Erstes Sprach- und Freizeitcamp in Spelle

ES Media Spelle (42)

17 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder sprachlichen Schwierigkeiten aus den Samtgemeinden Spelle und Lengerich sowie der Stadt Lingen haben in der vergangenen Woche erstmalig in Spelle freiwillig ihre Deutschkenntnisse verbessert. Gefördert wurde das einwöchige Sprachcamp von der Lotto-Sportstiftung. Die Organisation und Durchführung erfolgten durch die Koordinierungsstelle Migration und Integration beim Landkreis Emsland in Kooperation mit den Schulsozialarbeiterinnen und dem Jugendpfleger der Samtgemeinde Spelle, dem Projekt SPIEL und dem SKM Lingen. Vormittags stand Deutsch auf dem Stundenplan. Anders als in der Schule fand dieser Unterricht in einer lockeren Atmosphäre in kleinen Gruppen statt. Die Sprachlehrer konnten die Kinder und Jugendlichen durch Spiel, Gesang, Tanz oder Bewegung für das Lernen begeistern. Der Inhalt des Unterrichts bezog sich stets auf die geplanten Veranstaltungen am Nachmittag. Somit konnte das Gelernte sofort in die Praxis umgesetzt werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle wurde das Nachmittagsprogramm von den Sozialarbeitern gestaltet. Das Ziel war hierbei, dass die Kinder und Jugendlichen die örtlichen Gegebenheiten und Freizeitmöglichkeiten in der Samtgemeinde Spelle näher kennenlernen. Um sich einen Einblick von Spelle verschaffen zu können, durften sich die Sprachcampteilnehmer am ersten Nachmittag einer spannenden Dorfrallye stellen. Andere Aktionen wurden den Kindern und Jugendlichen in Form von Besuchen des Ferienhofes Wullmoor, der Polizei, der Feuerwehr und der Speller Welle geboten. Zum Abschluss der lehrreichen und spaßigen Woche fuhren alle gemeinsam zum Fußballgolf nach Lünne. Dort konnten sich die Kinder und Jugendlichen noch einmal sportlich betätigen, bevor beim anschließenden Grillen die Teilnehmerurkunden verteilt wurden. Die Sprachlehrer und Betreuer konnten ein positives Fazit aus dem ersten Sprachcamp in Spelle ziehen. Besonders bemerkenswert war es, dass die Kinder über eine Woche lang in ihren Sommerferien die Zeit zum Deutschlernen nutzten. Es war zu beobachten, dass die Kinder und Jugendlichen sprachliche Fortschritte machten und das soziale Miteinander gefördert wurde.

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