Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung

Pol Emsland

Haren. Nach dem Brand in der Nacht zu Donnerstag, 21. August, im Harener Ortsteil Erika an der Eichenallee, bei dem ein Asylanten- und Obdachlosenheim ein Raub der Flammen wurde, sind gegen zwei Heimbewohner Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet worden. Bei dem Feuer erlitten fünf Personen, darunter ein Kind,  Rauchgasvergiftungen. Durch einen hinzugezogenen Sachverständigen konnten keinerlei Hinweise auf eine technische Ursache festgestellt werden. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass am Abend vor dem Brand eine Feier vor der Unterkunft stattgefunden hatte. Drei Personen, davon zwei Heimbewohner, hatten im Rahmen dieser Feier ein Lagerfeuer auf einem Grill entzündet. Etwa eine Stunde nach Ende der Feier war ein Heimbewohner auf den Brand in einem Abstellraum in der Unterkunft aufmerksam geworden. Im Rahmen der Brandursachenermittlungen waren in diesem Raum neben zahlreichen anderen Dingen u. a. auch der Grill vorgefunden worden, auf dem zuvor das Lagerfeuer abgebrannt worden war. Gegen zwei Heimbewohner wurden nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet. Beide bestreiten jedoch, den von ihnen genutzten Grill in den Abstellraum der Unterkunft gestellt zu haben.

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