Für ein familienfreundliches Rheine: Aufruf zur Mitarbeit im Familienbeirat

Neben dem Seniorenbeirat und dem Beirat für Menschen mit Behinderung wird auch der Familienbeirat der Stadt Rheine parallel zur gerade begonnenen Wahlperiode des Rates neu besetzt. Noch bis zum 9. September 2014 können sich Interessierte melden, die sich für die Belange von Familien einsetzen möchten.

„Rheine ist bereits eine familienfreundliche Stadt“, sind sich Ulrike Paege, Sprecherin des Familienbeirates, und Raimund Gausmann, Leiter des Fachbereichs Jugend, Familie und Soziales, einig. Ein Beleg für Rheines Familienfreundlichkeit ist, dass bereits in der ersten Jahreshälfte 2014 allein 50 Kinder im Kindergartenalter mit ihren Familien in die Emsstadt gezogen sind. Zum Vergleich: In den Jahren 2012 und 2013 waren es insgesamt 55 bzw. 60 Kinder.

Die Gründe für die Attraktivität Rheines liegen nach Ansicht von Paege und Gausmann nicht nur in dem vielfältigen Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebot für Kinder und Familien, sondern auch in der Familienpolitik, die Stadt und Familienbeirat gemeinsam betreiben. Daran soll auch in Zukunft weitergearbeitet werden.

Der Familienbeirat besteht aus 10 Mitgliedern und deren Stellvertretern. Gegründet wurde der Beirat im Jahr 1999. Seitdem hat sich der Beirat als Sprachrohr für die Belange von Familien etabliert. „Wir geben Impulse für die Familienpolitik in Rheine“, so Ulrike Paege. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Verbänden und Institutionen, erläutert die derzeit noch amtierende Beiratssprecherin: „Netzwerkarbeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor“.

Unmittelbare Auswirkungen auf Familien haben besonders die Projekte, die der Familienbeirat initiiert. Dazu gehören der Familienpass, der Familien Vergünstigungen ermöglicht, und auch

zahlreiche Projekte rund um die Themen Verkehrssicherheit und Prävention. „Die „Gelben Füße“ markieren einen sicheren Schulweg für Grundschulkinder, der kreisweite Verkehrssicherheitstag klärt Jugendliche und junge Fahranfänger über potentielle Gefahren im Straßenverkehr auf“, berichtet Ulrike Paege. Eine positive Grundeinstellung zur Familie spiegelt sich auch im Notinselprojekt des Familienbeirates wider: inzwischen gibt es über 70 Anlaufstellen in Rheine, darunter viele Einzelhändler, die Kindern in Notsituationen im Alltag Zuflucht und Hilfe bieten.

Die Aufzählung guter Ideen und Projekte, die der Familienbeirat, die Stadt Rheine und zahlreiche Partner in den vergangenen Jahren umgesetzt haben, ließe sich noch weiter fortsetzen. Sie zeigt, dass sich ein Engagement im Familienbeirat lohnt: „Gemeinsam können wir etwas für die Zukunft der Familien in Rheine bewegen“, so Raimund Gausmann und Ulrike Paege, die auf zahlreiche Rückmeldungen Interessierter für die Neubesetzung des

Gremiums hoffen. Ansprechpartnerin ist Medina Atalan, Tel. 05971 939 394, E-Mail: medina.atalan@rheine.de, die auch für Fragen und weitere Informationen rund um den Familienbeirat zur Verfügung steht.

Verkehrssicherheitstag April 2014

Foto (Stadt Rheine): Der Verkehrssicherheitstag ist ein Beispiel der erfolgreichen Projektarbeit des Familienbeirates. Das Foto zeigt die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Tag im April 2014.

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