiv“, würdigte Norbert Borner, Vorsitzender des Forums Kultur Erleben, die Werke im Rahmen der Ausstellungseröffnung. Bürgermeister Andreas Wenninghoff bedankte sich für die Bereitschaft, die Ausstellung mit dem eigenen Fotomaterial auszustatten: „Die Bilder sprechen von hoher Fotokunst. Insofern ist es eine Bereicherung für unsere Gemeinde, wenn die Fotografien für die Öffentlichkeit ausgestellt werden.“ Ulrike Weber gab zu Beginn einen interessanten Einblick in das Hobby: „Unser Schwerpunkt liegt im Bereich der Landschafts- und Naturfotografie mit der reichhaltigen Flora und Fauna. Aber darüber hinaus beschäftigen wir uns auf unseren Reisen auch mit der Fotografie von Städten oder der sogenannten Streetfotografie, bei denen wir auch eine Menge Kuriositäten festhalten können.“ Thomas Weber ergänzte, dass sein Schwerpunkt in der Tierwelt liege und bekannte mit einem Augenzwinkern: „Ich bin sozusagen ein Jäger mit der Kamera“. Beide betonten, dass es sich bei keinem der Ausstellungsstücke um eine Fotomontage handeln würde. „Unsere Bilder sind garantiert echt!“ Die Variation mit Belichtungszeiten, Filtern sowie Perspektiven und schließlich ein wacher Blick für den richtigen Augenblick verleihen den Fotos ihren besonderen Charakter. Zu den ausgestellten Motiven gehören heimische Tiere wie der Graureiher oder die Kleine Moosjungfer ebenso wie exotische Tiere, beispielsweise der Kubaflamingo und der Papageitaucher. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die bereits preisgekrönte Fotografie „Basstölpel auf Helgoland“, die klar die Aerodynamik des Vogels im Landeanflug erkennen lässt sowie das Bild „Perfekte Spiegelung“, welches eine atemberaubende, sich glasklar in einem See spiegelnde Landschaft auf Island zeigt. Zu sehen ist die Ausstellung bis Samstag, 28. April 2018, zu den Öffnungszeiten des Wöhlehofes sowie bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung.

Spielzeug und Kinderkleiderbörse in Spelle

Spielzeug und Kinderkleiderbörse
Wir laden alle interessierten Eltern herzlich ein, am Sonntag, dem 18. Februar 2018 von 13.00 bis 15.00 Uhr die Kinderkleiderbörse im Kindergarten Hölscherhof zu besuchen. Neben allerlei Spielzeug und Kinderbekleidung in verschiedenen Größen und Altersstufen bieten wir zusätzlich noch Kaffee und Kuchen zu mitnehmen an. Zu der aktuellen Winterbekleidung möchten wir auch Frühjahrs- und Sommermode
mit in den Verkauf geben. Vorbereitet wird die Kleiderbörse einrichtungsüber- greifend von Eltern der Kinderkrippe Am Brink, des St. Johannes Kindergartens und des Kindergartens Hölscherhof. Der Erlös aus diesem Verkauf soll allen beteiligten Einrichtungen verteilt werden.

WICHTIGER HINWEIS: Schwangere dürfen ab dem 5. Schwangerschaftsmonat (unter Vorlage des Mutterpasses) bereits am Vorabend (17.2.) von 18.00 – 19.00 shoppen kommen!!!

Speller Seniorenzeitschrift jetzt farbig

Seit Anfang Februar liegt in der Samtgemeinde Spelle die neue Ausgabe der Seniorenzeitschrift „Dütt un Datt un all so watt“ zur kostenlosen Mitnahme aus. Erstmals präsentiert sich die Zeitschrift mit einer farbigen Innengestaltung.

Bereits seit 2006 wird die Seniorenzeitschrift „Dütt un Datt un all so watt“ von der Samtgemeinde Spelle herausgegeben. Nun liegt das neueste Exemplar im Rathaus, in den Gemeindebüros in Schapen und Lünne, in den Geldinstituten und den Bäckereien innerhalb des Samtgemeindegebietes aus und enthält wieder interessante Berichte, Tipps und Tricks sowie viele unterhaltsame Beiträge. Ebenso wird die plattdeutsche Mundart gepflegt, sodass sich die Seniorenzeitschrift nicht nur an die Seniorinnen und Senioren richtet, sondern eigentlich für alle Bürger interessant sein dürfte. „Erstmals haben wir auch die Innenseiten der Seniorenzeitrift farbig gestaltet, sodass neben der ansprechenden Optik auch die Fotos verbessert dargestellt und die Lesefreundlichkeit erhöht werden konnte“, lädt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf zur Lektüre ein. Kontakt für Anregungen und Rückfragen oder zum Einsenden von Text- und Bildmaterial: Samtgemeinde Spelle, Stefan Holtkötter, Hauptstr. 43, 48480 Spelle, Tel. 05977 937-340, E-Mail: holtkoetter@spelle.de.

KRONE HAUSMESSE 2018 in Spelle

Auch in diesem Jahr findet am zweiten März-Wochenende die traditionelle Krone Hausmesse statt. Vom 09. bis zum 11. März 2018 präsentiert der LVD Krone am Standort im Gewerbegebiet Südfelde wieder .innovative Neuheiten in der Landtechnik, Melk- und Stalltechnik, Kommunaltechnik, Rasen- und Grundstückspflegetechnik sowie über die neuesten Trends im Bereich der Agrar-Management-Systeme.

Handruper Gruppe „AufTakt“ singt im Wöhlehof

Spelle – Die Handruper Gruppe „AufTakt“ gastiert am Freitag, 09. März 2018, um 20.00 Uhr mit dem neuen Programm „Flieg, Gedanke“ im Wöhlehof in Spelle.

Den Traum vom Fliegen nimmt sich die Handruper Gruppe AufTakt mit ihrem neuen Programm vor. Dabei interessieren sich die sechs Herren in Frack und Zylinder weniger für die technischen Aspekte der Luftfahrt, sondern Sehnsucht, Schweben und Schwerkraft, Leichtigkeit und Luftnummern stehen im Mittelpunkt. Zwischen siebtem Himmel und Wolkenkuckucksheim bewegen sich die Ziele; es geht um Höhenflüge und harte Landungen, um Aufschwünge und Ausflüge. Das Reisemotiv birgt jede Menge Romantik, der das Ensemble im Repertoire und in neuen Nummern nachspürt. Augenzwinkernder Humor gehört stets zum Programm, das beflügelt und beschwingt. Restkarten zum Preis von 08,00 Euro sind im Wöhlehof erhältlich.

Karnevalsumzug in Bawinkel mit 1300 Akteuren 1400 Narren zogen durch den kleinen Ort

Bawinkel. Am Samstag, 10. Februar, setzte sich diesmal schon um 13.11 Uhr in Bawinkel – zwischen Lingen und Haselünne – auf dem Marktplatz einer der größten Karnevals­umzüge in der Region in Bewegung. Der Karnevalsclub „De Spaßmakers ut Bawinkel“ mit heute 150 Mitgliedern hat seit dem Jahr 2000 zum 19. Mal den Umzug der Narren aus dem Emsland, dem Landkreis Osnabrück, Cloppenburg und der Grafschaft Bentheim arrangiert. „An unserem Festumzug haben über 1300 Akteure, 48 Fußgruppen, 60 Motivwagen und mehrere Musikkapellen teilgenommen. Bei Temperaturen um null Grad säumten mehr als 14.000 Zuschauer die Straßen und Plätze“, erklärte der Vorsitzende des Karnevalsclubs „De Spaßmakers ut Bawinkel“, Otto Giese. Der Zug führte von der Feuerwehr und dem DRK eskortiert unter Leitung von Zugmarschall Hubert Schulten und Georg Dulle vom Marktplatz entgegengesetzt der bisherigen Route quer durch den Ort. Dabei kreuzte die ausgelassen feiernde Narrenschar zweimal die Bundesstraße 213, die von der Polizei gesperrte worden war. Die Straße „Am Walde“ war zur “Familienzone“ bestimmt worden. So spielten dort nur die Kapellen, die überlaute Musik auf den Wagen musste ausgestellt werden. Viele muntere Motive und coole Sprüche waren den Kapriolen der Bundes- und Kommunalpolitiker gewidmet. „Die Berliner schmeißen sich vor Lachen hin, denn die Merkel-Politik macht keinen Sinn“ oder „Einigkeit, Recht und Blödheit“ und „Die GroKo ist der größte Mist, wenn Politik weiter Spielzeug ist“ war in großen Lettern an den Wagen zu lesen. Zurück am Marktplatz starteten in einem großen Festzelt die After-Work-Party und in einem anderen die Oldie-Fete für die Feierbiester. „Die Veranstaltung ist einfach ein Selbstläufer und nicht mehr zu toppen. Guten Anklag fand auch der Bus-Shuttle vom „Neuen Markt“ in Herzlake und vom „Zentralen Omnibusbahnhof“ in Lingen nach Bawinkel“, meinte Bürgermeister Adolf Böker, der als Kapitän das Boot mit dem Gemeinderat sicher durch die Fluten der lustigen Narrenschar steuerte. Übrigens am Sonntag sorgte ein Aufräumkommando des Karnevalsclub für „klar Schiff“ im Ort.

     

Karnevalsaison nähert sich dem Höhepunkt In Rheine


Rheine- Karnevalsaison nähert sich dem Höhepunkt. Am Samstag stürmen die Narren das Rathaus in Rheine.
Pünktlich um 11:11Uhr wurde das Rathaus in der Innenstadt Rheine erobert 😉
Ein närrischer Spaß für alle Jecken, ob Groß oder Klein. Die Narren übernehmen symbolisch die Macht im Rheiner Rathaus.
Musikalisch wurden sie vom Fanfarenzug Aloysius begleitet. Rheine Helau🎉

 

Vorsicht vor K.O.-Tropfen – Polizei warnt in der närrischen Zeit vor K.O.-Tropfen

 

Egal ob Karneval oder Fasching – in der fünften
Jahreszeit wird ausgiebig gefeiert. Leider mit dabei: Die im Volksmund als K.O.-Tropfen bekannten Flüssigkeiten wie beispielsweise Liquid Ecstasy. Unbekannte mischen ihren Opfern die Tropfen in
Getränke und machen sie damit willen- oder sogar bewusstlos, um sie anschließend zu berauben oder zu vergewaltigen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich jeder schützen kann.

Kurz mal das Glas für einen Gang nach draußen stehen gelassen, ein
Unbekannter schmeißt eine Runde für die ganze Bar – so oder so ähnlich spielen sich die Szenarien ab, in denen Gelegenheiten entstehen, unbeobachtet etwas ins Getränk gemischt zu bekommen. „Man
sollte sein Getränk immer im Blick behalten und bei offenen Getränken, die einem von Unbekannten spendiert werden vorsichtig sein“, rät Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen
Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Denn dem Getränk können unbemerkt sogenannte K.O.-Tropfen hinzugefügt worden sein. Oft handelt es sich dabei um GHB (Gammahydroxybutyrat), auch bekannt als Liquid Ecstasy. Es werden aber auch andere farb- und geruchlose Medikamente und Beruhigungsmittel verwendet.

Schon zehn bis zwanzig Minuten nach der unbewussten Einnahme beginnen die Tropfen zu wirken: Nach anfänglicher Euphorie folgen Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit. Das Opfer wacht
später auf und kann sich an nichts erinnern. „Eine Kombination aus Alkohol oder anderen Drogen mit solchen K.O.-Tropfen ist besonders gefährlich. Häufig kann sich das Opfer danach gar nicht oder nur noch verschwommen daran erinnern, was passiert ist. Durch diesen Mischkonsum erhöht sich zudem enorm das Risiko, einen gesundheitlichen Schaden davonzutragen. Bei einer zu hohen Dosis kann
es bis zum Ersticken durch Atemlähmung kommen“, warnt Klotter.

Hat man den Verdacht, dass einem K.O.-Tropfen verabreicht wurden z.B. weil man motorische oder psychische Auffälligkeiten verspürt, die man sich nicht erklären kann, sollte man schnellstens einen Arzt oder die nächste Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen. K.O.- Tropfen können nur wenige Stunden nach dem Konsum in Urin oder Blut nachgewiesen werden.

„Dann ist es wichtig sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten, denn das Verabreichen von K.O.-Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen wie gefährliche Körperverletzung oder
Verstöße gegen das Betäubungs- bzw. Arzneimittelgesetz. Nur mit einer Anzeige ist es möglich, Täter dingfest zu machen und damit auch andere davor zu schützen, ebenfalls Opfer zu werden“, so Klotter
weiter.

Selbst schützen kann man sich am besten, indem man sein Getränk nicht aus den Augen lässt oder Freunde bittet auf das Getränk zu achten. Außerdem sollten von Fremden keine offenen Getränke
angenommen werden.

Tipps:

Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen.
Von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen.

Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.

Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen.

Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre
Getränke nicht aus den Augen.

Freundinnen und Freunde holen im Ernstfall sofort ärztliche Hilfe
für das Opfer und verständigen das Personal.

Vieles, was unsere Gemeinde liebenswert macht, geht auf Ehrenamtliche zurück

Spelle – Positiv gestimmt kann die Gemeinde Spelle auf das Jahr 2018 blicken – das wurde während des Neujahrsempfangs im Drive & Train des Unternehmens Krone deutlich. Rund 500 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Auf eine weiterhin positive Entwicklung setzen Diözesan-Caritasdirektor Franz Loth, Saskia und Bernard Krone, Dr. Bernard Krone, Dorothe Determann, Paul Niehaus, Bürgermeister Andreas Wenninghoff und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (von links).

„Im vergangenen Jahr konnte in unserer Gemeinde vieles bewegt werden und auch im neuen Jahr sind vielfältige Projekte geplant. Vieles, was die Gemeinde Spelle lebens- und liebenswert macht, geht auf Ehrenamtliche zurück“, dankte Bürgermeister Andreas Wenninghoff allen, die sich mit Kraft und Leidenschaft für das Allgemeinwohl einsetzen. Und wie stark die Verbundenheit mit dem Wohnort in der Bevölkerung ist, zeigte auch die Resonanz zu dieser Veranstaltung: Etwa 500 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zum öffentlichen Neujahrsempfang gefolgt. Für den musikalischen Rahmen sorgte in gewohnt klangvoller Weise der Spielmannszug des St. Johannes-Schützenvereins unter der Regie von Dorothe Determann. Vorsitzender Paul Niehaus berichtete, dass dem Verein 38 Musiker im Alter zwischen 12 und 50 Jahren angehören. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hob in dem ausführlichen Aus- und Rückblick den besonderen Wert ehrenamtlich aktiver Bürgerinnen und Bürger ebenso hervor, wie ortsverbundene Unternehmer, die nicht nur für attraktive Arbeitsplätze, sondern mit der Gewerbesteuer auch für eine wichtige Einnahme sorgen, die der Kommune notwendige Handlungsspielräume verschaffe. Hausherr Bernard Krone begrüßte die zahlreichen Gäste und nannte die Bewältigung des Fachkräftemangels eine wichtige Zukunftsaufgabe. Er rief die Eltern dazu auf, ihre Kinder angesichts der Vielzahl an Akademikern dazu zu animieren, „anstelle des weißen Hemdes lieber den Blaumann überzuziehen“. Viel Beachtung erhielt Diözesan-Caritasdirektor Franz Loth für den Gastbeitrag „Von Kirchtürmen und Netzwerken“, mit dem er die Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung über das Emsland aufgriff. Dabei betonte er, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen und mahnte angesichts von Populisten und „Fake News“ zu besonderer Wachsamkeit. Loth rief dazu auf, weiterhin mit Solidarität und Zusammenhalt den eigenen Lebensraum zu gestalten. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens blickten die Piepkuchenbäcker auf das vergangene Jahrzehnt zurück. Bereits seit 2009 verkaufen die sechs Männer auf dem Speller Weihnachtsmarkt die zusammengerollten Waffeln, die sogenannten Piepkuchen, und unterstützen mit dem Erlös soziale Projekte. Insgesamt wurden bereits stolze 118.900 Piepkuchen gebacken und ein Gesamterlös von über 31.200 Euro gespendet. Für schwungvolle Unterhaltung sorgte zum Abschluss ein Auftritt der Jugendfeuerwehr Spelle. Hummeldorf dankte allen, die an der Gestaltung des Abends mitgewirkt haben und wies zugleich auf den nächsten Neujahrsempfang hin. Dieser soll am Freitag, 25. Januar 2019, stattfinden.

Verkehrsunfall auf der Lindenstrasse/Bahnhofstrasse in Rheine

#Rheine – Am Mittwochnachmittag um 14:00 Uhr kam es auf der Lindenstrasse/Bahnhofstrasse zu einem Verkehrsunfall.Nach ersten Angaben der Polizei sei die Ampel außer Betrieb gewesen. Und es kam zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge, wobei eine Person verletzt wurde. Für die Zeit der Unfallaufnahme war der Kreuzungsbereich  voll gesperrt.

24-Jähriger Speller verlor nach Notbremsung Kontrolle über sein Fahrzeug

Hopsten- Die Polizei hat die Ermittlungen zu einem Verkehrsunfall aufgenommen, der sich am Mittwochabend (07.02.), gegen 17.18 Uhr, auf der Rheiner Straße ereignet hat. Ein 24-jähriger Mann aus Spelle war mit seinem PKW auf der Rheiner Straße in Richtung Dreierwalde unterwegs. Er beabsichtigte einen vor ihm fahrenden weißen VW-Bus und einen Traktor mit Güllefass zu überholen. Als er sich, seinen Schilderungen zufolge, bereits in Höhe des weißen VW-Busses befand, scherte dieser ebenfalls aus, um den Traktor zu überholen. Bei einer Notbremsung verlor der 24-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Er überfuhr einen Leitpfosten und streifte einen am Fahrbahnrand stehenden Baum. Der VW-Bus fuhr nach dem Unfall weiter in Richtung Dreierwalde. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 5.600 Euro. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder die nähere Angaben zu dem weißen VW-Bus, vermutlich mit einer Firmenaufschrift, machen können. Hinweise bitte unter Telefon 05451/591-4315.

Caritassammlung: „Nah am Menschen“ Brief- und Haussammlung vom 11. Februar bis 4. März im Emsland

Emsland- Unter dem Motto „Nah am Menschen“ findet vom 11. Februar bis zum 04. März 2018 die Caritassammlung statt. Unvorhersehbare Ereignisse, Krankheit oder Arbeitslosigkeit können Einzelpersonen und Familien in Notlagen bringen. In solchen und ähnlichen Situationen plötzlich Hilfe zu benötigen und auf die Unterstützung durch andere angewiesen zu sein, kann jeden treffen. „Eine unkomplizierte und kurzfristige finanzielle Hilfe trägt in vielen Fällen bereits dazu bei, dass Betroffene wieder auf eigenen Beinen stehen können“, betont Marcus Drees, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland. Die Caritas-Beratungsstellen und Kirchengemeinden im ganzen Bistum Osnabrück bieten in solchen Situationen Hilfe und Beratung. Um dies leisten zu können, sind sie auf Spenden angewiesen und führen deshalb regelmäßig die Brief- und Haussammlung durch. 45 Prozent der Sammlungserlöse werden für die Caritasaufgaben in den Pfarrgemeinden eingesetzt. Dank der Caritassammlung gibt es nach Drees´ Worten die Chance, in familiären Notlagen rasch finanzielle Einzelfallhilfe zu leisten. Darüber hinaus ermöglichen die Spenden weitere Hilfsangebote, etwa im Migrationsbereich. Mit 55 Prozent der Sammlungserlöse werden die Aufgaben der Caritas in den Regionalverbänden vor Ort unterstützt. Dazu gehört beispielsweise die Allgemeine Soziale Beratung als erste Anlaufstelle für Bedürftige. Auch für weitere Hilfen für Geflüchtete und Dolmetschertätigkeiten werden Spenden benötigt. „Den Menschen zugewandt bieten wir Rat und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen“, sagt Drees. „Mit Ihrer Spende unterstützen Sie diese wichtige Arbeit. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.“
Ansprechpartner: Josef Moß, Fachbereich Fundraising beim Caritasverband für die Diözese Osnabrück, JMoss@caritas-os.de, Tel. 0541/ 34978 165.

Kaminbrand im Pfarrhaus St.Dionysius

Rheine – Um 10:13 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kaminbrand am Marktplatz in Rheine gerufen. Die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzfahrzeugen und eine Drehleiter im Einsatz. Von der Drehleiter aus wurde der Kamin von den Einsatzkräften kontrolliert. Ein Schornsteinfeger reinigte den Kamin, und konnte Entwarnung geben. Personen wurden nicht verletzt.