„Freundeskreis der Ukrainefahrer“ führt 37. Transport durch Über 24 Tonnen Hilfsgüter für die Ukraine

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Lingen. Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ führt derzeit den 37. Hilfsgütertransport durch. Auf dem Sattelzug des Ukrainischen Spediteurs Michail Masur bringen sie über 24 Tonnen Hilfsgüter in die Region der Ukraine, aus der während des II Weltkrieges 86 junge Männer entführt wurden und bis Kriegsende im Reichseisenbahnausbesserungswerk Lingen Zwangsarbeit verrichten mussten. „In der Bevölkerung von Juskowzy und Lanowzy herrscht weiterhin große Not, denn hier kommen immer noch viele Flüchtlinge aus den östlichen Krisengebieten an“, erklärt Hinrikus Ude (3. v. rechts). „Wir sammeln weiterhin Hilfsgüter und Geld für die Aktion, die seit nunmehr 26 Jahren von Lingen aus läuft. Die Menschen sind auf sich alleine gestellt, können aber auf dem Land halbwegs von Ackerbau und Viehzucht leben. Das Geld für Kleidung und andere Gegenstände des täglichen Lebens fehlt überall.“ Der Freundeskreis wolle weiterhin seine vier Projekte: die Schule und Sozialstationen in Juskowzy sowie das Krankenhaus und die Sozialstationen in Lanowzy versorgen und betreuen. Die Ukrainefahrer wollen den Menschen, besonders aber den Kindern in der Region helfen. „Auf dem Sattelzug sind diesmal 600 Kartons mit gebrauchter Kleidung für klein und groß, Wäsche, Schuhe, Spielzeug, Sanitärartikel oder Küchengeräte verladen, die gespendet oder gesammelt wurden. Hinzu zählen drei Röntgengeräte, 20 Paar Gehhilfen, 20 Rolllatoren, 16 Kinder- und Krankenbetten sowie drei PC mit Zubehör.“ Um weiter helfen zu können,  benötigt der Freundeskreis weiter Spenden für weitere Hilfsgütertransporte. Sie Sachen werden zu 100 Prozent für die Menschen in der Ukraine eingesetzt. Geldspenden können auf das Konto der der Stadt Lingen, IBAN: DE41 2666 0060 1100 9438 00, BIC: GENODEF1LIG unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“ bei der Volksbank Lingen eingezahlt werden. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt. Weitere Auskünfte erteilen: Hinrikus Ude, Telefon (05906) 33 69 005 und (0160) 96 90 2620, per E-Mail: Hinrikus.Ude@kabelmail.de, sowie Hans-Joachim Wiedorn, Telefon (05907) 370 und (0171) 53 24 497, per E-Mail: Hajo.Wiedorn@t-online.de

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