Imagekampagne gegen die NachtEule?

Junge Union Lingen

befürchtet mediale Meinungsmache

Lingen. Zuletzt hatte sich ein Busfahrer über fehlende Pausen bei der NachtEule beklagt. Der Kreisverband der Jungen Union Lingen befürchtet hier eine mediale Meinungsmache gegen die NachtEule.

Kürzlich beklagte sich ein Busfahrer der NachtEule über mangelnde Pausen während der Arbeitszeit. Die Junge Union, die die Entwicklung des emsländischen Nachtbusses  intensiv verfolgt und mitgestaltet hat, fürchtet hier eine

Imagekampagne gegen die NachtEule. Die Junge Union ist der Meinung, dass eine Verfehlung von Pausenzeiten sicher aufzuarbeiten ist, gerade weil dies dem Prinzip der NachtEule widerspreche, die Gäste sicher und zuverlässig nach Hause zu befördern. Dennoch sollte ein solcher Bericht, der auf einen arbeitsrechtlich nicht nachgewiesenen Einzelfall beruhe, nicht nur einseitig den Eindruck erwecken, die NachtEule sei ein negatives Projekt. Auch die kritischen Kommentare zur Öffentlichkeitsarbeit der VGE erwecken das Gefühl, dass ein frisches Konzept von Beginn an kritisch unter Beschuss genommen wird.

Noch vor wenigen Monaten war die NachtEule in der Schublade verschwunden und stand kurz vor dem Abgrund. Im November diesen Jahres konnte das Projekt „NachtEule“ nach vielen Mühen, Verhandlungen und Ausarbeitungen durch die VGE und die engagierten Kommunen gerettet werden.

„Aller Anfang ist schwer, wie ein altes Sprichwort sagt. Anstatt das vorgebrachte Engagement der beteiligten Kommunen und der VGE zu honorieren, scheint es als sei dies für den ein oder anderen ein gefundenes Fressen“, so Jonas Roosmann Vorsitzender des Arbeitskreises „NachtEule“. Die Jungunionisten sind sich

einig, dass das Projekt sich in der Praxis erst noch beweisen muss. Daher seien Korrekturen des Fahrplans und Überarbeitungen der Arbeits- und Pausenzeiten folgerichtig. „Die mediale Meinungsmache gegen den Nachtbus erscheint mir zweifelhaft. Eine Neustrukturierung braucht seine Zeit und diese sollte der NachtEule fairerweise auch eingeräumt werden“, fügt Roosmann an.

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