Das Emsland zu Gast in den USA

Dr. Daniela De Ridder und Lukas Kampel (Foto - Britta Hofmann)

Dank der Unterstützung der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder fand Lukas Kampel als Stipendiat in den USA eine Gastfamilie. Sie wird ihn nun ein Jahr lang beherbergen. Der junge Emsbürener berichtet aus seinen Erfahrungen im Vorfeld der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump von seinen aktuellen Eindrücken aus den USA.

Emsbüren/Lingen. Dr. De Ridder hatte Kampel für das Stipendien-Programm des Parlamentarischen Partnerschafts-Programm (PPP) vorgeschlagen. So kann er nun für die kommenden Monate in Clinton Township, dem Einzugsgebiet von Detroit in Michigan, eine neue Wahlheimat gefunden. „Ganz besonders freut mich, wenn Stipendiaten aus meinem Wahlkreis eine erfahrungsreiche Zeit erleben können.

Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems, erklärte: „Das Stipendien-Programm des Deutschen Bundestags stärkt die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA auf nachhaltige Weise, weil vor allem die junge Generation mit ihren Erfahrungen oftmals ein Gefühl der Verbundenheit entwickelt. Angesichts des Wahlsiegs von Donald Trump müssen wir alle unsere Chancen nutzen, um Brücken zwischen jungen Menschen zu bauen und somit den Schaden rechtspopulistischer Politik zu begrenzen. Am besten kann das über den direkten Austausch vor Ort gelingen, weil so viel leichter Vorurteilen und falsche Wahrnehmungen abgebaut werden können, was im sogenannten postfaktischen Zeitalter immer wichtiger wird.“

De Ridder betont anlässlich der Vereidigung von Donald Trump die Wichtigkeit einer freiheitlichen, demokratischen, menschenwürdigen und solidarischen transatlantischen Freundschaft, die von gegenseitigem Respekt geprägt sein muss. Es bleibt daher zu hoffen, dass viele Parolen und Ankündigungen von Trump im Wahlkampf nach seinem Wahlsieg nicht realisiert werden.

De Ridder ist nach den Erfahrungsberichten ihres vorherigen Kandidaten Derk Schoolkate und Lukas Kampel zuversichtlich, dass der transatlantische Zusammenhalt in den Gesellschaften tief verwurzelt ist und auch erhalten bleibt. Schließlich weiß Kampel viel Gutes aus seiner ersten Zeit in den USA zu berichten: „In meiner Schule habe ich bereits im Musical „The Adams Family“ mitgespielt und nehme bald am Casting für das Theaterstück „Clue“ teil. Ich habe bereits viele Freunde  gefunden und freue mich über die wunderbare Zeit hier.“

Lukas Kampel meinte: „Ein besonderes Highlight war das Thanksgiving-Fest im Kreise der Familie meiner Gastmutter und natürlich auch das Weihnachtsfest. Selbst wenn es Unterschiede gibt, was ja auch gut ist, haben wir doch auch viel Gemeinsames auf beiden Seiten der Kontinente. Das Programm kann ich nur empfehlen und hoffe sehr, dass es weiter gestärkt wird.“

De Ridder zeigt sich aus ihren Erfahrungen mit Lukas und seinem Vorgänger Derk überzeugt, dass der Austausch über das PPP-Stipendien-Programm gerade auch für die Grafschaft Bentheim und das Emsland ein besonderer Gewinn darstelle. „Schließlich sind die Jugendlichen auch Vertreter unserer Region in den USA“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete, die zuversichtlich auf die kommenden Ausschreibungen des Programms und die bevorstehenden Bewerbungsgesprächen in der Region blickt.

„Besonders gespannt bin ich auf die weiteren Berichte von Lukas und seine spannenden Erlebnissen in den USA. Dafür, dass noch mehr Menschen diese Erfahrungen machen können, möchte ich mich auch weiterhin einsetzen“, bekräftigt De Ridder, die erläuterte: „Seit seiner Gründung 1983 stärkt das PPP den Austausch der jungen Generation zwischen den USA und Deutschland und brachte bis heute rund 22.000 Jugendliche für ein Jahr auf die jeweils andere Seite des Atlantiks.“

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