Einsatz am Neujahrsmorgen in Sögel: Küche brannte in voller Ausdehnung – Wohnhaus unbewohnbar – Bewohner konnten Haus rechtzeitig verlassen

Sögel. In voller Ausdehnung brannte am Neujahrsmorgen gegen 5.39 Uhreine Küche in einer Doppelhaushälfte im Pfarrer-Wolters-Ring in Sögel. Die beiden Hausbewohner hatten das Feuer rechtzeitig entdeckt und konnten das Gebäude verlassen. Eine Katze wurden von der Feuerwehr gerettet.

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Als die Feuerwehr Sögel an der Einsatzstelle eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem geplatzten Fenster heraus und drohten auf die gesamte Doppelhaushälfte überzugreifen. Mehrere Atemschutztrupps bekämpften die Flammen von innen und außen und brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Vorsorglich wurde die Feuerwehr Werpeloh mitalarmiert.

Das Kücheninventar wurde teilweise nach draußen befördert und dort endgültig abgelöscht. Mit einen Hochdrucklüften wurde der Brandrauch, der sich bereits im ganzen Haus verbreitet hatte, hinausbefördert.
Mit Hilfe einer Wärmebildkamera lokalisierten die Feuerwehrleute weitere Glutnester und löschten sie ab.

Das Haus ist nach Angaben der Feuerwehr unbewohnbar, da sich giftige Rauchpartikel im ganzen Haus abgelagert haben. Die Schadenhöhe ist auch wegen völlig ausgebrannten Küche und der notwendigen Sanierungsarbeiten sehr hoch. Das persönliche Hab und Gut der Bewohner wurde ebenfalls kontaminiert.  Die Feuerwehren, die mit insgesamt 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort waren, konnten nach rund eineinhalb Stunden wieder abrückten.

Nach Auskunft der Leitstelle Ems-Vechte und der Polizei Sögel gab es in der Neujahrsnacht im Gegensatz zu den Vorjahren keine nennenswerte weiteren Einsätze im nördlichen Emsland.

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