Defi-Schulung nimmt Angst

Spelle – Die Bedienung eines Defibrillators im Notfall löst bei vielen Menschen allein schon in der Vorstellung Angst aus. Diese Tatsache haben Vertreter verschiedener Vereine in Spelle-Venhaus zum Anlass genommen, sich im Umgang mit einem sog. AED-Gerät (Automatisierter Externer Defibrillator) schulen zu lassen.

Wim Wolke - Pressefoto

Norbert Boyer, Ausbilder beim DRK-Kreisverband Emsland, (re.) gab Vertretern von einigen Vereinen in Venhaus eine Einweisung zum Bedienen eines Defibrillators.

Beim Kammerflimmern vergehen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wertvolle Minuten verloren. Um diese Zeit zu überbrücken, kann ein Laien-Defibrillator auch von ungeschultem Personal bedient werden und im Notfall Leben retten. Norbert Boyer, Fachbereichsleiter beim DRK-Kreisverband Emsland, stellte den Interessierten anschaulich anhand einer Puppe die Handhabung eines Defibrillators vor: „Der Defi gibt eine exakte Anleitung über die notwendigen Schritte“, beschrieb der Erste-Hilfe-Ausbilder die Funktionsweise moderner Geräte. Die Geräte seien so konzipiert, dass sie auch von medizinischen Laien bedient werden könnten. Dennoch sei es zwingend notwendig, gleichzeitig den Rettungsdienst zu alarmieren. Boyer begrüßte die Initiative der Samtgemeinde Spelle, an sogenannten Konzentrationspunkten öffentlich zugängliche Defibrillatoren zu installieren. So konnten dank zahlreicher Sponsoren insgesamt schon 15 AED-Geräte angeschafft werden. Zuletzt wurde ein Defi am Dorfgemeinschaftshaus in Venhaus angebracht.

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