Die Sicherheit der Mitarbeitenden an oberster Stelle Corona-Kosten summieren sich in der Krone Gruppe auf rd. 3 Mio. Euro

Spelle, 25. März 2021 – Fast 500.000 FFP2 bzw. OP-Masken hat die Krone Gruppe in den vergangenen zwölf Monaten bestellt, davon wurden bisher rd. 300.000 an die insgesamt 5.400 Mitarbeitenden an allen Produktions-Standorten weiter gegeben. Weitere 350.000 Masken befinden sich im Zulauf. Zudem kaufte Krone mehr als 21.000 Corona-Schnelltests; rd. 10.000 Tests wurden bislang in den Niederlassungen Spelle, Werlte, Herzlake, Dinklage, Ennigerloh, Lübtheen sowie in Deurne (NL) und Tire (TR) durchgeführt. Weitere 12.500 Tests sind bestellt. In sensiblen Bereichen und um positive Corona-Tests final bestätigen zu lassen, wurden knapp 1.600 zusätzliche PCR-Tests durchgeführt. Die Tests wurden zum Teil von speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krone Gruppe durchgeführt.

„Addiert man diese Materialkosten, also, Tests, Masken, Desinfektionsmittel und Spuckschutze, die wir in den Werken und den Büros installiert haben, dann summieren sich allein diese Positionen auf rd. 1 Mio. Euro“, so Bernard Krone, Aufsichtsratsvorsitzender der Krone Holding. „Hinzu kommen natürlich noch die Personalkosten, die rund um die Themen Pandemie-Organisation und -Prävention entstanden sind. In Summe kommen wir so nach einem Jahr Corona auf ca. 3 Mio. Euro.“

Wie Bernard Krone weiter betont, werden auch nach den Ostertagen sämtliche Mitarbeitenden, die nicht im Home-Office arbeiten können, getestet, bevor sie die Arbeitsplätze aufsuchen dürfen. „Eine solche Testung haben wir auch Anfang 2021 nach den Feiertagen gemacht. So konnten wir die infizierten Personen direkt ausfindig machen und in die häusliche Quarantäne schicken – und somit andere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich schützen. Dank dieser Strategie ist es uns gelungen, dass die Fertigung unter den gegebenen Umständen an allen Krone Standorten bisher vergleichsweise reibungslos läuft. Mein Dank geht hier an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich nun schon seit einem Jahr wirklich vorbildlich und äußerst diszipliniert verhalten – ganz egal, ob im Betrieb oder im heimischen Büro. Ebenfalls bedanke ich mich im Namen der Krone Geschäftsführung bei unseren hausinternen Pandemieteams sowie bei den zuständigen Gesundheitsämtern und den lokalen DRK-Ortsgruppen für eine hervorragende Zusammenarbeit.“

Kritisch dagegen sieht Bernard Krone die Signale aus der Politik. „Als Unternehmer kann ich die Aktivitäten der Politik inzwischen nicht mehr nachvollziehen. Alle Unternehmen hier in der Region haben ihre Corona-Hausaufgaben gemacht, aber in der Politik ist auch nach einem Jahr Pandemie kein hilfreiches Konzept erkennbar. Die ständigen Lockdowns und die allwöchentliche Verlängerung von Schließungen sind nicht mehr vermittelbar. Jetzt das Hin-und-Her mit den politisch angeordneten Ruhetagen, solche Aktionen verursachen eine enorme Unruhe bei den Menschen und in den Unternehmen. Ein solcher Ruhetag würde in der Krone Gruppe Einbußen in Höhe von 5,1 Mio. Euro pro Tag bescheren – das sind volkswirtschaftliche Faktoren, die man nicht außer Acht lassen darf. Was die Pandemie angeht, müssen es die politisch Verantwortlichen endlich hinbekommen, zunächst die Risikogruppen und dann sukzessiv die komplette Bevölkerung durch zu impfen. Zehn Prozent Geimpfte nach drei Monaten ist wahrlich kein Ruhmesblatt für Deutschland. Sicherlich leben wir in einer schwierigen Zeit, aber es sind doch insbesondere Familienunternehmen wie Krone, die den Staat am Laufen halten, sei es durch kontinuierliche Steuerzahlungen, qualifizierte Ausbildung, sichere Arbeitsplätze oder auch großzügige Spenden. Krone hat beispielsweise schon vor einem Jahr 250.000 Euro an verschiedene Organisationen, wie z.B. Krankenhäuser, Alten- und Kinderheime gespendet, weil diese Institutionen aktuell wirklich jede mögliche Hilfestellung bekommen sollten. Aber nun wird es höchste Zeit, dass auch die Politik ihrer Verantwortung nachkommt und die Pandemie endlich in den Griff bekommt. Die Menschen und natürlich auch die Unternehmen wollen zurück in die Normalität.“

 

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