FAZ Holsterfeld spendet für „Fair im Verkehr“ Projekt „Rettungsgasse“ für Kinder und Jugendliche

Der Geschäftsführer des Fahrtechnik- und Ausbildungszentrum (FAZ) im Salzbergener Industriegebiet „Holsterfeld“, Ewald Rühlmann, hat zusammen mit Fahrsicherheitsmoderator Dieter Lohmann dem Verein „Fair im Verkehr“ 400 Euro für die Aktion „Rettungsgasse“ übergeben. Diesen nahm der 1. Vorsitzender, und Projektleiter Bernd Klomfass aus Marl  im Schulungszentrum entgegen.

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(v. links) Dieter Lohmann und Ewald Rühlmann haben Bernd Klomfass für den Verein „Fair im Verkehr“ 400 Euro für die Aktion „Rettungsgasse“ übergeben.

Salzbergen. Bernd Klomfass war hocherfreut und erklärte bei der Übergabe: „Wir haben bereits 20 Bobby Cars für die Rettungsgassenschulung mit Kindern von sechs bis acht Jahren gekauft. Wir wollen noch weitere zehn anschaffen, und da kommt uns das Geld gut gelegen.“ Klomfass ist sich sicher, dass die Aktion Erfolg habe und meinte: „Wenn die Kinder mit ihren Eltern im Auto unterwegs seien und es zum Stau kommt, dann weisen sie daraufhin, eine Rettungsgasse zu bilden.“

Der „Fair im Verkehr“ habe sich zur Aufgabe gemacht, die allgemeine Verkehrssicherheit zu verbessern. „Wir werden das Projekt „A Happy Day Of Life“ unterstützen und weitere gemeinnützige Konzepte erstellen. Auch zahlreiche eigene Ideen in Bild und / oder Ton weisen auf Gefahren hin, die uns täglich im Straßenverkehr begegnen, auch wenn es diese laut Gesetz nicht geben dürfte“, erklärte Bernd Klomfass, der Kindergärten Warnwesten zur Verfügung stelle. In diesem Jahr seien es schon 600 in ganz Deutschland gewesen.

„Fair im Verkehr“ werde die Rettungsgassenschulung am 18. Juni 2016 bei dem „A Happy Day Of Life“ auf dem Hoyer Autohof in Rade bei Hamburg praktizieren. Der nächste Termin sei das eigene Sommerfest am 07. August 2016 in Dorsten. Dabei setzten sich Kraftfahrer/innen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein. Mit Aufklärungskampagnen wie zum Beispiel dem Erscheinen monatlicher Flyer würden andere Verkehrsteilnehmer auf Dinge hingewiesen, die für Fachfremde nicht leicht zu erkennen und daher auch schwer zu verstehen seien, erläuterte Klomfass.

Nicht selten liege es am Unwissen wenn es auf unseren Straßen zu gefährlichen Situationen komme. „Ein Großteil der täglichen Unfälle ist ohne großen Aufwand zu vermeiden. Etwas mehr Verständnis und Rücksichtnahme beugen vor und können lebensrettend sein. Da uns aber in Fahrschulen nicht nahegebracht werden kann, wie es ist, einen LKW zu beherrschen, welche physischen und psychischen Anforderungen an das Fahrpersonal gestellt werden. und vor allem, wie sich ein LKW in einzelnen Situationen verhält, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung zu informieren“, sagte Klomfass.

Ein weiteres, nicht unbedeutendes Problem, womit sich der Verein „Fair im Verkehr“ beschäftige, sei das Ansehen der Fuhrleute. „Jeder von uns hat sich im Laufe seines Lebens einen Standard erarbeitet, den er behalten möchte. Dinge wie die tägliche Zeitung, das frische Brot oder auch nur das Wasser zum Händewaschen hätten wir nicht ohne unseren Schwerlastverkehr. Leider hat es sich in unserer Gesellschaft immer weiter standardisiert, dass alle Güter ausreichend vorhanden sind. Doch wie kommen all diese Dinge dahin, wo wir sie brauchen?“ fragte Klomfass. Es sein die Fuhrleute mit ihren kleinen und großen Lastwagen, die oft nachts für uns unterwegs sein. Diejenigen, die oft wochenlang von ihren Familien getrennt sein, um unser aller Wohl zu ermöglichen.

Unverständnis, mangelnder Respekt, Verachtung und Hass.

Kaum jemand kenne die Problematik der Fahrer/innen. Welche Qualifikationen heutzutage erforderlich sein, um überhaupt noch einen LKW fahren zu dürfen. Der vergleichsbare geringe Lohn, der dafür gezahlt werde, dass sie von den meisten Verkehrsteilnehmern verachtet würden, trotzdem sorgten sie dafür, dass unser Leben lebenswert sei.

Langfristig wolle der Verein versuchen, seine Arbeit in Sachen Aufklärung und Unfallprävention zu verstärken. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wie dem FAZ sei die Fahrer-Weiterbildung geplant. Man wolle Rechtshilfe und Fahrerbetreuung  ermöglichen.

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