Gewitter und Starkregen über Ochtrup – Minuten später steht ein Bauernhof mit Stallung in Brand, die Feuerwehr konnte das Wohnhaus vor den Flammen retten – Löscheinsatz dauert die ganze Nacht an

2015-08-14 07055 Ochtrup Bauernhofbrand 01 ©ESM (7)

Einhundertdreißig Feuerwehrmänner und Frauen hatten sich den Start ins Wochenende deutlich anders vorgestellt. Am Abend fegt ein kurzes aber heftiges Gewitter mit Starkregen über Ochtrup hinweg. Blitze zucken am Himmel und kurz darauf wird die Feuerwehr alarmiert. Möglicherweise ist ein Blitz in ein Stallgebäude des Bauernhofes eingeschlagen und hat das Dach in Brand gesetzt. Als die ersten Fahrzeuge eintreffen, steht der Dachstuhl bereits in Vollbrand.

Auch 12 Stunden nach Einsatzbeginn arbeiten weiter Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Das im Gebäude eingelagerte Stroh muss mühsam mit Baggern herausgeholt und abgelöscht werden. Weiterhin ist eine starke Rauchentwicklung zu beobachten. Das Ausmaß des Brandes wird erst bei Tageslicht sichtbar. Überall liegen Trümmer herum und Berge von angebranntem und qualmendem Stroh türmen sich auf dem Grundstück. Glückliche Umstäde hatten in der Nacht zur Rettung aller Schweine geführt. Eigentlich sind die Einsatzkräfte vom Tode aller Tiere ausgegangen. Offenbar hatte die Decke über dem Stall den herabstürzenden Trümmern standgehalten und die Tiere wurden so verschont. Zudem drangen kaum giftige Brandgase bis zu den Tieren. So konnten die Tiere im Stall überleben. Als die Kräfte in der Nacht den Stall öffneten, konnten sie alle Schweine heraustreiben. Sie werden nun aber notgeschlachtet. Die Stallgebäude können nicht gerettet werden und stürzen zusammen.

Personen wurden nicht verletzt, nach Feuerwehrangaben konnten alle Bewohner rechtzeitig die Gebäude verlassen.

Geschätzter Sachschaden: 220000,- Euro

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