Feuerwehrgerätehaus und Rettungswache in Rheine eingeweiht

Rheine. Am vergangenen Sonntag sind das Feuerwehrgerätehaus rechts der Ems und die Rettungswache des Kreises Steinfurt feierlich eingeweiht worden.

Der Neubau, in dem die beiden Einrichtungen untergebracht sind, liegt an der Bergstraße/Ecke Sandkampstraße. Baubeginn für die hochmoderne, rund 1.900 Quadratmeter große Feuer- und Rettungswache war im November 2016 und in diesem August wurde sie fertiggestellt.

Das Gebäude bietet u.a. Platz für zwölf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und zwei Rettungswagen. U.a. gehören zum Neubau auch Sozialräume, ein Schulungsraum, eine Waschhalle und ein Schaummittellager. Der Kreis Steinfurt und die Stadt Rheine haben insgesamt rund 4,8 Mio. Euro investiert, davon flossen rund 3,8 Mio. Euro in das Feuerwehrgerätehaus und rund 1 Mio. Euro in die Rettungswache.

„Mit der neuen Feuer- und Rettungswache haben wir die Schlagkraft rechts der Ems deutlich erhöht. In beiden Fällen sind wir nun dank des neuen Standortes näher dran, auch was Rodde, die Industriegebiete und die Autobahn angeht“, benannte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann die Vorteile des Neubaus und hob hervor, dass man mit diesem zudem ein deutliches Zeichen der Anerkennung wie der Unterstützung der Feuerwehr Rheine setze. Bürgermeister Dr. Lüttmann lobte auch die effektive Zusammenarbeit mit dem Kreis Steinfurt und allen weiteren an diesem zukunftsträchtigen Projekt beteiligten Akteuren.

Landrat Dr. Klaus Effing freute sich in seiner Ansprache darüber, dass der Kreis Steinfurt mit der neuen Rettungswache entsprechend seinem flächendeckenden rettungsdienstlichen Auftrag die Qualität des Rettungsdienstes rechts der Ems noch weiter erhöht.

Landrat Dr. Effing und Bürgermeister Dr. Lüttmann nahmen anschließend gemeinsam mit Kreisdirektor Dr. Martin Sommer sowie dem Leiter der Feuer- und Rettungswache Rheine, Johannes Hellermann, und dem Leiter des Löschzugs rechts der Ems, Andreas Dycker, symbolisch den Schlüssel für die neue Feuer- und Rettungswache aus den Händen von Steven Georg vom zuständigen Planungsbüro kPlan AG entgegen.

„Ich wünsche den Kameraden und Kollegen, die dieses Haus verlassen, um anderen zu helfen, stets eine gute Heimkehr und dass hier stets die Kameradschaft herrscht, wie sie sich für Feuerwehr gehört!“, sagte Hellermann in seiner Ansprache an die Gäste, unter denen neben Vertretern des Kreises und der Stadt, politischen Mandatsträgern und Vertretern der beteiligten Firmen unter anderem natürlich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr und der Rettungsdienste waren.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten erfolgte die Einsegnung der Feuer- und Rettungswache rechts der Ems durch Pfarrer Andreas Groll von der ev. Kirchengemeinde Johannes zu Rheine sowie den Feuerwehrseelsorger und Ständigen Diakon der Gemeinde Sankt Antonius Rheine, Peter Siefen.

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