Johannesstraße in Spelle verschönert Ortskern

Spelle – Das Dorfentwicklungsprogramm sorgt in Spelle weiterhin für eine langfristige Aufwertung des Ortskernes: Im Teilbereich zwischen der Kreuzung Schapener Straße bis zur Aufmündung der Raiffeisenstraße wurde die Johannesstraße neu gestaltet.

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In nur zehn Wochen Bauzeit wurde der 180 Meter lange Straßenabschnitt komplett erneuert. Die Investition ist Bestandteil des Dorfentwicklungsplanes und hat sich an den Gestaltungskriterien der vor wenigen Jahren umgestalteten Hauptstraße sowie der Schapener Straße orientiert. Auf diese Weise ist zusammen mit dem neuen Kirchenumfeld ein ansprechendes Areal entstanden. „Dank des Dorfentwicklungsprogrammes haben wir die Möglichkeit, den Ortskern stärker zu markieren und dorftypisch zu gestalten. Dorfentwicklung bedeutet Lebensqualität“, fasste Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf zusammen. Bürgermeister Andreas Wenninghoff gab zu bedenken, dass mit der St.-Johannes-Kirche, dem Pfarrzentrum Arche mit Kindergarten, dem Altenpflegeheim St.-Johannes-Stift und dem Betreuten Wohnen „Haus Franziskus“ stark frequentierte Einrichtungen mit überwiegend schwächeren Verkehrsteilnehmern an der Johannesstraße anliegen würden. Durch die Baumaßnahme würde die Verkehrssicherheit stark verbessert. Die technischen Details der Ausführung erläuterte Diplom-Ingenieur Michael Gladen vom gleichnamigen Ingenieurbüro. So sei die Fahrbahn jeweils zu Bauanfang und Bauende in Asphaltbauweise hergestellt worden und der mittlere Teil der Fahrbahn aus Betonsteinpflaster grau nuanciert gestaltet. Beidseitig wurde ein Gehweg angelegt und der Abschnitt barrierefrei ausgebaut. Zur Berücksichtigung der Belange sehbehinderter Menschen wurden sogenannte taktile Bodenleitsysteme installiert. Zur Begrünung sind Beete angelegt und acht Säuleneichen gepflanzt worden. Zudem wurde die Straßenbeleuchtung erneuert und zwölf Parkplätze angelegt. „Die umgestaltete Johannesstraße ist für Spelle eine Bereicherung“, resümierte Sylvia Backers, Dezernatsteilleiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung – Geschäftsstelle Meppen und erklärte, dass die Gesamtkosten von etwa 300.000 Euro mit circa 100.000 Euro aus Mitteln des Dorfentwicklungsprogrammes gefördert wurden. Dipl.-Ing. Markus Schäper von der bauausführenden Firma Nyenhuis Umweltservice hob hervor, dass die Arbeiten im Untergrund der viele Jahre alten Straße mit einigen Unvorhersehbarkeiten verbunden gewesen seien, aber letztlich immer in einem gemeinsamen Konsens der Beteiligten durchgeführt werden konnten. Sichtlich erfreut zeigte sich Pfarrer Ludger Pöttering über die neugestaltete Straße und ergänzte, dass angesichts der vielen hier ansässigen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft die Katholische Kirchengemeinde als größter Nutznießer von dieser Maßnahme profitiert.“

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