Granate aus 1. Weltkrieg in Gildehaus gesprengt

Granate aus dem 1. Weltkrieg

Gildehaus  Am Dienstagmittag haben Handwerker bei Fundamentarbeiten für eine Werkshalle an der Fahlstiege eine Weltkriegsgranate freigelegt. Der Sprengkörper aus dem 1. Weltkrieg sollte nach endgültiger Klassifizierung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Hannover am Fundort gesprengt werden. Neben Beamtinnen und Beamten der Polizeidienststellen aus Bad Bentheim und Nordhorn, waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gildehaus vor Ort. Es wurde ein Sicherheitsradius von 300 Metern um den Sprengort festgelegt. Dafür mussten zwei naheliegende Wohngebäude vorsorglich geräumt werden. Für die Sprengung wurde in der Folge ein etwa zwei Meter tiefes Loch
ausgehoben, die Granate hineingelegt und mit Erde bedeckt. Weil die erste sogenannte Ansprengung um 20.30 Uhr nicht den gewünschten Erfolg erzielte, war gegen 21.30 ein zweiter Versuch erforderlich. Gegen 22.15 Uhr konnte der Sicherheitsbereich dann wieder freigegeben werden.

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