Hospiz-Hilfe Meppen freut sich über Erlös aus Stollenverkauf

Meppen. Die Hospiz-Hilfe Meppen e. V. konnte sich über einen Scheck in Höhe von 1.260,50 Euro freuen. Diese beachtliche Summe wurde beim traditionellen Stollenverkauf auf dem Meppener Weihnachtsmarkt eingenommen.

(v. l.) Hermann Dröge, Vorsitzender Stadtmarketingverein WiM, Bürgermeister Helmut Knurbein, Elisabeth Beerling-Albert, Koordinatorin Hospiz-Hilfe Meppen, Günther Hoyng, Obermeister der Bäcker-Innung Meppen, Antonia Gruber, 2. Vorsitzende Hospiz-Hilfe Meppen, Irmgard Wobken, Koordinatorin Hospiz-Hilfe Meppen, Ansgar Limbeck, WiM-Geschäftsführer, bei der Scheckübergabe.

Seinen Dank richteten Bürgermeister Helmut Knurbein und Hermann Dröge, Vorsitzender Stadtmarketingverein WiM, bei der Scheckübergabe insbesondere an Günther Hoyng (Stadtbäckerei Hoyng aus Meppen), Berthold Heidkamp (Bäckerei u. Konditorei Heidkamp aus Geeste) und Sebastian Pleus (Bäckerei Pleus aus Lähden) von der Bäcker-Innung Meppen, durch deren Handwerkskunst und Stollenrezeptur diese stattliche Summe erzielt werden konnte. Der Stollenverkauf ist ein Highlight im Veranstaltungskalender des Meppener Weihnachtsmarktes. Wer ein Stück des Traditionsgebäckes ergattern möchte, muss schnell sein. Denn ebenso scheint es Tradition geworden zu sein, dass die Stollen binnen kürzester Zeit ausverkauft sind – lautet auch in 2019 die positive Bilanz. Mehr als 200 Stollen fanden am zweiten Adventssonntag in weniger als zwei Stunden ihre Abnehmer.

Die Einnahmen, die nun im vollen Umfang der Hospiz Hilfe Meppen zugutekommen, sieht Bürgermeister Knurbein als „sehr gut angelegt“: „Trauer, Tod – Themen, die uns alle betreffen, aber über die keiner gerne spricht. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Hospiz Hilfe Meppen sind in dieser Lebenslage ein vertrauensvoller Gesprächspartner oder auch stiller Zuhörer. Sie engagieren sich unentgeltlich und leisten Unbezahlbares“, lobte er das gesamte Team um die 1. Vorsitzende Dr. Carmen Breuckmann-Giertz und Antonia Gruber, Gründungsmitglied und 2. Vorsitzende.

Seit mittlerweile 20 Jahren gibt die Hospiz-Hilfe Meppen den Sterbenden und Trauernden eine Stimme. Seit der Gründung wächst der Bedarf an diesem Angebot stetig. Die Einnahmen aus dem Stollenverkauf sollen unter anderem in den Aufgabenbereich „Kinder und Jugendliche“ fließen. „Das Thema kennt leider keine Altersbeschränkung und insbesondere bei den jungen Menschen ist eine entsprechende Begleitung von großer Bedeutung“, so Bürgermeister Knurbein.

 

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