High Speed in Varenrode 90 % „weiße Flecken“ beseitigt

Mit viel Eigenleistung zum Glasfaseranschluss Spelle. Im Rahmen einer CDU Ortsvorstandssitzung wurde der durch die Rekers Digitaltechnik GmbH & Co.KG betriebene Schaltschrank in Varenrode besichtigt. Zum Abschluss der Ausbautätigkeiten des Glaserfaserausbaus in Varenrode wurde den anwesenden Vorstandsmitgliedern die Technik und insbesondere das Herzstück des Glasfaserverteilers am Dorfplatz durch den Unternehmer Philipp Rekers erläutert.

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Bild: Dipl.-Phys. Philipp Rekers (3. von rechts) erläutert dem CDU Ortsvorstand den Glasfaserausbau. Somit sind nun 110 Haushalte im 500 Einwohnerdorf über eine Funk- und eine Glasfaseranbindung an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. Die großen bekannten Anbieter hatten aufgrund der Größe des Dorfes und der daraus resultierenden mangelnden Wirtschaftlichkeit kein Interesse an einem Glasfaserausbau. „Ohne Rekers Digitaltechnik wären wir heute noch ein weißer Fleck auf der High Speed-Internetkarte“ ergänzte der CDU Ortsvorsitzende Ludger Kampel stolz.
Besonders stolz sind die Vorstandsmitglieder auf die Varenroder Einwohner. Ein solches Projekt eigenständig zu organisieren und durchzuführen, unterstreicht die Tatkraft und den Zusammenhalt der Varenroder Bürgerinnen und Bürger. Insgesamt wurden im Außenbereich hierfür über 7 km Leerrohre durch die Anlieger der drei umliegenden Hoeke verlegt und mit über 1200 Arbeitsstunden ca. 40 abgelegene Haushalte zukunftsfähig ausgerüstet. Ohne diese Initiative hätte es nur eine störanfällige Funkanbindung gegeben, die nun durch den Glasfaserausbau gesichert ist.
„Zusätzlich gibt es auch noch drei kostenlose WLAN- Hotspots (WLAN-Zugänge) am Schützenhaus, Sportplatz und Dorfgemeinschaftshaus, die das Gesamtpaket hervorragend abrunden“, ergänzte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf.
„Mit einer Zugriffsgeschwindigkeit mit bis zu 100Mbits zeigt sich Varenrode für die Zukunft gut gerüstet. Dieses einmalige Projekt zeigt, dass Eigeninitiative und kreative Ideen bei den Verlegearbeiten ein kleines Dorf auf eine Stufe mit Großstädten in Sachen Internetverbindung stellt“, erläuterte Bürgermeister Andreas Wenninghoff zum Abschluss.

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