Genaue Warnung bei Katastrophenlagen per Handy Amerikanische Forscher haben neuen Weg entwickelt

 

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Das Magazin „Feuerwehr“ der HUSS-MEDIEN GmbH – Redaktion Feuerwehr in Berlin, Am Friedrichshain 22, in 10407 Berlin berichtet über ein neues System, mit dem amerikanische Forscher eine genaue Warnung bei Katastrophenlagen per Handy versenden wollen. Damit könnten Menschen besser geschützt werden. Wer gewarnt wird, bestimmen Ortsdatenaufzeichnung wie GPS-Daten bzw. die Nähe zum nächsten WLAN-Hotspot.

Amerikanische Forscher haben einen neuen Weg entwickelt, um Menschen vor Gefahren in ihrem Umfeld wie Bränden, Gasaustritten oder Katastrophen wie Tornados oder Überschwemmungen zu warnen, berichtet das österreichische Medienportal pressetext. Das Team von der Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory nutzt dazu das Wissen des Smartphones über den Aufenthaltsort des Nutzers: So entscheidet das Gerät darüber, ob die Warnung für den einzelnen Menschen relevant ist oder nicht. Das System haben die Wissenschaftler „ASLAT“ getauft.

Nutzung von internen Daten

„Unter der derzeitigen Wireless-Emergency-Alerts-Infrastruktur werden Nachrichten oft sehr großflächig ausgesendet, wodurch es zu einer Vielzahl an falschen Alarmen kommt, während andere Menschen im kritischen Bereich diese Warnungen wegen schlechtem Handy-Netz oder anderen Faktoren nicht bekommen“, kritisiert Richard Waddell vom Applied Physics Laboratory.
Das neue System reduziert sowohl das Risiko, dass Unbeteiligte die Warnung erhalten, als auch jenes, dass tatsächlich Betroffene die Warnung nicht bekommen. Die Forscher haben dazu verschiedene Dienste der WLAN-fähigen Handys wie z. B. GPS oder die Nähe zum nächsten WLAN-Hotspot analysiert, deren gespeicherte Informationen alle für ASLAT genutzt werden können. „Sie waren alle geeignet, weil sie keine neuen Belastungen für das Handy-Netz mit sich bringen, was in Notsituationen wichtig ist, und sie schützen die Privatsphäre der User“, erklärt Wissenschaftler Emre Gunduzhan.

Nur Betroffene werden verständigt

Laut dem Department of Homeland Security, das die Studie in Auftrag gegeben hat, erwachsen aus der Nutzung der Handy-Daten enorme Vorteile: Sie können die Warnungen großflächig aussenden, müssen aber nicht befürchten, dass unbeteiligte Personen, die sich nicht in der Gefahrenzone befinden, in Sorge geraten.
Wer im Smartphone auch noch Orte einspeichert, zu denen er eine Verbindung hat – z. B. den Standort der Firma oder den Wohnort von Verwandten -, kann bis zu einem gewissen Entfernungsgrad über Gefahrenhinweise an diesen Plätzen informiert werden, wenn sich dieser gerade nicht dort aufhält.

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