Dorfgemeinschaftshaus in Heitel wird saniert – Finanzierung gesichert

Lünne – Wo ansonsten das kulturelle Dorf- und Vereinsleben in Heitel seinen Mittelpunkt findet, gehen aktuell Bauarbeiter ein und aus. Um das Gebäude auch weiterhin für die vielen Vereinstätigkeiten nutzen zu können, wird derzeit eine umfangreiche Sanierung durchgeführt.

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Sehen in der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses einen großen Gewinn für Heitel: (von links) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Schützenvereins-Vorsitzender Heinz Bembom, Wolfgang Roling, Norbert Hüsing, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Dipl.-Ing. Thomas Wranik (Samtgemeinde Spelle), Markus Ester und Jessica Vrielmann (Regionalmanagerin LAG Südliches Emsland)

„Die Sanierung ist dringend notwendig, um einen weiteren Substanzverlust zu verhindern“, begründete Samtgemeindebürgermeister und LAG-Vorsitzender Bernhard Hummeldorf die Investitionsmaßnahme im Rahmen eines Treffens zum Beginn der Baumaßnahme mit dem eigens gegründeten Arbeitskreis. Diesem Arbeitskreis gehören Vertreter des Schützenvereins St. Hubertus Heitel an, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Sanierung zu begleiten. Neben einer energetischen Sanierung der Außenhülle, dem teilweisen Austausch von Fenstern im Obergeschoss werden die Elektroinstallationen erneuert, zusätzliche Heizkörper im Bereich der Toilettenanlagen angebracht sowie teilweise Reparaturarbeiten an der Außenfassade durchgeführt. Zudem wird der Küchenbereich baulich vom Versammlungsraum getrennt und der Eingangsbereich neu gestaltet. Anstricharbeiten runden die Maßnahme ab. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes erklärte, dass das im Jahr 1923 errichtete Gebäude zunächst als Schule mit Lehrerwohnung errichtet wurde. Nachdem im Februar 1970 die Schüler der Klassen 5 bis 8 nach Spelle abgeschult wurden, wurde die Volksschule Heitel im Dezember des gleichen Jahres aufgelöst. Daraufhin erfolgte die Vermietung der Lehrerwohnung und Umnutzung der Schulräume zum Dorfgemeinschaftshaus. „Das Dorfgemeinschaftshaus steht seit dem für vielfältige Nutzungen aller Vereine, Verbände und der gesamten Bevölkerung zur Verfügung“, unterstrich Wilmes die regen Aktivitäten. So finden dort regelmäßige Treffen der Kath. Frauengemeinschaft, des St.-Hubertus-Schützenvereins sowie von Kinderspiel- und Jugendgruppen statt. Im Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses organisiert der Schützenverein beispielsweise auch die jährliche Kirmes sowie das Schützenfest, sodass das Gebäude in dem fast 200 Einwohner zählenden Ortsteil fest verwurzelt ist. „Dank der Sanierung wird das Gebäude künftig weiterhin ein wichtiger Mittelpunkt unseres Ortes sein“, blickt Heinz Bembom, Vorsitzender des Schützenvereins, mit Freude auf den geplanten Abschluss der Sanierung im Herbst dieses Jahres. Die Gesamtkosten von rd. 80.000 Euro werden zu 20 Prozent vom Landkreis Emsland und zur Hälfte vom Förderprogramm „Leader“ getragen. Die restlichen 25.000 Euro steuert die Gemeinde Lünne bei.

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