IABG gedenkt der Opfer des Transrapid-Unglücks auf der Versuchsanlage im Emsland vor zehn Jahren

Ottobrunn, 21.09.2016. Vor zehn Jahren ereignete sich das tragische Transrapid-Unglück auf der Transrapid-Versuchsanlage im Emsland.

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Am 22. September 2006 kam es zu einem Zusammenstoß des Magnetschwebefahrzeugs Transrapid 08 mit einem auf der Strecke abgestellten Sonderfahrzeug. Der Zusammenstoß der Fahrzeuge war darauf zurückzuführen, dass die Fahrt des Transrapid 08 freigegeben und durchgeführt wurde, während das Sonderfahrzeug, das sich nach seiner morgendlichen Inspektionsfahrt noch auf dem Fahrweg befand, auf die Freigabe zur Rückfahrt in den Abstellbereich wartete. Bei dem Zusammenstoß kamen damals 23 Menschen ums Leben.
Elf Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

„Zehn Jahre nach dem tragischen Unglück sind wir noch immer von tiefer Trauer erfüllt. Schwer wiegen die schmerzlichen Verluste. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen der Opfer sowie den Betroffenen dieses tragischen Unglücks. Zutiefst dankbar bleiben wir den Rettungskräften und allen Helfern verbunden, die bei der Bewältigung und Aufarbeitung dieses tragischen Unglücks mit ihrem beispiellosen Einsatz mitgeholfen haben. Bis heute unvergessen sind die Menschen, von denen Familien, Freunde und Kollegen so unvermittelt Abschied nehmen mussten. Auch künftig werden wir die Erinnerung an die Menschen, die wir gehen lassen mussten, weiter in unseren Gedanken und Herzen tragen,“ erklärte Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz, Geschäftsführer der IABG.

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