Speller Volleyballerinnen erobern die Tabellenspitze zurück

… und haben den Relegationsplatz schon sicher

SC Spelle-Venhaus – VFL Oythe 2  3:1  (25:23; 25:15; 17:25: 25:20)
SC Spelle-Venhaus – SG Karlshöfen/Gnarrenburg   3:1   (25:23; 23:25: 25:19; 25:22)

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Grund zum Jubeln hatten die Speller Volleyballerinnen um Trainer Michael Spratte am Samstag in heimischer Halle. Zu Gast waren der drittplatzierte VFL Oythe und der Tabellenführer aus Karlshöfen/Gnarrenburg. Es versprach also ein spannender und wichtiger Spieltag im Kampf um die Aufstiegsplätze zu werden.

Zunächst spielten die Speller Damen gegen den Gast aus Oythe. Beide Mannschaften gingen konzentriert ins Spiel und lieferten sich einen spannenden ersten Satz, der mit 25:23 knapp an die Gastgeber ging. Mit dem Ziel vor Augen, endlich einmal zu Hause zu zeigen was sie drauf haben, starteten die Spellerinnen in den zweiten Satz. Konzentriert, mit guter Annahmeleistung und gezielten Angriffen und Aufschlägen dominierten sie diesen Satz. Der 3.Satz  hingegen könnte man als genaues Gegenteil dessen bezeichnen. Die Speller Damen spielten unkonzentriert und machten unnötige Eigenfehler, sodass der Satz klar an Oythe ging. Nach einem umkämpften 4.Satz durfte dann aber gejubelt werden.

Mit viel Selbstvertrauen gingen die Gastgeberinnen dann in das zweite Spiel des Tages gegen den Tabellenführer. Von Anfang an zeigte sich, dass es ein umkämpftes Spiel werden wird. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, sodass Satz 1 mit 25:23 an die Spellerinnen und der 2.Satz mit gleichem Ergebnis an den Gast aus Karlshöfen/Gnarrenburg ging. Im 3.Satz lief das Spratte-Team lange einem Rückstand hinterher, konnte dann aber taktische Anweisungen vermehrt gut umsetzen. Am Ende war es dann Jennifer Kulüke mit einer kleinen Aufschlagserie, die die Weichen für den Satzgewinn stellen konnte. Ähnlich wie Satz 3 verlief auch der letzte Satz des Tages. Taktisch gut eingestellte Spellerinnen und der Gast aus Karlshöfen lieferten sich bis zum Ende ein Kopf an Kopf rennen. Durch eine gute Annahme konnte Zuspielerin Nicole Sturm ihre Angreifer gut einsetzen, sodass das Spiel mit 3:1 nach Spelle ging.

Am Ende konnten 6 Punkte und die Zurückeroberung der Tabellenspitze gefeiert werden. Das Spratte-Team hat nun 10 Punkte Vorsprung auf Platz drei und ist somit nicht mehr von dem Relegationsplatz zu verdrängen. Mit voller Konzentration geht es jetzt in die Endphase der Saison.

Es spielten: Nicole Sturm, Yvonne Knieper, Luisa Berger, Carolin Dropmann, Andrea Mersmann, Kirsten Niehaus, Eva Bramschulte, Maren Kreuzeberg, Julia Laumann, Jennifer Kulüke, Martin Meier, Sarah Arning

Speller Volleyball

Spelle Opfer weiter im künstlichen Koma

Spelle – (ots) – Der am Samstagmorgen mit schweren Kopfverletzungen aufgefundene 23-jährige Mann aus Spelle befindet sich weiter im künstlichen Koma in einer Spezialklinik in Dortmund.

Dieses teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück am Montagmittag mit.06

Wie bereits berichtet, war der Mann am Samstagmorgen gegen 08.20 Uhr mit Gesichts- und Brandverletzungen vor einem Mehrfamilienhaus in der Schapener Straße von Passanten gefunden worden, die sofort die Polizei verständigten. Der Mann war nach einer Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in die Spezialklinik nach Dortmund geflogen worden. Dort wurde er ins künstliche Koma gelegt. Nach Auskunft der Ärzte ist der Zustand des 23-Jährigen kritisch aber stabil. Polizei und Staatsanwaltschaft Osnabrück nahmen noch am Samstagmorgen ihre Ermittlungen auf. Es konnte festgestellt werden, dass das spätere Opfer zuvor auf einer privaten Feier gewesen war und diese in der Nacht zusammen mit einem 24-Jährigen aus Spelle verlassen hatte. Die beiden Männer, bei denen es sich um Russlanddeutsche handelt, standen zur Tatzeit unter Alkoholeinwirkung. Der 24-jährige wurde am Samstagvormittag von der Polizei vorläufig festgenommen und von der Polizei vernommen. Er gibt an, dass er gemeinsam mit dem 23-Jährigen die private Feier verlassen habe. Auf dem gemeinsamen Weg wäre es dann in der Schapener Straße vor dem Mehrfamilienhaus zu einem lautstarken Streit gekommen und im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Der 24-Jährige schlug auf den 23-Jährigen mit Fäusten ein und als dieser am Boden lag trat er mehrfach mit dem Fuß in das Gesicht des Opfers.

Anschließend flüchtete der 24-Jährige. Die schweren Brandverletzungen, die bei dem Opfer festgestellt wurden, will der 24-Jährige nicht verursacht haben. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen die Polizei in Lingen und Staatsanwaltschaft Osnabrück davon aus, dass der 24-Jährige die Brandverletzungen beim Opfer verursacht hat. Das Motiv dafür ist derzeit unbekannt. Der 24-Jährige wurde nach der Vernehmung von der Polizei entlassen, da die Staatsanwaltschaft wegen fehlender Haftgründe keinen Antrag auf Erlass eines Haftbefehles gestellt hatte. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, die zur Klärung dieser schweren Straftat beitragen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.

Zu Gast bei den Morriens in Rheine

Zu Gast bei den Morriens in Rheine
Museum Falkenhof bietet neues Programm für Schulklassen

 hlw Rheine. Das Museum Falkenhof bietet ein neues Programm. Dabei werden die Schüler/innen der Klassen 3 bis 4 (Grundschule) und 5 (Sekundarstufe 1) spielerisch in die Welt des Barock eingeführt.

Rheine bei den Morriens in der Kueche

Grundlage dafür ist die Ausstellung „Das Erbe der Morrien. Einblicke in das Leben einer westfälischen Adelsfamilie“ . In der Barockzeit wurde der Grundstein für vieles gelegt, was die heutige Kultur Europas ausmacht. Wie lebten die  Bewohner des Falkenhofes damals? Der Alltag im 17. und 18. Jahrhundert war für das Dienstpersonal mühsam, moderne technische Geräte standen nicht zur Verfügung. Im Gegensatz zur Lebenswelt des Personals steht die höfische Kultur der Herrschaft mit ihrem Bestreben nach Luxus, Eleganz und Zeremoniell. In einem szenischen Spiel schlüpfen die Kinder in unterschiedliche Rollen und helfen bei der Vorbereitung zum großen Festmahl. Dabei erfahren sie viel über die Anstrengungen der Nahrungszubereitung, über die Möglichkeiten der Vorratshaltung, aber auch über Tafelkultur und Tischsitten, Benimmregeln und nicht zuletzt über die zeitgenössische Mode. Das Programm variiert je nach Altersstufe und Lehrplanbezug.

Rheine bei den Morriens Kaminholz

Dabei profitieren die Schüler und Schülerinnen insbesondere davon, die Inhalte selbst zu erforschen und zu entdecken. Termine werden im Zeitraum vom 11. März bis zum 24. April 2014 angeboten. Die Dauer beträgt zwei Stunden. Die Kosten betragen 3 Euro pro Schüler/in. Eine Anmeldungen sind unter Telefon 05971 / 920610 erforderlich.

Verdiente Sportler des SC Spelle-Venhaus geehrt

Im Rahmen einer Feierstunde wurden im Wöhlehof verdiente Sportler des SC Spelle-Venhaus geehrt. „Ihr habt den Namen Spelle mit einer positiven Ausstrahlung in die Region getragen“, betonte der 1. Vorsitzende Helmut Klöhn, der über 130 Sportler des Vereins, Trainer, Betreuer und Eltern begrüßte. Musikalisch umrahmt von Johannes Bergmann am Klavier hieß Klöhn die ebenso Vertreter den Ehrenrates, der Abteilungsvorstände, des Jugend- und Sozialausschusses des Gemeinderates, Fördervereins mit dem Vorsitzenden Bernard Krone willkommen

Spelle.Helmut Klöhn hob zum Auftakt der Feier hervor: „Gesundheitliche Vor- und Nachsorge, das Gefühl, etwas Sinnvolles für sich getan zu haben, spannende Unterhaltung und richtige Freizeitbeschäftigung sind für viele Menschen Beweggründe, sportlich aktiv zu sein. Die zu ehrenden Sportler, die alle schon entweder allein oder im Team auf dem Treppchen gestanden haben, wollten aber mehr. Durch harte Arbeit, Durchhaltevermögen, den richtigen Einsatz ihres Talents und den unbedingten Siegeswillen haben sie diese Erfolge errungen. Fähigkeiten, die die jungen Menschen im Sport erwerben, wie Regeln einhalten, verlässlich sein, mit Niederlagen umgehen, sein Gegenüber achten, Teamgeist und Disziplin wahren, führen nicht nur im Sport, sondern noch viel mehr im späteren Leben zum Erfolg.“

der 1. Vorsitzende dankte allen Betreuerinnen und Betreuern sowie allen Trainerinnen und Trainern für ihre stete fachlich kompetente sowie menschliche Unterstützung. „Nicht vergessen darf man aber auch die Funktionäre des SC Spelle-Venhaus hinter den Kulissen, die immer wieder die Möglichkeit schafften, unterschiedlichste attraktive Freizeitmöglichkeiten ausüben zu können. Damit werden finanzielle Grundlagen, die gute Trainingsbedingungen und ein breites Sportangebot erst ermöglicht.“ Klöhn ausdrücklich der Gemeinde Spelle für die Unterstützung beim Bau und der Instandhaltung der Sportanlagen sowie den vielen Sponsoren, die immer wieder finanziell und auch ideell den Verein unterstützten. „Der SC Spelle-Venhaus ist ein lebendiger Verein mit vielen Aktiven“, stellte die Vorsitzende des Sozialausschusses im Gemeinderat, Elisabeth Glatzel fest. Sie dankte den Sportlerinnen und Sportlern für ihre hervorragenden Leistungen, die sehr gute Werbeträger für die Gemeinde in der Region sein. Daher könne der SCSV auch in Zukunft mit der wohlwollenden Unterstützung der Gemeinde  rechnen.

Geehrt wurden in der Tennisabteilung drei Seniorenmannschaften aus dem Damen- und Herrenbereich, Bezirksliga-, Verbandsklassen- und Regionalligameister und drei Jugendmannschaften für den Regionalligameistertitel. Kreisklassenmeister Süd-Mitte und Vize-Kreispokalsieger wurde die A2-Fußballjugendspieler. Die 1. Fußballdamenmannschaft der SG SC Spelle-Venhaus – SW Varenrode holte sich den Titel Emsland Kreisligameister und Kreispokalsieger. Die jugendlichen Läufer des SCSV errangen acht Meister- und Vizemeistertitel. Dabei war Klaus Grabowsky mit zehn Meistertiteln der erfolgreichste Läufer im Seniorenbereich. Die 1. Damenmannschaft der Volleyballabteilung wurde für die Verbandsligameisterschaft und die Basketballherren für die Meisterschaft in der Kreisliga-Süd Emsland geehrt. Spartensportler des Jahres wurden: Nicole Altenschulte (Volleyball), Markus Büers (Fußball), Klaus Grabowsky (Läufer), Andreas Weber (Basketball), Markus Morhaus (Tischtennis) und Dennis Steiner (Russ. Kampfkunst).

Spelle Ehrung verdienter Sportler

Die Läufermeister 2013: (hinten v. links) G. Seegers (2. Vorsitzender), Patrick Wilke, Luca Brüning, David Ginten, Jacob Ginten, Elias Müer, Michelle Beckmann, Nele Segger, (vorne v. links) Ansgar Lager (Ratsmitglied), Ulrich Wilke (Jugendwart) und Ratsmitglied Georg Brüggemann.

Messe bei Krone in Spelle Schüler stellen in Spelle ihre „Firmen“ vor

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An der Oberschule Spelle gibt es die Schülerfirma Bikestop: Clemens Kunze (links) unterstützt dabei Schüler wie Tobias Tenkleve.

Spelle. Mehr Feedback von Unternehmen auf die Arbeit von Schülerfirmen in den einzelnen Bildungseinrichtungen wünscht sich Oliver Hindricks, Regionalkoordinator für „Nachhaltige Schülerfirmen und Schülergenossenschaften“. In einem Interview mit unserer Zeitung wies er außerdem auf die bevorstehende Schülerfirmenmesse in Spelle hin.

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Piepkuchen-Bäcker übergaben 371.323 Indische Rupien an Pater Joshy

Spelle – Das war ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt! 2013 konnten die Piepkuchen-Bäcker aus Spelle ihr Rekord-Ergebnis aus dem Vorjahr nochmals steigern: Unfassbare 17.000 Piepkuchen wurden gebacken und wieder für einen guten Zweck verkauft.

Auch diesmal hieß es gegen Nachmittag auf dem 25. Speller Weihnachtsmarkt am Stand der Bäcker, die seit 5 Jahren ihre Eimer an den Mann bringen: „Ausverkauft!“ Eine bis dahin noch nie erreichte Summe von 4.440 Euro, oder umgerechnet 371.323 Indische Rupien, wurde anschließend an Pater Joshy, Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft Spelle, für das Kinderheim Visamo, welches sein Orden betreut, überreicht. In diesem Heim werden ca. 40 Kinder (Jungen) betreut, deren Eltern am HIV-Virus erkrankt oder zum Teil auch verstorben sind. Die Kinder leben in dem Heim, bekommen eine Schulausbildung und werden medizinisch betreut. Wenn man bedenkt, dass man in Indien für 1,- Euro Güter und Dienstleistungen im Wert von ca. 3,- Euro erhält, so kann man sich vorstellen, wie gut das Geld dort für die Kinder angelegt ist. Bevor Pater Joshy Ende Januar seinen Heimaturlaub antrat, haben ihm die sechs Bäcker im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Scheck übergeben. Er versprach mit vielen Bildern und Eindrücken zurückzukehren und zu berichten, wo die Hilfe ankommt.

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Greven, schwerer Raub auf das Briefzentrum geklärt

Polizei-Emsland

Steinfurt (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt

a) Nachtrag/Tatklärung: Die Polizei hat den Raubüberfall geklärt, der am Morgen des 22. Januar auf das Briefzentrum an der Robert-Bosch-Straße verübt worden ist. Die umfangreichen polizeilichen Ermittlungen führten jetzt zur Festnahme der Tatverdächtigen. An dem Überfall waren drei Personen beteiligt, mit unterschiedlichen Aufgaben. Es handelt sich um eine 48-jährige Frau aus Greven, ihren 21-jährigen Sohn aus Emsdetten und um einen 22-jährigen Steinfurter. Demnach hatte die Frau, die über Insiderkenntnisse verfügte, dafür gesorgt, dass der 22-Jährige Zutritt zu dem abgesicherten Bereich der Großannahmestelle bekam. Der Täter konnte so auf den Angestellten zugehen, ihn mit dem Messer bedrohen und Bargeld erbeuten. Der 21-jährige Sohn der Grevenerin hatte den Überfall mit dem anderen jungen Mann geplant und vorbereitet. Während der Tat hatte er sich in der Nähe aufgehalten. Gemeinsam versteckten die Männer dann das erbeutete Geld. Alle drei Personen wurden am Mittwoch dieser Woche festgenommen. Bei der Durchsuchungsaktion sind eindeutige Beweismittel gefunden worden, unter anderem das benutzte Messer. Die geständigen Tatverdächtigen machten schließlich auch Angaben zum Verbleib der Beute. Mehr als die Hälfte des geraubten Geldes konnte sichergestellt werden. Das andere Geld hatten die Drei bereits ausgegeben. Die beiden jungen Männer wurden am Donnerstag (06.02.2014) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster dem Haftrichter vorgeführt. Gegen Beide wurde Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen. Die 48-Jährige wurde wegen fehlender Haftgründe nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

b) Wiederholung der Mitteilung vom 22.01.2014: Ein unbekannter Täter hat sich am Mittwochmorgen (22.01.2014) Zugang zur Großannahmestelle des Briefzentrums an der Robert-Bosch-Straße verschafft. Nachdem der Mann gegen 06.20 Uhr auf das Gelände gelangt war, verschaffte er sich unberechtigt Zutritt zur Großannahmestelle, wobei er eine Frau zur Seite drängte. Hier bedrohte er einen Angestellten mit einem etwa 30 cm langen Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Der Räuber erbeutete einen größeren Bargeldbetrag, verstaute diesen in einer schwarz-gelben Umhängetasche und verließ dann sofort das Gebäude. Die Polizei leitete eine Fahndung nach ihm ein, konnte ihn aber nicht antreffen. Er war ungefähr 30 bis 40 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß, hatte eine normale Statur und sprach Deutsch mit einem osteuropäischen Akzent. Bekleidet war er mit einer gelben Jacke und er trug ein rotes Käppi.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Raub geben können, Telefon 02571/928-4455. Sie fragt: Wer hat an oder auf dem Gelände eine verdächtige Person gesehen? Wer hat gegen 06.25 Uhr die Flucht -schnelles Laufen/Radfahren oder eiliges Einsteigen in einen PKW- gesehen? Wer kann Angaben zu der Person machen?

 

Spelle – Zusammengeschlagen und angezündet ?

Lebensgefährlich verletzten 23 jährigen an der Hausmauer gefunden.

23-Jähriger aus Spelle schwebt in Lebensgefahr
Junger Mann erlitt schwerste Brandverletzungen
Tatverdächtigen ermittelt: Verdacht des versuchten Totschlags
 

 hlw Spelle. Am Samstagmorgen wurde gegen 8.20 Uhr auf dem Parkplatz vor einer Reihenhauszeile an der Schapener Straße von Familienangehörigen ein junger Mann aus Spelle mit schwersten Kopf- und Brandverletzungen aufgefunden. Aufgrund des lebensbedrohlichen Zustandes wurde der 23-Jährige im ADAC-Rettungshubschrauber aus Rheine in das Zentrum für Schwerbrandverletzte nach Dortmund (BRANDDO) geflogen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei wurde der junge Mann vermutlich auf dem Rückweg von einer Geburtstagsfeier zusammengeschlagen und dann angezündet. Der genaue Tathergang sei noch unbekannt. Der junge Mann sei in ein künstliches Koma gelegt worden und konnte daher noch nicht befragt werden. In unmittelbarer Nähe wurden vermutliche Kampf- und Blutspuren sichergestellt. Im Zuge der Recherchen des Zentralen Kriminaldienst (ZKD) der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim wurde ein 24-jähriger Tatverdächtigen aus Spelle wegen des Verdachts des versuchten Totschlags vorläufig festnehmen. Der Mann habe in seiner Vernehmung die Körperverletzung eingeräumt, bestreite aber die Kleidung des Opfer angezündet zu haben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde der Tatverdächtige nach den Vernehmungen nachmittags wieder entlassen. Die Ermittlungen des ZKD dauern an. Zeugen werden um sachdienliche Hinweise, die zur weiteren Klärung der Tat beitragen können, an die Polizei in Lingen, Telefon (0591) 870 gebeten.

Aktuelle Stand der Ermittlungen von Rolf Havenga Pressesprecher der Polizei im Video von

emsvechte TV

Weltweit kleinstes EKG-System in Lingen implantiert

Kardiologie im Bonifatius Hospitals nutzt innovative Technologien

Am Freitag wurde unter Leitung von Chefarztes Professor Dr. Rainer Hoffmann und Oberarzt Dr. Joachim Michaelsen zum ersten Mal im Lingener Bonifatius Hospitals der derzeit kleinste implantierbare Herzmonitor der Welt, der so genannte Reveal LINQ™ der Firma Medtronic, implantiert. Somit die Kardiologische Abteilung in Lingen ist auf dem aktuellsten Stand der Technik.

hlw Lingen. Das moderne System Reveal LINQ™ ist deutschlandweit erst in wenigen Kliniken angewandt worden. Mit gerade einmal 1,2 cm³ ist das System um 87 Prozent kleiner als sein Vorgänger und gerade einmal ein Drittel so groß wie eine micro-AAA-Batterie. Dabei bietet das „Mini-EKG“ sogar 20 Prozent mehr Datenspeicher als bisherige Geräte.

Prof. Dr. Hoffmann erläuterte nach der erfolgreichen Implantation: „Das Gerät ist nicht nur signifikant kleiner, sondern zugleich Bestandteil eines leistungsstarken Systems, mit dem wir als Ärzte das Herz unserer Patienten bis zu drei Jahre lang dauerhaft drahtlos überwachen können. Das Mini-EKG sendet die Herzsignale per Telemedizin automatisch an unsere Klinik, so dass eine optimale Überwachung und die EKG-Analyse im Krankenhaus erfolgen können, ohne dass der Patient dazu vor Ort in der Klinik sein muss. Die Zahl der Kontrollbesuche kann so reduziert werden und eine lückenlose Nachsorge ist sichergestellt.“

Oberarzt Dr. Michaelsen erklärte: „Das EKG System wird durch eine Injektion, also mit einer Spritze, in den oberen linken Brustbereich direkt unter die Haut eingebracht und ist mit bloßem Auge praktisch nicht zu sehen. Dass das Gerät mit einem minimalinvasiven Verfahren eingesetzt wird, macht die ganze Maßnahme für Arzt und Patienten einfacher und vor allem sicherer.“ Der kleine, drahtlose Monitor ermögliche ein Langzeit-Fernmonitoring und unterstütze den Arzt bei der Erkennung und Überwachung

von Herzrhythmusstörungen. Das Gerät sei für Patienten gedacht, die an potenziellen Symptomen einer Herzrhythmusstörung wie Benommenheit, Herzklopfen, Synkopen (Ohnmacht) und Schmerzen im Brustraum leiden.

Das Mini-EKG könne ebenso bei Patienten, die einen Schlaganfall möglicherweise aufgrund einer besonderen Herzrhythmusstörung erlitten haben, für die Diagnose und Einleitung einer entsprechenden Therapie hilfreich sein. Für den Patienten sei die Implantation des Mini-EKG’s sicherer und die anschließende Handhabung sehr einfach. Er werde im Alltag nicht beeinträchtigt, seine Herztätigkeit wird dauerhaft überwacht, also auch bei z.B. unvorhersehbaren Ohnmachten. Eine treffende Diagnostik werde damit ermöglicht und eine adäquate Behandlung könne eingesetzt werden.

Die Kardiologie im Bonifatius Hospital gehöre seit Jahren zu einem der Schwerpunkte des Hospitals in Lingen. In diesem Jahr sei auch die Erweiterung des Katheterlabors geplant, so dass zusätzliche Kapazitäten und

Möglichkeiten zur Behandlung kardiologischer Patienten geschaffen würden. Mit dem seit Ende 2013 in Lingen tätigen Chefarzt Prof. Dr.  Hoffmann erfahre das medizinische Versorgungsangebot des Krankenhauses eine weitere Steigerung, stellte Geschäftsführer Martin Diek heraus und betonte: „Damit setzen wir unser Ziel, unseren Patienten und den Menschen der Region eine moderne medizinische Versorgung auf höchstem Niveau bieten zu können, konsequent weiter um!“

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Chefarzt Prof. Dr. Rainer Hoffmann und Oberarzt Dr. Jochen Michaelsen von der Kardiologie im St. Bonifatius Hospitals freuen sich über die erfolgreiche Implantation des weltweit kleinsten EKG-Systems.

 

Steffen Menke vor Wechsel nach Spelle

Holthausen-Biene – Mirko Nordmann

Für Steffen Menke bricht offenbar das letzte Halbjahr beim SV Holthausen/Biene an. Der torgefährliche Mittelfeldspieler steht ganz oben auf der Wunschliste des Landesliga-Spitzenreiters SC Spelle-Venhaus. „Wir sind von Steffens spielerischen Qualitäten überzeugt und wollen uns diese Qualitäten für die kommende Saison sichern“, räumte Spelles Fußballobmann Jürgen Wesenberg auf Anfrage ein.

Bienes Sportlicher Leiter Christian Bruns wusste, dass die Speller dem 22-Jährigen ein Angebot für die kommende Spielzeit, in der die Speller gerne in der Oberliga spielen würden, unterbreitet hat. „Soweit ich informiert bin, hat Steffen noch keine Zusage gegeben“, erklärte Bruns, „er räumt uns auch noch eine Chance ein.“ Allerdings liegen die Planungen für die kommende Saison derzeit auf Eis. Schließlich weiß man am Biener Busch noch nicht, ob man die große Hypothek der Steueraffäre schultern kann und ob es in der nächsten Saison noch Landeliga-Fußball in Biene finanziert werden kann. Kein Wunder also, dass sich ambitionierte Spieler nach Alternativen umsehen.

Wie die Münsterländische Zeitung auf ihre Internetseite am Donnerstag berichtete, hat Menke dem westfälischen Oberligisten Eintracht Rheine eine Absage erteilt. „Spelle bot ihm vielleicht das bessere Paket“, wird Rheines Trainer Uwe Laurenz zitiert.

Wie Wesenberg erklärte, stehe Menke schon seit längerem auf der Wunschliste. . „Wir hätten ihn gerne schon im vergangenen Jahr verpflichtet“, betonte Spelles Fußball-Obmann. Damals sagte der 22-Jährige allerdings ab und entschied sich, ein drittes Jahr am Biener Busch zu bleiben. Menke war vor der Saison 2011/2012 vom SV Meppen nach Biene gewechselt.

Mitgliederversammlung in Biene am Freitagabend
Wie es am Biener Busch nun weitergeht, ist weiterhin unklar. Am Freitagabend um 19 Uhr will der Notvorstand bei einer Versammlung im Gasthof Brümmer ein Finanzierungskonzept vorstellen und über den Stand der bisherigen Gespräche informieren. Auf der Tagesordnung stehen außerdem der Bericht des Ehrenvorsitzenden Heinz-Georg Wintering, die Vorstellung der Situation des Landesliga-Teams sowie der Austausch über das weitere Vorgehen.

Quelle :  SCSV.de

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Hopsten, Verkehrsunfall/Flucht

Polizei-Emsland

Am Mittwochvormittag (05.02.2014), um 10.15 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Mann aus Merzen mit seinem LKW in Hopsten auf der Schaler Straße in Fahrtrichtung Schale. Ihm kam ein anderer LKW entgegen, wobei die Außenspiegel aneinander schlugen. Während der Mann aus Merzen anhielt, entfernte sich der Fahrer des anderen Fahrzeugs unerlaubt von der Unfallstelle. Der Schaden wird auf 500 Euro geschätzt. Hinweise bitte an die Polizei Ibbenbüren, 05451/5914315.

Frau von Hund gebissen! (Hund war nicht angeleint)

 
Nicht lange ist es her das Frau W. aus Spelle von einem Hund angefallen und gebissen wurde, Frau W. wurde dabei schwer an der Hand verletzt, und musste drei Tage Stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.
 
Die Hunde Halterin konnte den Hund so gut wie möglich unter Kontrolle bringen damit nichts Schlimmeres passieren konnte.
Was Unglaublich war ist das die  Hunde Halterin sich ohne um Frau W. zu kümmern sich vom Ort des geschehenes entfernte.
 
Passanten und Anwohner eilten Frau W. sofort zur Hilfe, und riefen die Polizei – und einen RTW.
 
Frau W. möchte sich auf diesem Weg bei allen Helfer bedanken für die Hilfe!
 
Unsere BITTE Hunde anleinen!
 
Bericht : Spelle -News.de

Paulinenkrankenhaus in Bad Bentheim ausgezeichnet

AOK Niedersachsen vergibt zum ersten Mal Qualitätssiegel
Paulinenkrankenhaus in Bad Bentheim ausgezeichnet

 hlw Bad Bentheim. Paulinenkrankenhaus ist für besonders gute Hüftgelenk-Operationen ausgezeichnet worden. Ein neues Hüftgelenk gibt Menschen mit Arthrose ein hohes Maß an Lebensqualität zurück: Schmerzfreies Bewegen ist wieder die Regel, nicht die Ausnahme. Ob der Gelenkersatz aber die normalen zehn bis zwanzig Jahre hält, ist unter anderem davon abhängig, wie erfolgreich die ursprüngliche Hüft-Operation verlaufen ist.

Nach den Behandlungsdaten der AOK Niedersachsen hat das Paulinenkrankenhaus in Bad Bentheim besonders gute Ergebnisse erzielt und wurde jetzt dafür jetzt von der AOK Niedersachsen mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Die positive Beurteilung durch die AOK haben im letzten Jahr nur wenige der insgesamt 106 Kliniken in Niedersachsen erhalten, an denen Hüftgelenke

eingepflanzt werden. Grundlage des Vergleichs waren die Operationen aus jeweils drei Jahren. Am Paulinenkrankenhaus in Bad Bentheim  werden jährlich rund 400 Eingriffe dieser Art vorgenommen.

Ansgar Cruys, Leiter des Gesundheitsmanagements der AOK Niedersachsen am Standort Osnabrück, erklärte: „Die Stärke unserer Auswertung ist, dass sie nicht nur das Ergebnis bei der Entlassung des Patienten aus dem Krankenhaus betrachtet, sondern den Erfolg über ein Jahr danach erfasst. Eine niedrige Rate an Komplikationen, etwa durch Wundinfektionen oder einen Oberschenkelbruch, gibt Patientinnen und Patienten somit die Sicherheit, dass sie hier gut behandelt werden.“ Dr. Thomas Raabe zeigte sich hocherfreut und betonte: „Wir sind dankbar und freuen uns, diese Auszeichnung für unsere Arbeit erhalten zu haben. Dies bestätigt unseren eigenen Qualitätsanspruch und unsere hohe Qualität der bei uns durchgeführten Operationen. Wir gehören damit bei dieser Indikation zu den qualitativ besten Kliniken Niedersachsens.“

Belegarzt Reyad Saftawi hob hervor, dass Auch in Zukunft der hohe Qualitätsstandard für die Patienten im Paulinenkrankenhaus in Bad Bentheim nicht nur gehalten, sondern sogar weiter verbessert werden. „Wir nehmen mehrmals jährlich an Kongressen teil, um auf den neusten Stand der Wissenschaft zu sein und somit die Qualitätsindikatoren bedienen zu können.“ Dr. Thomas Raabe und der Vorstand der Mathias-Stiftung, Dietmar Imhorst lobten hier nicht nur die Verdienste der Ärzte, sondern ebenfalls die der Krankenschwestern und –pfleger sowie den weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Paulinenkrankenhaus. „Diese Qualität ist nur durch ein gut funktionierendes Team möglich“, unterstrich Dietmar Imhorst.

Die Ergebnisdaten der Krankenhäuser werden jedes Jahr neu bewertet. Entsprechend gilt die Auszeichnung für jeweils ein Jahr. Rund 35 Prozent der 21.000 Hüftgelenk-Operationen in Niedersachsen werden über die AOK abgewickelt. Daher sind ihre Daten besonders aussagekräftig. Die Kosten für die Implantation eines neuen Hüftgelenks beginnen bei rund 6.800 Euro, für die anschließende Rehabilitation ab 1.900 Euro.

Bad Bentheim Paulinenkrankenhaus ausgezeichnet

Die Ärzteschaft und Vertreter der Verwaltung nahmen die Auszeichnung der AOK Niedersachsen entgegen.

 

Neuer Stadtarchivar in Lingen

Lingen. Der Nachfolger des Stadtarchivarleiters Dr. Stephan Schwenke wird Dr. Mirko Crabus (Foto Mitte).

02 06 Neuer Stadtarchivar

 

Er arbeitet zurzeit noch auf einer Projektstelle beim Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (NRW), wo er für die Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferungen zuständig ist. Zum 1. April wechselt der 33-Jährige dann nach Lingen. „Ich darf sie heute schon im Namen des Rates und der gesamten Verwaltung herzlich in Lingen willkommen heißen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone (links), der zusammen mit der zuständigen Dezernentin Dr. Claudia Haarmann (rechts) dem zukünftigen Stadtarchivar seine Arbeitsstätte zeigte. „Mein Ziel ist es, die gute Arbeit meines Vorgängers – gerade in Punkto Öffentlichkeitsarbeit – fortzusetzen“, sagte Dr. Crabus. „Doch selbstverständlich möchte ich auch neue Akzente setzen. Ich freue mich auf die Herausforderung und möchte schon jetzt alle Interessierten einladen, mich ab dem 1. April im Stadtarchiv zu besuchen.“ Dr. Mirko Crabus hat Geschichte und Philosophie in Münster studiert und dort auch promoviert. Im Anschluss besuchte er die Archivschule in Marburg, bevor er die Projektstelle beim Landesarchiv NRW in Duisburg antrat. Der Archivar wohnt zurzeit noch in Münster, wird aber in Kürze zusammen mit seiner Lebenspartnerin nach Lingen ziehen.