Zaun zum Firmengelände beschädigt Polizei sucht Zeugen

Spelle  – Bislang unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zu Donnerstag Zugang zu einem Firmengelände an der Dreierwalder Straße in Spelle. Sie verursachten einen Schaden an einem Zaun in Höhe von etwa 100 Euro. Ob die Täter Beute machten, wird derzeit ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 22.01.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

 

Grill Brand ruft die Feuerwehr auf den Plan

Venhaus – Am Donnerstagabend wurden die Feuerwehren Spelle und Venhaus um 18:59 Uhr mit dem Stichwort Gebäudebrand an der Dorfstraße in Venhaus alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stelle sich heraus das ein Grill in Brand geraten war und das Feuer drohte auf das Haus überzugreifen. Zum Glück konnte der Brand vor eintreffen der Einsatzkräfte vom Bewohner selber gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt.

28 Polizeieinsätze wegen Sturmschäden

Foto: ES Media Spelle

Emsland/Grafschaft Bentheim (ots) – Die Polizei im Emsland und der Grafschaft Bentheim musste am Donnerstag zwischen 6 und 9 Uhr zu insgesamt 28 sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Personen kamen dabei glücklicherweise nichtzu Schaden. Im kompletten Inspektionsbereich stürzten Bäume sowie abgebrochene  Äste auf die Straßen, Zäune und Baustellenabsperrungen fielen um. In diesem Zusammenhang waren die Beamtinnen und Beamten bei neun Unfällen im Einsatz. So prallten gleich zwei Fahrzeuge auf der Lengericher Straße in Lingen gegen 6 Uhr kurz hintereinander gegen einen umgestürzten Baum. Die 27- und 31-jährigen Fahrzeugführer blieben unverletzt. In Groß Berßen wurde ein Bus während einer Leerfahrt auf der Lange Straße von einer Sturmböe erfasst. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab. Der Bus kam anschließend in einem Graben zum Liegen. Auch hier wurde niemand verletzt. Der Bus musste mithilfe eines Krans geborgen werden. Wie hoch die durch den Sturm verursachten Sachschäden sind, ist bislang unklar.

„Beschäftigte müssen Maske oft aus eigener Tasche zahlen“

IG BAU kritisiert fehlende Schutzmasken für Reinigungskräfte im Kreis Emsland

Sie kümmern sich um die Hygiene in Büros, Schulen und Krankenhäusern – müssen sich aber um die eigene Gesundheit Sorgen machen: Nach Einschätzung der IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) stehen einem Großteil der Reinigungskräfte im Kreis Emsland nicht genügend kostenlose Atemschutzmasken zur Verfügung. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz knausern und Beschäftigte den dringend benötigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, so die Gewerkschaft. „Es kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum für Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben. Besonders schwer ist es für Teilzeitkräfte und Minijobber. Das muss sich schnell ändern“, sagt der stellvertretende IG BAU-Bezirksvorsitzende Herbert Hilberink. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es im Landkreis Emsland rund 1.100 Beschäftigte in der Gebäudereinigung.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz zähle zu den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers, betont Hilberink. Daran dürfe nicht gespart werden – „das Tragen einer Atemschutzmaske ist aktuell Pflicht und erst recht notwendig, wenn Beschäftigte sich am Arbeitsplatz einer erhöhten Infektionsgefahr aussetzen“. Die IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ruft die Reinigungsfirmen in der Region dazu auf, umgehend für ausreichend Atemschutzmasken zu sorgen, am besten nach dem FFP2-Standard. „Betroffene berichten davon, dass sie bislang – wenn überhaupt – nur eine einfache OP-Maske kostenlos bekommen. Wenn es nach dem Arbeitgeber geht, soll die dann mehrere Tage halten. Wer den Mundschutz mehrmals täglich wechselt, muss dafür selbst aufkommen“, berichtet der Gewerkschafter. Dieser Missstand müsse dringend behoben werden.

Wichtig sei, dass die Firmen die besten Masken für die Sicherheit der Beschäftigten zur Verfügung stellen und über den richtigen Gebrauch der sogenannten Aerosol-Filter informierten. „Vom Verformen des Nasenclips bis hin zum Aufsetzen mit vier Fingern, damit die Maske an der Haut abschließt – hierfür sollte es im Betrieb eine Anleitung geben“, so Hilberink. Aus Sicht der IG BAU muss für das Tragen der Atemschutzmaske der Erschwerniszuschlag im Rahmentarifvertrag gezahlt werden. „Viele Firmen verweigern diese Zulage. Wer stundenlang unter einer Maske körperlich schwer arbeitet, hat den Lohnaufschlag verdient.“

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 21.01.2021

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Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachenabgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

 

 

Niedersachsen weicht weiter von bundesweiten Schulschließungen ab

Die aktuell geltenden Regelungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen werden bis Sonntag, 14. Februar 2021, im Grundsatz verlängert. Für den Schulbesuch in Präsenz nach Szenario B in geteilten Klassen wird zudem die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt. Das ist das Ergebnis der Bund-Länder-Beratungen am späten Dienstagabend (19.01.2021) für Niedersachsen, wie das Kultusministerium mitteilt.

Demnach verbleiben mit rund 75 Prozent die allermeisten Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen weiterhin im Distanzunterricht nach Szenario C. Für die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs, Kinder mit dem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf Geistige Entwicklung an Förderschulen einschließlich Tagesbildungszentren sowie Jugendliche, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, wird unter erhöhten Hygienestandards nach Szenario B Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Den vorhandenen Sorgen Rechnung tragend, wird aber neu die Möglichkeit auf Verzicht zum Präsenzunterricht eingeräumt.

Kindertageseinrichtungen bieten eine Notbetreuung in der Regel bis zur Hälfte der üblichen Gruppengrößen an (Krippe bis 8 Kinder, Kindergarten bis 13 Kinder, Hort bis 10 Kinder). Tagespflegepersonen können aufgrund der Kleinstgruppen von maximal 5 zeitgleich betreuten fremden Kindern weiterhin im üblichen Rahmen Betreuung anbieten. Für Großtagespflegestellen gelten analoge Regelungen wie für die Kindertageseinrichtungen.Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert:

„Diese Schritte sind abgewogen und verantwortbar in alle Richtungen: als gewichtiger Beitrag zur allgemeinen Kontaktreduktion einerseits, mit Blick auf die Notwendigkeit für ein Mindestmaß an Bildung und Betreuung andererseits. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits seit vielen Wochen alle sozialen Kontakte zurückgefahren – mit den heutigen Beschlüssen werden richtigerweise auch andere gesellschaftliche Bereiche entsprechend stärker in den Lockdown einbezogen. Das ist überfällig.

Für die Grundschulkinder, die in vielen Fällen gerade erst Schreiben und Lesen lernen und sich in das neue soziale Umfeld Schule einfügen, ist das reine Distanzlernen sehr schwierig umzusetzen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass die Jüngsten jetzt schon seit Wochen zu Hause sind. Ein Zurück zu fester Tagesstruktur bei gleichzeitigem Infektionsschutz ist gut für die Kinder. Daher ist in unserer Abwägung ein zwar deutlich reduzierter, aber dennoch regelmäßiger Schulbesuch unter verschärften Hygienebedingungen nicht nur vertretbar, sondern auch notwendig für die Grundschülerinnen und Grundschüler sowie für die Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf im Bereich Geistige Entwicklung. Wir haben aber großes Verständnis, dass es auch Sorgen und Ängste bei allen Beteiligten gibt, insbesondere vor dem Hintergrund der Diskussionen über mögliche Coronavirus-Mutationen. Daher ermöglichen wir, dass in einem einfachen Verfahren für eine begrenzte Zeit vom Schulbesuch zurückgetreten werden kann. Dann muss jedoch zu Hause gelernt werden. Die Notbetreuung steht in diesen Fällen dann selbstverständlich nicht offen. Sämtliche Details hierzu werden wir heute im Laufe des Tages an die Schulen kommunizieren.

Für die jungen Menschen, die vor Abschlussprüfungen stehen, sind regelmäßige Prüfungsvorbereitungen in ihren kleinen, festen Lerngruppen wichtig. Sie haben ihre gesamte Schullaufbahn auf ihre Abschlüsse hingearbeitet und haben das Recht auf faire Prüfungen und gleichwertige Abschlüsse. Daher haben wir in Niedersachsen sehr frühzeitig einen Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, sowohl die Abschlüsse des Sekundarbereiches I wie auch die Hochschulreife zu absolvieren. Das Lernen im Szenario B ist dabei eine wichtige Säule.

 

Ich hoffe sehr, dass sich durch den allgemeinen gesellschaftlichen Lockdown die Gesamtlage derart stabilisiert, dass diese Planungen halten.“

Folgende Maßnahmen gelten für die Zeit über den Halbjahreswechsel am 29. Januar hinaus bis Sonntag, 14.02.2021:

  1. Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches sowie alle Schülerinnen und Schüler der Förderschulen GE einschließlich Tagesbildungszentren werden im Wechselunterricht nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet. Die Pflicht zum Präsenzbesuch wird aufgehoben und die Möglichkeit auf reinen Distanzunterricht eingeräumt.
  2. Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.
  3. Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9 und 10 sowie 11 und 12) verbleiben im Distanzlernen nach Szenario C. Für die berufsbildenden Schulen gilt ebenfalls grundsätzlich Distanzlernen nach Szenario C.
  4. Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.
  5. Die Kindertageseinrichtungen werden weiterhin in Szenario C betrieben. Die Notbetreuung für in der Regel bis zu 50 Prozent der Normalgruppengrößen wird weiterhin angeboten. Die Höchstgrenzen gelten auch für Großtagespflegestellen. Kindertagespersonen können ihr Regelangebot in sehr kleinen Betreuungsgruppen weiterhin ungeschmälert vorhalten.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 20.01.2021

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Emsland und Lingen profitieren weiterhin vom Bundesprogram „Kita-Einstieg“

Der Landkreis Emsland und die Stadt Lingen profitieren auch in den nächsten zwei Jahren vom Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann mit: „Bereits seit 2017 fördern wir im Emsland die frühkindliche Bildung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Weil bereits im frühkindlichen Alter die Weichen für die späteren Lebensperspektiven gestellt werden, setzen wir mit der Verlängerung der Bundesförderung ein klares Signal: Wir wollen allen Kindern vor Ort einen bestmöglichen Start in ihr Leben ermöglichen und somit nachhaltig in die Zukunft unserer Region investieren“, so Stegemann.

Im Emsland stehen derzeit über 12.000 Kita-Betreuungsplätze zur Verfügung. Diese sind auf knapp 147 Kindertagesstätten verteilt. Doch obwohl es einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gebe, könnten auch im Emsland gerade Kinder aus sozial benachteiligten Familien oft noch keine Kindertagesstätte oder Kindertagespflege besuchen. „Dabei sind beispielsweise Kinder aus Flüchtlingsfamilien besonders auf frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung angewiesen, etwa um Deutsch zu lernen“, betont der CDU-Politiker.

Insgesamt sieht Stegemann die Region bei der Kinderbetreuung dennoch sehr gut aufgestellt: „Der Landkreis Emsland ist im Bereich der Ganztagsbetreuung Spitzenreiter in Niedersachsen. Außerdem hat sich inzwischen auch herumgesprochen, dass unsere emsländischen Unternehmen besonders familienbewusste Arbeitgeber sind. Im Ergebnis werden in kaum einer anderen Region noch so viele Kinder geboren wie im Emsland.“ Jetzt gehe es darum, dass Bund, Land, Kommunen und Träger gemeinsam alles daran setzten, eine flächendeckende Betreuung zu ermöglichen.

Mit dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ werden seit 2017 niedrigschwellige Angebote für Familien gefördert, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht werden. Das Programm entwickelt niedrigschwellige Angebote, die den Einstieg von Kindern in das System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung vorbereiten und unterstützend begleiten sollen. In 2021 und 2022 erhalten bundesweit 126 Standorte eine Förderung von bis zu 150.000 Euro pro Jahr für eine Koordinierungs- und Netzwerkstelle, Fachkräfte für die Umsetzung der Angebote sowie als zusätzliche Projektmittel.

Lockdown bis zum 14. Februar 2021 verlängert

Die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten fort. Alle bestehenden Maßnahmen werden zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 verlängert. Das bedeutet: Private Zusammenkünfte bleiben auf den eigenen Haushalt und eine weitere nicht im Haushalt lebende Person beschränkt. Kontakte sollen weiterhin auf das absolut notwendige Minimum beschränkt werden. 

Private Zusammenkünfte

Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.

 

OP oder FFP2 Masken

Zusätzlich wurde vereinbart, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften künftig eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken besteht (sogannannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95 oder FFP2). 

Mehr Homeoffice ermöglichen

Um auch im beruflichen Kontext die erforderliche  Kontaktreduzierung zu erreichen, wird die Bundesregierung eine befristete Verordnung erlassen, wonach Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig überall dort, wo es möglich ist und die Tätigkeiten es zulassen, das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen.

 

Schulen bleiben geschlossen

Schulen bleiben bis zum 14. Februar grundsätzlich geschlossen bzw. die Präsenzpflicht ausgesetzt. Weiterhin wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten, für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden. In Kindertagesstätten wird analog verfahren. Hintergrund dieser „unglaublichen Einschränkungen“ für betroffene Kinder und Eltern, so Kanzlerin Merkel, seien „ernst zu nehmende Hinweise“, dass das mutierte Virus sich auch stärker unter Kinder und Jugendlichen verbreitet, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall sei.

 

Verschärfung der Pandemie verhindern

Bund und Länder äußern ihre Sorge über Hinweise, dass die in Großbritannien aufgetretene Virusmutation B1.1.7 deutlich infektiöser ist. Die Mutation sei auch in Deutschland nachgewiesen worden, eine Verbreitung könnte eine schwerwiegende Verschärfung der pandemischen Lage bedeuten. Daher sei zwingend ein vorsorgendes Handeln erforderlich. Ziel ist es, den bereits zu beobachtenden Rückgang des Infektionsgeschehens zu beschleunigen. Bund und Länder appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger: Auf die nächsten Wochen in der Pandemie kommt es entscheidend an.

„Es ist hart, was wir jetzt den Menschen noch einmal zumuten müssen, aber das Vorsorgeprinzip hat für uns Vorrang, und dem müssen wir jetzt auch Rechnung tragen, und dem haben wir heute auch Rechnung getragen“, erklärte Kanzlerin Merkel zu den Beschlüssen.

 

DRK Spelle unterstützt Corona-Schnelltestaktion bei Krone – vorbildhafte Aktion

SpelleAnfang des Jahres wurde bei derMaschinenfabrik Bernard Krone eine umfangreiche Corona-Schnelltestaktion auf freiwilliger Basis durchgeführt. Bei dieser Aktion wurden im Zeitraum von lediglich fünf Tagen insgesamt 2160 Tests durchgeführt.

Der Grund für diese zeit- und kostenintensive Testung war die Befürchtung, dass durch die fast zweiwöchige Betriebsruhe viele Mitarbeiter/innen sich möglicherweise im privaten Umfeld mit dem Virus infiziert haben könnten, ohne Symptome aufzuweisen. Dies hätte zu einem erheblichen Infektionsrisiko werden können.

Die Testaktion wurde durch Betriebssanitäter und zwei Mitarbeiterinnen durchgeführt. Unterstützung leistete dabei der DRK Ortsverein Spelle. Vor der Testaktion wurde das gesamte Testpersonal durch den zuständigenBetriebsarzt Dr. Ricken zur korrekten Probenahme und Testdurchführung geschult.

Für den sog. „Antigen-Test entnahmen die Teams einenAbstrich mittels Wattestäbchen aus dem Rachen und der Nase der Mitarbeiter/innen. Um sich nicht selbst zu gefährden, arbeiteten die Probenehmer unter Vollschutz und trugen Anzug, FFP 2-Masken sowie Schutzbrillen.

Erfreulich ist das Ergebnis der Testaktion: Sämtliche Coronatests hatten einen negativen Befund. Obwohl es sich bei diesem erfreulichen Testergebnis nur um eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt des Tests handelt, konnten alle etwas beruhigter in die Arbeit eines hoffentlich gesunden Jahres 2021 gehen!Selbstverständlich müssen auch weiterhin alle bekannten Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirusangewandt werden. Vorbildhaft, so bezeichneten vom DRK Spelle Bereitschaftsleiter Udo Reiners und der Vorsitzender Bernhard Hummeldorf, diese Aktion.

Helfer von links: Niklas Vernim, Malte Brümmer, Klara Schweigmann, Hendrik Seyen, Michael Wessling, Dennis Schmidt, Theresa Speller, Katharina Kracht, Vera Lohaus, Alois Wilmes,Carina Thien, Marcella Wiewel, Nina Heinrich und Norbert Lückerath.

Es fehlen: Lea Schweigmann und Udo Reiners.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 19.01.2021

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Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachenabgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 18.01.2021

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Impfteams versorgen 3628 Personen Guter Fortschritt in Senioren- und Pflegeheimen

Meppen. Am 25. Januar sind aktuell neue Impfstofflieferungen im Umfang von 1950 Impfdosen vom Land Niedersachsen angekündigt worden, die in den Senioren- und Pflegeheimen an die entsprechende Anzahl Bewohner und Personal verimpft werden sollen. Rechtzeitig für die Zweitimpfung der Personen in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen (Bewohner und Personal) erhält der Landkreis Emsland Ende der kommenden Woche ebenfalls Impfstoffe.

Bis heute Abend (15. Januar) werden durch die mobilen Impfteams des Impfzentrums Lingengenau 1761 Personen in Senioren- und Pflegeheimen (Personal und Bewohner) sowie durch die Impfteams des Impfzentrums Papenburg 1867 Personen geimpft worden sein. Insgesamt sind dies 3628 Personen.

Bis voraussichtlich Mitte Februar wollen wir die Zweitimpfungen in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen haben“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Damit hätten rund 6000 Personen einen vollständigen Impfschutz erhalten, davon gehören etwa 2800 Personen als Bewohner der Senioren- und Pflegeeinrichtungen der vulnerablen Gruppe an.

„Wir werden zum Start der Impfzentren keine Impfstoffe mehr haben“, betont er aber auch. Die bis dahin vom Land gelieferten Impfstoffe seien dann alle verbraucht. Das Land will die Impfzentren ab Februar öffnen. Dazu soll ab dem 28. Januar die zentrale Terminvergabe des Landes freigeschaltet werden.

Aktuell sind Stand heute kreisweit 483 Infizierte gemeldet worden. Das sind im Vergleich zu Montag (11. Januar) 41 aktuelle Fälle weniger. Leider sind aber auch 91 Verstorbene zu beklagen, sechs Todesfälle mehr im Vergleich zum Beginn der Woche. Zweidrittel der Verstorbenen lebten in Senioren- und Pflegeheimen.

Schwerpunkt bei den Fallzahlen im allgemeinen Infektionsgeschehen stellt weiterhin Papenburg mit 146 Fällen dar. Hier sind zwei Senioren- und Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 100 Personen betroffen, davon 19 Bewohner und 13 Mitarbeiter im Haus Frederike sowie 45 Bewohner und 23 Mitarbeiter im Johannesstift. Weitere Fälle sind im familiären Umfeld angesiedelt.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand:15.01.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachen  abgerufen werden.

 

Krone Gruppe erwirtschaftete 1,9 Mrd. Euro Umsatz

Spelle, im Januar 2021 – Nach einem relativ guten Start in das Geschäftsjahr 2019/2020 (1. August 2019 bis 31. Juli 2020) prägte ab Beginn 2020 Covid-19 das wirtschaftliche Geschehen. Dadurch rückten Themen wie z.B. die Brexit-Verhandlungen, Handelsstreitigkeiten sowie diverse restriktive Importzölle medial in den Hintergrund, die sich spürbar auf die Standbeine der Krone Gruppe auswirkten, wenn auch mit unterschiedlichen Folgen. Im Landtechnikbereich konnte Krone weiter zulegen, verlor dagegen im Nutzfahrzeugbereich. So erwirtschaftete die Krone Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von rd. 1,9 Mrd. Euro (Vorjahr rd. 2,2 Mrd. Euro). Etwa 32,9 % des Inlandsumsatzes entfielen auf den Bereich Landtechnik und 66,8 % auf die Fahrzeugtechnik*. 29,3 % des Umsatzes generierte Krone in Deutschland (Vorjahr 30,9 %); der Auslandsumsatz lag mit 70,7 % leicht über Vorjahresniveau (69,1 %).

(*Die fehlenden 0,3% entfielen auf Umsätze, die Krone im Merchandise-Bereich generierte.)

Mitarbeitende

In der Krone Gruppe waren im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 5.375 Mitarbeitende (Vorjahr 5.292) in über 15 Ländern beschäftigt, hierin enthalten sind durchschnittlich 293 Auszubildende (Vorjahr 270).

Vermögenslage/Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2019/2020 lag die Bilanzsumme bei 1.333,6 Mio. Euro (Vorjahr 1.305,5 Mio. Euro). Dem gesamten Investitionsvolumen von 60,2 Mio. Euro (Vorjahr 92,9 Mio. Euro) standen Abschreibungen in Höhe von 37,2 Mio. Euro gegenüber. Die Zugänge resultierten im Wesentlichen aus diversen Investitionen an verschiedenen Standorten.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist um 69,6 Mio. Euro auf 205,0 Mio. Euro gestiegen. Ursächlich waren im Wesentlichen die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Vorräte. Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 585,1 Mio. Euro auf 588,7 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist mit 44,1 % (Vorjahr 44,8 %) stabil geblieben.

Im Geschäftsjahr 2019/2020 ist das mittel- und langfristige Fremdkapital leicht von 424,4 Mio. Euro auf 426,4 Mio. Euro gestiegen. Dem Konzern steht mittel- und langfristiges Kapital von 1.015,5 Mio. Euro (Vorjahr 1.010,0 Mio. Euro) zur Verfügung. Damit

sind nicht nur das Anlagevermögen, sondern auch das gesamte Vorratsvermögen sowie ein Großteil Forderungen gedeckt.

 

Investitionen zur Zukunftssicherung

Um die Produktqualität und auch die Produktionskapazitäten weiter zu erhöhen, hat Krone an allen Produktionsstandorten kontinuierlich in Digitalisierung, Automatisierung, Vernetzung und Telematik investiert. Im Sommer 2020 nahm auch das neue Validierungszentrum namens Future Lab am Standort Lingen den Betrieb auf. Hier werden in verschiedenen High-Tech-Testverfahren Komponenten auf Lebensdauer, Qualität, Funktion und Bedienbarkeit geprüft, was sich positiv auf die Produktqualität auswirkt. Zudem ermöglicht die rd. 1,2 km Teststrecke Versuche zum autonomen Fahren.

Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Krone Holding, bilanziert: „Eine Pandemie hat uns sehr deutlich vor Augen geführt, welche Branchen in unserer Gesellschaft wirklich wichtig sind. Landwirtschaft und Transport gehören beide dazu. Wenn wir zurückblicken auf unser Geschäftsjahr 2019/2020, dann können wir erfreulicherweise feststellen, dass Krone in allen Segmenten Marktanteile hinzugewinnen konnte. Im Landtechnikbereich spiegelt sich das auch bei nochmals gesteigerten Umsatzerlösen in Höhe von 732 Mio. Euro wider; im deutlich volatileren Nutzfahrzeugsegment konnten wir Umsatzerlöse in Höhe von 1,16 Mrd. Euro generieren. Somit liegt der Umsatz der Krone Gruppe bei 1,9 Mrd. Euro, ein immer noch ordentliches Ergebnis bei insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen. Obwohl aufgrund der aktuellen Folgen der Pandemie sowie der klimatischen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen die Zukunftsaussichten schwer einzuschätzen sind, halten wir für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz auf Vorjahresniveau für wahrscheinlich. Langfristig jedoch bedienen wir unverändert zwei Mega-Trends. Voraussichtlich werden im Jahr 2050 rund 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben, die allesamt mit Lebensmitteln versorgt werden müssen. Dazu bedarf es moderner Landtechnik ebenso wie einer hervorragend vernetzten Logistik. Das stimmt uns optimistisch.“

 Weitere Details zu den Bereichen Nutzfahrzeuge und Landtechnik

Krone Nutzfahrzeuge

Als sich Anfang 2020 eine leichte Konjunkturerholung abzeichnete, bestimmte plötzlich die weltweite Covid-19-Pandemie die Märkte. Die Lockdowns führten zu einem weiteren Rückgang bzgl. der Nachfrage nach Transportequipment. Krone gelang es zwar, die Marktposition in Europa insgesamt weiter auszubauen, musste aber einen Rückgang der Umsatzerlöse um rd. 24,2 Prozent hinnehmen. So sank der Umsatz auf ca. 1,1 Mrd. Euro (Vorjahr 1,5 Mrd. Euro). Unverändert ist Deutschland mit 32,0 % der stärkste Einzelmarkt (Umsatz 372,7 Mio. Euro, Vorjahr 495,1 Mio. Euro). Auf den

ausländischen Märkten sank der Umsatz auf 793,6 Mio. Euro (Vorjahr 1,04 Mrd. Euro). Zu den bedeutendsten Absatzmärkten gehören die westeuropäischen Märkte mit 43,3 % (Vorjahr 43,9 %) sowie die osteuropäischen Märkte mit 18,9 % (Vorjahr 17,7 %).

An allen Produktionsstandorten realisierte Krone Modernisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen, insbesondere im Werk Herzlake, wo hochautomatisierte Montagelinien für die Baureihe Dry Liner und Rohbaulinien für Wechselkoffer umgesetzt wurden. Aktuell wird eine neue Roboter-Fertigungsstraße für Wechselkoffer fertig gestellt. Bemerkenswert ist auch die Investition in eine neue Doppelkopfreibschweißanlage, mit der die Kapazität am Standort Dinklage auf über 100.000 Achsen pro Jahr erhöht werden kann.

Krone Landtechnik

Im Geschäftsjahr 2019/2020 sank der weltweite Markt für Futtererntemaschinen (Marktvolumen Stückzahl) um ca. 3 Prozent. Krone konnte in allen Produktgruppen überdurchschnittlich wachsen und seine Marktanteile weiter ausbauen. Der Umsatz stieg um 34,2 Mio. Euro (4,9 %) auf 731,9 Mio. Euro (Vorjahr 697,7 Mio. Euro). Hier trugen der deutsche Markt 25,1 % (Vorjahr 28,0 %) bei, die westeuropäischen Märkte 36,2 % (Vorjahr 35,6 %), Osteuropa 8,4 % (Vorjahr 8,9 %), Nordamerika 15,2 % (Vorjahr 15,9 %) und die übrigen Länder 15,1 % (Vorjahr 11,7 %).

Zur Steigerung der Flexibilität, der Produktivität und der Produktqualität investierte Krone am Standort Spelle weiter in moderne Bearbeitungstechnologie (z.B. robotergestützte CNC-Bearbeitungsmaschinen). Darüber hinaus realisierte Krone die neue Anlieferung/Warenannahme und optimierte das Einlaufen neuer Produkte in den Montagebereichen. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die Digitalisierung der Landmaschinen; auch hier investiert Krone kontinuierlich und präsentierte neue Lösungen, mit denen der Einsatz der Maschinen möglichst effizient gestaltet werden kann. Und nicht zuletzt zeigte Krone weitere Ergänzungen des Produktportfolios, z.B. neue Futtererntetechnik speziell für alpine Bedingungen, eine neue Wickelmaschine für Rundballen oder auch die neue Generation der Großpackenpresse Big Pack.

Schüler des Gymnasium Dionysianum unterstützen das Kremer-Haus

Rheine. Auch in diesem Jahr haben die Schülerschaft und das Lehrerkollegium des Gymnasiums Dionysianum mit Hilfe eines „umgekehrten Adventskalenders“ Sachspenden für das Kremer-Haus Rheine gesammelt.

„Es ist beeindruckend zu sehen, wie couragiert und engagiert sich die Gymnasiasten für obdachlose Menschen einsetzen“, so Einrichtungsleiter Markus Besta. „Uns ist bewusst, dass die tägliche Dynamik der Corona-Krise auch den Schulalltag für viele junge Menschen zur Herausforderung werden lässt. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass sie sich trotz vieler Einschränkungen für soziale Projekte bzw. für Einrichtungen wie das Kremer-Haus einsetzen.“

Die gesammelten Spenden, zahlreiche Kartons, gefüllt mit Dingen des täglichen Bedarfs, wurden von Vertreterinnen der Schülerschaft übergeben. Einrichtungsleiter Besta und der Produktverantwortliche für die Städtischen Sozialen Einrichtungen, Jörg Jäger, bedankten sich im Namen der Stadt Rheine bei der gesamten Schüler- und Lehrerschaft des Gymnasium Dionysianum.