„CDU on Tour“ besucht Speller Sportstätten

Spelle – Im Rahmen des Sommerprogramms des CDU-Ortsverbandes Spelle wurden die Sportstätten rund um die Oberschule von 40 Teilnehmern und Ratskandidaten besichtigt.

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Bild Teilnehmer vor der kl Turnhalle Foto CDU Spelle

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf erläuterte, dass die 1.700 Quadratmeter große „Große Turnhalle“ im Jahr 1979 erbaut wurde und jährlich laufende Kosten für den Betrieb in Höhe von rund 60.000 Euro verursachen würde. Hier bestünde aktuell kein Handlungsbedarf. Die 1968 erbaute „Kleine Turnhalle“ mit 700 Quadratmeter wird vorwiegend von der Johannes-Grundschule und dem SC Spelle-Venhaus genutzt. Eine energetische Sanierung, neue sanitäre Einrichtungen, Beleuchtung und die Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben würde bis zu 600.000 Euro kosten. Ein Neubau einer gleichgroßen 1-Feld-Turnhalle würden Investitionen von ca. 1,2 Millionen Euro auslösen. „Für die vielen verschiedenen Sportarten in Spelle wird mehr Hallenfläche benötigt. Bei einer gesicherten Finanzierung durch Investitionsprogramme und Zuschüsse von Bund und Land sollte die Samtgemeinde Spelle eine neue Dreifeldsporthalle mit einer Zuschauertribüne in der Nähe zur Oberschule anstreben und die „Kleine Turnhalle“ abreißen“, blickte Hummeldorf in die Zukunft. Diese Idee und Vision soll in der nächsten Wahlperiode geprüft und vorangetrieben werden, meint der CDU-Orts- und Fraktionsvorsitzende Ludger Kampel.

Die 1970 erbaute und 2003 mit 1,3 Millionen Euro kernsanierte Schwimmhalle wird von 35.000 Besuchern im Jahr genutzt und verursacht jährlich laufende Kosten von 220.000 Euro. Zum August 2017 wird erstmalig eine Ausbildung zum/r Fachangestellten für Bäderbetriebe mit anschließender Übernahme angeboten. Zum Abschluss besichtigen die Teilnehmer die Abrissarbeiten und Umbaumaßnahmen des alten Verwaltungstraktes an der Oberschule und die Neuerstellung des Busbahnhofes und Fahrradparkplatzes. Wenn alle geplanten Maßnahmen im Bereich der Oberschule und Grundschule abgeschlossen sind, ist dieser Bereich sehr gut aufgestellt, war die einhellige Meinung der Kreistagskandidaten Klaus Santen und Jonas Roosmann.

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