Hospizgruppe steht bei schweren Fragen zur Seite

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Bildunterschrift: Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter wünschen Anna Böker, Marlies Veltmann und Agnes Schulze-Schweifing (v. l.) gutes Gelingen.

Spelle – „Versprich mir, dass ich zu Hause sterben darf!“ – Dieser Wunsch eines schwerkranken Menschen stellt das gesamte soziale Umfeld vor eine Herausforderung. Um Hilfestellung zu leiten, bietet die Hospizgruppe Spelle e. V. seit Ende letzten Jahres regelmäßig Sprechstunden für Bedürftige an.

Agnes Schulze-Schweifing, Anna Böker und Irmgard Twiehoff stehen für Fragen rund um das Thema Hospiz zur Verfügung. Aufkommende Ängste können jeden an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit bringen. „Was sind die Bedürfnisse von Menschen, die in ihrer gewohnten Umgebung sterben möchten?“, „Was mache ich, wenn es nichts mehr zu tun gibt?“ und „Was sage ich, wenn es nichts mehr zu sagen gibt?“. Hilfe zur Bewahrung von Lebensqualität bis zuletzt und Unterstützung auf sozialer, seelischer und spiritueller Ebene wird den Betroffenen durch die Begleitung des Hospiz-Teams im häuslichen Bereich geboten. Durch das neue Beratungsangebot besteht die Möglichkeit, drängende Fragen in neutralen Räumlichkeiten und in vertraulicher Atmosphäre zu besprechen. Auch Themen wie „Essen und Trinken am Lebensende: Künstliche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr?“, „Wie kann ich vorsorgen, damit meine Wünsche am Lebensende respektiert werden?“ oder „Welche Bedeutung kommt einer Patientenverfügung zu?“ werden durch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen detailliert beantwortet. Die Sprechzeiten sind jeden 1. Mittwoch im Monat von 14.00 – 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten der AOK im Rathaus in Spelle. „Einer sicherlich nicht leichten Aufgabe stellen sich die engagierten Damen der Hospizgruppe mit ihrem Beratungsangebot. Ihnen gebührt großer Respekt und Anerkennung für die uneigennützige Tätigkeit für Menschen in schwierigen Situationen“, würdigten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter beim Eröffnungsbesuch die Einsatzbereitschaft der Hospizgruppe Spelle e. V.

 

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