Julius Sievers vertritt Emsland in Hannover Oberschule Spelle sendet Debattierer zum Landesentscheid nach Hannover

Am Dienstag, 29. Januar 2019,  fand im Gymnasium Nordhorn der „Jugend debattiert“-Bezirksentscheid statt. Neben der Emslandgesamtschule Lingen nahmen aus unserer Region noch Schüler aller Schulzweige der Oberschule Spelle daran teil. Julius Sievers aus Spelle – Venhaus qualifizierte sich als Bezirkszweiter für den Landeswettbewerb in Hannover.

Spelle/Hannover – Beim „Jugend debattiert“-Projekt geht es darum, dass Schülerinnen und Schüler aktuelle Themen miteinander und in geordneten Bahnen diskutieren. Zwei von ihnen vertreten die Pro- und zwei weitere die Kontraposition einer Entscheidungsfrage.

Sie müssen sich an präzise Gesprächsregeln halten und bewertet wird am Ende neben Ausdrucksfähigkeit, Überzeugungskraft und Sachverstand vor allem die Kompetenz, während der Diskussion auf seine Mitstreiter und Gegenredner einzugehen, deren Argumente zu entkräften und sie mit eigenen Beweisführungen zu konfrontieren. Eine Debatte gilt nur dann als gelungen, wenn die Zuhörer am Ende ein erweitertes Bild der Problematik erlangen können.

In diesem Jahr nahmen wieder hunderte Schüler aus der Region Emsland, der Grafschaft und Osnabrück an diesem Wettbewerb teil und ermittelten in den vergangenen Wochen zunächst die Schulsieger. Diese trafen sich am Dienstag im Gymnasium am Stadtring in Nordhorn. Dort debattierten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I zunächst über die Möglichkeit, ein Schulfach zur Reparatur von Elektrogeräten einzuführen und über die Sinnhaftigkeit einer Umstellung des regionalen Busverkehrs auf Elektrobusse. Am Ende dieser Vorrunde belegte Dana Larius, wie Julius Sievers aus Spelle – Venhaus, den sechsten Platz und verpasste das Finale nur knapp. Julius Sievers überzeugte die Juroren und zog ins Finale ein, welches im großen Sitzungssaal des Nordhorner Rathauses stattfand.

Die Anspannung stand den Kontrahenten im Finale ins Gesicht geschrieben, doch sie alle lieferten eine hochklassige Debatte ab. Julius Sievers punktete bei der Jury hauptsächlich mit seinen pfiffigen Argumenten, die er sprachlich gekonnt vorzutragen wusste, als es darum ging, zu erörtern, ob auch Nicht-Pädagogen in der Schule unterrichten sollten.  So versuchte er die Kontraseite dadurch zu stärken, dass er forderte, den Lehrerinnen und Lehrern eine Gehaltserhöhung zukommen zu lassen, um den Beruf attraktiver zu machen und so mehr Studienanfänger für das Lehramt zu begeistern, statt Quer- und Seiteneinsteiger einzustellen. Diese charmant vorgetragene Argumentation, mit einem deutlich wahrnehmbaren Augenzwinkern Richtung Jury und Publikum – beides überwiegend aus den mitangereisten Lehrern bestehend – ist nur ein Beispiel dafür.

Neben einem Büchergutschein, Schokolade und einer Urkunde gewann Julius auch die Teilnahme am Siegerseminar und wird sich dort mit den Gewinnern anderer Bezirke auf das Landesfinale im Landtag in Hannover vorbereiten, das am 19. März stattfinden wird.

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