Großkontrolle an der A30

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Trotz widrigster Wetterbedingungen haben knapp 30 Beamte am Donnerstagabend eine Großkontrolle an der A 30 durchgeführt. Die Einsatzkräfte des Streifendienstes aus Lingen, der Autobahnpolizei aus Lohne, der Bundespolizei und des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT), haben zwischen 18 und 22.30 Uhr auf dem Rastplatz „Waldseite Süd“, in Höhe Gildehaus, insgesamt 46 Fahrzeuge kontrolliert. Drei Autofahrer standen unter Drogeneinfluss und ein weiterer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Die Beamten stellten darüber hinaus mehrere Ordnungswidrigkeiten fest. In diesem Zusammenhang wurde von zwei ausländischen Verkehrsteilnehmern jeweils eine Sicherheitsleistung in Höhe des zu erwartenden Bußgeldes einbehalten. Ein ebenfalls eingesetzter Drogenspürhund wurde am Donnerstagabend nicht fündig. Bevor die Beamten ihre Arbeit an der Kontrollstelle aufgenommen haben, hatten sie sich bereits am frühen Nachmittag zu einer spezifischen Fortbildungsveranstaltung in Lingen getroffen. Unter der Überschrift „Drogenerkennung im Straßenverkehr“ wurden dabei gleich mehrere Themenbereiche dargestellt. Neben aktuellen Statistikdaten, bekamen die Einsatzkräfte vor allem einen Überblick über die allgemeine Drogensituation in Deutschland und das Konsumverhalten der jüngeren Generation. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag aber auf der aktuellen Kontrollpraxis. „Wir haben gezielt dafür gesorgt, dass gerade die jungen Kommissarsanwärter(-innen) an dieser Kontrolle und der dazugehörigen Beschulung teilnehmen“, sagte Marina Mersch vom Einsatz- und Streifendienst aus Lingen. „Die jungen Kolleginnen und Kollegen waren mit hohem Engagement bei der Sache und haben trotz Sturm und Regen einen professionellen Job gemacht“, so die Organisatorin weiter.

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