Frachtschiff kracht mit dem zu hoch stehenden Steuerhaus gegen eine Eisenbahnbrücke

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Ob es sich bei dem Unfall auf dem Dortmund-Ems-Kanal zwischen dem Steuerhaus eines 85 Meter langen, mit Betonteilen beladenen Frachtschiffes und einer Eisenbahnbrücke um einen technischen Defekt oder um menschliches Versagen handelte, wird noch durch die Wasserschutzpolizei ermittelt werden müssen. An dem Steuerhaus ist erheblicher Schaden entstanden. Der 49-jährige Schiffsführer konnte sich noch Sekunden vor der Kollision in Sicherheit bringen, wurde aber trotzdem verletzt. Der absenkbare Aufbau des Steuerhauses wurde völlig abgerissen. Das Schiff ist nicht mehr fahrbereit und muss zunächst kurz vor der Schleusenanlage Altenrheine festgelegt werden. Die Schiffsuntersuchungskommission wird sich den Schaden ansehen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Nach ersten Informationen sei aber ein erheblicher Reparaturaufwand nötig. Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

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