Gemeinsam Weihnachten für alle Weihnachtstüten für Bedürftige werden verteilt

Rheine. Ein Zusammenschluss der Kontakt- und Beratungsstellen in Rheine ermöglicht auch in diesem Jahr eine besondere Aufmerksamkeit für bedürftige Menschen in Rheine. Die Drogenberatung „Aktion Selbsthilfe e.V.“, das „Kremer-Haus“ und die Wohnungsloseneinrichtung „Treff 100“ der Stadt Rheine sowie die „Suppenküche“ und die „Bahnhofsmission“ des Caritasverbandes Rheine haben Weihnachtstüten gepackt, um Menschen, die von einer Wohnungsproblematik und Suchtproblematik betroffen sind, eine festliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Der öffentliche Spendenaufruf hat eine überwältigende Welle von Hilfsbereitschaft ausgelöst. Insgesamt sind über 13.000 € gespendet worden. Wegen der Coronapandemie und zudem aufgrund des neuerlichen Lockdowns können in diesem Jahr in den Einrichtungen keine Weihnachtsfeiern durchgeführt werden. Die Weihnachtsfeiern waren in der Vergangenheit immer gut besucht, da sie ein Stück familiärer Weihnachtsatmosphäre vermitteln konnten, die bei vielen Menschen sonst nicht mehr gegeben ist. Umso größer ist die Freude bei den Kooperationspartnern, dass die erstmals in diesem Jahr initiierte Spendenaktion ein so großer Erfolg war.

Über 180 Menschen aus Rheine haben für die Aktion „Weihnachtstüte für Bedürftige“ gespendet, so dass 260 Geschenktüten gepackt und mit vielen nützlichen Dingen für den Alltag bestückt werden konnten. Die Ausgabe der Weihnachtspakete organisieren die Einrichtungen ab dem 21.12. für die regelmäßigen Besucherinnen und Besucher „coronakonform“.

„Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Spende ein Zeichen für Menschlichkeit und Wertschätzung für diejenigen gesetzt haben, die meist eher am Rande unserer Gesellschaft stehen. Mit dieser Aktion nehmen wir die Menschen in unsere Mitte“, findet auch Bürgermeister Peter Lüttmann anerkennende Worte des Dankes für die hohe Spendenbereitschaft. Diesem Dank schließen sich die Kooperationspartner uneingeschränkt an.

Foto (privat) v.l.: Joachim Jüngst (Drogenberatung), Jörg Jäger (Stadt Rheine; Treff 100+Kremer-Haus), Bernard Garling (Drogenberatung) und Elke Zeitner (Caritas Rheine) für Bahnhofsmission und Suppenküche.

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