Erster Spatenstich zur Freilufthalle beim SV Schwarz-Weiß Varenrode

Ein innovatives Projekt mit Strahlkraft über das Emsland hinaus, so lautete die einhellige Meinung der Anwesenden beim symbolischen ersten Spatenstich zur Freiluftsporthalle des SV Schwarz-Weiß Varenrode.
 
Zu der Veranstaltung begrüßte der Vereinsvorsitzende Rainer Reekers Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft und skizzierte kurz den Weg von der anfänglichen Idee bis zum Spatenstich.
Der technische Einblick unterstreicht gleichzeitig den sportlichen Weitblick dieses Projektes: Ein moderner, elastisch gelagerter Kunstrasen ohne Plastikgranulat soll für verschiedene Sportarten eine ganzjährige Nutzung ermöglichen. Schutz vor äußeren Einflüssen bietet die Hallenkonstruktion in Verbindung mit Ballfang- und Windschutznetzen. Eine umlaufende Bande und Vorrichtungen für Netz-Ballspiele runden die Multifunktionalität der 15 x 30 Meter großen Freiluftsporthalle ab. Damit die Sportstätte möglichst vielen Sportlern und Sportlerinnen zur Verfügung steht, wurde zwischen den vier Sportvereinen der Samtgemeinde Spelle eine Kooperation beschlossen.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 200.000 Euro. Der Landessportbund Niedersachsen fördert die Maßnahme mit 70.000 Euro. Ein Zuschuss, der ohne die zusätzlichen Förderprogramme des Landes Niedersachsen geringer ausgefallen wäre, wie KSB Präsident Michael Koop und der Landtagsabgeordnete Christian Fühner betonten. Die Gemeinde Spelle und der Landkreis Emsland steuern jeweils 40.000 Euro bei. Landrat Marc-André Burgdorf berichtete, dass das Projekt auf breite Zustimmung in den zuständigen Gremien gestoßen sei und die Umsetzung mit hoher Eigenleistung beispielhaft für das Emsland sei. Die Emsländische Sparkassenstiftung fördert die Baumaßnahme mit 20.000 Euro, so dass bei den Bauherren aus Varenrode ein Eigenanteil von 30.000 Euro verbleibt.
Ohne die Unterstützung lokaler Unternehmen und hoher Eigenleistungen wären die Kosten für eine derartige Baumaßnahme deutlich höher ausgefallen und für den Verein nicht finanzierbar gewesen. Den Vertretern der beteiligten Firmen richtete Reekers seinen Dank aus. Dieser von vielen Gästen gelobte „emsländische Projektansatz“ könne Vorbild für weitere Standorte sein und ist in Niedersachsen bislang einmalig.
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